Hund wird beim Autofahren schlecht - Tipps?

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Beitrag von lorino2 05.09.06 - 12:28 Uhr

Hallo,

unserer Hündin (10 Mon.) wird selbst bei der kürzesten Autofahrt schlecht und sie muß sich übergeben. Dies passiert auch, wenn sie erst abends mitfährt und morgens gefressen hat.
Hat jemand viell. ein paar Tipps?

Danke und Gruß
Lorino2

Beitrag von jennyspike 05.09.06 - 12:40 Uhr

Hallo,

wir hatten das Problem bei unserem Jester von Anfang an und konnten keine 10 Min. fahren ohne dass er brach. Da er noch so klein war, wollte ich nicht von vorneherein mit der Chemiekeule ran und habe von einer Tierheilpraktikerin verschiedene homöopatische Mittel genannt bekommen. Geholfen hat letztendlich "Petroleum". Wir haben es ihm als Globuli in der D6- Potenz besorgt, mussten es aber im Internet bestellen, da drei verschiedene Apotheken es nicht besorgen konnten (von DHU gab's das damals nicht und da sind viele dann aufgeschmissen). Hab länger nach googeln müssen, kann aber, wenn Du magst, heute abend mal nach dem Pharmaunternehmen schauen (und Dir evt. auch die anderen Mittel nennen).
Die Globuli hat er immer so gefressen (von der Hand geleckt), er hat eine Gabe (5 Globuli) eine halbe Std. vor Fahrtbeginn bekommen, und dann bei längeren Strecken jede weitere Std. eine Gabe (alternativ sollte er eine erneute Gabe direkt nach dem Erbrechen bekommen). Er hat uns vom ersten Tag an nie wieder ins Auto gebrochen!!! Ich war so baff dass es funktioniert, ich hätte es vorher nicht geglaubt. Mittlerweile fahren wir alle kleineren Strecken (bis 30 Min.) Globulifrei, selbst direkt nach dem Fressen sind die kein Problem mehr.
Bei längeren Fahrten geben wir weiterhin einmal vorher eine Gabe, rein vorsorglich, aber vielleicht würde er die auch nicht mehr brauchen.
Unser TA meinte damals unterstützend, wir sollten unbedingt alles versuchen und in keinem Fall den Hund vom Autofahren fernhalten. Er hätte einen Dackel als Patienten, der hatte das Problem als Welpe auch, und die Besitzer, ein rüstiges älteres Ehepaar, hätte sein Leben nur noch nach dem Hund gerichtet. Dieser wäre jetzt schon sechs und würde das Autofahren immer noch nicht vertragen, und die Leute kommen kaum noch raus. :(
Es kann natürlich auch sein, dass nichts hilft. Aus einem anderen Forum bekam ich damals unter anderem eine Antwort a la "meine Hündin ist acht und bricht nach wie vor ins Auto, wir haben alles versucht. Meist fährt mein Mann und ich sitze hinten bei ihr und halte den Eimer... "
Hart, aber mit abgefunden. Der Hund kann schließlich nichts dafür.

Liebe Grüße,
Jenny

Beitrag von meandco 06.09.06 - 09:29 Uhr

möglichkeit 1: die wo man was tun kann. möglicherweise hat der hund nur angst, weil er nicht weiß was passiert. rat von einem mir bekannten tierarzt: den hund zuerst auf kurze dann auf etwas längere fahrt, nur um dann mit dem hund zu spielen, leckerli, ... volles programm eben. und dann ab nach hause. falls es nur angst ist gibt sich das dann.

möglichkeit 2: der hund leidet eben genau wie auch manche menschen an reisekrankheit. sehr schlecht. fahrten so weit wie möglich vermeiden und falls es nicht anders geht: vom tierarzt etwas valium mitgeben lassen. dann is er zwar anschließend fertig, aber das mit der reisekrankheit is etwas besser.