Warum dieser Streß

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sunshine81 05.09.06 - 12:35 Uhr

Hallo Liebe Stillmamies,

also meine kleine Clara wird am Freitag 5 Monate alt.

Um mal zu testen, und natürlich aus reiner Neugierde, haben wir mal nen Bißchen Beikost gefüttert. Nur mal um zu sehen wie sie damit umgeht und ob ihr das überhaupt gefällt.

Aber wir haben von Anfang an beschlossen, das wir auf jeden Fall bis 6 Monate warten und dann erst anfangen mit der Beikost. (Wie gesagt das eine mal Probieren waren vielleicht 3 oder 4 Löffelchen.

Jednefalls bekomme ich jetzt hier von allen Seiten gesagt ich muss doch unbedingt mit der Beikost anfangen. DAs Kind braucht doch jetzt eisen und solche sachen. Alles das was ja die Mumi nicht hat.

Aber ich will das nicht und muss mich jedesmal total rechtfertigen. Vor allem, meiner Mum, Cousine und und und. Ich hab darauf aber keine Lust mehr. Es strengt einfach zu sehr an. Das argument ich warte jetzt bis sie 6 Monate ist zählt nicht. Ich meine es ist doch nur noch einen Monat ist das denn so schlimm?

Hattet ihr auch diese Diskussionen? Wie habt ich das gehandhabt?

Bitte macht mir Mut.

Liebe Grüße eure Carolin mit #baby Clara

Beitrag von dawn79 05.09.06 - 12:44 Uhr

Hallo,
ich muss sagen, dass mich die leute zwar genervt haben, dass ich aber nicht viel drauf gehört habe, weil ich aus einem anderen Forum wußte, dass es besser ist, bis zum 6. Monat zu warten. Früher hat man halt leider zu früh zugefüttert, aber da wußte man auch noch nicht so viel, z.B. über die Zusammensetzung der Muttermilch. Die Mumi enthält tatsächlich weniger Eisen, allersings wird es durch die Zusammensetzung der Milch besser verwertet als das Eisen aus Gemüse und Fleisch. D.h. im Endeffekt hat das Kind mehr Eisen, wenn es noch gestillt wird.
Lass Dich am besten auf keine Diskussionen ein, sag nur, heute macht man das anders. Du machst es ja absolut richtig!

Beitrag von nadjaheinze 05.09.06 - 12:46 Uhr

Hallo!

Lass dich erstmal #liebdrueck.
Du machst alles richtig, ich warte auch, bis Lukas 6 Monate ist (nächste Woche ist es soweit...).
Dummes #bla mußte ich mir zwar noch nicht anhören, aber deine Leute sind auch etwas falsch informiert.
MuMi hat auch Eisen, kann aber den Bedarf eines Säuglings mit 6!!! Monaten nicht mehr so ganz decken. Ab dann ist auch der Darm reif genug, die Beikost aufzuschlüsseln und zu verwerten, ansonsten kann es ja, wie du sicher selbst weißt, unter Umständen zu Verdauungsproblemen und erhöhtem Allergierisiko kommen.
Nicht umsonst empfiehlt die WHO 6 Monate ausschließliches Stillen.
Hast du diese Argumente schon mal angebracht?
Außerdem würde ich mir nicht von denen reinreden lassen, du bist schließlich die Mama und willst nur das Beste für dein Kind, und das ist nun mal: 6 MONATE STILLEN !

Ganz liebe Grüße
Nadja und Lukas

PS.:Übrigens ganz süß, deine Clara!;-)

Beitrag von 6woche 05.09.06 - 12:57 Uhr

Hallo


Also der Eisengehalt ist zwischen 5 und 6 monaten aufgebraucht und deshalb isses wichtig zwischen dem 5 und 6 monat mit Beikost anzufangen auch mit Feisch (ab 6 monat) aber wen du wirklich bis zum 6 monat warten wilst dan mach das aber dan solltest du mit Beikost anfangen.Hör nicht auf andere was die immer dir raten und erzehlen.Hör auf dein Mutterinstink der isst immernoch am besten;-)


lg andrae udn janic 9 monate alt#blume

Beitrag von leahremini27 05.09.06 - 13:32 Uhr

Hallo!

Oje :-( das kenne ich nur zu gut!! Meine kleine ist heute schon 5 Jahre alt...

Aber ich weiß noch, als meine Kleine fast 6 Monate alt war, da hatte meine Schwiegermutter Stress gemacht Sätze wie "merkst du denn nicht, dass das Kind verhungert" und dann wurde sie noch von anderen unterstützt als sie eine Frau befragte, wann sie ihr Kind denn mit Brei gefüttert hätte. Diese antwortete dann darauf "mit 4 Wochen schon" Boah, ich finde das schon echt früh!!!

Ich war da total unsicher und heute, ja klüger :-p
Meine Kleine und ich haben die Taufe - auf Videokassette natürlich - in Ruhe angeschaut und sie meinte dann lachend "mann, habe ich da dicke Backen" #danke Von wegen verhungert!!!


Hör auf dein Bauchgefühl und wenn der Kinderarzt zusätzlich sagt, es ist ok, dass du dein Kind noch kein Brei gibst, dann ist es ok und Basta - fertig mit der Diskussion.

Glg. leahremini27

Beitrag von tanteju78 05.09.06 - 14:09 Uhr

Hallo Carolin,

lern einfach, wegzuhören.

Ich weiss, dass das einfach dahin gesagt ist, musste aber auch lernen, mit solchen Kommentaren umzugehen.

Meine Mutter z.b ist seit langem (als der kleine so 2 Monate alt war)der Meinung, dass ich meinem Sohn abends Muttermilch abpumpen und mit Schmelzflocken andicken solle, damit er länger schläft (er stillt heute noch nachts alle 2-3 std). Sämtliche Argumente, das nicht zu tun hat sie irgendwie nicht akzeptiert. neulich erzählte noch eine ihrer nachbarinnen, die auch früher gestillt hat, dass der eine Sohn erst zufriedener war, als sie brei gefüttert hat. Und meine Mutter meinte NATÜRLICH wieder zu mir: Siehst du???

Das härteste war aber nach meiner zweiten Brustentzündung "wann stillst du denn jetzt endlich ab? (da war der Kleine 3 Monate alt).

Anfangs habe ich noch gross argumentiert und mich gerechtfertigt, was aber eigenlich nur zu Diskussionen führte, die nichts brachten. Bis ich irgendwann mal sagte: Was du darüber denkst ist mir egal, ICH bin die Mutter und habe gute GRünde zu Stillen! Und ich habe keine Lust, das immer wieder erklären zu müssen. Seitdem hält sie sich echt zurück. Und falls dann dochnochmal etwas kommt, reagiere ich einfach gar nicht mehr darauf.

Übrigens funktioniert diese weghörtaktik bei meinem Schwiegervater bestens. Er sagt zwar nach wie vor Dinge wie:"Wann kriegt er denn endlich was RICHTIGES", aber ich mach mir da echt keinen Kopf mehre drüber. Soll er doch reden, FÜTTERN bzw eben stillen tu ja eh ich. Nur manchmal kann ich mir Kommentare wie " Na, für morgen hab ich Ihm schon Chili gekocht und abends bekommt er dann paprikaschnitzel und Sauerkraut" nicht verkneifen *lol*

Naja, wie du siehst haben auch andere (ich denke sogar viele) ähnliche Probleme wie du. Aber denke dran DU bist die Mutter und weisst, was gut für dein Baby ist. Und genau das ist das, was du den anderen vermitteln musst!

Viel Glück und gute Nerven!
Ju

Beitrag von ayshe 05.09.06 - 15:02 Uhr

ich habe die leute darüber aufgeklärt, daß es absoluter quatsch ist.

denn in muttermilch ist auch weiterhin noch alles drin!!!!


und eisen kann sogar bis zu 12 monaten vollstillen reichen!!!

DAS IST SO!
eisen kann man ggf prüfen.

aber daß stillen nach monat X nicht mehr ausreicht, ist schlichtweg eine vaeraltete und falsche meinung!


notfalls kann man das über alle möglichen stillseiten / infos belegen.


außerdem hat NICHTS so viele kalorien und n#hrstoffe wie muttermilch!


lg
ayshe