Nach welchen Kriterien sucht Ihr Paten aus?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dask 05.09.06 - 12:56 Uhr

Hallo.
Meine Frage steht ja bereits in den Überschrift. Welche Kriterien sind Euch wichtig? Alter? Finanzielle Situation?
Beim zweiten Kind möchte ich gerne meinen 17 jährigen Bruder als Paten einsetzen (nicht alleine, logo). Er hat einen tollen Draht zu Max und geht so wahnsinnig toll mit ihm um, wir sind alle völlig von den Socken #freu.
Nun meinen jedoch einige Bekannte, er sei zu jung.
Eure Meinung bitte :-).
Dani mit Max (17 Monate) und no.2 (16.ssw)

Beitrag von milchen 05.09.06 - 13:02 Uhr

Hallo Dani,

lieber jmd. nehmen der sich auch um das Kind kümmert und interessiert als jmd. mit Geld. Das wäre für mich nicht mal eine Überlegung wert. Außerdem ist dein Bruder mit 17 doch nicht zu jung. Also ich würde den Bruder nehmen, wenn du ein gutes Gefühl dabei hast. wieso nicht.

LG milchen 36+0

Beitrag von engelchensantafee 05.09.06 - 13:05 Uhr

Hallo Dani !

Also ich finde, dass dein Bruder nicht zu jung dafür ist. Wir haben als Paten für unsere Tochter auch meinen Bruder genommen der 19 Jahre ist. Er hat auch einen supertollen Draht zu Emilia. Allerdings ist er in Ausbildung und die Geschenke (Weihnachten/Geburtstag) fallen nicht so riesig aus. Aber meiner Meinung nach ist das auch nicht wichtig.

Er wird übrigens auch wieder von unserem 2. Kind Pate !!!

LG Sabrina, Emilia 20 Monate + Krümel 6. SSW

Beitrag von finnya 05.09.06 - 13:06 Uhr

Ist doch vollkommen egal, denn das Kind kommt erst zu allerletzt zu den Paten, wenn den Eltern was passiert, erstmal sind die Großeltern/Schwiegereltern dran und erst wenn alle tot sind oder es ablehnen das Kind aufzunehmen kann es zu den Paten kommen.

Ich halte generell überhaupt nichts davon ein Kind schon in eine Religion zu drängen, bevor es selber darüber urteilen kann, daher lasse ich meine Kinder natürlich auch nicht taufen (und schon gar nicht christlich, denn ich bin gegen jedliche Forum von Fanatismus).

Allerdings habe ich einer guten Freundin versprochen, dass sie bei meinem zweiten Wuselchen Patin werden darf-deshalb bekommt es extra eine heidnische Taufe, das ist nicht verbindlich und das Kleine kann sich später, wenn es selber denken kann immer noch entscheiden, ob und welcher Religion es beitreten mag.

Beitrag von maeuschen1980 05.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo Dani,

wenn dein Bruder so nen guten Draht hat, warum denn nicht! Ich war bei meinem Patenkind auch erst 18.

Welche Kriterien sind wichtig? Wie gesagt, dass sich der Pate oder die Patin auch um das Kind sorgt, es oft sieht und sich um die Belange des Kindes mitkümmert! Ausserdem muss auch ein guter Draht zu den Eltern des Patenkindes bestehen!

Ich bin leider ne ziemlich schlechte Patin, denn ich seh mein Patenkind zwei bis dreimal im Jahr. Sie ist die Tochter von meinem Cousin, die Kinder leben seit der Scheidung bei ihrer Mutter, mit der ich aber keinen Kontakt habe! Aber auch wenn wir uns nur selten sehen, verstehen wir uns doch super gut!

Alles Liebe

Julia + Emilie (11.06.04) + Keksi Lilliana (25+3)

Beitrag von marion2 05.09.06 - 13:07 Uhr

Hallo,

da ich keine Paten für meine Kinder brauche (werden nicht getauft), musste ich mich über die Aufgaben der Paten belesen.

Na weißte, da steht nix von Geld oder Alter. ;-)

Lies mal noch mal nach http://de.wikipedia.org/wiki/Pate#Aufgaben_des_Taufpaten

Ich glaub, das kann man mit 17 auch schon.

LG Marion

Beitrag von woman84 05.09.06 - 13:08 Uhr

Hi

Wir haben auch lange überlegt,wer als Patentante in frage käme aber da war das finanzielle überhaupt kein thema!!!Unsere Patentante für unser Baby wird erst 16 nächstes jahr und das ist uns nicht zu jung!!Es sollte jemand sein,der einen guten draht mit kindern allgemein hat.Und sie kommt auch sehr gut mit unserem ersten kind zurecht!!!
was nutzt dir eine person,die zwar viel geld hat um geschenke zu kaufen aber keinen draht zu deinem kind hat????find ich nicht so toll!!!
Nimm deinen bruder,wenn du ein gutes gefühl dabei hast-hör auf dein herz und nicht auf andere!!!

lg woman

Alessio-Leandro (22monate) + #baby inside (25SSW)

Beitrag von lisanne 05.09.06 - 13:09 Uhr

Hi,
wir haben unsere Paten nicht nach finanziellen oder altersmäßigen Gesichtspunkten sondern nach emotionalen ausgesucht.

Es werden meine Schwester und der beste Freund meines Partners. Das wichtigere war uns das die Paten gerne Zeit mit Ihrem Patenkind verbringen als das es große Geschenke gibt.

Gruß Lisanen

Beitrag von frau2 05.09.06 - 13:10 Uhr

Zu jung kann ich jetzt nicht finden... Patenschaft ist nach der Konfirmation möglich.
Und wenn Dein Bruder einen guten Draht zu Deinem Sohn hat: Bestens!
Ich denke, es kann durchaus von Vorteil sein, wenn ein Kind Beziehungspersonen verschiedenen Alters hat.

Mir wäre es wichtig, dass der Pate bereit ist, die christliche Erziehung mitzutragen, dass er den Glauben auch selbst lebt (und dem Kind so einen anderen Weg zeigt, mit Gott zu leben, als seine Eltern gewählt haben).

Die finanzielle Situation ist im Patenamt nicht einmal sekundär. Zu materiellen Zuwendungen verpflichtet die Patenschaft nicht und die meisten Kinder bekommen ohnehin genug materielle Geschenke. Außerdem weiß man heutzutage eh nicht, wie die finanzielle Situation in ein paarnJahren aussehen wird...

Also: sucht euch einen Paten, der Liebe für das Kind hat, sich gut mit ihm versteht und Dir eventuell in der Erziehung mal unter die Arme greifen kann (das kann man auch mit 17, er soll ja schließlich nicht die alleinige Verantwortung für das Kind tragen!).

LG frau2

Beitrag von dask 05.09.06 - 13:28 Uhr

Hallo.
Danke für Eure Antworten. Ja, wir werden meinen Bruder nehmen, so oder so. Er ist der Weltallerbeste Bruder und Onkel (gilt jetzt natürlich nur für mich ;-)).
Wir sind auch nicht nach Finanziellen Kriterien gegangen, sondern nur nach dem Bauchgefühl.
Dani mit Max (17 Monate) und no.2 (16.ssw)