Warum schläft er an der Tür?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von cleo23 05.09.06 - 14:05 Uhr

Hallo

unser Sohn (2 Jahre und 2 Monate jung) lässt mich manchmal verzweifeln. Seit wir die Gitterseite von seinem Bett abgemacht haben (er war etwa 1 1/2 Jahre) , schleppt er, nachdem ich das Zimmer verlassen habe, regelmäßig seine Decke, Plüschtiere, Bücher usw. zur Tür, baut sich da sein Bett und benutzt die Schwelle als Kopfkissen. Manchmal finde ich auch Anziehsachen aus seinem Schrank neben ihm oder Windeln, eben alles was er grad gerne hat und wichtig findet. Anfangs tat er es vor und nach jedem Schlafengehen (hab ihn dann immer wieder ins Bett gelegt, wenn er eingeschlafen war), doch mittlerweile nur noch zum Mittagsschlaf und jedesmal nachdem er aufwacht. Erkläre ihm immer wieder, dass man Heia im Bett macht und nicht auf dem Boden, er wiederholt es auch und versteht es, aber machen tut er es trotzdem ständig.

Nun frage ich mich warum er das tut und wie ich das ändern kann. Vielleicht weiß jemand von euch einen Rat?

LG und schon mal Danke für eure Antworten
Anja und Mika (den ich vorhin mal wieder ins Bett getragen habe.

Beitrag von ayshe 05.09.06 - 16:09 Uhr

hmmm,

ich würde es als "schwerverständliche verhaltenseise" verbuchen ;-)


meine tochter nimmt auch alles mögliche mit ins bett.
das ist immer verschieden, auch alles, was irhr gerade viel bedeutet,
auch klamotten, puschen, löffel...


wenn dein sohn das macht, seit die gitterweg sind,
dann fühlt er sich im bett vllt nicht wohl?

kannst du ihn fragen, ob er die gitter wiederhaben möchte?
sie zeigen und fragen, ob sie angebaut werden sollen?

oder ob er nur auf der matratze auf dem boden schlafen will?



ich würde versuchen, das herauszufinden, ob es mit der art des derzeitgen bettes zutun hat.
tja, und dann mal sehen.


lg
ayshe

Beitrag von wirdvater 05.09.06 - 17:41 Uhr

ich würde aufpassen!

es sprechen alle anzeichen dafür, dass er bei bester gelegenheit mit den dingen die er am liebsten hat, abhauen will!!!!!

gruß carsten

Beitrag von risala 05.09.06 - 17:48 Uhr

hallo!

hast du mal versucht das bett woanders hinzustellen? evtl. in die nähe der tür?

ich hatte mal so einen raum, wo ich nicht da schlafen konnte, wo ich mein bett hingestellt hatte. wurde immer wieder wach, bin schlecht eingeschlafen, etc.

nach ein paar wochen war mir das zu dumm und ich hab umgeräumt. von dem tag an habe ich super geschlafen... keine ahnung woran das lag.

auch unser sohn schläft ruhiger seit ich sein bett in eine andere ecke gestellt habe. auch hier keine ahnung, warum.

gruß
kim

Beitrag von danni64 05.09.06 - 20:01 Uhr

Hallo,

stimmt sowas gibt es. Mein Mann erzählte mir auch,dass er in seinem Zimmer früher nicht schlafen konnte.
Er wurde als Kind wach,hatte Angst in dem Raum und weiss auch nicht,woran das liegt.

Er ist dann nachts immer ins Bett der Eltern gekrabbelt und hat da wunderbar schlafen können.
Als seine Eltern dann nach unten ins Haus zogen,wohnen mit den Eltern im Eigenheim,nahm er deren Schlafzimmer und hatte nie wieder Schlafprobleme.

Bis heute ist dieser Raum eine Abstellkammer und ich möchte ein Kinderzimmer draus machen,aber wenn ich es hier so lese,werde ich es mir wohl noch mal überlegen #augen.

LG Danni !!!

Beitrag von tomkat 05.09.06 - 17:56 Uhr

Gibt es einen Grund, warum er nicht mehr im Gitterbett schlafen sollte? Passt er nicht mehr rein?

Probier doch mal, ob Du das Bett einfach ganz woanders hinstellst. Vielleicht ist ihm was unbehaglich.

Ansonsten wüsste ich auch nicht, warum er nicht weiter in seinem Gitterbett schlafen sollte. Das gibt ihm vielleicht mehr Geborgenheit.

Beitrag von dorilein 05.09.06 - 19:34 Uhr

Hi Anja!

Meine Chefin kennt sich mit Feng Shui aus und wir haben schon mal über sowas gesprochen. Kinder spüren wenn irgendwo was nicht in Ordnung ist, vielleicht verläuft unten im Boden (egal ob ihr in d. 4. oder 12. Etage wohnt) eine Wasserader und er kann deshalb dort nicht schlafen.

Ich würde auch sagen räum mal um!

Liebe Grüße,

Dori mit Milena (*01.11.2004)

Beitrag von birke77 05.09.06 - 20:11 Uhr

Hallo Anja,

süß! :-)

Hat Mika vielleicht Angst, wenn die Tür geschlossen wird und legt sich deshalb "in der" Türschwelle sclafen, um das zu verhindern?
Oder will er einfach nah bei seiner Mama sein und darf aber (auf eure Anweisung) das Zimmer nicht verlassen? Seine Lösung wäre in diesem Fall auch logisch ;-)

Lieben Gruß!

Vicky

P.S. ...und was für ein zuckersüßes Photo unten in deiner VK!!!!! #freu

Beitrag von cleo23 05.09.06 - 21:59 Uhr

Hallo an alle,

mal sehen, ob ich noch alles zusammen bekomme was ihr gefragt habt.

Also, mit Umräumen haben wir schon versucht, auch das Bett direkt neben die Tür gestellt, aber er schleppte trotzdem noch seine 7 Sachen an die Tür. Abends schläft er aber normal und schnell in seinem Bett ein. Es ist ja auch nur noch vorm Mittagsschlaf. Aber jedesmal wenn er ausgeschlafen hat, also früh und nachmittags. Anfangs war auch noch kein Teppich auf der Schwelle, sodass er auf dem blanken Holz lag und so entstand auch seine Neurodermitis. Haben dann noch einen Rest Teppich auf die Schwelle geklebt, was er wohl noch gemütlicher fand. Denn seit dem schleppt er ja alles mit vor. Er richtet sich ja fast ein. Liegt da vorn und schaut Bücher an, spielt mit Lego oder malt auf seiner Zaubertafel. Nebenbei plappert er sehr viel oder singt vor sich hin. Ich dachte ja auch schon daran, das er vielleicht jetzt schon seine magische Phase hat und mit einem Fantasiefreund quatscht, der ihm auch gesagt hat, dass es an der Tür gemütlicher ist #augen #kratz. Ihr seht, es beschäftigt mich schon so sehr, das ich auf solche komischen Gedanken komme.

Das er zu uns möchte, habe ich mir auch schon gedacht. Ich würde mich freuen, wenn er mal zu uns ins Bett gekrabbelt käme, aber das tut er nicht. Ich habe ihm nicht verboten wieder rauszukommen. Er könnte es also machen.

Ich denke nicht, dass er die Gitter an seinem Bett und somit die Geborgenheit der Eingrenzung vermisst. Im Gegenteil, er ist sichtlich froh, das er aufstehen kann, wann er will. Die Gitter haben wir übrigens abgemacht, weil er wiederholt drüber steigen wollte und ein paar mal sehr unsanft vorm Bett gelandet ist. Hatten auch die 3 Stäbe anfangs erst raus, da hat er sich aber jedesmal während des Schlafens irgendwie verwurschtelt, sodass er heulend aufwachte.

So ich denke ich habe alles, oder? Es ist wirklich nicht einfach, da eine Lösung zu finden und ich danke euch für eure Vorschläge. Werde sicher noch mal umräumen und vielleicht auch das Feng Shui mal in Betracht ziehen. Hauptsache mein kleiner Großer schläft wieder in seinem Bett.

LG und danke nochmal
Anja und Mika (der vorhin innerhalb von 5 Minuten in seinem Bett eingeschlafen ist)