Die Zeit nach den Antidepessivas!!!!

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von deifie 05.09.06 - 14:21 Uhr

Hallo
ich litt nach der Geburt meiner Tochter (28.04.04) sehr
stark unter Depressionen und Panikattacken. Nun habe ich ein Jahr lang Ad genommen und es ging mir auch fast immer gut, ab und zu noch eine Panikattacke aber damit kann man ja leben. Nun will ich die Ad absetzen aber ich habe tierische Angst dass es dann wieder losgeht, was natürlich schon kein guter Start in die Zukunft ist und ich denke dass der Schuss eindeutig nach hinten los geht bei meiner Einstellung.
Ausserdem habe ich momentan eine sehr schwere Zeit, beruflich und ich denke es wäre besser noch fortzufahren aber ich will unbedingt aufhören weil ich extrem zugenommen habe und auch nächstes Jahr noch mal ss werden will.
Wie war es bei euch nach der Zeit mit den Ad, könnt ihr mir Mut machen oder ging es euch auch wieder schlecht?
Ich denke mir ich bin zwar nicht körperlich aber im KOpf abhängig geworden von diesem Dreck.
Bitte antwortet mir schnell und zahlreich,
danke
deifie die mal wieder auf 1000000 ist #heul

Beitrag von chatta 05.09.06 - 15:01 Uhr

Hallo,

ohne ärztl. Absprache mach bitte keine unüberlegten Sachen. ADs sind ernst zu nehmen und können (und vor allem nach Einnahme über ein Jahr) auch (!) zu körperlicher Abhängigkeit führen... normalerweise werden die ADs "ausgeschlichen", d.h. nach und nach verringert man die Dosis über einen längeren Zeitraum hinweg, sodass Du nicht von "absetzen" sprechen kannst.

Sprich aber lieber mit Deinem Arzt drüber, er hat das schliesslich studiert ;-)

LG
cha

Beitrag von sandra_und_luca 05.09.06 - 15:50 Uhr

Huhu Deifie,

wie ich dir ja mal im chat erzählt hatte, litt ich auch unter der wochenbett-depression und hauptsächlich unter massiven Schläfstörungen und Unruhe. Ich hab erst im Mai versucht die ADs abzusetzen, das ging erstmal total in die hose, war aber mitm arzt abgesprochen.....ich litt wieder unter schlafstörungen etc, so dass ich erstmal einen monat die ADs weitergenommen hab und von woche zu woche die Dosis reduziert habe:
also erst ne dreiviertel
dann ne halbe
und dann ne viertel
und dann nix......
die erste zeit war auch nicht wieder leicht, aber mit absprache vom neurologen konnte ich wenn es ganz schlecht war, ne baldrian nehmen oder ne halbe schlaftablette(ganz minimal dosierte freiverkäuflich aus der apo) so nach ca. nem monat hab ich überhaupt nix mehr an tabletten gebraucht um schlafen zu können:-)
Du musst dir halt ne menge zeit lassen, es wird auch nachm absetzen immer mal schlechte tage geben, gerade in der ersten zeit, du darfst nur nicht dabei verzweifeln.
Auf jeden fall machen die tabletten im kopf abhängig,deswegen rate ich dir, setzte die tabletten nur mit absprache vom arzt ab und dann am besten von woche zu woche immer niedriger dosieren.

alles gute
sandra(slotti)

Beitrag von manavgat 05.09.06 - 16:26 Uhr

Man setzt Antidepressiva nicht ab!, sondern man schleicht sie in Absprache mit dem Arzt!!!!! langsam aus.

Ich rate Dir dringend, dass nicht ohne Arzt zu tun.

Alles Gute

Manavgat

Beitrag von andrea_right_back 05.09.06 - 16:54 Uhr

es kommt ganz auf die ad´s an die du genommen hast, welche waren es denn??

es gibt da verschiedene, die auch verschieden "auszuschleichen" sind!!

achja, und nochwas, nach meiner "ausschleichung" der ad´s waren die depries weg, und die panikattacken halten sich in grenzen, trotz extremer situationen die ich nach dem aufhören hatte!!

andrea

Beitrag von deifie 05.09.06 - 17:23 Uhr

Hallo und danke für eure Antworten.
Natürlich setze ich die Ad's nicht einfach so und ohne Absprache mit meinem Psy ab ich lasse es auch langsam und wie vorgeschrieben angehen aber trotzdem....
Ich gehe am Donnerstag wieder zur Kontrolle und kucke mal was dabei rauskommt. Danke für euer Verständnis.
deifie