Angst vor Zukunft!Beide Elternteile Vollzeit Berufstätig,kennt ihr das

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von northfly22 05.09.06 - 14:57 Uhr

Hi..


Hab zwar grad schon im BabyForum gepostet, aber ich hoffe Ihr könnt mir vielleicht auch weiter helfen.. Seid Wochen macht mir das alles sehr viel zu schaffen ... immer wieder Zukunftsängste und das seid Wochen, nun aber zu meiner Situation..

ich bin zwar noch keine Mama, hoffe aber trotzdem auf ein paar Erfahrungen von Mama´s die auch berufstätig sind oder es wieder sein werden..

Folgendes, unser Zwerg soll am 17.10.06 auf die Welt kommen, mein Mann und ich sind beides Soldaten, das heisst Vollzeitberufstätig, nun werde ich aber die möglichkeit wahrnehmen und 1 Jahr in Elternzeit gehen (länger ist aus finanzieller hinsicht und auch aus Ausbildungsgründen nicht möglich), das heisst wir sind dann wieder beide voll berufstägig, grobe Dienstzeit von 07:15h bis 16:30h..

Wie regelt Ihr das denn so wenn beide Elternteile voll arbeiten?! KiTa (gibts genug Plätze für 1Jährige?!), Tagesmutti oder wie macht ihr das?? Meine Mutter kann uns leider auch nicht aushelfen, da Sie auch einen Fulltime Job hat..

Naja, ich hoffe Ihr könnt mir helfen ?!

Liebe Grüße

northfly , 35 SSW

Beitrag von finnya 05.09.06 - 15:18 Uhr

Warum willst du /ihr denn ein Kind haben, wenn ihr keine Zeit habt um euch um das Kleine zu kümmern? Vollzeit berufstätig heisst ja, dass ihr das Kind morgens weckt, anzieht, irgendwo abgebt und es nachmittags wieder abholt, Abendessen macht und es ins Bett steckt. Ja und evntl. wenn ihr nicht zu k.o. nach der Arbeit seid ist noch ein halbes Stündchen Spielen drin.. Super..

Ich mein, es ist okay, wenn man wieder arbeiten geht, wenn das Kind in den Kindergarten kommt (also 3-4 Jahre alt ist) und dann halt halbtags eben in der Zeit, in der das Kind im KiGa ist, aber vorher das finde ich persönlich voll schlimm. Die ersten Jahre sind die wichtigsten, es passiert sooo viel, die Entwicklung geht rasend schnell, die Bindung muss gefesteigt werden...

Vielleicht kannst du die Ausbildung ja auch für 3 Jahre unterbrechen und danach weizter machen?
Wie geagt, alles andere fidne ich schlimm, man muss keine Kinder in die Welt setzen um sie dann direkt abzuschieben. :-(

Beitrag von lara_mekken 05.09.06 - 15:26 Uhr

ähm hallo?
Was ist das denn für ne Einstellung? Die Arme macht sich Sorgen um ihre Zukunft und du bist dann so feinfühlig, ihr etwas vom 'abschieben' zu erzählen?! Wie dämlich ist das denn bitte.

Wunderschön, wenn das bei dir so hinhaut mit der dreijährigen Auszeit und danach nur halbtags arbeiten, aber die Realität sieht bei den meisten Menschen nunmal anders aus.
Ich werde alleinerziehend sein und nach einem Jahr auch wieder Vollzeit arbeiten gehen. Und siehe an, ich bin damals schon mit vier Monaten in die Kinderkrippe gekommen. Und ich kann nicht behaupten, dass mir die Bindung zu meinen Eltern fehlt. Das ist eine absolut dämliche Aussage. Natürlich ist es schön, wenn man mehr Zeit für sein Kind hat. Genauso wichtig ist es aber auch, dass das Kind anderweitig soziale Kontakte knüpft und nicht NUR Mama kennt.

Und wenn das Kind nun nicht geplant war?! Einzige Möglichkeit Abtreiben, oder? Naja immer noch besser, als das arme Kind in die Kita zu stecken. Genau so hört sich dein Posting an.

Bitte nächstes Mal erst überlegen - dann posten.

Gracias,
Lara

Beitrag von finnya 05.09.06 - 15:35 Uhr

Joa und wer lesen kann ist klar im Vorteil *lach* Du bist ja witzig.

KiTa ist auch nicht gerade billig und wenn beide Elternteile vollzeit arbeiten gehen fallen sie bestimmt nicht unter die Grenze, wo man das vom Staat bezahlt bekommt.
Meine Mutter ist, als mein Bruder geboren wurde schon nach einem halben Jahr wieder arbeiten gegangen -sie musste dann monatlich 580 Euro für die Kinderbetreuung zuzahlen (Tagesmutter, weil sie Schichtdienst hatte und das Kind nicht schon um sechs morgens in die KiTa stecken konnte, also für die Überbrückungszeit plus halt KiTa Gebühren) und hat dann ziemlich schnell entschieden, dass es das nicht wert ist -den ganzen Tag arbeiten um die Betreuung für´s Kind davon zu bezahlen, dann lieber selber aufziehen, weniger Streß und bessere Beziehung zum Kind.

Also zum eigentlichen Thema:
Für einen Platz in der KiTa muss man sich zeitig anmelden und teuer ist es auch, wenn man nicht unter die Einkommensgrenze fällt (und selbst dann muss man noch was zuzahlen).

Beitrag von moehre74 05.09.06 - 17:25 Uhr

es gibt auch förderungen, die einkommensunabhängig sind! zb die kinderbetreuung u3 im land nrw! auch wenns erstmal nur ein zeitlich befristetes projekt ist!

Beitrag von leahremini27 05.09.06 - 15:30 Uhr

Hallöchen!

Also da bin ich mit dir nicht in einer Meinung!!!

Ich selber habe nach ein Jahr Elternzeit wieder voll gearbeitet und meine Kleine geht sehr sehr gerne in eine Kindertagesstätte. Und ich habe bis heute nicht das Gefühl, dass meine Kleine wenig von mir hat!!

1. Im Kindergarten sind ältere und jüngere Kinder vorhanden (sehr gut für Einzelkinder)

2. Meine Kleine hat sich - bei Ferien bzw. Urlaub - sehr schnell mit mir gelangweilt lol und hat ihre Kindergartenfreunde vermisst.

An die Threadstellerin:

Erkundige dich in Ruhe in deiner Umgebung nach einer Kita, die deiner Arbeitszeit angepasst ist. Meine Kleine war bei der ersten Kita schon von 07-17 Uhr im Kindergarten und dann beim zweiten (haben eine Betriebskindertagesstätte -gottseidank *g*) von 07.30-16.30 Uhr ohne Ferien. Darauf muss du auch ganz wichtig schauen: Ferien!!

Und noch was:

Lass dich nicht unterkriegen oder zu, dass du eine Rabenmutter bist. Macht das, was ihr für richtig hält! Heutzutage geht ohne ein zweites Gehalt echt nicht mehr!!!

Bei mir hat es ja auch geklappt ;-) und das schon seit 5 Jahren!!!

Drück dir die Daumen auf der Suche nach einer Kita #klee

glg. leahremini27

Beitrag von leahremini27 05.09.06 - 15:33 Uhr

Ach noch was:

Ich arbeite von Mo-Fr voll und abends studiere ich noch ;-) Nebenbei wird gekuschelt mit der kleinen Maus und Hausarbeit entweder am Wochenende bzw. mein Mann hilft mit ;-)

Es ist nur eine Frage der Organisation!

lg. leahremini27

Beitrag von melly74 05.09.06 - 15:38 Uhr

Hör mal auf welchem Planten lebst Du denn???

Ich finde es anmaßend von Dir, der armen so vorwürfe zu machen, Du kennst die Hintergründe gar nicht!!

Außerdem wenn DU das Glück hast eine Mann zu haben (ok oder den Vater Staat) der Dir die 3 Jahre finanziert, dann nur zu.

Aber heutzutage grenzt es schon fast an ein Wunder, wenn ein Elternteil problemlos zuhause bleiben kann. Selbst wenn man sich in den 3 Jahren "nur" einen 400 Eurojob suchst, arbeite man!!

melly

Beitrag von cateline 05.09.06 - 15:44 Uhr

Kinder, Küche, Kirche !!!!!!!!!!!! Aus welchem Jahrhundert kommst du? Der Beitrag ist echt ohne Worte und man sieht häufig genug was aus solchen Kindern wird. Wenn du meinst deinem Kind damit was gutes zu tun . Na ja ich glaub es nicht.

Beitrag von tinti 05.09.06 - 15:44 Uhr

Hallo !

muss mich den andren anschliessen! Find ich nicht sehr nett, was du da von dir gibst.... ist ja toll wenn man so lange zu Hause bleiben kann/und will... aber nicht jeder hat die möglichkeit dazu.

lg Tinti

Beitrag von northfly22 05.09.06 - 15:48 Uhr

wir wollten beide erstmal keine kinder, aber abtreibung kam für uns auch nicht in frage, wir haben auch erst später erfahren das ich schwanger bin..

in der verwendung die ich bei der bundeswehr mache,kann man nicht teilzeit arbeiten, das hätte ich ja sonst auch versucht..

wie gesagt kind ist absolut ungeplant aber mittlerweile von uns beiden doch sehr geliebt..

nur kurz zur erläuterung für dich..

Beitrag von zelda 05.09.06 - 15:59 Uhr

Ja, voll schlimm, wenn man mit Kind arbeiten geht... :-[
Sag mal, wenn Du einen Tipp hast, wie man in dieser teuren und familienfeindlichen Zeit mit nur einem Gehalt auf Dauer gut durchkommt, dann verrate es uns doch mal bitte.
Ich würde liebend gerne 3 Jahre zuhause bleiben, aber ES GEHT NUNMAL NICHT! Von diesem tollen Elterngeld bekommen wir auch nichts ab, Erziehungsgeld gibt's wahrscheinlich auch nicht...
Tja, so sieht's aus...
Das alles heißt nicht, dass ich meinen Kinderwunsch deshalb gleich knicke, denn ich liebe Kinder und bin überzeugt davon, dass ich immer noch genug Zeit haben werde!

Zelda, mit gewolltem #baby im Bauch, 37. SSW

Beitrag von hermione.granger 05.09.06 - 16:35 Uhr

SCHADE DASS ES IN DEUTSCHLAND SO VIELE LEUTE WIE DICH GIBT

echt zum kotzen was du da schreibst!!!

Die Kinder die immer nur zuhause mit der Mutter sitzen scheinen aber nicht wirklich gut entwickelt zu sein! Einzige was sich da gut entwickelt ist die Fettschicht.

Nur eine Stunde am Abend und Wochenende mit dem Kind können wesentlich mehr bringen als vollzeit - wichtig ist wie man die verbringt.



Beitrag von finnya 05.09.06 - 16:40 Uhr

Ogoth und Leute mit soviel Dummheit sollten sich gar nicht erst Fortpflanzen dürfen #augen

Wenn man also Mutter die ersten drei Jahre bei dem Kind bleibt heisst das doch nicht, dass das Kind den ganzen Tag Zuhause vor der Glotze hockt.. Man geht auf den Spielplatz, trifft sich mit anderen Müttern und Kleinkindern, geht mit dem Kleinen einkaufen, spazieren, usw

Mein Kind wird auf jeden Fall nicht fett werden, ich hasse Fettsucht und werde alles tun, damit mein Kind nicht so ein bräsiges Faultier wird.

Beitrag von hermione.granger 05.09.06 - 22:03 Uhr

>wenn man also Mutter die ersten drei Jahre
>bei dem Kind bleibt heisst das doch nicht,
>dass das Kind den ganzen Tag Zuhause vor der Glotze
>hockt..

natürlich nicht, genau das sieht man aber viel zu oft.
Und wenn die Mutter arbeiten geht und das Kind in KiGa heisst es auch nicht, dass das Kind da was vermisst und leidet. Also ist es doch unfair dass du so urteilst.

Ausserdem, je nach dem was die Frau für ein Beruf hat, braucht sie nach 3 jahre nicht mehr versuchen da wieder einzusteigen..


... Schau dir die ganze Antworten auf dein Beitrag an und überleg dir doch noch mal wer hier wohl dumm ist.


Beitrag von malibu69 05.09.06 - 17:01 Uhr

Hallo,

dies ist wirklich wieder eine Antwort, die man auch unterlassen könnte - bei der Frage ging es doch um Tipps, wie es zu bewerkstelligen sei, und nicht um die Meinung, ob es "toll" ist oder nicht, wieder arbeiten zu gehen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie manche Frauen hier ungefragt über andere urteilen.
Nicole

Beitrag von moehre74 05.09.06 - 17:06 Uhr

hallo,

also ich finde, da ist eine entschuldigung von dir fällig! wenn du ihren beitrag weiter unten liest! was hätte sie denn deiner meinung nach machen sollen? abtreiben???

es funktioniert nicht immer alles so toll! schön halbtags von montags bis freitags arbeiten und pünktlich um 12 h zu hause sein! würde in meinem job auch nicht gehen! emma ist im april geboren und ich werde ab oktober für 15 stunden in der woche arbeiten gehen! zunächst war geplant, dass ich ein jahr zuhause bleibe und dann für 10 std./woche gehe, aber der dienstplan von meinem freund hat sich so verändert, dass wir es einrichten können, dass immer einer zuhause ist!!

ich werde gerne wieder arbeiten gehen (und nicht nur wegen des geldes)!!
ich glaube nicht, dass ich deshalb eine rabenmutter bin!!

gruß


dani

ps: wie gesagt, eine entschuldigung wäre fällig, wenn du dir dafür nicht zu schade bist!

Beitrag von miau2 05.09.06 - 15:28 Uhr

Hi,
ich will ab nächstem Juni/Juli wieder Teilzeit arbeiten, an drei Tagen in der Woche (18 Stunden gesamt). Mein Mäuschen wird dann 13 oder 14 Monate alt sein.

Verwandte, die sich dann um den Kleinen kümmern könnten/wollen, haben wir hier nicht. Ich habe mich jetzt auf die Warteliste für einen Krippenplatz setzen lassen, diese Krippe hat hier einen guten Ruf - das wäre eine gemischte Gruppe mit Kindern von 12 Monaten bis 3 Jahren. Das wäre meine absolut erste Wahl, ist aber unsicher, ob es klappt. Auf jeden Fall würden wir mit der Krippe 4-6 Wochen vor Arbeitsbeginn anfangen, damit wir beide uns langsam daran gewöhnen können. Alternativ werde ich mich nach einer Tagesmutter umschauen und dafür mal beim Jugendamt anfragen (die "verwalten" die offiziellen Tagesmütter) und auch mal die mir bekannten Hebammen nach Tipps fragen - vielleicht haben die ja einen speziellen Tipp für uns beide.

Mal gucken, was wird...ich denke, mit etwas Engagement und Suche werde ich hier in der Gegend hoffentlich was Gutes für unser Mäuschen finden, wo er dann auch den Kontakt zu anderen Kindern haben kann (ist nämlich noch absolut unklar, ob und wie lange er ein Einzelkind bleiben wird...). Insgesamt rechne ich damit, dass ca. 50% von meinem Nettogehalt für die Betreuung draufgehen werden - aber lieber etwas mehr und dafür eine gute Betreuung.

Vollzeit würde ich nicht arbeiten mögen...hättest Du keine Möglichkeit, wenigstens in den ersten Jahren auf Teilzeit umzusatteln? Keine Ahnung, wie das beim Bund ist...ich hätte einfach das Gefühl, zu viel zu verpassen. Keine Sorge, für die Kinder ist es bei guter Unterbringung kein Nachteil, das beweisen eine ganze Menge anderer Länder, wo vollzeit berufstätige Eltern das Normale und nicht die Ausnahme sind! Vergiss also das ganze Gerede über Rabenmütter usw.! Wenn Du persönlich damit klar kommst, eine gute Unterbringung für Dein Kind hast und der Unterbringung 100% vertraust, dann bietest Du Deinem Kind eine Erziehungsvariante, die ein echter Vorteil sein kann.

Alles Gute,
Miau2 mit #baby Maximilian *12.05.06

Beitrag von melly74 05.09.06 - 15:29 Uhr

Hallo,

ich habe das Glück, das meine Mutter sich um die kleine kümmert. ich mußte sogar wieder arbeiten gehen, als die Maus 4,5 Monate war. Ging halt nicht anders. Da ich auch 85 km zur Arbeit fahre und 85 km zurück, war Teilzeit nicht möglich, bzw rentiert sich nicht.

Ich würde mir an eurer Stelle dann einer Tagesmutti suchen, und nach einem Jahr finde ich es nicht schlimm, wenn das Kind auch noch eine andere Bezugsperson hat, Glaub mir, für DICH ist das schlimmer als fürs Kind!! Spreche da aus Erfahrung!!

Laß Dich nicht von Aussagen verrückt machen, wie kannst Du nur?! DA ist NICHTS schlimmes dran!!

Melly


Beitrag von kerstin1406 05.09.06 - 15:41 Uhr

Hallo Northfly,

ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Unser Kleines kommt zwar erst im Feb./März 2007, aber ich kann auch nur ein Jahr zu Hause bleiben. Bin schon froh, wenn ich nach einem Jahr wieder arbeiten darf. Schließlich liegt in unserem Land die Arbeit nicht gerade auf der Straße, vom Geld ganz abgesehen. Bei uns dibt es Krippen, die Kinder schon ab 3 Monaten nehmen. Also mach Dir keine Sorgen und laß Dich nicht dumm anmachen. Alles Liebe Kerstin

Beitrag von tinti 05.09.06 - 15:49 Uhr

Hallo Northfly,

gibt es denn beim Bund keine "Betriebskindergärten" oder dergleichen?? Hätte mir gedacht, dass bei einer "Firma " dieser Grössenordnung so etwas gäbe. Kannst Dich da nicht mal erkundigen ?
Sonst würde ich Dir eine Tagesmutter empfehlen - ist natürlich auch eine Kostenfrage wenn du sie ganztags brauchst
Ich stehe ab FEB 2008 (jetzt 17 SSW) vor dem gleichen Problem. Bin aus Österreich und habe hier in D keine Verwandten und werde wohl auch wieder ganztags arbeiten müssen......
Aber Kopf hoch, das wird schon :=)

LG Tinti

Beitrag von simimomo 05.09.06 - 15:52 Uhr

Hallo Northfly,

ich habe das Glück, dass mein Arbeitgeber und mein Chef sehr kooperativ sind. Deshalb werde ich nach Ende des Mutterschutzes zunächst mal für ein halbes Jahr ein bißchen von zu Hause arbeiten, je nachdem wie ich es schaffe, vielleicht so max. 15 h die Woche. Ab Mitte nächsten Jahres wird mein Mann für ein halbes Jahr Elternzeit nehmen. Somit haben wir also auch ein reichliches Jahr abgedeckt. Danach möchten wir beide wieder arbeiten, wobei ich schon versuchen werde etwas weniger Stunden zu arbeiten bzw. einen Teil von zu hause zu erledigen. Unser Kind möchten wir dann entweder (wenn wir einen Platz bekommen) in unserer betriebseigenen Einrichtung unterbringen, wobei man da meiner Meinung nach kein schlechtes Gewissen haben braucht, weil diese ein pädagogisches Konzept hat, wo wir nur so gestaunt haben. Da werden die Kinder richtig gut gefördert! Sollte dies nicht klappen, werden wir auch auf eine Tagesmutter zurückgreifen, da meine Arbeitszeiten wohl nich so krippenpompatibel sind.Leider ist das Problem vieler Einrichtungen, dass keine Betreuung durchgehend gewährleistet ist (Zeiten, Mittagspausen, Ferienpausen etc.), womit man dann als berufstätiger Mensch relativ wenig anfangen kann. Wir sind in dieser Hinsicht in Deutschland wohl eher ein Entwicklungsland. Außerdem gibt es zumindest im westlichen Teil Deutschlands viel zu wenig Plätze. Von daher würde ich es an deiner Stelle probieren, einen Platz zu bekommen (frühzeitig anmelden!), aber nicht zu stark hoffen, dass es klappt. Bei uns in der Stadt gibt es z.B. Einrichtungen, aber diese reichen eben auch nicht und werden deshalb bevorzugt nach sozialen Gesichtspunkten vergeben, d.h. alleinerziehende Mütter etc.
Laß Dir wegen der Betreuung kein schlechtes Gewissen einreden! Natürlich ist es nicht so einfach und man möchte möglichst viel Zeit mit seinem Kind verbringen. Aber jeder, der etwas davon versteht, wird dir sagen, dass es nicht auf die Anzahl Stunden ankommt, die Du mit deinem Kind verbringst sondern wie Ihr die Zeit nutzt, die ihr gemeinsam habt. Leider gibt es meiner Ansicht nach heutzutage viel zu viele Eltern, die zwar anwesend sind, aber Ihre Kinder die meiste Zeit vor dem Computer oder Fernseher parken, genervt sind, vielleicht auch weil sie immer nur das gleiche Umfeld haben. Alle Studien zeigen, dass berufstätige Mütter keine schlechteren Mütter sind. Also laß dir nichts einreden, wir leben im 21. Jahrhundert, auch wenn man in Deutschland in dieser Hinsicht manchmal daran zweifeln könnte.

Viele Grüße und alles Gute

Simimomo

Beitrag von northfly22 05.09.06 - 15:53 Uhr

ich danke euch gaaaaaaaaaanz dolle, ihr baut mich ein wenig auf und zeigt das ich doch nicht so alleine damit dastehe, denn auch mein mann kann mir meine ängste nicht nehmen (hab auch angst eine schlechte mama zu sein dann), hab ja schon geschrieben, kind war absolut nich geplant aber dafür wirds jetzt umso mehr geliebt..

taaausend dank #sonne

Beitrag von rieke79 05.09.06 - 15:57 Uhr

Da hab ich mir auch schon Gedanken drüber gemacht. :-)
Ich finde deine Entscheidung gut, die Ausbildung zu beenden. Lass dir bitte von keinem einreden, du wärst deshalb eine schlechte Mutter. Ich selbst war auch ab meinem ersten Lebensjahr ein Krippenkind und geschadet hat es mir nicht. Ganz im Gegenteil.
Ich möchte auch nach einem Jahr wieder arbeiten gehen. Einmal für mich selbst und auch aus finanzieller Sicht.
Wo kommen wir denn da hin, wenn nur noch die Menschen Eltern werden dürfen, die es sich leisten können 3 Jahre in Elternzeit zu gehen. #augen
Neeneeneeneee...
Wenn du auf einen sog. Krippenplatz spekulierst, musst du dein Kind jetzt schon (!) anmelden. Diese Plätze sind rar gesäht und die Wartelisten lang. Ansonsten gibt es auch ganz tolle Tagesmütter. Vielleicht könntest du ja mal "Tagesmutti Kiki" über ihre VK anschreiben, die kann dir bestimmt sagen wo du mehr Informationen bekommen kannst.

Mach dir nicht zu viele Sorgen um die Zukunft. Wird werden. Schließlich kriegen andere Leute das auch prima hin, dann schaffst du das auch.

LG Rieke#blume

Beitrag von hermione.granger 05.09.06 - 16:50 Uhr

Hi


Ich werde wieder arbeiten gehen wenn mein Baby 6 Monate alt ist. Erst mal teilzeit, aber ich denke ganz schnell wieder auf 100% erhöhen wenn alles gut läuft.
Zum Glück gibt es bei uns einen Betriebskindergarten für Kinder ab 6 monate #freu
Gibt es sowas bei euch nicht?
Ansonsten Tagesmutter wenn du keinen KiGa platz findest. Meine Freundin hat eine tagesmutter seit dem das Kind 6 monate ist und es klappt wunderbar.
Manche Gemeinden bezahlen sogar die Hälfte der Kosten für die Tagesmutter - das ist bei meine Freundin der Fall.

Gruß
Anna




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