Baby Nachname vom Partner??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aggro 05.09.06 - 18:05 Uhr

Hallo.

Ich habe mal eine Frage...

Wir würden gerne das unser Nachwuchs von Geburt an den Nachnamen von meinem Partner (der auch der Vater ist) annimmt und nicht meinen. (Da es unserer Meinung nach besser passt, auch wollen wir in 1 oder 2 Jahren heiraten)
Kennst sich jemand damit aus, geht das und wenn ja muss man da was beachten???
Wir leben zusammen, dann haben wir ja sowie so das gemeinsame Sorgerecht, wie ist es falls wir uns mal trennen sollten, hat er es dann automatisch weil es den selben Namen trägt?

Danke für alle Antworten

Libe Grüße

Beitrag von pinkjumpy 05.09.06 - 18:07 Uhr

wenn man zusammen lebt hat man sowieso das gemeinsame sorgerecht? echt?

Beitrag von aggro 05.09.06 - 18:11 Uhr

Er ist der Vater - ich die Mutter - wir leben zusammen - kann ja nicht sein das er dann gar nix zu sagen hat oder? Bzw. der der einen anderen Namen trägt?????????

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 18:14 Uhr

Doch, ist so. #schmoll Das soll Deine Rechte als Mutter schützen. Also, auf zum Jugendamt (da kann man beides machen).

Beitrag von didde 05.09.06 - 18:12 Uhr

Hallo,
wenn man zusammen wohnt(ohne Heirat)dann haben nicht beide elternteile das Sorgerecht.
Man kann das beantragen beim Jugendamt,dass es beide haben,aber von vornherein hat es nur die Mutter.
Du kannst deinem Kind den Nachnamen vom Vater geben,kostet aber extra.
lg Jana

Beitrag von aggro 05.09.06 - 18:19 Uhr

Was kostet das extra????

#danke

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 18:10 Uhr

Also, ich leg meine Hand nicht dafür ins Feuer, aber bei uns ist das so: Wir sind unverheiratet, leben zusammen, MUSSTEN das gemeinsame Sorgerecht beantragen, was nur geht, wenn Dein Freund die Vaterschaft anerkannt hat. Was Du meinst, ist eigentlich nur dann so, wenn man verheiratet ist. Und den Namen Deines Freundes kann das Kind nur dann bekommen, wenn Ihr gemeinsames Sorgerecht habt. Haben wir vor vier Wochen grad durchgekaut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den Bundesländern unterschiedlich ist. Oder kommst Du aus einem Nachbarland?

Viele Grüße, Agathe

Beitrag von aggro 05.09.06 - 18:18 Uhr

Also wir kommen aus Hessen.....
Mein Petner muss ja so oder so die Vaterschaft anerkennen, da machen die vom Amt ja gleich Terror wenn das mal länger dauert.
Ich dachte wenn man zusammen lebt haben beide das Sorgerecht..#kratz komisch, als Vater hat man in deutschland ja überhaupt keine Rechte....:-[

Ist das viel Papierkram und kann ich das gleich damit verbinden wenn ich aufs Standesamt gehe und es "anmelde" (mir fällt kein anderes Wort ein) oder läuft das übers Jugendamt???

#danke

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 18:21 Uhr

Also, bei uns ist es so (Niedersachsen), dass Du sowohl Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht beim Jugendamt machen kannst. Ist dann halt ein Abwasch. Ihr braucht Ausweis und Geburtsurkunde. Es gibt auch die Möglichkeit, die Anerkennung beim Standesamt zu machen und mit der dann zum Jugendamt wegen Sorgerecht zu gehen. Sind aber eben zwei Wege. Ist überhaupt kein Papierkram und geht ganz fix. Und vor der Geburt kostet das auch nix.

Beitrag von fritzeline 05.09.06 - 18:25 Uhr

>>>Und den Namen Deines Freundes kann das Kind nur dann bekommen, wenn Ihr gemeinsames Sorgerecht habt. <<<

Ach du Sch... Ist das echt so?
Mein Freund ist vehement dafür, dass unser Fritzchen seinen Nachnamen bekommt - und ich hab zugestimmt, wußte aber nichts von dem Sorgerecht #gruebel

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 18:31 Uhr

Tja, dann hast Du sozusagen leere Versprechungen gemacht, hihi. :-p Ach, ist doch kein Problem. Dann lasst Ihr das jetzt halt machen.

Beitrag von fritzeline 05.09.06 - 18:47 Uhr

Aber ich wollte das eigentlich gar nicht #schwitz

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 20:07 Uhr

was? Das gemeinsame Sorgerecht? Dann hast Du jetzt ein Problem, würd ich sagen...

Beitrag von fritzeline 05.09.06 - 20:35 Uhr

Genau *lach*
Gerade in letzter Zeit hab ich da so meine Bedenken.
Hmmm. Muss ich mir jetzt wohl mal was überlegen...

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 22:35 Uhr

Oh oh...na dann viel Glück bei Deinen Überlegungen. Aber wenn Du eh nicht sicher bist, ob Du das Sorgerecht teilen willst, solltest Du dem Baby vielleicht erst mal Deinen Namen geben, oder? Na ja, ich hoffe, Du kannst Dich entscheiden.

Alles Gute! Agathe :-)

Beitrag von jokerheed 05.09.06 - 23:00 Uhr

Hallo,

nein, keine Sorge.

Den Namen Deines Freundes kann das Kind auch ohne gemeinsames Sorgerecht bekommen. Nur die Vaterschaftsanerkennung ist Pflicht, wenn es den Namen kriegen soll, sonst nicht. Du kannst ja auch nochmal beim zuständigen Jugendamt für Dich anrufen, die geben gerne Auskunft.

Aber mal ehrlich, hältst Du es für eine gute Idee, dem Kind den Namen Deines Freundes zu geben, wenn Du Zweifel hast, mit ihm das Sorgerecht zu teilen? Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann sei ehrlich zu ihm.

LG Heidi

Beitrag von aggro 06.09.06 - 08:55 Uhr

Erst mal #danke für die Antwort.

Nein, ich habe keine Bedenken, das Sorgerecht mit ihm zu teilen.
Ich dachte auch eigentlich das wenn wir zusammen leben (auch noch unverheiratet) wir das gemeinsame Sorgerecht haben... und finde es echt heftig das das nicht so ist.. als Vater hat man ja überhaupt keine Rechte das finde ich sehr schade, deswegen haben wir uns entschlossen, egal wie wir es mit dem Namen machen, gemeinsames Sorgerecht zu beantragen.

Bei uns in hessen machen Sie ziemlich Druck mit der Vaterschaftsanerkennung, da hat der Vater nur 1 Woche Zeit es zu akzeptieren oder abzulehnen.

ich werde auf jeden fall die tage mal beim Jugendamt anrufen und einen termin machen für die Vaterschaftsanerkennung und werde mich mal schlau machen wie das bei uns hier ist mit dem Sorgerecht und dem Nachnamen...

Vielen Dank

Liebe Grüße


#liebdrueck

Beitrag von jokerheed 06.09.06 - 10:01 Uhr

ups, missverständnis, tut mir leid.

mit Zweifel wegen Sorgerecht meinte ich nicht Dich, sondern fritzeline. Sie hat weiter oben gepostet, dass sie sich mit dem Sorgerecht nicht sicher ist.

Das die in Hessen wegen der Vaterschaftsanerkennung so Druck machen, ist ja blöd. Ich kenne das so, dass der Vater anerkennt, wann immer er will. Die Mutter muss lediglich zustimmen bzw. ablehnen und dann ist die Sache erledigt. Wenn man es vor der Geburt macht, ist bei der Beurkundung schon alles geregelt. Wenn man es nach der Geburt macht, müsste man das Standesamt bitten, die Beurkundung zurückzustellen, bis die Formalitäten erledigt sind. Aber da das meistens dauert und man nach der Geburt ohnehin erstmal nur beim Baby sein will, ist es ganz sinnvoll, dass vorher schon zu erledigen.

Viel Glück beim Paragraphendschungel. Ist leider alles etwas kompliziert, hat aber auch sein Gutes. Ihr seid Euch jetzt einig, aber es gibt doch genügend Paare, wo es ganz gut ist, dass erstmal nur die Mutter das Sorgerecht hat.

LG Heidi

Beitrag von aggro 06.09.06 - 10:04 Uhr

Hi

Ja habe gesehen das es zu weiter oben galt #freu

naja macht ja nix...

Ja hier in Hessen sind sie da ganz streng, schleißlich wollen die ja wissen, wem sie das geld abzuknöpfen haben... ohne Vaterschaftsanerkennung geht hier nichts, das akzeptieren die Ämter nicht...


Tschöö

Beitrag von mischu 05.09.06 - 18:10 Uhr

Wenn ihr nicht verheiratet seid, hast du als Mutter das alleinige Sorgerecht. Es sei denn du gehst zum Jugendamt, lässt dort eine Vaterschaftsanerkennung machen und beantragst das gemeinsame Sorgerecht. Dort bekommst du auch die Infos wegen dem Familiennamen. Wir waren beim ersten Kind in der gleichen Situation. War alles völlig unproblematisch.

Beitrag von aggro 05.09.06 - 18:20 Uhr

Jetzt hat jemand gepostet das kostet extra????
#danke

Beitrag von agathe26 05.09.06 - 18:23 Uhr

Nein, das kostet vor der Geburt nichts. Was kostet, ist eine beglaubigte Kopie des Familienstammbuches (brauchst Du fürs KH bei der Geburt). Das sind aber nur 8 Euro. Und ich habs gleich mit machen lassen, weil ich den Wisch ja eh brauche. Wie gesagt, so ist es hier.

Beitrag von rueckenwind2004 05.09.06 - 18:38 Uhr

Hallo,

ich habe gerade hier beim Standesamt erkundigt, weil ich geschieden bin und nicht möchte, dass das Baby den Namen meines Exmannes bekommt.
Unabhängig vom Sorgerecht, muss der Partner (Vater des Kindes) beim Jugendamt die Vaterschaft vor der Geburt anerkennen. Dann kann sofort der Name des Vaters auf das Kind übertragen werden.
Sonst bekäme das Kind bei der Geburt den namen der Mutter und nach der Vaterscghaftsanerkennung den des Vaters und hätte sein Leben lang im Pass stehen Michi Meier, geb. Müller. Fände ich persönlich doof. Gerade bei einem Mädchen würde das später wohl die Frage aufwerfen, ob sie den schon verheiratet oder gescheiden sei...???
Die Vaterscgaftsanerkennung ist im Übrigen kostenlos und wie gesagt, völlig unabhängig von der Sorgerechtserklärung.
Alles Liebe für Dich

Petra und Babyboy 32.SSW

Beitrag von aggro 05.09.06 - 18:48 Uhr

#danke

Die Vaterschaftsanerkennung kann man hier auch erst nach der Geburt machen, aber wenn das dann mit dem Namen so doppelt ist ist ja sch....

Wollten den ganzen Papierkram mit Vaterschaftsanerkennung eh vor der Geburt machen, dann passt das ja #freu

#danke

Beitrag von jokerheed 05.09.06 - 23:05 Uhr

Hallo,

wollte Dir nur sagen, dass die Vaterschaftsanerkennung auf jeden Fall vor der Geburt möglich ist. Bei der Sorgerechtserklärung weiß ich es leider nicht, aber wenn Du eh beim Jugendamt bist, kannst Du das ja klären. Die VA kannst Du auch beim Standesamt an Deinem Wohnort machen, auch wenn das Kind woanders geboren werden soll.

LG Heidi

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