Umfrage: Wer stillt, wer gibt Flaeschchen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von inajk 05.09.06 - 18:40 Uhr

Fiel mir bloss grad beim Rumlesen (im Babyforum) auf, dauernd Flaeschchen... war das Zufall, oder stillen hier wirklich so wenige? Und wenn ja, warum? Bin bloss neugierig...

Gleich erste Antwort auf die Umfrage: :-)
Helene ist knapp 4 Monate alt und ich stille voll. Habe gerade wieder angefangen zu arbeiten, sie kriegt dann in der KiTa oder von meinem Mann abgepumpte Milch. Was sie nicht besonders mag, weil sie Flaeschchen hasst... wir lieben eben beide das Stillen. Die Zeiten wo ich sie an der Brust habe sind mit die schoensten des Tages... auch darum wundere ich mich, wer sowas schoenes freiwillig aufgibt... oder nicht freiwillig?

Also bitte: Viele ausfuehrliche Antworten!
Danke!
Liebe Gruesse,
Ina mit Helene

Beitrag von trawni 05.09.06 - 19:14 Uhr

Hallo Ina

Ich stille, pumpe ab und gebe Fläschchen. Habe leider von Anfang an zu wenig Milch für meine Kleine. Hatten leider einen schlechten Start. Es weird zwar stetig etwas mehr (weil ich sie oft am Tag anlege) aber es reicht noch lange nicht aus.

Abpumpen tu ich hie und da auch, damit ich die Milchmenge erhöhrn kann (hat mir meine Hebi empfohlen). Wenn ich nur 20 ml bekomme verwende ich das für den Popo oder als Badezusatz, ansonsten füttere ich nach dem Stillen mit Fläschchen zu.

Lg trawni

Beitrag von katinka2204 05.09.06 - 19:58 Uhr

Hey,

ich stille auch voll, pumpe ab und lege mir nen Vorrat an für den Milchbrei später. Leonie nimmt keine Flasche, hat sie ganz am Anfang mal genommen, dann aber nicht mehr, und daher brauche ich die abgepumpte Milch auch noch nicht.

Zur Zeit finde ich Stillen eher etwas umständlich/ nervend, da es wieder wie am Anfang alles durcheinander ist. Ich hoffe das sich das bald ändert. Habe es aber sonst immer sehr genossen. :-D

Lg
Katinka mit Leonie, die schon friedlich schlummert.#schein

Beitrag von muttivonchantal 05.09.06 - 21:26 Uhr

flasche ist einfach einfacher und geht schnelle runterwegs als wenn man erst zu hause abpumpen muss und man hat kene angst vor wunden warzen etc.
allgemein ist beiedes ok gbt ncihts dass eins von beiden am besten ist jede skind wird hie und da super groß und kaum krank.
ich selber stille auch nicht,wollte nicht und sie war bis jetzt noch neui ernsthaft krank oder so,was man sonst bei stillkndern sagt.
also, denke jedem so das seine und stillen kaum noch trend denke ich aber deswegen nicht minder super lebewesen.
meine meinung.
gruß

Beitrag von sandra7.12.75 05.09.06 - 22:08 Uhr

Hallo

3 Minuten Wasser kochen und dann Flasche machen ,schütteln und abkühlen lassen,dann bin ich mit dem stillen fertig.Wunde Brustwarzen hatte ich nur beim ersten Kind weil die Hebammen im KH keine Zeit für sowas hatten.Julian ist vier Monate und ich stille noch hoffentlich lange voll.

Sandra mit KIds

Beitrag von moonerl 06.09.06 - 00:08 Uhr

Hallo,

ich finde Flasche überhaupt nicht einfach:
Die Temperatur muß stimmen.
Flasche und Sauger muß sterril sein.
Milch darf nicht zu dick oder zu dünn sein.
Bis Flasche fertig ist, muß das Baby schreien.
Wunde Brustwarzen werden auch wieder besser.

Die 1. paar Monate ist stillen einfach das Beste für das Baby. Auch weil's so praktisch ist. Außerdem ist man seinem Kind nie mehr so nah wie beim stillen.

Grüßle :-)

Beitrag von plumperquatsch1975 05.09.06 - 22:14 Uhr

hallo ina,
kann dir nur recht geben.
habe 6 monate vollgestillt und dann mittagsbrei gegeben und dann erst 2 monate weiter abendbrei.
nun wird hannah 10 monate und ich sille sie morgens nach dem aufwachen und nachmittags, das behalten wir so bei, bis sie richtige milch bekommt...
weiß auch nicht, warum manche mamas flasche bequemer finden. von den mamas die nicht stillen können, rede ich nicht ;-)

Lieben Gruß Mandy + Hannah 17.11.05

Beitrag von tryn 05.09.06 - 22:32 Uhr

Hallo Ina.

Also ich musste meiner Kleinen die Flasche geben, da sie nicht an die Brust gegangen ist, sie hat immer nur zwei mal gesaugt und ist dann eingeschlafen, und wollt nicht mehr.

ICh hätte sie gern gestillt aber ging nun mal nicht. Hatte auch sehr wenig mich, sie schoss erst nach 4 Tagen ein und ich hatte dann höchstens mal 70ml aber auch meist nur einmal am Tag. Habe 4 Wochen lang abgepumt und hatte jeden Tag weniger Milch, nach 28 Tagen kam nichts mehr. Aber meiner kleinen hat es nicht geschadet, sie war erst 2 mal krank, einmal eine kleine Erkältung und eine Magen-Darm-Grippe. Achja, 3 Tage Fieber hatte sie vor kurzem.
Aber sie ist super entwickelt. Sie ist nun auch schon 14 Monate alt.
Aber ich hätte gerne gestillt und hoffe, dass es beim nächsten Kind klappt.

LG Nina und Laura-Michelle (*20.06.2005)

Beitrag von melone2 05.09.06 - 23:33 Uhr

Hallo Ina,

ich stille Hannah ( 7Monate) noch voll. Und uns geht es beiden super dabei. Hannah will tagsüber ca. alle 4Stunden trinken und nachts auch mal erst nach 7Stunden #freu. Nächste Woche will ich anfangen, die Mittagsmahlzeit zu ersetzen. Bin mal gespannt.
Ich persönlich könnte mir nie etwas anderes vorstellen, als mein Kind zu stillen. Kann auch immer nur den Kopf schütteln, wenn ich höre, daß manche nicht stillen wollen oder es zu umständlich finden#kratz. Umständlich??? T-Shirt hoch, Kind dran und fertig!!!

LG Vera + Hannah *02.02.06 die immer noch zahnlos ist, und mich somit auch nicht zwicken kann#schwitz. Bin aber mal gespannt, wie das Stillen dann mit Zähnchen ist#augen

Beitrag von moonerl 06.09.06 - 00:20 Uhr

Hallo,

ich habe alle meine Kinder gestillt :-)

Am schwierigsten wars bei meiner ältesten Tochter. Wir mußten beide lernen, wie es geht. Nach einer Woche mit viel Mühe (Nasenspray, warme Tücher auf die Brust etc.) machte ich ihr in der Nacht eine Flasche, nachdem sie meine Brust wieder nur anschrie. Tochter sah die Flasche und plötzlich trank sie an der Brust ohne vorher an der Flasche gewesen zu sein.

Ich habe zwischen 4 1/2 Monate und 6 Monate vollgestillt und meist so um den 8. 9. Monat abgestillt, weil ich dann unproduktiv wurde.

Stefan (wird in einer Woche 8 Monate) habe ich bis 6 Monate vollgestillt. Auch bei ihm war die Anfangszeit schwierig. Nach 6 Wochen klappte alles bestens. Jetzt wird er noch nachts und am Vormittag gestillt.

Was ich nicht verstehe, warum viele Mütter stillen überhaupt nicht probieren, sondern den Kindern gleich die Milch irgendeiner Kuh geben.

Stillen hat viele Vorteile. Nicht nur das es praktisch, die Milch immer parat und richtig erwärmt ist. Das Baby kriegt auch keine Verstopfung (Finde es immer grausam, wenn ich hier lese, das manche Mütter mit dem Fieberthermometer versuchen, dem Kind Stuhlganz zu entlocken #schock)

Nie mehr ist man seinem Kind so nahe wie beim stillen #liebdrueck

Grüßle :-)

Beitrag von feinst82 06.09.06 - 07:04 Uhr

Guten Morgen!

Ich wollte nie stillen, bin aber dann überredet worden.
Wollte dann nur 4 Monate stillen, nun ist es aber soweit und bis zum 6. Monat mach ich sicher noch weiter - so praktisch und billig und gesund!

LG Doris

Beitrag von 96kati 06.09.06 - 08:45 Uhr

Hallo Ina!

Ich habe meinen Kleinen aus verschiedenen Gründen nicht gestillt und wir waren sehr zufrieden damit...

Mit der Zeit geht das Zubereiten von Fläschchen schnell und gut von der Hand und da sich bei uns eh feste Zeiten eingespielt hatten, musste Dominik so gut wie nie weinend auf seine frisch zubereitete Flasche warten.

Ich denke, dass Beides seine Vor- und Nachteile hat und jede Mama soll für sich entscheiden, wie es für sie und das Baby am Besten ist!

Liebe Grüße
Kati

Beitrag von kja1985 06.09.06 - 09:11 Uhr

hallo,

ich wollte eigentlich stillen, hatte aber einen bescheurten start. hätte dann eine woche abpumpen müssen (wegen medikamenten) und in der zeit wäre meine kleine schon ans fläschchen gewohnt gewesen.

da ich abpumpen entwürdigend fand (fühlte mich wirklich nur noch wie ne milchkuh) hab ich lieber abgestillt und meiner tochter das fläschchen gegeben.

ich muss zugeben, dass ich es in manchen momenten (wenn ich z.b. andere mamis stillen sehe) schon ein wenig bereue. zurückblickend hätte es für mich aber keine andere möglichkeit gegeben, ohne mich selbst dabei aufzugeben.

ich bin also froh, dass es diese möglichkeit gibt. gegenüber dem vollstillen hat es auch den vorteil, dass der papa mal füttern kann. unpraktisch ist natürlich, dass man immer flaschen mitschleppen muss...

und die nähe ist in meinen augen genauso da. ich kuschel nicht weniger oder weniger intensiv mit meinem kind, als eine mutter die stillt.

Beitrag von katta0606 06.09.06 - 10:49 Uhr

Hallo,
ich stille auch voll und wenn nur eine Seite getrunken wurde, pumpe ich ab und lege mir einen Vorrat für den Milchbrei später an. Mara nimmt absolut keine Flasche. Sie guck mich immer an, als woll eich sie umbringen, wenn ich ihr mit der Flasche komme.
Leider trinkt sie somit auch keinen Fencheltee, was bei ihren Blähungen ab und zu aber gar nicht so schlecht wäre. Dafür nimmt sie leiderschaftlich gerne den Löffel. Also gebe ich Tee mit dem Löffel :-)
LG Katja

Beitrag von ayshe 06.09.06 - 11:27 Uhr

hallo,


(für flaschen wäre ich wohl viel zu faul ;-) )

ich habe fast 5 monate voll gestillt, mußte dann leider voll arbeiten und meine tochter hätte lieber gehungert als abgepumpte muttermilch oder pulvermilch zu trinken, deshalb gab es dann brei.

allerdings hat sie trotzdem lustig weitergestillt.


jetzt ist sie 28 monate und hat vor einigen wochen aufgehört nachts zu stillen.


lg
ayshe