Plazentarest - Milchspendereflex gestört - also doch - sch***

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von bine3002 05.09.06 - 19:13 Uhr

Ihr erinnert Euch? Ich habe ein Kind, von dem ich den Eindruck hatte, dass ich es durch Stillen allein nicht satt bekomme. Deswegen bekommt Java zur Zeit am Abend eine Flasche zugefüttert. Normalerweise könnte sie sogar morgens noch eine vertrage, ich wollte aber erstmal abklären, was los ist.

Soooo und heute war ich zur Nachuntersuchung beim FA. Und da sind meine Vermutungen bzw. eher Befürchtungen wahr geworden. Ich habe noch Plazentareste in der Gebärmutter und muss morgen zur Ausschabung unter Vollnarkose. Ist das nicht super?

Na ja, jedenfalls habe ich deswegen vermutlich auch diese Probleme beim Stillen, denn der Hormonspiegel ist dadurch gestört und das kann Einfluss auf den Milchspendereflex haben. Auf deutsch: Der ist gestört, vielleicht dauerhaft.

Ja, man gut, dass ich auf meinen Instinkt gehört habe. Jeder hat mir davon abgeraten, die Flasche zu geben. Ich war ja sogar bei einer Stillberaterin. Ich ärgere mich auch echt über diese Leichtfertigkeit, denn meiner Meinung nach hätte sie mal nach dem Verlauf des Wochenflusses fragen müssen.

Ich meine, dass Ihr mir hier ratet, nach Bedarf zu stillen und nicht zuzufüttern, kann ich ja noch verstehen, Ihr seid keine Experten. Dass aber weder Hebamme, noch Kinderarzt, noch Stillberaterin mal mit einem Wort erwähnt haben, dass es unter Umständen auch an einem Plazentarest liegen kann, finde ich traurig. Alles Fachidioten.

So und nun darf ich morgen dann nach der Narkose erstmal nicht stillen und auch hier bin ich froh, dass wir die Flasche schon mal probiert haben, denn sie jetzt heute mal eben an die Flasche zu gewöhnen, wäre ja fast unmöglich gewesen.

Na ja, ich bin echt angepi***. Alles doof...

Beitrag von sandra_und_luca 05.09.06 - 19:23 Uhr

Oh man das is ja super ärgerlich.....hab deine beiträge ja alle gelesen.......ich find es auch komisch, dass weder FA noch Hebamme dir was zu den Plazentaresten erzählt haben#kratz da du ja nun wirklich alles versucht hast mitm stillen.......mutterinstinkt ist manchmal halt das beste....auch wenns jetzt ärgerlich ist.....

drück dir die daumen, dass es besser wird.
alles gute
sandra

Beitrag von hebigabi 05.09.06 - 20:20 Uhr

Wie kommst du darauf, dass die Plazentareste für eventuelle Milchprobleme zuständig sind?


LG

Gabi

PS: Die Stillberaterin ist auch nicht für deine Blutung zuständig :-p und wird daher auch nie danach fragen;-)

Beitrag von bine3002 05.09.06 - 20:55 Uhr

Das kann man fast überall nachlesen. Gib mal bei Google Plazentareste + Milchbildung ein. Aber tröste dich, meine Hebamme wußte das auch nicht. Hier ein Beispiel, wo man es nachlesen kann (wie gesagt nur eins von vielen): http://www.gesundegemeinde.ooe.gv.at/xbcr/SID-3DCFCFC3-83CB22F4/Stillen_Broschuere.pdf

Ich bleibe bei meiner Meinung: Zumindest eine Stillberaterin müßte mögliche Gründe für ein Stillproblem kennen und eigentlich darauf hinweisen. Nein, was tut sie? Erzählt mir, dass meine Milch auf jeden Fall reicht und ich nur öfter anlegen muss (noch öfter?). Das übliche bla, bla, was man hier auch immer liest, wenn eine Frau schreibt, dass sie zu wenig Milch hat.

Beitrag von hebigabi 05.09.06 - 20:56 Uhr

Ich hatte schon einige Frauen mit Plazentaresten, komischerweise hatten die nie Stillprobleme .

LG

Gabi

Beitrag von bine3002 05.09.06 - 21:01 Uhr

Es MUSS ja auch nicht sein, KANN aber eine mögliche Ursache für Stillprobleme sein.

Ich bin ja auch erst darauf gekommen, dass es sowas sein könnte, als ich mich auf der Suche nach meinem Stillproblem begeben habe. Habe halt gegoogelt und dann herausgefunden, dass genau meine Probleme mit einem Plazentarest zusammenhängen können. Samstag bekam ich dann vermehrte Blutungen (nachdem der Wochenfluss schon erledigt war) und da war es für mich eigentlich schon klar, hatte natürlich gehofft, dass es doch nur die Mens ist. Na ja, heute dann zum Arzt und tatsächlich.

Beitrag von chiara_elise 05.09.06 - 20:54 Uhr

Du arme!

Laß Dich mal #liebdrueck
Kenne das, ich hatte generell probleme mit der Milch und dem stillen (keine ahnung ob das ganze zusammen hängt, aber...) und dann, nachdem ich extrem starke Blutungen bekommen habe bin ich zum FA und der hat auch reste von der Plazenta in meiner Gebärmutter gefunden, super toll also!

Wünsche Dir alles liebe!

LG alexa

Beitrag von bine3002 05.09.06 - 20:56 Uhr

Und wie ist das dann ausgegangen? War die Ausschabund schlimm? Hast Du danach genug Milch gehabt?

Beitrag von chiara_elise 05.09.06 - 21:59 Uhr

Bei mir wurde es Medikamenttös gemacht- zum Glück!
Mein FA hat mir damals gesagt, wenn es mit den Medikamente nicht geht müsse ich zur Ausschabung - hab ich mir aber Gott sei Dank erspart *DREIMALHOLZKLOPF*
Ich habe mich damals leider gegen das Stillen entschieden, was ich im nachhinein sehr bereut habe!

wünsche Dir alles liebe und gute!

Alexa