hab mal ne frage Stillmamis.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von bienchen.m 05.09.06 - 20:09 Uhr

Also, ich Stille meinen Kleinen Luca (1monat) voll.

Seit heute ist mir irgendwie die Milch abhanden gekommen. Also nicht alles aber es ist eindeutig weniger.
Habe jetzt ein bisschen angst das es nicht ausreicht, denn mein süßer kommt auch öfter heute und will happahappa.

Habe auch angst, das die milch jetzt ganz verschwindt, denn meine mom konnte auch nur 2 Monate stillen und dann wars vorbei.

Ich weiß ja das sich die produktion irgendwann eingespielt hat, wie das der kleine benötigt aber so urplötzlich#kratz
Bin verwirrt. Was meint ihr???

Bienchen

Beitrag von bibi0710 05.09.06 - 20:42 Uhr

Hallo Bienchen...

könnte ein Wachstumsschub sein? #kratz Warum meinst du, dass es weniger ist??? Wiegst du dein Kind nach jedem Stillen? Also ich hab heut auch das Gefühl, dass Jule nicht wirklich was bekommt, aber sie wird inzwischen einfach schneller fertig mit trinken. Irgendwie ist sie nach dem Stillen aber meist troztdem noch stinkig. Hunger hat sie aber keinen mehr. Sie will nur nuckeln und da stört sie die Milch. Also SCHNULLI geben.

Und nur weil deine Mutter nur 2 Monate stillen konnte, heißt das noch lange nix. Meine Mutter "konnte" gar nicht stillen und ich hab unseren Großen 4 Monate voll und noch 3 Monate teilweise gestillt.

Halte einfach noch ein bissel durch und leg deinen kleinen einfach so oft an, wie er Hunger zu haben scheint. Dann pegelt sich das sicher wieder von selbst ein!

Alles Gute
Berit mit Jörn (2 Jahre) und Jule (3 Wochen und 5 Tage)

PS. Unsere Maus sieht deinem Luca irgendwie ähnlich :-p

Beitrag von bienchen.m 05.09.06 - 20:46 Uhr

Na ich komme da drauf, weil sie gestern noch hart und kurz vorm explodieren waren und heute weich, als wenn sie leer wären.

Es verunsichert mich ja nur, weil es so urplötzlich ist.#kratz

Nen wachstumsschub hat er bestimmt gerade, denn er will nich mal pennen und quengelt die ganze zeit.#augen

Bienchen

P.S. ne kleine ähnlichkeit ist da wirklich:-p

Beitrag von sanne1975 05.09.06 - 20:42 Uhr

Hallo,

das ist alles ganz normal. Die Brust wird irgendwann wieder weicher und dein Kind regelt durch das häufigere Trinken seinen Bedarf. Wenn du also immer stillst wenn er mag (und das kann gerade in den ersten Wochen sehr oft sein!), dann wird sich deine Milchmenge garantiert darauf einstellen.
Wenn dein Kind mehrere nasse Windeln hat und es munter ist, dann besteht kein Grund zur Sorge!
Dass deine Mutter nach 2 Monaten (ca. 8 Wochen) glaubte keine Milch mehr zu haben, ist beinahe schon klassisch. Denn der 8-Wochen-Schub kann es in sich haben. Aber wirklich in fast 100% aller Fälle reguliert sich auch dann die Milchmenge.
Die meisten Frauen die ich kenne und die früh abgestillt haben, taten dies in diesem Zeitraum. Leider doch häufig weil sie schlecht beraten wurden oder/und aus eigener Unsicherheit.

Durchhalten!

#blume Sanne

Beitrag von bienchen.m 05.09.06 - 20:51 Uhr

Naja, früher war eben alles anders, vielleicht wurde sie falsch beraten, vielleicht war aber wirklich nischt mehr da.

Egal.

Ich weiß das die brüste nach der zeit weicher werden und sich alles einpendelt. Aber es ist so plötzlich und das verunsichert mich. Denn gestern waren meine brüsten noch prall und kurz vorm platzen, der kleine konnte nicht mal annähernd die brüste leer machen. und heute sind die Brüste weich und so als wären sie leer gesaugt. Ein bisschen eigenartig ist das schon oder?#kratz

Ich will den kleinen eigenlich so lange stillen wie nur möglich. (Nagut, also bestimmt nicht bis er 8 wird;-))

Beitrag von sparrow1967 05.09.06 - 21:00 Uhr

Es passiert von jetzt auf gleich, das die Brüste weich werden. Keine Sorge.

Unsere mamas WURDEN falsch beraten. Sie sind zu den Mütterberatungen gegangen zum wiegen...und dort wurde ihnen erzählt, sie müssen zufüttern...sie hätten keine gute milch mehr....

Ich lese heute noch oft, das Fruaen- gerade aus Österreich oder der Schweiz - zu diesen Mütterberatungen gehen...und weißte was? Die Damen haben oft noch die gleichen Sprüche drauf ;-) wie damals.


Leg ihn an, wann immer erwill. ER weiß, wa gut für ihn ist- und wenn es stündlich ist- es ist Normal!!

sparrow

Beitrag von bienchen.m 05.09.06 - 21:05 Uhr

Meine mom hat erzählt, das sie die kleinen immer vorher wiegen mussten und alle 4 Stunden stillen mussten.
Son scheiß, bin froh das die zeit vorbei ist.

Wäre doch viel mehr anstrengend, wenn man nur alle 4 stunden darf. Ausm schlaf reißen oder einfach nichts geben obwohl er will ist doch echt stressig.
Dann lieber alle 2 Stunden, da kann ich sicher sein das er alles bekommt was er brauch.

Nagut, wenn das so urplötzlich kommt, obwohl das sehr eichelartig ist, na dann bitte. Ist ja auch viel angenehmer, wenn es nicht mehr spannt und schmerzt.

Danke

Bienchen

Beitrag von sparrow1967 05.09.06 - 21:23 Uhr

Jo- den Frauen wurde es so eingetrichtert und in manchen Krankenhäusern wir d den Mamis das auch noch so vermittelt: NUR alle 4 Stunden...weil frische auf angedaute Milch macht bauchweh und so ein Kram... ;-)

Und bloß nicht verwöhnen die Kleinen ...jaja..gut das wir heute schon einen Schritt weiter sind ;-)

Wie gesagt- selbst STÜNDLICHES Stillen ist normal.

Du machst das schon ;-)

sparrow

Beitrag von sanne1975 05.09.06 - 21:09 Uhr

Hallo,

ja! Irgendwann hat sich die Stillbeziehung eingependelt und ist im "Gleichgewicht". Das geht quasi von jetzt auf gleich - zumindest ist das der subjektive Eindruck eines - objektiv betrachtet - längeren Prozesses!
Genauso wird es dir passieren, dass die Brust wieder härter wirkt/wird - z.B. wenn dein Kind wieder mehr Bedarf hat.
Ich bin selbst manchmal noch heute erstaunt wie schnell so ein "routinierter" Busen auf einen Profitrinker reagiert (und ich habe hier ganz bewusst "routiniert" und nicht etwa "alt" gesagt... ;-)).
Bei Krankheit und/oder Unwohlsein (Zahnen) wirkt ein tröstender Busen oft Wunder!

Zu deiner Mutter (und meiner Mutter, meiner Schwiegermutter usw.) noch folgendes: einen Vorwurf kann man ihnen nicht machen. Es gab einfach eine "stillunfreundliche Ära" - und zum Glück ist das heute anders, oder?


#blume Sanne

Beitrag von bienchen.m 05.09.06 - 21:12 Uhr

Nein, das kann man denen wirklich nicht machen. Man hört ja auch noch heute auf seine Hebamme und arzt also, die können auch nichts dafür.

Beitrag von feinst82 06.09.06 - 07:02 Uhr

Guten Morgen!

Wenn du weiterstillen willst nur nicht zufüttern...leg öfter an und morgen ist wieder alles normal (so wars bei mir).

LG Doris