hilfe, bitte ganz dringend

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von martiena 05.09.06 - 23:22 Uhr

Hallo,
ich hab seit tagen nur noch einen gedanken. Suizid. Bitte bitte helft mir. Was soll ich nur machen??? Es wird immer schlimmer!
Freitag rief ich meine therapeutin an, sie hätt mich eingewiesen. Aber ich wollt erst mit meinem mann reden. Dann musste ich wegen nierenstein plötzlich ins kkh. Da dacht ich es wäre gut. Es war ja auch besser. Und nun bin ich seit mo wieder hier. Zu hause. Und nun...ich denk an nichts anderes als an suizid. Aber ich will nicht wieder in eine klinik. Die machen doch nichts. Ich muss doch für mein kind da sein oder? Und, ich halt es einfach nicht aus wenn ich wo anders bin. HIIIIIIIIIIIIILfe. Bitte, ich will doch nur das das endlich aufhört. Was soll ich nur tun? WAAAAAAAAAAAAAS? Ich kann bald nicht mehr. Ich weiß nicht mehr was richtig u falsch ist. Ich fühl nix mehr, weder schmerz noch trauer noch sonstwas. nur noch diese frage is in meinem kopf.warum bin ich da?warum???wie kann ich es am besten tun. wie??? Ich weiß nicht mehr weiter.
martiena

Beitrag von babsie81 06.09.06 - 05:57 Uhr

Ich glaube nicht, dass man dir hier mit einer einfachen Antwort helfen kann.....
Um wirklich gesund zu werden solltest du zu ins Landeskrankenhaus gehen und dich einer richtigen Therapie unterziehen!!!!Das ist das Einzige was wirklich und echt auf Dauer hilft!!!!!!
Dir und deiner Familie alles Gute und viel Kraft!!!!!#liebdrueck#liebdrueck#klee#klee

Beitrag von eineve 06.09.06 - 07:55 Uhr

hm - ich könnte dir von mir erzählen - jedoch ist mein lebensumstand nicht deinem entsprechend.


ich stehe allein da. kein mann - kein kind - familie nur auf dem papier - freunde dich mich lediglich NACH meinem due-day kennenlernten und nicht wirklich was über meine vergangenheit wissen. sowie ärzte und sonstiges "fachpersonal" das sich als nicht zuständig erklärte.

kein lebender mensch der von sich aus freiwillig sich in "mein leben" traute - weder für minuten noch stunden. nur schön unberührt über scheinbar "distanz" überwindende akustik und visuelle geräte (pc tel) ich lebe in der zwischenzeit mit dem gedanken und der erkenntnis:


wenn es gänzlich hart auf hart kommt und ich erkenne meine grenze ist erreicht - kann ich (wie bei besuchen) jederzeit die türe aufmachen und gehen.

der weg zu dieser für mich beruhigenden feststellung - war schwere eigenarbeit. beinhaltet:

- WARUM
- WESWEGEN
- WAS erwarte ich
- WIE umsetzten

und vorallem - ich bin jeden abend ins bett und habe mir wie ein gebet die gedanken zugelassen:


wenn ich heute nacht zu gehen habe - dann ist es gut. was ich in meinem leben zu erreichen hatte habe ich alles erreicht - und es ist gut so.

tja - mein antifanclub, heimliche veehrer und sonstige wohlgesonnene stellen jeden tag fest:

ich bin immer noch. mach einfach nicht den platz frei - weil ich jeden tag aufwache.


im übrigen - wenn du ein wenig rumliest - stellst du fest, das so einige immer gerne doch mir DAS um die augen fetzen und vorwerfen - das ich allein durchzustehen hatte zuzüglicher ignoranz, betrogen werdens UND vorallem - deswegen auch noch geschasst werde, weil ich einfach so meine depression durchlebte. das schicksal mich zumindest davor bewahrte - weil ich als durchgeknall für viele gelte - diejenigen nicht treffen zu müssen - die einem vorsätzlich mit der maske des "ich meins ja nur gut" in den suizit treiben - weil sie mit ihrem "ich meins ja nur gut" vorsatz dem menschen, der am boden ist - durch diese offensichtlichkeit erstrecht die fähigkeit zum leben absprechen.

eine buchtipp kann ich dir geben:

lebenskrisen als entwicklungschancen


gut möglich das darin eine passage ist, die dir hilft deine gedanken zuordnen. - das ist der mindeste anfang. versuche deinen focus auf zuerst das unmittelbare zu richten - dich und übe einfach mal täglich 10 min das ganze sein zu lassen, damit du ein kleines flecken in dir sortieren kannst.

du bist einzig und allein nur für dich verantwortlich - dieses wissen und nicht ausüben können - bilden immer die grundlagen jeder depression.

Beitrag von dropsi_2 06.09.06 - 09:41 Uhr


Lass dich einweisen, lass dir helfen. Ich habe eine Freundin, die hat Jahre gebraucht und festzustellen, dass sie es alleine nicht schafft.

Das mit deinem Kind kriegst du schon auf die Reihe, da bin ich sicher. Soll deine KK mal schnell was organisieren!

Die Meinung von anderen kann dir egal sein, auch dein Kind betreffend. Was nützt deinem Kind eine Mutter, die ständig down ist? Nix! Nimm dir eine Auszeit!!





Also eve? Ich muss ja mal loswerden!

Deine Berichte/Antworten les ich immer sehr interessiert, wenn auch manchmal öfter, da ich anders denke als du*g*, ich fände es sehr spannend mich mal mit dir auszutauschen, aber ich weiß ja, dass daran kein Bedarf besteht.

Mach so weiter und bleib wie du bist, denn ich denke, dein Weg war steinig, aber du bist ihn trotzdem gegangen...

Starke Frau!

lG Katy