zu oft geröngt... bitte um Rat!

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von mama78 06.09.06 - 08:57 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin sehr verunsichert. Hatte am Wochenende einen bösen Autounfall, aus dem wir aber zum Glück nur wenig beschadet rausgekommen sind... Ich wurde natürlich in der Notaufnahme superoft geröngt, auch Beckenbereich... Ich würde gefragt, ob die Möglichkeit einer SS besteht und dass man schwangere Frauen nicht im Beckenbereich röntgen darf. Ich hab erklärt, dass ich in der 3. Zykluswoche bin und wir es versucht haben. Ich musste dann entscheiden, ob ich trotzdem geröntgt werden will. Ich muss sagen, dass ich in dem Moment sehr überfordert mit der ganzen Situation war. Ich hatte Schmerzen und konnte mich kaum bewegen. Ich hab also zugestimmt, wollt ja wissen, was mit mir los ist.
Jetzt hab ich totale Angst. Am liebsten wäre ich diesen Monat nicht schwanger (sagt mir mein Verstand) Könnte das Kind schwer geschädigt sein, wenn es in einem so frühen Stadium soviele Strahlen abgekriegt hat. Kennt sich da einer ein bisschen aus? Hier auf der Urbia-Seite steht was von einer "Alles oder nichts" Regel, die besagen soll, dass es ncith zu einer Schwangerschaft kommt, wenn vorher schädigende Einflüsse da waren (auch Alk, Medis usw) Davon hat ich vorher noch nie gehört und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

bitte gebt mir einen Rat!!!

Beitrag von sunflower.1976 06.09.06 - 09:13 Uhr

Hallo!

Erstmal...ich freu´ mich, dass es Euch trotz des Autounfalls gut geht!!! Dass Euch nichts Schlimmes passiert ist, ist erstmal die Hauptsache!
Meine FÄ sagte mir auch, dass am Anfang eine "Alles-oder-nichts-Regel" besteht. Es ist ja oft so, dass Eier befruchtet werden aber es letztendlich nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Nur aus ca. 25% aller befruchteten Eier entwickelt sich ein Kind.
Ich denke nicht, dass Du Dir große Sorgen machen musst.

LG Silvia

Beitrag von anyca 06.09.06 - 09:28 Uhr

Die "Alles oder nichts" regel heißt, daß ganz am Anfang einer Schwangerschaft das Embryo einen negativen Einfluß wie Röntgen entweder überlebt und dann gesund ist oder eben nicht überlebt.

Die Zellen sind so früh ja noch nicht differenziert. Wenn nur wenige Zellen geschädigt werden, werden sie einfach durch andere ersetzt, wenn zu viele geschädigt werden, entwickelt sich das Zellhäufchen halt nicht weiter.

Beitrag von edna71 06.09.06 - 10:46 Uhr

Ich kann mich den anderen nur anschließen. So viel ich weiß, gilt dieses Alles-oder-Nichts-Prinzip in den ersten zwei Wochen (irgendwo stand auch mal was von 17 Tagen #kratz ). Aber ich kann es aus eigener Erfahrung nachvollziehen, dass man sich da total den Kopf macht, ist ja klar. Hatte Anfang des Jahres auch einen Unfall und musste wegen Verdacht auf Wirbelbruch oft im BWL und LWL-Bereich geröngt werden (es war dann auch eine Fraktur, aber das hat man erst beim zweiten Mal festgestellt :-[ Also auch noch doppelt und dreifach geröngt worden...). Direkt nach einem Unfall ist man ja auch erst mal völlig geschockt und muss dann solche Entscheidungen treffen...
Versuch dich zu beruhigen und erhole dich erstmal von dem Schock! Alles Liebe!