Rechtschutzversicherung, Ja oder Nein?

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Beitrag von arnissa80 06.09.06 - 10:41 Uhr

Hallöchen,

weiß nicht in welches Forum von allen das am Besten passt, also bin ich bei Allgemeines gelandet.
Wir haben keine Rechtschutzversicherung.
Bin am überlegen, ob es sich wirklich lohnt eine abzuschließen, weil ich der Meinung bin, Versicherungen sind alles nur Abzocker...:-[..ausgerechnet die Rechtschutzvers. ist eine der teuersten..#schmoll..Wer kann mir eine wirklich Gute empfehlen und Vorteile einer solchen Versicherung verklickern???
Ich tu mich da bischen schwer...auch weiß ich nicht worauf man da alles achten soll.
Vielleicht ist ja hier einer so lieb und antwortet mir...
#danke im voraus.
Gruss arnissa

Beitrag von mellymira 06.09.06 - 11:03 Uhr

Hallo Arnissa

wie kommst du darauf dass Versicherungen nur Abzocke sind?????#kratz
Es ist doch ganz einfach, man zahlt einen gewissen Beitrag ein und sollte man mal einen schaden haben, dann wird das bezahlt... nein quatsch ich weiß was du meinst, aber da liegt es an deinem Berater Dir das Richtige rauszusuchen und da scheitert es oft an der Seriösität, nicht die Vesicherungen, die geben vor, welche schäden sie bezahlen und welche nicht, und darüber sollte man informiert sein,
Mein Mann arbeitet bei einer Rechtschutzversicherung im innendienst, ich finde es nicht schlecht eine zu haben,aber auch da kommt es auf euren schwerpunkt an,was ist euch wichtig, wo könnte ein streit sein? Ich weiß an so etwas zu denken ist nicht unbedingt schön aber es passiert tagtäglich irgendwo, ein autounfall, nachbarschaftsstreit, mietkaution und und und.... Ansonsten ist es nur unwissenheit und keine abzocke...

lg melly

Beitrag von arnissa80 06.09.06 - 11:09 Uhr

Wir möchten bald ein Haus kaufen und bekommen ein Kind, da kann doch immer was passieren....zur Zeit wohnen wir zur Miete noch...vielleicht gibts Probleme bei der Kündigung etc...
Sowas wollen wir halt abgedeckt haben.
Was würde denn so ein Berater kosten der uns mal ANgebote einholt und die Günstigste und Beste raussucht?
Ich hab keine AHnung.....

Beitrag von happy20 06.09.06 - 11:51 Uhr

Hallo,,

meiner Meinung nach ist die Rechtsschutzversicherung eine der wichtigsten Versicherungen die man als erstes Abschließen sollte. Sie hilft einem im Streitfall weiter und übernimmt die Kosten für denAnwalt. Ich könnte mir keinen Anwalt leisten, falls ich mal einen benötigen sollte.

Ich bin bei der Hamburg Mannheimer. Wir zahlen für Rechtschutz-Unfall-Hausrat-Glasbruch-Haftpflichtversicherung 92€ im Monat. ImPaket sind mein Mann, die beiden Kinder und ich versichert. Klar es ist sicher eine stolze Summe die Ich da zahle, aber ich habe auch einen klasse Service. Im Bedarfsfallhandelt die HM sofort und fackeltnicht lange rum

LG
Maria

Beitrag von arnissa80 06.09.06 - 12:14 Uhr

Das ist wirklich eine Stolze Summe die ihr da zahlt im Jahr.
Aber ihr habt wahrscheinlich so einen Packetpreis für die ganzen Versicherungen.
Wir müssen mal einige Versicherungen abklappern und uns Angebote einholen....Danke für die Info....

Beitrag von bezzi 06.09.06 - 12:53 Uhr

Bei EUR 1.100,- Versicherung im Jahr könnnte ich mir auch keinen Anwalt mehr leisten.

Beitrag von happy20 06.09.06 - 23:51 Uhr

Ich empfinde das gar nicht als so viel.Wir haben in diesem Paket eine Menge versichert. Außerdem gilt dieser Preis für 4 Personen. Kenne sogar welche diezahlen für sich alleine mehr.

Beitrag von onti 06.09.06 - 12:30 Uhr

Ich persoenlich halte eine Rechtschutzversicherung fuer die ueberfluessigste Versicherung, die es gibt...es sei denn, man ist ein sehr streitbarer Charakter.
Tatsaechlich verdienen ja alle Versicherungen daran, dass sie die Wahrscheinlichkeit, dass sie zahlen werden, niedriger einschaetzen als ihre Kunden. Es ist wie mit der staatlichen Lotterie oder Roulette: einige moegen gewinnen, die meisten aber zahlen nur ein...es gibt nur einen sicheren Gewinner.

Beitrag von arnissa80 06.09.06 - 13:44 Uhr

Der meinung bin ich auch!!!

Beitrag von luise.kenning 06.09.06 - 12:51 Uhr

Rechtsschutz brauchen die meisten nicht, da möchte ich onti zustimmen.

unabdingbar sind hausrat/haftpflicht und evtl unfall/berufsunfähigkeit.

ich habe meine versicherungen über tchibo bei asstel... die waren sehr oft testsieger und habe sehr gute NOten bekommen. Meine persönliche Erfahrung bestätigt: niedrige Prämie (zahlten bei HM das 4fache!), tägliches kündigungsrecht (!) also keine knebelverträge und promte schadenregulierung.

wenn man die einstellung verfolgt "kann ja immer mal was passieren, dann müsste man konsequenterweise das haus nur mit sturzhelm verlassen... (denn es kann ja immer mal was passieren).

Als Autofahrer übernimmt eh deine Autoversicherung den Rechtsschutz bei Unfällen, weil die Versicherung natürlich ganz genau prüft, ob sie den Schaden übernehmen muss oder eben nicht.

Als Mieter bist Du beim Mieterbund ganz gut aufgehoben.

Du kannst Dir ja mal darüber klar werden, welchen Schutz Du Dir erhoffst, welchen Betrag Du dafür ausgeben willst und kannst und dann Angebote einholen. aber nicht umgekehrt, denn sonst machst du sachen, die du gar nicht willst.

LG

Luise

Beitrag von bezzi 06.09.06 - 13:05 Uhr

Ich habe keine Rechtschutzversicherung. Habe auch noch nie eine gebraucht.
Eine Rechtschutzversicherung ist teuer und deckt immer nur einen Teil ab. Man muss Arbeitsrecht, Mietrecht, Verkehrsrecht, Strafrecht ect. alles separat versichern. Dann gibt es Bereiche, die man gar nicht versichern kann (Familienrecht, Erbrecht..)
Meistens braucht man aber gerade das, was man nicht versichert hat.
Anwalts- und Gerichtskosten sind zwar nicht billig, aber auch nicht wirklich existenzbedrohend. Wenn man den Prozess gewinnt, trägt die Kosten sowieso die andere Partei. Man sollte also gut überlegen, ob der Gang zum Anwalt oder die Klage wirklich nötig und erfolgversprechend ist.

Leute die schreiben "die Rechtsschutzversicherung gehört zu den Wichtigsten" sind für mich "Prozesshansel", die wegen jedem Pups des Nachbarn auf dem Balkon gleich zum Anwalt rennen.

Gruß

bezzi

Beitrag von nytestar 06.09.06 - 14:51 Uhr

Die allgemeinen Kosten werden gedeckt, aber doch nicht der Anwalt, oder?#kratz

Beitrag von bezzi 06.09.06 - 15:41 Uhr

Was meinst Du denn mit "allgemeinen Kosten" ?
Natürlich zahlt die Versicherung die Anwaltskosten. Das ist doch Sinn und Zweck des Ganzen #gruebel

Beitrag von luise.kenning 06.09.06 - 19:09 Uhr

hey bezzi,

stimme dir grundsätzlich zu, aber die RSV, die für Fälle im Strafrecht versichert, wüsste ich gern... #gruebel

LG

Luise

Beitrag von risala 06.09.06 - 13:40 Uhr

hi!

wir haben auch eine rechtsschutz - und nie wieder ohne!

ich war mal in finanziellen schwierigkeiten und habe deshalb die rs gekündigt... an den darauf folgenden schäden bzw. anwaltskosten zahle ich heute noch ab. sind ca. 5000€... mit rs wäre mir das erspart geblieben...

wir sind übrigens bei der arag und sehr zufrieden.

gruß
kim

Beitrag von manavgat 06.09.06 - 13:52 Uhr

die Rechtschutzversicherung deckt verschiedene Bereiche ab:

Verkehrsrechtschutz (geht z. B. auch über ADAC)
Arbeitsrechtschutz (brauchst Du nicht, wenn Du in der Gewerkschaft bist)
Mietrechtschutz (alternativ geht Mieterverein)
Vertragsrechtschutz

Ich halte sie für jemanden der im Arbeitsleben steht, sich im Verkehr bewegt, eine Mietwohnung hat

für unverzichtbar.

Ein ALG2 Empfänger braucht keine.

Gruß

Manavgat

Beitrag von toffifee007 06.09.06 - 14:40 Uhr

hi!

ich habe eine. unterschrieben habe ich den vertrag, als ich noch sparkassen-mitarbeiter war. 75 euro pro jahr für privat und verkehr. das sind meiner meinung nach die beiden wichtigsten.....


lg
ina

Beitrag von ina_ragna 06.09.06 - 17:53 Uhr

Hallo!

Ich hab "nur" eine Verkehrsrechtsschutz.
Laut meinem Chef reicht die auch aus (zumindest für mich).

Mir ist es schon passiert, dass ich die RSV in Anspruch nehmen musste (Verkehrsunfall, OWi). Die ganzen Kosten hätte ich ehrlich gesagt nicht aus eigener Tasche zahlen wollen. Das hätte ein Monatsgehalt locker überstiegen.

Ich zahle mit 150,00 EUR SB 9,59 EUR im Quartal. Es ist bezahlbar. :-D

Liebe Grüße

Ina