Erste Woche Kiga - wer baut mich auf???

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von momtobe2 06.09.06 - 10:49 Uhr

Hallo ihr Lieben,

bin eigentlich hauptsächlich im SW-Forum zugange mit der zweiten Schwangerschaft, aber eben kam mir die Idee, ich könnte ja auch mal hier rein schauen.

Mein Kleiner (2 1/2) hat seine erste Kindergartenwoche, und ihm gefällt es gar nicht.. :-(

Er fängt morgens zu Hause schon an zu weinen, und will nicht gehen, und im Kiga schreit er auch wenn ich gehe.. #heul

Ich weiß ja, den meissten geht es so, aber ich find es so schlimm!!!

Bei wem war's auch so, und WANN wird es besser???

#danke

u. Liebe Grüße

Julia

Beitrag von yansan 06.09.06 - 11:06 Uhr

Hallöle,

wir haben heut zwar erst unseren 1. tag und bis jetzt läuft alles noch supi.. aber ich weiß auch dass es sich noch ändern kann.. helfen kann ich dir also jetzt nich wirklich...

was mich aber interessieren würde.. Gefällt es ihm denn ansonsten im KiGa? Weint er die ganze Zeit? Oder isses "nur" der Abschied bzw das wissen dass jetzt dann gleich der abschied kommt? wenn er ununterbrochen weint und "leidet", ist er vielleicht noch nicht so weit? Das müssten dann aber die Erzieher im KiGa besser sehen und beurteilen können

Ich drück euch die daumen dass es bald vorüber ist und er spass dran findet

Gruß
Yanni

Beitrag von zanadu 06.09.06 - 11:22 Uhr

Hallo, meine Beiden waren in dem Alter in der Kückengruppe (10 Kinder und 2 Erzieher). Ihnen viel der Abschied nicht schwer, aber vielen Kinder schon. Ein Junge hat bestimmt 6 Monate geweint, obwohl der Vater immer dabei geblieben ist. Also es kann dauern. Schließlich sind die Kinder noch Klein.
Gruß Zanadu

Beitrag von janni0604 06.09.06 - 11:56 Uhr

Hallo,

unser Max geht jetzt seit einem Monat in die Kita und bis vor ein paar Tagen hat er auch immer schon auf dem Weg geweint. Der Abschied fällt ihm immernoch extrem schwer. Bis gestern musste ich auch noch 5 Minuten mit ihm in der Gruppe bleiben. Max hält es nur 1 Stunde aus, das weint er wieder und es wird Zeit, dass ich ihn abhole.

Wann es besser wird kann ich nicht sagen. Bei Max sind es winzige Fortschritte. So wie heute, wo er schon allein gespielt hat, ohne Erzieherin an der Hand. Ich hoffe immer weiter, dass es er bald schafft und Spaß in der Kita hat.

Ich denke es hilft nur Geduld und Durchhaltevermögen.

Liebe Grüße
Janni und Max, der gerade schläft und nachher seinen 2. Geburtstag feiert #freu

Beitrag von 3malj 06.09.06 - 12:21 Uhr

Hallo!!!

Also mein 2,5 jähriger geht jetzt seit knapp einem Monat in den KiGa und mittlerweile ist es so als würde er dort schon immer hingehen. Völlig normal!
Ich muss sagen, mein Sohn ist sehr Mama bezogen und hat immer Theater gemacht wenn ich ihn masl zur Oma gebracht hab, weil ich einfach wo hin musste wo er nicht mit konnte...es gab so ein Geschrei das ich manchmal dahte ds KiGa für uns die Hölle wird...
Naja, die ersten zwei Wochen waren auch schrecklich...er hat bitterlich geweint morgens und am Fenster hinter gewunken und selbst wenn ich mit dem Auto dann am KiGa vorbei gefahren bin stand er noch immer weinend am Fenster...ich habe mehr als einen morgen im Auto mit geweint!
Aber mir wurde jedesmal versichert das er sich nach einigen Minuten beruhigt hätte und siehe da in der dritten KiGa Woche hat er nur noch etwas bedröppelt geguckt..in der 4. lachte er als er am Fenster stand und als ich vorbei fuhr war von ihm keine spur mehr!
Mittlerweile flitzt er lächelnd in den KiGa und hat mir vor zwei WOchen gesagt das er länger als bis nach dem Mittagessen bleiben möchte weil dann noch eine Geschichte gelesen wird und auch gespielt etc und das wolle er mit machen! Die Erzieher fanden die Idee gut, weil er sich wohl sehr gut integriert hat mittlerweile und ich sehe das genauso!
Der Anfang ist hart...aber es geht vorbei...eine gnaue Zeit kann ich dir natürlich nicht sagen, weil alle Kinder unterschiedlich sind...aber es geht irgendwann!!!

Ich drück euch die Daumen und viel Kraft!!!

Alles liebe Jenniy

Beitrag von madi20 06.09.06 - 12:35 Uhr

Uns gehts genau so. Die erste Woche ist fat rum... Der erste Tag war sehr gut. Am Montag hat er aus Trotz - wie ich jetzt feststellen musste - das Essen wieder erbrochen (frag mich nicht wie man das macht. Er sitzt einfach da und raus kommts)
und seit gestern macht er nun auh frühs zu Hause schon Theater wenn er gehen soll und weint im Kindergarten. Das legt sich dann aber schnell wieder ltd Erzieherin. Das Problem immer, mein kleiner Teufel wiederspricht der Erzieherin immer :-(

Ich hab deswegen schon nen schlechtes Gewissen. Wenn ich ihn abhole heult er wieder. Wahrscheinlich vor Freude, aber schön ist das nicht! Ich hoffe es wird irgendwann besser.

Aber denke dran. Es ist eine gewaltige Umstellung für die Kinder!

Beitrag von matw 06.09.06 - 12:46 Uhr

Es wird besser, wenn er einen Freund gefunden hat bzw. die Kinder kennt. Mach nicht den Fehler, ihn wieder rauszunehmen, wenn Du dann zu Hause bist. Evl. hilft es auch, mal ein Kind aus seiner Gruppe mit zu Euch zum Spielen einzuladen?
Und gib ihm was mit, an was er hängt. Meine Große ist nun schon das letzte Jahr im Kiga, ein Plüschvieh ist aber oft noch als Verstärkung dabei! Und beim Abschied gibt es das Mutbonbon (Vitamin-Traubenzucker-Drops)
Gruß Silly (27.SSW)

Beitrag von magda0107 06.09.06 - 14:24 Uhr

Hallo Julia! Wir haben das ganze letztes Jahr durchgemacht. Es hat fast 6 Monate gedauert bis sie ohne Theater ging.
Geduld, Geduld!!!
Die Kindergärtnerinnen haben mir aber versichert, das die Tränen nie länger als 1 Min. angehalten haben.
Ich wünsch Dir viel Geduld beim Durchhalten!!!
Heute ist Sie übrigens sehr traurig wenn mal kein KIGA ist.

LG Daniela

Beitrag von linusida1508 06.09.06 - 21:34 Uhr

ich kriege immer noch die krätze, wenn ich sowas lese. zum eintritt in den kindergarten gehört eine eingewöhnungszeit, in der die bezugsperson beim kind bleibt, bis es vertrauen aufgebaut hat. das dauert im durchschnitt 2 wochen. erst nach diesem zeitraum gehen bei uns die mütter (oder andere personen) für längere zeit. auch hier bei urbia gibt es einen artikel zu dem thema
*http://www.urbia.de/topics/article?id=9052*.

es wird natürlich besser, wenn das kind freunde gefunden hat. auch ein kuscheltier, auto oder sonstwas kann helfen - aber zusammen mit der eingewöhnung, niemals als "ersatzbefriedigung". und bitte: KEINE mutbonbons. essen als trost erzieht die dicken von morgen....

entschuldigt die deutlichkeit, ich arbeite seit 20 jahren in dem beruf - und habe schon vor 20 jahren etwas anderes gelernt!

liebe grüße!

Beitrag von .claudi. 07.09.06 - 10:27 Uhr

Hallo!

Ich finde, das kann man so nicht pauschalisieren, daß eine Mutter unbedingt in der Eingewöhnungszeit mit im Kiga bleiben muß. Jedes Kind ist anders, für die einen Kinder ist es ganz wichtig, daß die Mutter Anfangs mit da bleibt, andere nehmen den Abschied leichter und sind schnell abgelenkt.

Meine Tochter (2 3/4 Jahre) geht zwar erst seit Freitag in den Kindergarten und es klappt alles ohne Probleme, trotz (oder vielleicht auch gerade deswegen) weil ich nicht dabei bin. Ich kann mir bei meiner Tochter vorstellen, daß es für sie schwieriger ist, wenn ich die ersten Tage dabei gewesen wäre und dann plötzlich nicht mehr. So kennt sie es nicht anders, daß sie alleine im Kiga ist und es macht ihr ja auch nichts aus (jedenfalls bis jetzt). Sie freut sich schon wenn ich sie wecke, daß sie in den Kiga zu den anderen Kindern darf.

Ich wurde anfangs gefragt, wie ich meine Tochter einschätze, wie ich mir die Eingewöhnungszeit vorstelle... Ich war eigentlich zuversichtlich, daß es meiner Tochter auch ohne mir gefällt und daher haben wir vereinbart, daß meine Tochter von Anfang an ohne mir dableibt, sollte es wider erwarten Probleme geben, rufen sie mich an und ich würde sofort hinfahren. Andere Mütter wiederum verbringen die Eingewöhnungszeit mit im Kiga.

Ich finde genau das macht einen guten Kiga aus. Der auf die einzelnen Bedürfnisse der Kinder und Mütter eingeht, sie vor allem bei der Eingewöhnungszeit unterstützt und dem Kind es somit erleichtert einen guten Start zu haben. Das dann jeder Kindergarten gewisse Regeln hat, an die sich jeder halten muß, ist ja klar.

Es gibt sicherlich viele Sachen die vor 20 Jahren gut und vor allem auch besser waren, aber ich denke, daß wichtigste ist auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen, egal ob man es so gelernt hat oder nicht.

LG Claudia