Ärger durch Kindergarten und deren Erziehungsmethoden!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 463 06.09.06 - 11:38 Uhr


Hallo!

Auch ich möchte gerne mal von Außenstehenden Personen einen Rat haben! Denn es gibt Probleme (schon länger) im Kiga!

Unser Sohn ist 5 und geht nun das letzte Jahr in den Kiga.
Seit ca.1 Jahr gibt es Probleme, die unser Leben mit ihm gewaltig erschweren und an denen aus unserer Sicht der Kiga bzw. die sogenannte pädagogische Erziehung der Kindergärtnerinnen Schuld hat!

Unser Kind ißt seit klein auf einfach kein Frühstück! Ne Tasse Milch oder Kakao ist schon verdammt viel.
Nun gibt es im Kiga die Regel, das alle Kinder Essen MÜSSEN, das gehöre zur pädagogischen Erziehung. Und wer nicht aufisst, was auf dem Teller ist, der bleibt solange sitzen,bis es aufgegessen wird bzw. dann werden halt (negative) Maßnahmen durchgeführt, die ich nicht nachvollziehen kann! (Siehe unten!)

Es gibt wechselnde Gerichte (Frühstücke), angefangen bei Müsli mit Milch über Quark mit Obst bis hin zum Brot mit Käse u. Wurst sowie Rohkost und auch mal Marmelade oder Waffeln oder sonstiges. Allerdings immer in Konstellationen, die für unseren Sohn manchmal problematisch sind!

Nach vielen Erzählungen unseres Sohnes haben wir beschlossen, einige Gespräche mit der Kiga-Leiterin zu führen, da es aus unserer Sicht nicht sein kann, daß Kinder dazu gezwungen werden, Dinge zu Essen, die sie nicht mögen.
(Bis hin zum Erbrechen, wegsetzen vom gemeinsamen Frühstückstisch, Verbannung in die Kiga-Küche zwecks Essens und Ausschluß vom gemeinsamen Ausflug mit den anderen Kindern!)
Nun ist es seit einiger Zeit so, daß im Kiga-Eingangsbereich ein Zettel ausgehangen wurde, auf dem für die kommenden Tage das Frühstück aufgeschrieben wird. Eigentlich gut! Aber:

Heute morgen bringe ich unseren Sohn in den Kiga und lese ihm vor, was es gibt. Er fragt mich sofort, ob es denn keine Marmelade gäbe und ich schicke ihn zur Erzieherin, die wie schon so oft patzig antwortet, daß es diese ja wohl lange genug gegeben hätte und jetzt nun nicht mehr. Es wäre ja wohl auch mal an der Zeit, daß Wurst und Käse auf sein Brot gehören würde. Jetzt waren wir gerade froh, daß er wieder im Kiga etwas(!!!) aß und jetzt das. Denn in den letzten Wochen war der Kiga-Besuch nur mit Tränen und Theater verbunden und wir hatten auch hier zu Hause echt Theater mit ihm deswegen. Jetzt verbannt man schon die Marmelade vom Tisch und wieder fängt der Zwang von vorne an. Soll nicht heißen, daß er garnichts anderes mag, aber im Kiga gestaltet es sich halt schwierig, weil Zwang dahinter steckt und das schon seit langem!

So hat mein Mann(!) dann heute morgen mal im Kiga angerufen und ein paar Takte dazu gesagt. Natürlich wird schön das Deckmäntelchen darüber gehalten, ist ja alles Friede, Freude und Eierkuchen!

Aber uns geht es gewaltig gegen den Strich, zumal es immer und immer und immer wieder Theater deswegen gibt und Maßnahmen durchgeführt werden, die unseres Erachtens nach mehr Schaden anrichten als es überhaupt sein muß!

Andere Eltern berichten auch davon, aber niemand traut sich, den Mund aufzumachen. Leider! Das hab ich auch schon versucht anzusprechen, aber nichts tut sich!

So schauen wir uns nun kurzfristig nach einer anderen Möglichkeit um, hätten auch schon was!

Aber meine Frage ist, wie würdet ihr es machen? Abmelden, mit dem Theater weiterleben oder es ggf. auch eine andere Möglichkeit finden? Denn das machen wir nicht länger mit! Und pädagogisch wichtig, den Spruch kann ich nicht mehr hören! Ist zwar alles gut und schön, aber irgendwann reicht es auch mal! Zumal es meines Erachtens nach auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird!:-[

Bitte einfach mal um Antwort!


Gruß, Marina#danke

Beitrag von ayshe 06.09.06 - 11:43 Uhr

was für ein schrecklicher und UNpädagogischer Kiga #schock


frei nach dem motto:
wie bringe ich möglichst viele kinder dazu, eine eßstörung zu entwickeln!


ich würde das nicht wollen.

könnt ihr eltern euch denn nicht alle mal treffen und zusammenschließen, notfalls über die stadt/gemeinde usw, agieren?


da bekommt man ja schon ein eßtrauma vom lesen #heul


lg
ayshe

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:20 Uhr

Danke für die Antwort!

Leider ist es nicht so einfach wie es aussieht! Lies bitte auch meinen weiteren Kommentar !

Beitrag von fiorii 06.09.06 - 11:48 Uhr

Hallo,


also was sind denn das für Methoden??
Kinder müssen essen und wenn nicht gibt es Sanktionen??

Na,das geht aber nicht.Ich würde mal klartext reden.Hast du schon mit der Leiterin gesprochen oder ist sie der Meinung wie die Erz.

Kein Wunder das dein Sohn nicht mehr dahin möchte bei solchen #drache

Klar das ist das letzte Jahr da will man niemand aus der Gruppe reißen aber egal auf das Jahr wenn es in einem anderen Kiga besser zugeht dann würde ich ihn rausnehmen mit der Begründung das dir dieses Frühstückstheater gegen den Strich geht.

Er findet doch sicherlich schnell Anschluss und euer Verhältniss zu ihn würde auch besser werden.

Überleg mal,vielleicht ist er ja auch nur sauer auf euch weil Ihr Ihn da hinschickt,da wo man Ihn demütigt weil er nicht essen will,und am Tisch sitzen lässt...Boah,da rollen sich mir die fußnägel auf:-[

ich würd mein Kind da nicht lassen ganz ehrlich.

fiori#blume

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:29 Uhr

Siehe bitte Antwort 11 ! Danke!

Beitrag von zaubertroll1972 06.09.06 - 11:49 Uhr

Hallo,

wie konntest Du Dein Kind denn so lange dem aussetzten?
Würde es hier so etwas geben dann wäre mein Sohn die längste Zeit in den Kiga gegangen. Rucki zucki hätte ich ihn da wieder rausgenommen.
Da hättes schon längst etwas unternommen werden müssen.
LG Z.

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:31 Uhr

Siehe bitte Antwort 11!

Beitrag von ann66 06.09.06 - 12:00 Uhr

Hallo Marina,
gibt es denn bei Euch keinen Elternbeirat? Ich bin bei uns im Elternbeirat und genau für solche Sachen ist er da: die Vermittlung zwischen Eltern und Kindergarten wenn ein direktes Gespräch keine Lösung bringt.

Ich würde mir das als Mutter nicht bieten lassen! Wenn der Kiga solche Erziehungsmethoden hat, wäre mein Kind die längste Zeit dort gewesen.
Ich verstehe auch die anderen Eltern nicht, dass sie sich nicht trauen den Mund aufzumachen. Wenn nicht sie, wer denn dann??? Die Kinder etwa? Die werden doch völlig niedergemacht. Was sind diese Eltern denn für Vorbilder für ihre Kinder? Es gefällt ihnen nicht, aber es wird nichts dagegen getan... *kopfschüttel*

Mein Tipp:
- versuche, so viele Eltern wie möglich zusammenzutrommeln und besprich es mit ihnen
- eventuell kann man das auch bei einem Elternabend ansprechen
- vielleicht könnte man ja auch einen Brief an den Träger schreiben (die haben ja auch nichts davon, wenn der Kiga in Verruf kommt)
- wenn alles nichts bringt, gib Dein Kind in einen anderen Kiga: die Kiga-Zeit soll eine schöne Zeit für die Kinder sein und nicht von Angst geprägt sein

Grüße
Ann

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:32 Uhr

Siehe bitte Antwort 11 in der Reihe!

Beitrag von tweety74 06.09.06 - 12:02 Uhr

hallo.

ich bin selbst erzieherin und mutter und bin der meinung daß das frühstück die wichtigste mahlzeit des tages ist. und eine gesunde lebensweise/ernährung ist mir wichtig das den kids näherzubringen.
wenn ein kind aber partout nicht möchte dann muß es nichts essen. darauf folgen auch keine sanktionen in unserem kiga.
an deiner stelle würde ich mich nach einer anderen einrichtung umsehen. niemand darf dein kind zum essen zwingen!!

lg tweety

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:32 Uhr

Siehe bitte Antwort 11 in der Reihe! Danke.

Beitrag von patty1205 06.09.06 - 12:06 Uhr

Hallo Marina,

das ist Körperverletzung.Wenn ihr die Möglich keit habt, melde dein Kind in einer anderen KITA an.
Alles andere ist Energieverschwendung und macht deinem Kind und euch das Leben schwer.

LG Patty#klee

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:33 Uhr

Siehe bitte meine letzte Antwort in der Reihe!

Beitrag von traumwolke 06.09.06 - 12:06 Uhr

Das sind ja ganz, ganz furchtbare Methoden #schock.
Mein Kleiner ist auch kein Frühstückstyp, ganz oft ist seine Frühstücksdose völlig unangetastet. In unserem Kiga wird kein Kind zum essen gezwungen. Wer nicht essen mag muss, nicht mal am Tisch Platz nehmen, geschweige denn wird ein Kind dazu gezwungen aufzuessen. Ich dachte, mittlerweile wüsste jeder noch so hinterwälderische Mensch, dass man Kinder nicht zum Essen zwingen darf.
Entweder würde ich ganz energisch darauf bestehen, dass euer Sohn, wenn er nicht essen will, auf keinen Fall dazu gezwungen werden darf - besser noch würde ich einen neuen Kindergarten suchen.
Außerdem finde ich, dass solche Methoden gemeldet werden sollten.

Liebe Grüße,
Alexandra

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:34 Uhr

Siehe bitte meinen letzten Beitrag in der Reihe. Danke.

Beitrag von matw 06.09.06 - 12:41 Uhr

Meine Tochter ist auch das letzte Jahr im Kiga, daher könnte ich mir vorstellen, dass Dich die Tips mit dem Einrichtungswechsel nicht wirklich weiterbringen.Andere Lösung: erkläre dem Kiga ganz klar, dass Du Deinem Kind ab sofort das Frühstück mitgibst!! Und das ohne wenn und aber! Und wenn dann halt nur ein Monte Drink im Rucksack ist, dann ist das so! Gehe es aber intelligent an, dass Du doch dem Theater ein Ende machen möchtest und den Erzieherinnen doch somit viel Streß ersparst (es geht zwar um Dein Kind, aber auf dem Ohr scheinen die dort ja irgendwie keine Batterie im Hörgerät zu haben) Sollten die sich nicht darauf einlassen wollen (weil es ja Schule machen könnte bei anderen Eltern), dann wende Dich an den Träger der Einrichtung. Notfalls fahre schwere Geschütze auf und bitte den Kinderarzt um eine Bescheinigung, dass Dein Sohn auch früh nur trinken braucht!Der bekommt ja sonst ein total gestörtes Verhältnis zum Essen!
Und frage beim Träger nach, ob er denn nicht auch Erzieherinnen einstellen könnte, die nicht am "MORBUS PESTALOZZI" leiden!!
Gruß Silly

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:35 Uhr

Siehe meinen letzten Beitrag in der Reihe! Danke.

Beitrag von shurei79 06.09.06 - 12:54 Uhr

Hallo!

Also meine Meinung schliesst sich der Anderen an! Klar ist es wichtig zu Frühstücken, aber wenn Kinder keinen Appetit haben ist es gefährlich sie mit Gewalt zum Essen zu zwingen, es ist sogar aus psychologiscger Sicht gefährlich, denn Kinder können dadurch einen Ekel vor dem Essen bekommen. Ich meine, sieht Dein Sohn denn so abgemagert aus, dass die Erzieherinnen ihn unbedingt "abfüllen" wollen!!??
Wie sieht es denn aus ,wenn Du ihm sein eigenes Frühstück mitbringst, und das stellst du mit ihm zusammen ,natürlich nur gesund ;) Zudem ist Käse und Wurst nicht unbedingt gesünder, Salami und Mortadella enthält zuviel Fett!! Von daher hätten sie ihm doch seine Marmelade am Morgen lassen können!!!
Ich gehe davon aus, dass die Erzieher sowieso schon einen Kieker auf Deinen Kleinen haben und deswegen manchmal so fies sind. Wie ist es denn in dem Kiga aufgebaut, gibt es da mehrere Gruppen?? Vielleicht einfach die Erzieher wechseln die etwas mehr Verständnis für Deinen Sohnemann aufbringen!!??
Ansonsten empfehle ich Dir auch den Kiga zu wechseln, denn er geht doch bestimmt schon mit Bauchweh dahin und dann muss er gezwungenermaßen auch noch essen....

Ich wünsche Euch viel Kraft und Glück ,dass dieses Problem schnell Geschichte ist!!!

Liebe Grüsse

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:36 Uhr

Siehe bitte meinen letzten Beitrag in der Reihe! Danke.

Beitrag von .claudi. 06.09.06 - 13:21 Uhr

Hallo!

Ich kenne aus vielen Kindergärten, daß die Erzieherinnen das Essen zusammenstellen, also abwechslungsreich, mal gibt es süßes Frühstück, an einem anderen Tag Wurst, dann wieder überwiegend Obst..., jedes Kind sich von dem angebotenen Essen soviel und das was es möchte nehmen kann und der Teller dann schon aufgegessen werden sollte, damit die Kleinen lernen, sich nur soviel zu nehmen (und ggf. dann einen Nachschlag zu holen) wieviel sie essen können/wollen. Aber es wird nicht mit Bestrafung gearbeitet, wenn ein Kind mal das Essen auf seinem Teller nicht schafft. Mit der Zeit lernen die Kinder, sich soviel zu nehmen, wie sie essen können. Auch sollte jedes Kind von dem angebotenen bißchen was probieren.

Sowas finde ich eine gute Lösung, aber das Kind zu bestrafen weil ihm was nicht schmeckt und/oder keinen Hunger hat, geht ja wohl überhaupt nicht.

Versuche doch die Initiative zu ergreifen, z.B. Du schreibst einen Brief an den Kiga und sprichts die Eltern an, wie ihre Meinung dazu ist und ob sie nicht mit unterschreiben wollen.

Wenn es gar keine Lösung gibt, würde ich abwägen, was die bessere Alternative für Dein Kind ist, Kindergartenwechsel oder noch ein Jahr durchhalten.

Wenn Du deinem Kleinen ein extra Frühstück mitgibst, denke ich, kann das sehr schnell nach hinten losgehen (ist wahrscheinlich auch gar nicht erlaubt und ein Kündigungsgrund?). Der Kindergarten wird dir wahrscheinlich die Hölle heiß machen, evtl. Deinen Sohn schlechter behandeln und Dein Sohn könnte schnell als Außenseiter bei den anderen Kindern dastehen, da diese sicherlich auch ein besseres Frühstück möchten.

LG Claudia

Beitrag von tinalein123 06.09.06 - 13:43 Uhr

Warum sollte der Schuß mit dem eigenen Frühstück nach hinten losgehen oder gar ein Kündigungsgrund seitens des Kindergartens sein?

Unsere Kinder bringen sich alle ihr Frühstück selber mit, von daher ist das ja bei uns eh was anderes.

Aber wenn bei uns die Eltern eines Kindes einen Aushang in die Küche machen, dass ihre Kinder bitte keine Milch oder nur Mineralwasser trinken dürfen, z.B. wegen Allergien oder Übergewicht etc., dann haben sich nicht nur die Eltern, sondern auch die Tischdienstmütter daran zu halten und darauf zu achten, dass das eingehalten wird.

Wenn es jetzt heißt, mein Kind darf aus gesundheitlichen Gründen (Vermeidung einer Eßstörung) nicht an der Gemeinschaftsverpflegung teilnehmen, dann ist das eine elternliche Anordnung, an die der Kiga sich zu halten hat. Ansonsten würde ja durch die Mißachtung eine Gesundheitsstörung hervorgerufen! Wenn man das aufbauscht, ist das Körperverletzung!

Beitrag von .claudi. 06.09.06 - 14:10 Uhr

Bei den Kindergärten hier in der Gegend, bei denen das Frühstück über den Kindergarten läuft (und nicht das eigene mitgebracht wird) ist das im Betreuungsvertrag vertraglich geregelt, daß eben der Kindergarten das Essen stellt und man nicht das eigene mitbringen darf (weiß aber auch nicht, ob das Deutschlandweit so ist) und wenn ein Kind irgendwas nicht verträgt, wird im Kindergarten freilich darauf geachtet, daß ein Kind das nicht ißt und in Ausnahmefällen, d.h. wenn es für den Kindergarten nicht machbar ist, gut für die spezielle Versorgung eines einzelnen Kindes aufzukommen darf man (mit ärztlichem Attest) dann auch das Essen von daheim mitbringen.

Beitrag von 463 06.09.06 - 14:28 Uhr

Erst einmal Danke für all Eure Tips und Anregungen!

Aber leider gestaltet sich das ganze nicht so einfach, wie hier manche es Raten oder Schreiben.

Diejenigen, die nicht den Mund aufmachen, werden es auch trotz Bitten und Betteln nicht tun!

Den Träger anschreiben ist gut und schön, wird aber nicht wirklich was bringen. Das ganze ist eine Elterninitiative und die Leiterin hat hier bei uns in der Stadt einen sehr guten Ruf, samt Kindergarten. Ist der Größte und am besten ausgestatteste Kiga hier.

Wir haben uns kurzfristig dazu entschieden, unseren Sohn für die restliche Woche zu beurlauben und am Freitag steht ein Vorstellungstermin in einem anderen Kiga an. Da können wir zu 95% einen Platz haben, vorausgesetzt, wir werden uns einig über alles und unserem Sohn gefällt es. Wir werden ihn natürlich mitnehmen.

Warum wir ihn solange dort gelassen haben?
Kann ich Euch sagen: Er hat geweint und wollte nicht weg von seinen Freunden! Aber jetzt muß er da durch. Und Anschluß kriegen ist unter Kindern nicht so schwierig.


Mit der Leiterin reden bringt garnichts, den sie ist ja diejenige, die über alles ein Deckmäntelchen legt.

Eigenes Frühstück geht auch nicht mitzugeben, denn es steht in der Satzung, daß das Frühstück gestellt wird und auf was anderes lassen die sich nicht ein. Haben wir versucht! Dann würde er jeden Tag alleine in der Kiga-Küche sitzen und dort Essen müssen. Das will ich dann auch nicht!

Danke für die Ratschläge. Haben mich in meiner / unserer Entscheidung nur bestärkt!

Danke, danke, danke!

Gruß, Marina #liebdrueck #pro

Beitrag von gitarre02 06.09.06 - 15:18 Uhr

das wäre keinKidnergarten für uns. Aber wenn das dort so eine feste reelist, dann wurde die doch sicher zu beginn gennat bzw. steht in der Konzeption des Kidnergartens. Und dann kann man sich vor her shcon damit aus einandersetzen und sich wenn einem so etwas nicht passt einen andern KIga suchen.

hat sich die regel erst im Laufe der Zeit ergeben, dann würde ich mein Kind ruas nehemen.

Beitrag von 463 06.09.06 - 17:28 Uhr

Sagen wir mal so, wenn ich vorher gewußt hätte, daß es so verläuft, wäre unser Sohn auch nicht in diesen Kiga gekommen. Aber es hörte sich alles so toll an und ehrlich gesagt, es war am Anfang auch alles o.k.. Nur nach einer ganzen Zeit kamen dann diese dinge erst richtig zur Geltung.

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