***Osteopathie - wer hat damit Erfahrungen gemacht??***

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von crazy_nicki 06.09.06 - 13:49 Uhr

Hallo ihr Lieben,

komme gerade mit meiner kleinen Maus vom Orthopäden die heute einen Termin zur Kontrolle Ihrer Hals- und Wirbelsäule hatte...

Der Doc hat mir eigentlich nichts Neues erzählt, die Maus hat schon von Geburt an eine Asymetrie ( rechts ) im Körper. Hat sich aber alles soweit gebessert, das die KiÄ beim letzten Mal gesagt hat, sie solle die KG noch bis zum Ende durch machen und dann wäre gut. #freu #gruebel

Jetzt sagt der Doc, dass es nicht schlecht wäre, wenn die Physiotherapeutin die Kleine osteopathisch behandeln könnte, falls sie die passende Ausbildung hat. #gruebel

Die Trinkschwäche meiner Kleinen könnte zum größen Teil daran liegen das die Nervenbahnen durch die Asymetrie blockiert sind, und sie deswegen wesentlich weniger trinkt und im Gegensatz zu Ihrer Schwester die Beikost boykotiert.
:-[

Achso, habe Zwillinge. Vergessen zu erwähnen. ;-)

Jetzt zu meiner Frage: #kratz

Würdet ihr deshalb zu einem Osteopathen gehen??
Wenn ja, warum und was genau macht der Osteopath??
Wie waren die Ergebnisse bei Euren Babys??
Hat es was gebracht??

Weiß das es unter Umständen sehr teuer sein kann, und das die KK sowas nicht übernehmen. :-[
Deshalb würde ich gerne Erfahrungswerte von euch wissen.

Schon mal #danke

crazy_nicki mit #baby Kim & #baby Lea

Beitrag von manon32 06.09.06 - 13:54 Uhr

Hallo Nicki,

unsere Kleine hatte Probleme mit einem Füßchen und mit der SChulter nach der Geburt. Wir sind nach 6 Wochen zum Ostheopathen und nach 4 Behandlungen ist alles weg. Die Kleine schreit abends nicht mehr, trinkt anständig und ist viel ausgeglichener.
Die Stunde beim Ostheopathen hat 65 Euro gekostet und hat sich wirklich gelohnt.

LG

Manon

Beitrag von crazy_nicki 06.09.06 - 14:09 Uhr

Hallo Manon,

Schön, das es bei deiner Maus geholfen hat.
Haben jetzt schon soviel ausprobiert, ( KG nach Bobath, nach Vojta, jetzt Orthopädie... ) außer Osteopathie.

In welchen Zeitabständen seit ihr hin?? 1x die Woche, einmal im Monat??

Und wie habt ihr den passenden Osteopathen rausgefunden??
Musstet ihr weit fahren, oder gab es einen in der Nähe?

LG

crazy_nicki


Beitrag von manon32 06.09.06 - 14:24 Uhr

Hallo Nicki,

die zweite Behandlung war nach 3 Wochen, die folgenden beiden Behandlungen im Vierwochenabstand. Und nach jedem Termin konnte man direkt eine Verbesserung sehen. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe meine Hebamme gefragt, die mir zwei Adressen in der Nähe (25 km) gegeben hat. Aber bestimmt findet man in Internet auch Adressen.

Falls Du noch Fragen hast, nur zu.....

LG

Manon

Beitrag von drull 06.09.06 - 13:56 Uhr

Hallo!
Also insgesamt halte ich recht viel von Osteopathie. Meiner Mutter wurde dadurch sehr geholfen. Habe auch im Zusammenhang mit Babys sehr viel gutes gehört. War mit meiner Tochter auch schon dort (verengter Tränenkanal). Er hat von Anfang an gesagt, dass er nichts versprechen kann. In unserem Fall hat es leider auch nichts geholfen, da meine Hannah natürlich nicht still gehalten hat, wenn er ihr im Gesicht und speziell am Auge rumgefummelt hat. Mag sie überhaupt nicht. Wir hoffen jetzt, dass es noch von alleine weg geht, sonst muss sie betäubt werden und das ganze gedehnt werden.
LG Jessica mit Hannah (14.10.05)

Beitrag von tonip34 06.09.06 - 14:04 Uhr

Hi, bin selber Osteopathin . Ein osteopath loest sanft Blockaden im Koerper, knoechere..muskulaere...organische...ect, um den Koerper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Solltest darauf achten das der Osteopath eine komplette Ausbildung hat und auf Kinder spezialisiert ist. Oft reichen ein bis zwei Behandlungen Preise liegen zwischen 40 - 80 Euro, je nachdem wo man wohnt !

Alles gute Toni

Beitrag von cajamarca 06.09.06 - 14:47 Uhr

Hallo

Ich halte sehr viel von Osteopathie. Meine Schwester ist Osteopathin, behandelt sehr viel - und mit grossem Erfolg - Kinder und Neugeborene, ich bin selber regelmässig mit chronischen Rückenproblemen beim Osteopathen und lasse auch meine Tochter regelmässig kontrollieren. Ich würde ehrlich gesagt jedes Neugeborene mal von einem Osteopathen durchchecken lassen, einfach weil eine Geburt halt doch oft Spuren hinterlässt, und man vielen Problemen vorbeugen kann. In deinem Fall würde ich auch sofort sagen: ab zum Osteopathen :-)

Du musst allerdings aufpassen, dass der Osteopath eine vernünftige Ausbildung hat und - wie weiter oben schon jemand sagt - auf Babys spezialisiert ist. Vielleicht hilft dir diese Seite etwas: http://www.osteopathie.de/

LG Anke

Beitrag von moehre74 06.09.06 - 15:20 Uhr

hey du verlerin,

so "trifft" man sich wieder ;-) war doch verl oder??

würde auf jeden fall einen osteopathen aufsuchen! emma hat anfangs nur auf einer seite gelegen und sich stark überstreckt! unser kia hat eine blockade am hals festgestellt! er hat uns 2 ärzte/osteopathen empfohlen! man muss bei der wahl schon aufpassen! man darf sich offenbar recht schnell osteopath nennen! wir haben uns für dr. sacher in dortmund entschieden! allerdings muss man sich auf eine wartezeit von 4 monaten einstellen (wenns arge probleme gibt, kommt man auch mal "eher" dran! in der regel sollten die kinder aber 12 wochen alt sein!) na wie auch immer, bei uns war es ja nicht so dramatisch! sie hatte eine blockade im nacken und im becken, aber ganz minimal, mußte auch nicht geröntgt werden! manchmal reicht schon eine behandlung aus! in 2 wochen müssen wir zum kia zur kontrolle, wenn alles okay ist müssen wir in 3 jahren wieder hin, wenn nicht haben wir uns vorsorglich einen termin im dezember!! geben lassen!

ich habe von 2 bekannten gehört, bei denen es wesentlich schlimmer war! geschrieen, nicht getrunken, nicht zugenommen und nach der behandlung alles wesentlich besser! die geister scheiden sich bei dem thema, aber ich bin der meinung, dass es nicht schaden kann! ein witz, dass die gesetzlichen kk das nicht übernehmen! emma ist privat versichert, die übernehmen das! es sind aber auch keine unsummen! sowohl mein kia, als auch unser orthopäde fanden den "preis" absolut okay!

jetzt wirds doch recht lang, aber ich schreibe doch noch, was gemacht wurde!

also, zunächst bekommt man einen ausführlichen fragebogen (geburt,schlafverhalten,trinkverhalten etc.) zugeschickt, den man zum termin mitnehmen soll! außerdem soll man alle unterlagen, was bisher gemacht wurde mitbringen! fotos werden auch gerne gesehen, da kann sich der arzt ein bild von der asymetrie machen! vor ort wird man nochmals genau befragt! dann wird "untersucht". dr. sacher hat mit emma gespielt, flugzeug, sie vor sich gesetzt etc. während des spielens hat er versucht, antürliche bewegungen zu erzeugen, um so blockaden festzustellen! er hat sie zb auch an den beinen "runtergehalten" und dabei die überstreckung festgestellt!
dann hat er durch drehen und wenden die blockaden gelöst! nromalerweise wird immer geröntgt, aber emmas blockaden waren so gering, dass das nicht nötig war!

so, denke, das war recht ausführlich oder? wenn du noch fragen hast, meld dich einfach!!

ach, hier sind informative seiten, auch mit ärztelisten:

http://www.kiss-kid.de/

http://www.kiss-info.de/Index2.html

lg

dani