Fragen zur Eileiterschwangerschaft

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von botzel 06.09.06 - 14:13 Uhr

Hallo!

Hab mal eine Frage..... hatte am 22.07. das letzte mal meine Tage. Da ich im Mai eine Ausschabung hatte, war mein Zyklus eher unregelmäßig bei 34-36 Tage. Als ich heute vor einer Woche beim FA war, da ich vorher zwei positive SW-Test hinter mir hatte, konnte er allerdings nichts sehen und machte schon so Äußerungen von Eileiterschwangerschaft und Windei, was mir natürlich nach meinem Abgang im Mai schon ziemlich Angst machte.

Am Samstag habe ich dann Blutungen bekommen und ich bin in KH. Dort wurde ich untersucht und natürlich auf dem Ultraschall nix gefunden. HCG war bei 800. Sonntag und Montag konnte man auf dem Ultraschall auch nichts sehen. Dafür war am Montag der HCG auf 1550 gestiegen. Im Krankenhaus haben sie natürlich auch Angst vor einer Eileiterschwangerschaft bei mir, weil man auf dem Ultraschall halt überhaupt nichts sehen kann. Heute war ich wieder beim HCG-Wert messen (leider habe ich die Ergebnisse noch nicht). Mein Frauenarzt, bei dem ich auch noch am Montag war wegen (wegen Krankmeldung) sprach gleich, dass man ja am Donnerstag gleich ne Ausschabung machen könnte, weil man ja nix sieht.

Wer hatte schon mal eine Eileiterschwangerschaft und kann mir sagen, wie das bei euch war? Wie hat sich das bei euch bemerkbar gemacht und in der wievielten SSW wart ihr da?

Ich habe mir gedacht, dass ich erst einmal abwarte wie der HCG-Wert heute ist. Wenn er sich verdoppelt hat, werde ich einfach noch ein oder zwei Wochen abwarten bis ich wieder zum FA geht. Vielleicht bin ich ja noch viel zu früh und das Kleine versteckt sich einfach noch. Oder was meint ihr? Eine Ausschabung kann man doch immer noch in ein paar Wochen machen, wenn man bis dahin immer noch nichts sieht oder?

Viele Grüße
Botzel

Beitrag von tweety25883 06.09.06 - 14:31 Uhr

Hallo Botzel

Also gestiegen ist der HCG Wert ja gut.
Mir wurde im KH gesagt, ab nm Wert von 1000 müsste man etwas sehen können.
Als meiner so um die 1000 war hat man einen kleinen Punkt in der Gebärmutter sehen können. Wirklich ganz klein.
Ich an deienr Stelle würd auch noch warten (nur nicht unbedingt 2 Wochen).
Drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles gut geht#pro

Marlene+Laura Marie (3 Jahre)+#baby Pascal Luca inside (28+4)

Beitrag von morgda 06.09.06 - 14:46 Uhr

hallo botzel,

also erstmal auf keinen fall 2 wochen warten. bei mir ist der eileiter letztes jahr ende 6. ssw geplatzt und ich bin beinahe verblutet. allerdings hatte ich auch höllische schmerzen.

wenn du eine eileiter-ss hast, bringt auch eine ausschabung nix, denn dann wird die eileiter-ss über eine bauchspiegelung entfernt.

auf jeden fall sollte das engmaschig kontrolliert werden.

will dir die hoffnung nicht nehmen, aber gut klingt es bei dir nicht.

drücke dir die daumen, dass es vielleicht doch noch ein happy-end gibt.

lg morgda

Beitrag von botzel 06.09.06 - 14:53 Uhr

hallo morgda,

wie war das denn bei dir? hattest du schon vorher schmerzen oder erst wie die eileiter geplatzt ist?

sind bei dir vorher auch die HCG-werte kontrolliert worden und wenn ja, wie sind die gestiegen?

viele grüße
botzel

Beitrag von sumaro 06.09.06 - 15:58 Uhr

Hallo Du,

genau kann man wohl nicht sagen, was sich da bei Dir im Körper abspielt. Genaueres kann wirklich nur Dein Arzt sagen. Aber vielleicht hilft Dir mein Erlebnis weiter. Ich war bei meiner ersten Schwangerschaft ganz früh beim FA nach einem positiven Test. Natürlich konnte man gar nichts sehen und auch meine FA sprach von einer eventuellen Ausschabung. Ich bin jeden Tag hingegangen und habe mein hcg testen lassen, was am Ende bei 1500 lag. Doch trotz des hohen Wertes war nichts im Ultraschall zu sehen. Ich war total fertig, weil auch ich gehört hatte, das ab einem Wert von 1000 in der Regel was zu sehen sein müßte. Meine FA sagte: " Einen Tag warten wir noch, aber wenn morgen nichts zu sehen ist, dann müssen sie ins Krankenhaus zur Ausschabung". Und siehe da, den nächsten Tag zeigte sich das Würmchen und ich habe jetzt eine gesunde zweijährige Tochter. Also denke positiv. Ich habe dem lieben Gott damals einen Brief geschrieben und ihn an mein Fenster gehangen. Das half mir über die Nacht und morgens vor der letzten Untersuchung war ich total optimistisch. Denk positiv. Und wenn irgendwas schiefgeht, dann hat das Mutter Natur so gewollt und es klappt ein anderes Mal. Aber Kopf hoch und ich drück Dir die Daumen.

Liebe Grüße, sumaro (Töchterchen 21 Monate, und Knöpfchen 30+6)

Beitrag von katinchen 06.09.06 - 17:56 Uhr

Hallo Botzel,

es tut mir wirklich sehr leid für Dich. Ich sehe da leider keine Hoffnung und es sieht sehr nach einer EL-SS aus. Eine Ausschabung wird da auch nicht viel helfen, da muß eine OP her. Das Ei muß aus dem Eileiter entfernt werden, sonst könnte es den Eileiter zum platzen bringen.
Ich hatte selbst eine EL-SS, die aber sehr spät, in der 10 SSW erst, entdeckt wurde. Meine damalige FÄ hat leider keinen Bluttest gemacht und wollte mich in der 9 SSW erst in 4 Wochen sehen. Ich hatte Glück, dass es nicht geplatzt ist.

Wie es damals war: Ich hatte nach einem 33 Tage Zyklus schwach positiv getestet am NMT + 1; NMT + 2, NMT +3 und NMT+4 bei der FÄ. Alle Test waren eher schwach. Schwächer als der Test bei dieser SS. Das liegt daran, dass das hCG nicht so schnell steigt bei einer EL-SS. Ein Paar Tage später bekam ich Zwischenblutungen. Das ist auch ein typisches Anzeichen für eine EL-SS. Ich hatte weniger typische Schmerzen im Unterleib, diese Krämpfe, wenn die Gebärmutter sich auf das Baby vorbereitet bzw nach der Einnistung. Mein ß-hCG Wert war bei 12000 in der 10 SSW, als ich meine OP hatte.

Ich weiß von meiner jetzigen Schwangerschaft, dass man bei spätestens 1000 etwas im US sehen muß.
Es tut mir sehr leid für Dich und ich hoffe Du stehst es gut durch.
LG
Katinchen + #baby Elisabeth Katharina 26 SSW