Rechtschutzversicherung

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Forum: Allgemeines

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Beitrag von bambinahh 06.09.06 - 17:23 Uhr

Hallo,

ich weiss nicht ob ich hier richtig bin aber mir liegt was auf dem Herzen und zwar :

Wozu braucht man ne Rechtschutzversicherung, die übernimmt doch sowieso nur die Gerichtskosten , oder ???

Wir haben hier einen Fall , da komme ich nicht mehr alleine klar und denke ein Anwalt hätte mehr Chancen war auch beim Anwalt er hat sich alles angeschaut, wir haben gesprochen und dann hat er einen Brief an die AdvoCard geschickt ob sie die Kosten decken .
Antwort, Nee tun sie nicht sie übernehmen nur die Gerichtskosten wenn es vors Gericht kommt, aber bevor es dazu kommt und ob überhaupt es soweit geht ist die frage und ich kann den Anwalt nicht selber bezahlen #heul#heul#heul !!!!

Wozu hab ich dann die Versicherung abgeschlossen und zahle jeden Monat sch***geld :-[

Kann mir vll. jemand helfen ob es richtig ist das sie nur die Gerichtskosten übernehmen und welche Versicherung alle Anwaltskosten deckt ???

Ratlose Grüsse
Bambi

Beitrag von andrea_right_back 06.09.06 - 17:30 Uhr

du hast die falsche versicherung abgeschlossen ;-) die ARAG oder die D.A.S. decken diese sachen alle ab... hast wohl grad die ungünstigste erwischt ...

beim nächsten mal vorher abklären was deckungsinhalt ist, dann kann sowas nicht mehr passieren

gruß

andrea

Beitrag von bambinahh 06.09.06 - 17:35 Uhr

Kann ich den einfach so wechseln ?
Also die AdvoCard ist ja der reinste Sch****

Was sollte eine Versicherung abdecken damit sich ein Anwalt auch mit Briefen und Mahnungen etc. beschäftigen kann ??

Beitrag von smily2 06.09.06 - 18:05 Uhr

Du hast sicher eine Kündigungsfrist. Ohne die kannst du nur nach einem Schadensfall fristlos kündigen.
Ich würde an deiner Stelle aber deinen Vertrag genau durchsehen, ob sich die AdvoCard nicht nur drücken will.

Beitrag von janosch31 06.09.06 - 22:00 Uhr

Nur mal eine kurze Frage... vertreibst/verkaufst du diese Versicherungen??? Oder hast du mit denen echt immer nur gute Erfahrungen gemacht?

Also ich arbeite in einer Kanzlei und gerade diese beiden Versicherungen sind DAS LETZTE! Ständig machen die Zeck-Meck, ganz im Gegenteil von der Advocard-Versicherung oder anderen (z.b. Deurag, Allianz etc.).
Die D.A.S. kommt ständig mit denselben "Abfuhren", obwohl es von vornherein überhaupt keine Gründe für dieselben gibt. Die ARAG kündigt ihr Mitglieder nach zwei (lapidaren) Fällen (kein Scherz, wir reden hier nicht von Streitwerten in Zehntausend- oder Millionenhöhen, sondern lediglich Bußgeldsachen etc.)...

Also wenn mich jemand nach RSV-Gesellschaften um Rat fragen würde, dann würden diese beiden an allerletzter Stelle kommen, wenn überhaupt...

LG Jana

Beitrag von bambinahh 07.09.06 - 13:49 Uhr

janosch ,

und die AdvoCard soll wirklich gut sein übernimmt die eure bzw. nur die Anwaltskosten von euren Mandaten ??

Beitrag von janosch31 07.09.06 - 21:13 Uhr

Also wir hatten noch nicht einmal Probleme mit der AdvoCard, und ich bin jetzt sechs Jahre beim meinem Anwalt beschäftigt.

Die Anwaltskosten werden von der Versicherung komplett übernommen, zzgl. Gerichtskosten, Kosten für Sachverständige, Zeugenauslagen etc., wenn unser Mandant unterliegt bzw. wenn Kostenteilung vom Gericht beschlossen wurde. Wenn du den Rechtsstreit zu 100 % gewinnst, dann kommt die Gegenpartei dafür auf. Machen andere Versicherungsgesellschaften sicherlich auch, aber viele zicken rum, versuchen die Gebühren (runter) zu drücken (also niedriger zu machen).

Wie gesagt, mit der AdvoCard gabs bei uns noch gar keine Probleme...

Beitrag von ina_ragna 06.09.06 - 18:03 Uhr

Hallo!

Ja ja die liebe AdvoCard. "Anwalts Liebling" Ich glaub, die meinen das ironisch. ;-)

Ich hab ja keine Ahnung, um was für einen Fall es sich bei Dir handelt. Da gibt es ja verschiedene Gebiete: Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht...

Bei ganz normalen Abschluss einer RSV mit dem jeweiligen Spezialgebiet oder als Gesamtpaket werden die RA-Kosten und die Gerichtskosten und bei Niederlage vor einem Gericht auch die Kosten der Gegenseite übernommen.

Evtl. hast Du bei dem Abschluss etwas ausgeschlossen (wie die Anwaltskosten)? Ich habe noch nie von einer RSV eine Ablehnung einer Kostendeckungsanfrage erhalten, aber die Gerichtskosten werden übernommen? #kratz Das passt irgendwo nicht zusammen. Entweder oder!

Wenn Du jetzt allerdings die RSV wechselst, übernimmt die neue die Kosten für den Fall auch nicht, da dieser vor Abschluss der Versicherung eingetreten ist.

Du hast noch die Variante entweder Beratungshilfe (für die außergerichtliche Vertretung) und/oder Prozesskostenhilfe (für das gerichtliche Verfahren) zu beantragen und Dich so durch einen Anwalt vertreten zu lassen.

Puh! #schwitz Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

Liebe Grüße

Ina

Beitrag von frenze85 06.09.06 - 18:51 Uhr


Öhm irgendwie kann ich das garnicht verstehen!

Wir haben nun schon seit Jahren die Advo Card und sind auch eigentlich gegen Alles Versichert, haben nun bereits zum 3 mal den Fall das einer der Arbeitgeber bei meinem Mann keinen Lohn gezahlt hat. Sind damit immer zum Anwalt und es wurde immer alles bezahlt! Es gab nie Probleme mit Adov Card deswegen kann ich das auch garnicht verstehen.

Kann es vielleicht sein das du auf dem Gebiet nicht versichert bist?? Also da gibt es doch verschiedene Bereich wo man sich versichern kann aber nicht muss!

Liebe Grüße
Franzi

Beitrag von bambinahh 06.09.06 - 19:13 Uhr

Hallo,
nein wir sind auch gegen ALLES Versichert : Privat-Beruf-Verkehr oder was fällt noch ?

Beitrag von frenze85 06.09.06 - 19:23 Uhr


hmm Kann ich wie gesagt nicht nach vollziehen!Wir haben nie Probleme gehabt in den letzen Jahren seit wir da versichert sind ganz im gegenteil immer ohne zucken und murren wurde alles übernommen!
Also alle Anwaltskosten und Selbstverständlich alle Gerichtskosten! Aber kann das sein das ihr eine Selbstbeteiligung habt? Vielleicht sind die Kosten nicht so hoch von deinem Anwalt das sie die Selbstbeteiligung nicht überschreiten! Weil erst ab dann bezahlt ja die Advo Card.

Alles andere kann ich mir nun auch nicht mehr erklären!

Liebe Grüße
Franzi

Beitrag von bambinahh 07.09.06 - 13:51 Uhr

Nein auch keine Selbstbeteiligung, ich kann es echt nicht mehr verstehen .

Beitrag von janosch31 06.09.06 - 22:14 Uhr

Hallo Bambi,


hmm.... also in manchen Fällen ist es tatsächlich so, dass die außergerichtlichen Kosten von der Versicherungsgesellschaft nicht übernomen werden, z.B. Sozialstreitigkeiten (Streitigkeiten ALG, ALGII, Kindergeld oder Finanzamt...). Dort werden die Kosten generell erst ab dem gerichtlichen Verfahren getragen. Nun weiß ich ja nnicht, um was es bei euch geht, aber ich kann euren Anwalt auch net wirklich nicht verstehen... Hat er nur einmal bei der RSV angefragt? Als mein Chef schreibt teilweise 3-4 Mal an die Versicherung, macht Druck et. Nur wenn es von vornherein aussichtslos ist (z.b. vorsätzliche Straftat) fragt er der Vorsicht halber nur an. Ansonsten macht er Druck bei den Gesellschaften...

Ansonsten habe ich bei der Advocard noch keine Probleme gehabt, ganz im Gegenteil. Die Advocard gehört zu den unkompliziertesten RSV-Gesellschaften...
Wenn du dennoch nicht mit deiner Gesellschaft zufrieden bist, dann schau im Vertrag nach, zu wann du kündigen kannst. Oder ruf doch mal euren Versicherungsonkel an, vielleicht kann der ja euer Problem mit der Advocard klären...

LG Jana

Beitrag von bambinahh 07.09.06 - 13:53 Uhr

Danke Jana ,

ja der Anwalt hatte soviel ich weiss nur nachgefragt und die Absage bekammen wir und er , danach kam nichts also hat er wohl nicht nochmal was hingeschrieben .

Beitrag von janosch31 07.09.06 - 21:15 Uhr

Dann rüffel deinen Anwalt nochmal bzw. rufe die RSV selbst noch mal an und frage nach, aus welchen konkreten Gründen sie ablehnen. Frag mal nach, ob sie nicht aus Kulanzgründen die außergerichtlichen Kosten übernehmen können...