7 Wochen und 3 Tage 21 Stunden und 15 Minuten ;-)

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von bine3002 06.09.06 - 21:26 Uhr

Tja, ich denke, ich habe eine der längsten Geburten hinter mir. Nachdem ich am 15.7.2006 eine kerngesunde süße Tochter geboren habe (Ich berichtete: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&tid=498191&pid=3260499), hatte ich zunächst ganz normalen Wochenfluss. So wie es eben sein soll: Erst rot, dann braun, dann gelblich werdend und dann weg. Leider bekam ich einen Tag später zunächst leichte dann schwerere Blutungen. Ich fürchtete Plazentareste und hoffte auf meine erste Mens. Leider bestätigte sich bei der Nachuntersuchung ersteres und ich musste heute zur Ausschabung unter Vollnarkose. Was habe ich mich geärgert, wo ich doch das Kind so ohne alles rausgedrückt hatte. Hätte ich mir eigentlich schenken können. Na ja. Die Ausschabung war nicht so schlimm wie befürchtet. Es ging ganz schnell, ich war gleich wieder topfit und durfte nach Hause.

Aber ich kann nun wohl behaupten, dass meine Geburt 7 Wochen und 3 Tage 21 Stunden und 15 Minuten gedauert hat, wenn man die medizinische Rechnung (vom Platzen der Fruchtblase bis zur Geburt der Plazenta) zugrundelegt. Wie geil ist das denn bitte?

Beitrag von mausimiliane 06.09.06 - 22:34 Uhr

#liebdrueck Hey bine!#liebdrueck

ich finds ja ganz schön heftig und total krass das sowas auch passieren kann !!! #schock
Wenigstens gehts dir gut und du hast es nun endlich ganz überstanden!! :-D
Gute Besserung trotzdem und viel Spaß noch mit deinem #sonneschein! :-)

LG mausi #liebdrueck

Beitrag von bine3002 06.09.06 - 22:43 Uhr

Es kann offensichtlich alles passieren. Meine Hebamme war auch baff. Sie meinte nur, sie hätten die Plazenta zu zweit hin und her gewendet, platt gestrichen und begutachtet und ihnen wäre nichts aufgefallen. Na ja, wenn hätten sie mich wohl auch kaum entlassen. Ihr ist sowas auch noch nie passiert.

Ich bin aber eigentlich ganz froh, dass die Ausschabung erst heute war. Ich hätte am Tag der Geburt wirklich keinen Bock mehr darauf gehabt und es hätte mir das Geburtserlebnis auch wirklich vermasselt. Ich war an dem Abend um 19 Uhr zu Hause und mit Ausschabung inklusive Aufwach- und Ruhephase wäre es sicher Mitternacht geworden. Ich denke, die im KH hätten mich dann nicht mehr nach Hause gehen lassen. Und ich wollte auf gar keinen Fall im Krankenhaus bleiben. So konnte ich die erste Zeit mit Mann und Kind wenigstens unbeschwert genießen und der Eingriff heute war wirklich ein Witz. Das Schlimmste war echt der Piekser mit der Braunüle.

Beitrag von mausimiliane 06.09.06 - 23:07 Uhr

Das glaub ich dir !!!
Schon allein der Gedanke daran das man sowas nach einer Geburt noch mitmachen müsste, wäre einfach nur ein Alptraum gewesen (ist es auch so)
Aber sei froh das du es hinter dir hast und endlich jetzt alles genießen kannst :-)

liebe grüße

mausi

Beitrag von kathyherzchen 06.09.06 - 23:38 Uhr

Ich denke das ist Rekord ;-).
Gut daß alles glatt gegangen bist.
Gruß
Kathy#blume

Beitrag von schnullerbacke25 07.09.06 - 16:53 Uhr

Hallo Bine,

erstmal noch herzlichen Glückwunsch zum Baby.

Mir ging es vor fast 3 jahren genauso. Die Geburt ging recht schnell und ich hab mir danach gedacht es wird alles gut sein und in 4 - 6 Wochen bist Du Deine Blutungen los.

Ne nix da. Nach 8 Wochen waren die immer noch da. Ich ab zum FA und es hieß "sie müssen zur Ausschabung #heul " das hat mich so fertig gemacht ich war an dem Tag nur am heulen. Aber ich fand die OP auch absolut nicht schlimm. Mir ging es nach einer halben Stunde wieder total gut. Keine Schmerzen nix.

Jedoch waren die Blutungen dann immer noch nicht weg. Ich also wieder zum Fa und es waren immer noch Reste der Plazenta drin. Das hiess dann Tabletten nehmen. Wenn ich mir überlege das meine Tochter am 22.09. zur Welt gekommen ist und ich endlich an Weihnachten keine Blutungen mehr hatte dann finde ich das echt krass und ich hoffe mir passiert das bei dieser SS nicht wieder denn psychisch ist das eine totale Belastung gewesen.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit Deinem Baby.

Lg Anja + Vivien Sophie (bald 3) + #baby 28. SSW

Beitrag von bine3002 07.09.06 - 18:39 Uhr

Ich habe von einer Frau gelesen, die 3 mal (!!!) bei der Ausschabung war. Krass oder?

Na ja, ich weiß nicht wie groß das Risiko ist, dass das nochmal passiert. Aber ich denke, wenn man sich darauf einstellt, dass es wieder passiert, ist es nicht so schlimm, wenn es wirklich passiert, denn die OP ist ja nun wirklich nicht so wild. (Beim nächsten Mal nehme ich was zu lesen mit für die 2 Stunden danach).

Wenn man allerdings nicht damit rechnet ist es schon hart. Ich war auch fertig mit der Welt an dem Tag. Gut, dass es am nächsten Tag gleich erledigt wurde...

Beitrag von schnullerbacke25 07.09.06 - 19:43 Uhr

Also ich denk mir wenn ich höre das eine Frau 3 mal zu der OP musste das ja dann im KH schon was übersehen worden ist. Normalerweise sollen die ja gucken ob die Plazenta ganz raus ist und die müßten ja dann merken das Teile fehlen. Und wenn man da 3 mal hin muss dann muss ja fast der ganze Mutterkuchen noch drin sein #gruebel

Naja wir haben es überstanden und meine Maus wird in 2 Wochen schon drei. So schnell geht die Zeit eben rum.

Bei der nächsten GEburt werde ich gleich nach der Entbindung sagen das die bitte genau gucken sollen ob alles vollständig ist. Meine FÄ hat bloß gesagt das es mir bei der Geburt jetzt genau so gehen muss. Na ich will mal hoffen das es anders wird.

Ich wünsche Dir alles gute und genieß die Babyzeit (wenn du ein ruhiges Baby hast, ich hatte es nicht) denn die wirklich anstrengende Zeit kommt noch ;-)

Lg Anja

Beitrag von bine3002 07.09.06 - 21:30 Uhr

Ja sicher schauen die Geburtshelfer (egal ob Krankenhaus oder Geburtshaus oder auch Hausgeburt) die Plazenta an. Bei dieser Frau wurden jedes Mal winzige Gewebeteile entfernt. Und so eine Plazenta ist ja groß und wenn winzige Teile abreißen kann ich mir gut vorstellen, dass man die übersieht, vor allem, wenn das Ding schon löchrig ist (so wie bei mir). Meine Hebamme meinte, das könnte man dann nur im US erkennen.

Und nein, ich habe kein ruhiges Baby, aber das macht nichts...

Beitrag von becca04 08.09.06 - 10:19 Uhr

Hallo,

als ebenfalls "Ausgeschabte" - ohne dass Ärzte und Hebammen sich wirklich 1000%ig sicher waren, dass die Plazenta unvollständig war, aber ich wollte den Kram lieber gleich hinter mich bringen, was aber auch nicht so toll ist - wollte ich nur noch kurz in die Runde werfen, dass die Natur oft dieses "Problem" selbst regelt:

Und zwar durch eine starke "Reinigungsblutung" ca. 6 Wochen nach der Geburt. Kommt aber wohl allem Anschein nach nicht immer vor. Die Frauen selbst halten diese Blutung dann für die erste Periode, oft hat aber noch gar kein Eisprung stattgefunden.

Jetzt beim zweiten Mal sehe ich der Geburt etc. ja relativ gelassen entgegen, aber auf die Plazenta habe ich wirklich total keine Lust!!!!

Liebe Grüße,
Sabi.

Beitrag von bine3002 08.09.06 - 23:17 Uhr

Ja mir kam es auch so vor als ob bei der einsetzenden Blutung zum Schluss immer mehr größere Gewebeteile dabei waren (sorry, das ist soooo eklig). Ich war mir auch unsicher, ob eine Ausschabung wirklich nötig ist, denn früher muss das doch auch irgendwie ohne gegangen sein. Aber mir wurde versichert, dass es nicht schlimm sei, also wollte ich das Zeug dann auch los werden.