Mit dieser Diagnose hatte ich nicht gerechnet: Eileiterverwachsungen

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Beitrag von tani33 06.09.06 - 23:12 Uhr

Hallo ihr Lieben,

letztes Jahr hatten wir mit meinem Mann angefangen über Nachwuchs nach zu denken, bis ich auf einmal festgestellt hatte, dass ich Schwanger war.
Wir hatten weder auf fruchtbare Tage oder sonstiges geachtet. Die Schwangerschaft war nicht direkt geplant, aber wir haben uns riesig drüber gefreut.
Leider hatte ich in der 12.SSW eine Fehlgeburt. Ich glaube die Gefühle nach solch einem Ereignis brauche ich nicht zu beschreiben.

Nach 3 Monaten Pause habe wir diesmal angefangen, fleißig zu üben. Es wollte einfach nicht klappen. Auch mit 4 Zyklen Clomi nicht. Bei meinem Mann war auch alles in Ordnung.

Meine Ärztin sagte mir, dass ich mir wahrscheinlich sehr viel Druck machen würde und es deswegen nicht klappen würde. Um aber sicher zu gehen, dass es nichts anatomisches ist, hat sie mir eine Bauchspiegelung empfohlen.
Das bedeutete eine OP. Mein Mann wollte das zunächst nicht, da ich ja schließlich vor ca. 1 Jahr schon mal schwanger geworden bin. Er wollte mich vor einer OP verschonen.

Dann haben wir uns doch zu der OP durchgerungen.
Die FA hatte nämlich vermutet, dass nach der Fehlgeburt aufgrund der Ausschabung Verwachsungen in der Gebärmutter entstanden seien könnten.
Es hat sich aber herausgestellt, dass die Gebärmutter in Ordnung war.
Bei der Bauchspiegelung haben sie auch die Durchgängigkeit der Eileiter überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass beide Eileiter zu waren.
Wir hätten noch solange versuchen können, ich hätte nicht schwanger werden können.
Wir hatten uns immer damit getröstet, dass bei mir anatomisch alles in Ordnung sein müsste, weil ich ja 1 Jahr zuvor ohne Probleme schwanger war.

Daher hätte ich mit dieser Diagnose nie gerechnet.

Nach der OP kam der Chefarzt zu mir und meinte, dass die Eileiter durch eine mikrochirurgische OP wieder durchgängig gemacht werden könnte. Dazu wäre eine weitere OP mit einem Bauchschnitt notwendig.
Die Alternative wäre eine künstliche Befruchtung, wo es bei ca. 20 % zu einer Schwangerschaft kommen kann.
Durch die OP hätte ich bessere Chancen, um erfolgreich schwanger zu werden.

Wir haben der OP zugestimmt.
Der Eileiter auf der rechten Seite war im Bereich der Fimbriende verschlossen. Das ist der Bereich, wo der Eileiter wie eine "Blüte" vor den Eierstöcken endet.
Bei der OP wurde diese "Blüte" weiter nach hinten geklappt, so dass die Verwachsung nicht mehr ein Hindernis dargestellt hat. Diese "Blüte" wurde dann nah an die Eierstöcke angebracht, damit dass gesprungene Ei einfacher aufgenommen werden kann.

Auf der linken Seite war die Verwachsung mitten drin. Da die verwachsene Stelle weniger als 1 cm war konnte er diese Stelle heraus schneiden und wieder zusammen nähen. Wenn die verwachsene Stelle mehr als 1 cm wäre, hätten sie dieses nicht durchführen können. Dann wäre die Gesamtlänge des Eileiters nicht mehr ausreichend.

Ich hatte Glück im Unglück, dass beide Eileiter wieder durchgängig gemacht werden konnten und alles sich noch zum positiven gewendet hat. Auch wenn es mir durch die OP´s total dreckig ging. Ich war aber zu allen Schandtaten bereit.

Ich habe nun Angst, dass es wieder zu Verwachsungen kommen kann.
Drückt mir die Daumen, dass alles nun gut geht.

Eure Tani

Beitrag von bella1725 07.09.06 - 11:08 Uhr

#heul


Drücke dir gaaaaaaaaaanz doll die Daumen#huepf

#klee #klee #klee #klee#klee#klee#klee#klee#klee #klee #klee #klee #klee

Liebe Grüße, Isabella#hicks

Beitrag von wnd 07.09.06 - 12:38 Uhr

Hallo Tani

kann mir denken, wies dir geht.

(Hab gerade einen Eileiter rausbekommen - Eileiterschwangerschaft...)

Ich wünsche dir alles gute!!!

Lg,
wnd

Beitrag von sepia 07.09.06 - 13:05 Uhr

Bin trotz "Verwachsungen" ss geworden #huepf#huepf

Warum sollte es bei bir nicht klappen,ist doch jetzt in Ordnung,oder? #pro #schwanger

Wird schon werden,kannst ja mal in meine VK schauen,
in diesem Sinne stay #cool,

#liebdrueck,

Olinka