privat versichert ? wer ist das auch was ist da anders

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von engelswelt 07.09.06 - 07:00 Uhr

hallo und guten Morgen ,

bin 39 jahre und privat Krankenversichert.

da ich keine ahnung habe was ich beachten muss und was anders ist zur gesetzlichen wenn man schwanger ist , würde ich mich freuen wenn mir jemand mitteilen könnte
was die private zahlt, wann ich sie informieren muss und und un d


lg
simone

Beitrag von schnatterinchen 07.09.06 - 07:35 Uhr

Guten Morgen Simone!

Eigentlich ist nichts anders- nur dass du wie immer erst alles zahlen musst und es dann erstattet bekommst. Sie zahlt evtl. etwas mehr (bei mir z.B. den Toxoplasmose- Test).

Du musst sie auch nicht informieren, die sehen ja an den eingehenden Rechnungen, dass du schwanger bist. Wie das mit der Versicherung des Neugeborenen ist weiß ich nicht, wir werden unsers erstmal gesetzlich über den Papa versichern.

LG, schnatterinchen und zwockelchen (21+0)

Beitrag von bunny2204 07.09.06 - 08:21 Uhr

Hallo,

geht das bei Euch so einfach?

Ich weiß von Bekannten, die konnten ihr Baby garnicht gesetzlich vesichern, weil die Mami als Beamtin privat vesichert war. Da mussten die das Baby auch privat versichern.

LG Bunny #hasi

Beitrag von wirzweibeide 07.09.06 - 08:34 Uhr

hi,

du kannst das kind nur in der gesetzlichen versichern, wenn der vater (mama privat versichert) IMMER mehr verdient, d.h. der "Haupternährer" ist. So wurde uns das von der gesetzlichen erklärt!


lg

anika mit celine (ET-11), die mal langsam Anstalten machen könnte rauszukommen aus dem Bau....

Beitrag von bunny2204 07.09.06 - 08:37 Uhr

Hi,

hm, also als bei meinen Bekannten beide noch gearbeitet haben, hat sie mehr verdient als ihr Mann....vielleicht deshalb?

LG Bunny #hasi und Maxi (geb. bei Et+13 obwohl Mumu bei ET schon 3 cm auf! - also nur Geduld ;-) )

Beitrag von wirzweibeide 07.09.06 - 08:42 Uhr

jup, scheint wohl so - deshalb sagte ich ja "Haupternährer = Krankenkasse"


lg

anika

Beitrag von schnatterinchen 07.09.06 - 10:23 Uhr

Ich bin "nur" Referendarin (mit geringem Gehalt) und muss mich privat versichern. Mein Mann ist Hauptverdiener mit dem großen Schotter (haha) und daher geht das bei uns wohl...

Beitrag von kajatw 07.09.06 - 07:39 Uhr

Hallo,
ich hatte meine FÄ gefragt, ob ich die Krankenkasse informieren muss, sie sagte, das merken die schon an den Diagnosen auf den Rechnungen, informieren muss ich die nicht. Aber wenn das Kind da ist, musst Du's anmelden, wie das geht weiß ich auch noch nicht. Die privaten bezahlen ja eher mehr als die gesetzliche, daher wird Dein FA auch mehr Ultraschall machen als vorgeschrieben (sind sonst nur drei in den ganzen neun Monaten) und in der Regel bekommst Du das auch erstattet. Bei den Diagnosen steht manchmal auch etwas übertrieben Beschwerden die Du hattest, um die vermehrten Untersuchungen vor der Kasse zu rechtfertigen, also nicht wundern wenn Du plötzlich Hyperemesis gravidum oder andere komische Diagnosen hast obwohl Dir nur etwas übel war.
Generell bekommst Du eher einen Termin (beim ersten Mal, danach ja sowieso alle vier Wochen zur Kontrolle) und das Krankenhaus, in dem Du Dich anmeldest freut sich auch. Pass nur auf, daß keine unnötigen Untersuchungen gemacht werden, nur weil Du privat bist (in Deinem Alter wird ja Nackenfaltenmessung, Organschall, Tripletest und vielleicht sogar Fruchtwasseruntersuchung empfohlen), informier Dich vorher, was Du machen lassen willst damit Du nicht überrumpelt werden kannst. Kaiserschnitt wird in manchen Häusern bei privaten auch eher gemacht - gibt halt Geld. Die meisten Kassen machen aber keine Probleme bei der Erstattung.

Liebe Grüße, Kaja (12. SSW)

Beitrag von hebigabi 07.09.06 - 08:02 Uhr

Deine ganzen VU´s werden von der PKV bezahlt- meist wird der Gyn. bei Privaten deutlich mehr machen und vor allem viiiieeele US, weil das ja auch so schön bezahlt wird :-p.

Allerdings musst du bei manchen PKV´s aufpassen, was Hebammenleistungen angehen, manche übernehmen sowas nämlich GARNICHT #schmoll und dann müsstest du sowas wie Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Wochenbettbetreuung selbst bezahlen.

Schau deswegen mal in deinen Vertrag, das müsste dort ja nachzulesen sein, was sie übernehmen.

LG

Gabi

Beitrag von bunny2204 07.09.06 - 08:19 Uhr

Hallo Simone,

du musst nix beachten.

Die Privaten zahlen viel mehr. z.b. jedes Mal Ultraschall :-)

Ansonsten ist alles gleich!

LG Bunny #hasi

Beitrag von wirzweibeide 07.09.06 - 08:39 Uhr

hi simone,

kläre bitte vorher ab, zu welchem Satz der liebe Doc Deinen Ultraschall abrechnet. Bei mir sinds nämlich 3,2 ^^ - macht aber nix, dafür guggt er extra-lange ^^ , aber eigentlich wirst das ja selber wissen :)

Lass Dich nicht mit Terminen zuschreiben, mach das wie in der gesetzlichen und CTG auch erst ab 30/32 Woche... da sind die in der privaten, finde ich, auch ganz schnell bei!

Tja, wo´s halt Geld zu verdienen gibt - - -


lg

anika mit celine (ET-11), die langsam mal Anstalten machen könnte, ihren Bau zu verlassen....

Beitrag von 99candies 07.09.06 - 08:53 Uhr

Hi Simone,

ich bin auch privat, mein (Fast-)Mann gesetzlich.
Habe einfach bei der PKV angerufen und gefragt
welche Leistungen die übernehmen.

Wichtigste Punkte wie in den anderen Antworten.
Bei mir wird Hebamme komplett bezahlt, kann sie sogar
mit ins KKH nehmen, zusätzlich zum normalen Team.

Kind wird beim Besserverdienenden versichert, bei mir
also beim Vater; wenn ich es selber versichern müsste oder wollte würde es 110 Euronen kosten.

Wichtig ist noch dass du weniger Mutterschaftsgeld kriegst;
nämlich ingesamt 210 Euronen. Der AG zieht aber von deinem Gehalt 12 oder 13 Euronen pro Tag ab.

Alles Gute für Kind, Mutter und Vater,
99candies

Beitrag von finnya 07.09.06 - 09:17 Uhr

Hallo,

also ich habe keinen Unterschied zur gesetzlichen gemerkt (beim ersten Kind war ich noch in der gesetzlichen, habe danach geheiratet und bin jetzt wieder SS).
Das die Wartezeiten verkürzt werden ist ein Irrtum und das man besser behandelt wird auch, eigentlich ist es sogar sehr ätzend, denn ständig wollen einem die Ärzte Dinge andrehen, die gar nicht nowendig sind!
Ausserdem werden solche Dinge, die ich dann doch für wichtig halte, wie das Ersttrimester Screening auch von den privaten nicht bezahlt.
Und im Krankenhaus wird auch alles beim alten bleiben, ich hatte damals ein Einzelzimmer und werde jetzt wieder eines bekommen. Pech wäre nur, wenn man nach der Entbindung auf eine Privatstation kommt, die in einem anderen Stockwerk ist und man es im Gegensatz zu den anderen Müttern total weit bis zu seinem Baby auf der Säuglingsstation hat :-(

Grüßli,
Finnya

Beitrag von engelswelt 07.09.06 - 11:02 Uhr

danke für die Infos .

werde wg der hebammen geschichte mal anrufen und nachfragen ...
Ihr seit klasse

lieben dank nochmal und bis später

simone#danke