Bitte die Damen von der Arbeitsagentur-geht um Praktikum

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jessiewea 07.09.06 - 07:10 Uhr

Guten Morgen...#tasse

Ich habe mal eine Frage. Und zwar hatte ich letzten Freitag einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin. Ich habe vor in einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Meine Sachbearbeiterin (Hauptberuflich Krankenschwester, nebei arbeitet sie zwei Tage die Woche bei der ARGE) hat mir vorgeschlagen, ich könnte mich ja auch um einen Praktikumsplatz bei der ARGE bewerben.

Jetzt weiß ich ja aber gar net, wie ich ein Bewerbungsanschreiben formulieren soll. Ich meine da werden doch bestimmt nur die ganz besonderen Anschreiben ausgewählt, oder? Und dann würde ich gerne mal wissen, wo ich die Berwerbung hinschicken soll? Da muß es doch eine bestimmte Dienststelle geben. Und was mich besonders interessiert, wie lange dauert die Praktikumszeit und wie sind die Chancen auf eine Festanstellung? (Ach zur Info, habe eine kaufmännische Ausbildung-abgeschlossen)

Wäre lieb, wenn ihr Antworten könntet. Danke im Voraus.

LG Jessie

Beitrag von galeia 07.09.06 - 08:06 Uhr

Ich hoffe, sie hat die das nicht nur aus Spaß an der Freud angeboten. Dennoch: Es gibt tatsächlich genug Argen, die tatsächlich noch Personal suchen, eine Bewerbung um einen Praktikumsplatz kann daher nicht schaden. Ich würde an deiner Stelle jedoch vorher telefonisch nachfragen, ob Bedarf für Praktikanten (und dann auch noch aus dem eigenen Kundenkreis) besteht. Ruf die Arge am besten über die Zentrale an und frage nach dem zuständigen Sachbearbeiter für Personalangelegenheiten. Wenn du es lieber gleich schriftlich versuchen willst, adressiere das Schreiben an "Die Geschäftsführung".

LG H. #klee (Arge MItarbeiterin, die sich derzeit immer über Praktikanten freut weil soviel zu tun ist)

Beitrag von junimond.1969 07.09.06 - 19:36 Uhr

Problem wird auch das ganze Konstrukt "ARGE" sein - Arbeit haben wir zuhauf; die Jobcenter dürfen aber nicht selbst einstellen, die Mitarbeiter rekrutieren aus X verschiedenen Pools: Örtliche Arbeitsagentur, Kommune, dann noch die Vivento-Leute (Telekom- und Post-Beamte, die zu uns abgeordnet sind), last not least auch einige über Zeitarbeit, sowohl über die bekannten großen ZA-Firmen als auch über kommunale ZA-Firmen. Man wollte mich (war über eine große ZA-Firma dort) unbedingt längerfristig einstellen, es musste aber erst mal ein "Schlupfloch" gesucht werden, über dass ich reinschlupfen konnte, da die Kommune Einstellungsstopp hat, die BA im Moment so gut wie niemand neues einstellen wollte, das Jobcenter selbst nicht darf... erst über eine kommunale ZA-Firma habe ich eine längerfristige, anspruchvollere (und besser bezahlte :-)) Anstellung bekommen.

Lange Rede, gar kein Sinn - Wenn die Kollegin sich schon so weit aus dem Fenster lehnt und Dir andient bei uns loszulegen, dann sollte sie eigentlich wissen, wer bei Eurer ARGE zuständig ist, wo die Chance gegeben ist, dass eine Bewerbung auch wirklich berücksichtigt wird. Sprich die Kollegin einfach nochmal drauf an.

Gruß
Ch.

Achja: Überlege es Dir gut, der Job ist nichts für schwache Nerven, man muss auch tough durchgreifen können (und wissen, wann man das muss) und man verliert je nach Einsatzort zum Teil jegliche "Sozialromantik"... Mir steht's nach dem heutigen Sprechtag mal wieder bis oben hin - aber es war ja auch Vollmond, da ist immer die Hölle los. Morgen wird's besser. :-)

Beitrag von jessiewea 08.09.06 - 06:28 Uhr

Guten Morgen#tasse

Danke für eure Antworten. Bei mir ist es momentan so, daß ich ab nächstes Jahr unbedingt wieder arbeiten möchte. Erst waren wir am überlegen, ob wir nicht ein Geschwisterchen für Erik bekommen sollen. Er soll auf keinen Fall ein Einzelkind bleiben. Ich habe aber Angst davor, daß ich nach noch längerer Babypause später gar keine Arbeit finde. Außerdem will mein Freund in zwei Jahren studieren und da muß ja wer Geld verdienen. Nur jetzt stellt sich die Frage, was ich machen soll. Ich habe ja eine abgeschlossenen Ausbildung zur Apo.helferin. Es gibt hier ja auch viele Apo`s nur wird es schwer sein eine Anstellung zu finden, da ich außer der Ausbildung keinerlei Berufserfahrung in der Apo habe. Was halt auch ein Problem ist, ich habe zwar einen Führerschein nur kein Auto. Naja ich müßte dann den Kleinen in den Kiga bringen und dann weiter zur Arbeit. Und da liegt das Problem, ich würde es ja gar nicht rechtzeitig zur Arbeit schaffen, wenn ich mir z. B. Arbeit in FFM suchen würde.

Jetzt werde ich mir noch einen Termin bei der Berufberaterin machen. Vielleicht gibt es irgendeine Möglichkeit, Weiterbildung zu machen, als Pharmareferentin oder so. Ist halt so doof, ich habe eine Ausbildung nur nach der Azubizeit habe ich im Altenheim gearbeitet und jetzt ist ein Einstieg in meinen Beruf so schwer, denn viele wollen nur Leute mit Berufserfahrung...

Also Danke und LG
Jessie