Ratlos

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von suzannez 07.09.06 - 08:12 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin momentan ein bissl ratlos, weil ich mich mit den VU noch nicht auskenne und es zig verschiedene gibt, bei denen einige nicht wirklich gute auskünfte geben (können) usw.

welche habt ihr alle machen lassen?

Amniozentese (fruchtwasseruntersuchung), Chorionzottenbiopsie (Plazentauntersuchung),
Chordozentese (Nabelschnurpunktion),
Triple-Test (Blutuntersuchung) ??

Mich verwirren schon alle Begriffe, aber die kann ih ja leicht nachlesen. Welche Untersuchungen sind eurer Meinung nach wichtig und sollten auf jeden Fall gemacht werden?

Danke
Suzanne
#ei 9+1

Beitrag von tagesmutti.kiki 07.09.06 - 08:20 Uhr

Hi,

also ich hab 3 Kinder und habe keines dieser Test machen lassen. Bei uns liegen keinerlei Behinderungen in der Familie vor, ich war und bin noch jung somit ist wieder ein Risikopunkt weg.
Bei der letzten SS wollte mein Gyn unbedingt das ich den Triple Test mache. Hier im Forum wurde mir von abgeraten da der sehr ungenau sein soll.
Fruchtwasseruntersuchung würde ich nie machen lassen da ich viel zu viel Angst hätte anschließend durch die Punktion eine Fehlgeburt zu erleiden.


Wie die hier:Chorionzottenbiopsie funktionieren soll weis ich nicht.

Das einzigste was ich extra machen lies war die Feindiagnostik in der 22.SSW, ein großer Ultraschall wo das Kind genau vermessen wird.
Und in der 12.SSw#kratz die Nackenfaltenmessung. Aber da musst ich nichts bezahlen. ich glaub die hat er so gemacht.

LG KiKi mit Lainie*schon 17 Wochen jung

Beitrag von aira 07.09.06 - 08:21 Uhr

Hallo Suzanne!

Hier mal ein Link mit guten Infos zur Pränataldiagnostik:
http://www.midwife.de/home/10.html

Ich selber habe nichts von alledem machen lassen, da ich keiner Risikogruppe angehöre. Bin nicht über- oder untergewichtig, rauche und trinke nicht und bin so grade noch unter 35.

Leider sind die ganzen Untersuchungen nämlich nicht so richtig aussagekräftig und vieles verunsichert mehr als es hilft. Vieles besiert auf Wahrscheinlichkeiten und Statistik. So manche Frau hat ihr Kind schon aufgrund dieser Untersuchungsergebnisse abgetrieben, obwohl es gesund zur Welt gekommen wäre.

Bei einer Freundin wurden die schlimmsten Dinge festgestellt, dass das Kind behindert würde und so weiter. Sie bestand auf Wiederholung der Untersuchung und dabei stellte sich heraus, dass doch alles in Ordnung ist. Dabei ist es jetzt auch geblieben.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein klein wenig helfen.

Viele Grüße
Alexandra

Beitrag von susanne1978 07.09.06 - 08:26 Uhr

Hallo Suzanne,

das läßt sich wohl so pauschal nicht beantworten. Du musst Dir darüber im Klaren sein, was Du willst. Bei jeder Untersuchung könnte ein Ergebnis herauskommen, dass keine Schwangere gerne hat. Und dann musst Du Dir Gedanken machen, wie es weitergehen soll! Darüber hinaus besteht bei einigen Untersuchungen auch ein FG-Risiko (z.B. Amniozentese).
Ich habe den AFP-Test machen lassen, würde es aber nicht nochmal machen! Ich habe zwar einen ganz unauffälligen Befund, aber ich hätte mich u.U. ja auch dem Gedanken stellen müssen, dass was nicht okay ist.

Ich denke, Du musst Dir selber im Klaren sein, was Du möchtest, mit Deinem Partern sprechen und auch mit Deinem Arzt!

LG
Susanne (18+0)