Stillen, was wenn es nicht klappt?!?!?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lisstern 07.09.06 - 09:39 Uhr

Hallo Leute,
habe mal eine Frage, möchte gerne mein Baby stillen, befürchte nur das es aus irgendwelchen Gründen nicht klapen könnte, das es bei meinér Mutter auch so war. Gestern erfuhren wir,dass unser Baby auf jeden Fall früher als geplant zur Welt kommt, etwa 4 Wochen, da meine Plazenta nicht merh richtig arbeitet.
So wie macht ihr das? Wieviele und was für Fläschchen sollte ich besorgen was gehört alles dazu, das ich meine Baby optimal versorgen kann?
Möchte alles vor Der Geburt vorbereitet haben.
`Vielen Dank für eure Antworten

Nicole+#baby32+3

Beitrag von lisanne 07.09.06 - 09:45 Uhr

Hi Nicole,
leider kann ich dir keine Tips geben was man alles für das Füttern mit Flasche besorgen muss.

Ich wollte nur sagen das du positiv denken musst, damit es mit dem Stillen klappt. Meine Hebi hat mehrfach betont das es sehr auf die innere Einstellung ankommt und das fast alle Frauen stillen können wenn sie es wirklich wollen. In den wenigsten Fällen gäbe es körperliche Ursachen hat sie gesagt.
Meine Mutter konnte mich auch nicht voll stillen aber ich bin total überzeugt, dass es bei mir anders sein wird:-D

Vielleicht triffst du dich mal mit deiner Hebi und besprichst deine Befürchtungen. Wenn es dann wirklich nicht klappt, sagen die im Krankenhaus dir bestimmt was du brauchst um mit Flasche zu füttern und dein Mann kann es dann immer noch besorgen.

Gruß
Lisanne 35. SSw

Beitrag von csuby 07.09.06 - 09:52 Uhr

Hallo Du!
Ich hoffe zwar auch, dass ich stillen kann, aber wenn es einfach nicht geht, dann ist das für mich auch ok - das habe ich mir ganz fest vorgenommen und werde das durchziehen! Ich kenne soviele Frauen, de sich vorwürfe u.ä. deswegfen machen, die Schuld bei sich suchen etc.! Aber ich halte das ehrlich gesagt für Quatsch - ich selbst und auch meine Schwester wurde nie gestillt, weil man damals - vor rund 30 Jahren - gesagt hat, dass man kinder bei Gelbsucht nicht stillt (heute ist man da ganz anderer meinung)... aber geschadet hat es mir auch nicht - ich hab keinerlei Allergien, bin ziemlich gesund und munter..! Deshjalb werde ich mich da nicht verrückt machen!

Wegen den nötigen Utensilien, die man so braucht - da gibts doch - ich glaub auch bei Urbia - so Checklisten was man alles braucht und da steht auch meines Wissens drin, welche und wieviele Fläschchen etc.!

Herzlichst,
deine csuby (+ANNA 27+4)

Beitrag von nikolaus612 07.09.06 - 09:52 Uhr

Guten Morgen erstmal,
Stillfähigkeit kann nicht vererbt werden. Unsere Mütter hatten häufig Probleme weil in den 70er/frühen 80er Jahren Stillen nicht besonders populär war und meist sehr schnell abgestillt wurde. Von daher brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Suche dir am besten jetzt schon mal eine Hebamme für die Nachsorge (falls du noch keine hast), die wird dir bei allen Stillschwierigkeiten zur Seite stehen. An deiner Stelle würde ich mir noch keine Fläschchen usw. besorgen. Falls es nötig sein sollte kannst du immer noch deinen Mann/Mutter oder Freundin losschicken; alles zu Hause zu haben führt eher dazu, zu schnell aufzugeben, wenn es nicht gleich optimal klappt.
Alles Gute und eine schöne Restschwangerschaft, Tanja:-)

Beitrag von melli_80 07.09.06 - 09:54 Uhr

Hi Nicole,

am Besten ist immer man macht sich nicht verrückt. Leg Dir 2-3 Fläschchen zu und ne Babynahrung, z.B. Hipp Anfangsmilch PRE, Aptamil PRE, oder Humana Angfangsmilch PRE,... Humana hat auch ne spezielle Nahrung für Frühgeborene, siehe Link:

http://www.humana.de/de/produkte/fruehgeborene/produkte_0-ha_blatt_de.html

Wenn Du stillen möchtest, ist das natürlich das Beste, aber wenn es nicht klappen sollte, dann ist das auch kein Weltuntergang. Das Baby wird trotzdem groß.
Bei meiner ersten Tochter hats auch nicht richtig geklappt. Hab 4 Wochen, mit viel Stress, gestillt und dann kam plötzlich keine Milch mehr und sie hat dann halt das Fläschchen bekommen. Alles halb so wild. Sie ist auch kerngesund.

LG Melli + #baby-girl (25+1)

Beitrag von arwen111 07.09.06 - 09:55 Uhr

Schließe mich Lisanne an,Du mußt positiv rangehen.Ich hab mir nie wirklich Gedanken gemacht,daß es nicht klappen könnte und es klappt wunderbar.
Mein Mann bestand aber darauf,daß wir 1-2 Flaschen für den Notfall da haben.Wir haben uns bei den Babysachen,Nahrung,auch umgeguckt,daß mein Mann im Notfall was besorgen kann.Jetzt stehen die beiden Flaschen rum.

Beitrag von nina.niemann 07.09.06 - 09:56 Uhr

Genau, es geht um die positive Einstellung und nicht darum, was früher mit unseren Müttern war.
Du kannst Dir sonst auch in einem stillfreundlichen Krankenhaus Informationen holen, habt ihr so eins in eurer Nähe? Frag doch mal Deine Hebamme, die Dich wahrscheinliche auch gut beraten kann.
Es ist wirklich extrem selten, dass eine Frau nicht stillen kann!
Gruß
Nina

Beitrag von duja 07.09.06 - 10:02 Uhr

Hallo Nicole,

habe mir ein Stillbuch bestellt (bei Interesse, frag mich gerne welches) und da steht drin, dass alle Frauen stillen können. Es kann zwar manchmal schwere Zeiten geben und schmerzhaft sein, aber es geht immer. Im Buch steht, dass in den 70er Jahren Fertigmilch für Säuglinge durch die Hersteller derart propagiert (? ist das das richtige wort?) wurde, dass selbst Ärzte/Hebammen so begeistert davon waren, dass sie Müttern das Stillen regelrecht abrieten. Es entstand ein "Boom" auf die Fertignahrung, da sie ja so einfach ist... Lt. Stillbuch gibt es aber nix besseres als Muttermilch und Gott sei Dank geht der Trend auch wieder dorthin zurück. Nur fehlt unserer Generation die Erfahrung in Sachen Stillen durch unsere Mütter...

Ich habe mir 2 Teefläschchen zugelegt, mit dem kleinsten Saugerloch extrafein, damit ich meiner Kleinen Tee oder Wasser geben kann. Ansonsten werde ich mir nix zulegen, und es mit stillen versuchen. Die Versuchung, doch zuzufüttern ist größer, wenn man alles im Haus hat. Im Notfall bekommt man die Fertigmilch auch in Apotheken oder Bahnhöfen und kann es also immer noch besorgen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute auch für die Geburt!

Alexandra (31. SSW)

Beitrag von wafr 07.09.06 - 10:04 Uhr

Hallo,

bei meiner Mutter klappte es mit dem Stillen auch nicht, und sie war auch sicher, dass ich das auch nicht schaffen würde! (hab' das Thema mit ihr dann nicht mehr besprochen, weil zu deprimierend!)
Das mit der positiven Einstellung kann ich nur sagen stimmt zu 100 %. Wichtig ist auch die Nachsorgehebamme!
Flaschen und Milch würde ich vorher gar nicht besorgen, erst wenn du merkst, dass es wirklich keinen Sinn mit dem Stillen hat! (die Sachen gibt's ja überall zu kaufen!)
Was ich empfehlen würde das ist ein Buch über's stillen! Mit "Das Stillbuch" von Hannah Lothrop (gibt's auch in vielen Büchereien) hab' ich gute Erfahrungen gemacht! Vorher lesen bzw. die Kapitel, die dich interessieren, später ist es gut zum Nachschlagen!
LG und alles Gute
wafr

Beitrag von land_in_sicht 07.09.06 - 10:10 Uhr

Hallo Nicole,

also ich wollte meinen Sohn auch gerne stillen. Es hat genau 2 Monate "geklappt", dann hab ich nur noch nachts gestillt (1 Monat) und dann von heute auf morgen ohne Probleme aufgehört. Ich hatte auch nie ein Spannungsgefühl in den Brüsten oder so wie manche Frauen es haben, dass vorne die Milch rausspritzt wenn das Baby schreit. Ich habe es aber probiert und war nachher leider ziemlich gestresst (teilweise je 2 Stunden stillen pro Brust). Als ich dann abgestillt habe war ich super traurig. Die Frauen (z. B. aus dem PEKIP Kurs) haben alle noch gestillt und das war irgendwie so eine Harmonie zwischen Kind und Mutter, so ein inniges Verhältnis, das hat mir schon irgendwie wehgetan das zu sehen und zu wissen, dass ich das so nicht mehr haben werde!

Ich hatte anfangs nur 2 große Fläschchen und 1 kleines aus dem Krankenhaus. Jeweils 2 Tee- und 2 Milchsauger dazu und natürlich das Milchpulver. Da musst Du aber noch mit warten mit dem Pulver bis feststeht, was Du da nehmen sollst.

Ich würde also auf jeden Fall probieren zu stillen, denn dieses Erlebnis kann Dir keiner nehmen. Auch wenn es bei mir nicht geklappt hat, so möchte ich trotzdem diese Erfahrung nicht missen. Wenn es dann nicht klappt - so wie bei mir - dann sollte es eben nicht sein.

Ich bin jetzt wieder schwanger und möchte auf jeden Fall wieder stillen. Werde mich dieses Mal auch versuchen besser darauf vorzubereiten (in Zusammenarbeit mit meiner Hebamme).

Alles Liebe für Dich und Dein #baby

Julia (16. SSW)

Beitrag von mandy.b 07.09.06 - 11:32 Uhr

hallo, also meine kleine ist heute vor 3 wochen zur welt gekommen und ich wollte wirklich stillen,aber es kam einfach keine milch, selbst nach einer woche kam kein tropfen,also was blieb mir anderes übrig als die flasche zu nehmen.ich habe die nuk first flaschen, sind die kleinen mit der dicken öffnung die gibt es extra auch gegen kuliken, die sind echt super alerdings mit dem kleinsten milchsauerdamit sie nicht so viel luft saugen. ansonsten brauchst du einfach ne anfangsnahrung am besten PRE HA firma mußt du selber gucken ich habe die von hipp verträgt meine maus sehr gut.achso, flaschen habe ich im moment 6 oder 7 stück 4 kleine und 3 große für wenn sie mehr trinken und brauchen tust du die flaschen eh irgendwann und wenn dann die teesauger drauf kommen.
viel spaß, hoffe ich konnte dir helfen

LG Mandy+Josina 21 tage alt