Endspurt, welche Untersuchungen sind normal?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lolle1977 07.09.06 - 09:42 Uhr

Hallo ihr lieben,
meine Frage steht ja schon oben und zwar bin ich ab heute ET+2 und mein Arzt macht nur noch CTG. Mal abgesehen davon das er eh nur das notwendigste macht #schmoll (Fundusstand wurde die ganze Schwangerschaft nicht im Mutterpass eingetragen bzw. gemessen) bin ich gerade jetzt zum Schluß ziemlich verunsichert#schock. Bei euch lese ich immer das ihr z.B.wisst MM schon 1cm offen etc.
Zudem meint er kann er mir partout nicht sagen ob der Kopf schon tief im Becken sitzt, so das ich im Falle eines Blasensprungs dann selber im Auto mitfahren könnte.
Tja so schützt er sich dann halt vor der Übernahme von Verantwortung.
wenn das Kind da ist dann werde ich den Arzt ja wechseln aber jetzt auf die letzten Tage soll sich ja auch erstmal ein anderer finden. Soll heute Nachmittag wieder zum CTG wäre dankbar wenn ich bis dahin ein paar Antworten hätte so das ich ihn mal fragen kann warum er dies oder das nicht untersucht.
#danke für eure Antworten .LG Lolle

Beitrag von becca04 07.09.06 - 09:56 Uhr

Hallo Lolle,

komisch Dein Arzt, vor allem, dass er sich weigert, Dir zu sagen, wieviel Kontakt Dein Kind zum Becken hat...

Du hast allerdings noch eine andere Möglichkeit als zu ihm zu gehen, da Du ja über ET bist: Und zwar bin ich damals (meine Tochter ist ET+10 geboren) ab der vollendeten 40. SSW nur noch in mein Entbindungskrankenhaus zur Vorsorge gegangen. Und zwar alle 2 Tage (manche empfehlen täglich) zum CTG, zur Urinprobe und zum Blutdruckmessen. Das ist zwar einerseits etwas belastend, da man ja ständig mit irgendwelchen Frauen konfrontiert wird, die ihr Kind bereits bekommen haben (ich habe in meinem KH einen Akupunkturkurs gemacht und kannte deswegen ziemlich viele Frauen und ihre ETs - und wir "Wartenden" wurden immer weniger...!). Andererseits ist man dort, wo die Geburt ja auch stattfinden soll und kann sich schon ein bisschen an die KH-Atmosphäre gewöhnen.

Du bräuchtest allerdings einen Überweisungsschein von Deinem Arzt an das KH, kann sein, dass Du sonst die 10 EUR Praxisgebühr zahlen musst oder dass sie Dich nicht "nehmen", das weiß ich aber nicht.

Achja, bei ET+8 habe ich dann im KH noch ein "Geburtsplanungsgespräch" gemacht, weil mein Kind so groß zu werden versprach und ich Angst hatte, es könnte nicht mehr fit für eine vaginale Entbindung sein. Dabei wurde es noch einmal genau per US und Doppler-US vermessen bzw. "geprüft", außerdem wurde bei mir nach Gründen geguckt (verformtes Becken z.B.), weshalb evtl. keine vaginale Geburt möglich ist. Das hat mich alles auch noch einmal sehr beruhigt und ich habe mich definitiv in besseren Händen dort gefühlt als bei meiner FÄ, die immer mehr Panik bekommen hat angesichts der Messwerte meines Kindes.

Es ist dann jedenfalls alles sehr gut gegangen. Jetzt in meiner 2. SS habe ich eine Hebamme, die mich - sollte ich wieder über ET gehen - täglich oder alle zwei Tage untersuchen würde. Zum CTG und US würde ich dann wahrscheinlich zu meiner (neuen) FÄ gehen.

Dir alles Gute und nicht mehr so langes Warten,
Sabi.

Beitrag von miratom 07.09.06 - 09:59 Uhr

Hallo Lolle,

also bei mir wird auch jedes Mal CTG gemacht. Zusaetzlich wird Blut, Urin und Gewicht ueberprueft.

Meine FA tastet dann den Muttermund ab und zwischendurch hat sie immer mal wieder vaginalen US gemacht, um zu gucken, ob sich der Mumu verkuerzt hat. Sie hat auch nicht nur die 3 vorgeschriebenen US gemacht, sondern bis jetzt 7 Stueck. Naechsten Montag will sie nochmal per US gucken, damit man fuer die Geburt besser einschaetzen kann, wie gross und schwer unser Stoepsel denn nun wird (bin dann 37. SSW).

Fundusstand wurde von Anfang an eingetragen...man muss doch wissen,wie das Baby liegt, wenn mal was ist #kratz

Wuerde an Deiner Stelle nochmal mit dem FA reden und nach der Geburt wirklich wechseln.

LG
Miratom 36 SSW