Planung mit Kind

Archiv des urbia-Forums Kinderwunsch.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kinderwunsch

Du möchtest schwanger werden? Hier kannst du Kontakte knüpfen und mit anderen über den Zeitpunkt deines Eisprungs diskutieren. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen und Expertenantworten. Neu: unser Kinderwunsch-Newsletter!

Beitrag von tigerbaby07 07.09.06 - 10:56 Uhr

Hallo,

da ich nun absolut mit dem Forum-Virus angesteckt wurde, möchte ich natürlich auch sämtliche Gedanken die ich so habe mit euch teilen! ;-)

Aaaaaalsooo, wie sieht denn eure Planung mit Kind so aus?

Plant ihr die klassischen 3 Jahre Zuhause zu bleiben, wollt ihr schnell wieder anfangen zu arbeiten etc.?

Bekommt ihr manchmal auch ein wenig Existenzängste wenn ihr daran denkt wie es dann weitergeht?

Ich kann z.B. überhaupt nicht einschätzen wie mein Chef reagieren wird bzw wie er mich dabei unterstützt wieder einzusteigen. Ich stelle es mir so vor nach dem ersten Jahr wieder zu arbeiten.

Bin gespannt wie eure Planungen so aussehen!?

Ganz lieben Gruß

Sonja:-)

Beitrag von ana78 07.09.06 - 11:01 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, nicht verstanden zu werden: bei uns ist ja nun schon Nr. 3 in Planung. Und da mir bei den ersten beiden die Decke auf den Kopf gefallen ist, möchte ich sofort für 2 Nachmittage wieder arbeiten gehen und nach einem Jahr wieder für 30 Stunden.

Beitrag von alabama032003 07.09.06 - 11:03 Uhr

Hallo Sonja,

da das mein erster ÜZ ist habe ich mir noch nicht soviele Gedanken drüber gemacht wie manch andere hier aber sicherlich habe ich schon meine Vorstellungen...
Würde gerne die komplette Zeit also 3 Jahre zuahuse bleiben... will einfach nichts verpassen und die vollen drei Jahre sinnvoll mit meinem Kind nutzen (oh gott das hört sich an als wäre da schon eines:-D )
Mein Freund und ich sind gerade zusammen gezogen in "sein" eigenes Haus was eigentlich noch seinem Onkel gehört.
Alos keine Miete...
Finanziel denke ich auch das das gut klappen würde, wir arbeiten beiden voll und bringen gutes Geld mit nachhause.
Ausserdem haben wir ganz Liebe Eltern (dann ja Grosseltern) die uns immer unterstützen würden.
(nicht nur finanziel...)
Ich stelle es mir so perfekt vor wenn es jetzt klappen würde...
es wäre alles Super!*träum*
Aber wie gesagt stehe noch ganz am Anfang meines ersten ÜZ... aber träumen kann man ja jetzt schon! #freu

Ganz Liebe Grüße,

Anja#mampf

Beitrag von alabama032003 07.09.06 - 11:35 Uhr

Da mach ich doch gleich auch nochmal ne Ergänzung...

würde dann natürlich auch gerne nen Minijob annehmen wenn das Baby in einem gewissen Alter ist.
Glaube sonst würde mir zuhause auch die Decke auf dem Kopf fallen!#freu

So das wars...

Liebe Grüße,

Anja#mampf

Beitrag von sabrina_24 07.09.06 - 11:14 Uhr

So, nun zu unsere Plänen:

Unser Sohnemann ist 15 Monate alt. Beim 2. Schnuckel sind wir im 2 ÜZ. Ich will beim 2. auf jeden Fall ganz daheim bleiben bis es ca. 1 Jahr alt ist.
Dann würde mich ein 8-10 Stunden Job super interessieren!!

Ich habe da Gott sei dank meine Mum die liebend gerne zu der Zeit auf die Kinder aufpassen würde!!

finanziell wäre es nicht nötig, schadet aber auch nicht!!

Ich arbeite jetzt schon ca. 15 Stunden pro Monat für 3 Kleinere Unternehmen (eins von meinen Vater, eins von meinem Onkel und ein "fremdes") in der Buchhaltung!!

Den einen Job mach ich zuhause, und bei meinem Dad und meinem Onkel kann ich ja den Kleinen mitnehmen!! Ist also Ideal!!
Aber für später doch etwas zu wenig!!

Wenn beide Kinder in Schule bzw. Kindergarten sind, möchte ich aber auf jeden Fall wieder arbeiten. Halbtags!!!

lg
Sabrina

Beitrag von nana77 07.09.06 - 11:17 Uhr

Hallo,

bei mir steht es irgenwie ein bischen in den Sternen#stern. Verschiedene Möglichkeiten kommen in Betracht:

1. Ich bleibe ein Jahr zu Hause und mache dann mein bezahltes Anerkennungsjahr für mein Studium und Schatz übernimmt dann für ein Jahr und beim dritten schaun wir mal.
2. Ich mache nach einem halben Jahr das Anerkennungsjahr
3. Ich bleibe 2 Jahre zu Hause und gehe dann arbeiten

#kratz#gruebel#schwitz:-D#cool

Wie es auch sei, ich möchte gerne Stillen (wenns klappt) und von von daher mindestens ein halbes Jahr zu Hause bleiben.
Mein Menne ist aber auch ganz wild auf Kinderbetreuung und möchte auch gerne ein Jahr ran.
Evtl. machen wir auch halbe halbe. Er arbeitet vormittags und ich Nachmittags.......
Wir werden sehen, wie es auch mit dem Job bzw. den Jobs dann hinhaut.#freu

Wie hast du es dir denn vorgestellt?

#herzlich Nana

PS. Ich finde deine Fragen immer sehr gut - ist mal was anderes zwischen den ganzen ZB, SST und Hilfefragen (die sind ja auch wichtig aber nicht nur)

Beitrag von nana77 07.09.06 - 11:21 Uhr

Ich würde auf jeden Fall gerne einen Minijob (1 bis 2 mal die Woche in der Zeit in der ich zu Hause wäre) machen wollen. Tagesmutter oder Leitung einer Spielgruppe / Mutter-Kind-Gruppe o.ä.

Beitrag von diezicke 07.09.06 - 11:21 Uhr

Hallo,

also ich kann mir im Moment auch nicht vorstellen wie meine Firma reagiert, wenn es bei mir mal geklappt hat.
Mein Plan wäre es, ein Jahr zu Hause zu bleiben und dann vielleicht so 1-2 Jahre stundenweise arbeiten zu gehen also vielleicht so 5-6 Stunden am Tag.
Ich drück auf alle Fälle allen ganz doll die Daumen dass es bald klappt mit #schwanger werden! Ich bin jetzt im 7 ÜZ aber noch ganz gelassen (bis zum NMT wie immer).
#blume

Beitrag von helen73 07.09.06 - 11:23 Uhr

Hallo Sonja,

ich werde wohl mindestens 60-70% weiterarbeiten müssen. Wir haben Eigentum und das muss auch abbezahlt werden, leider! Aber meine Schwiegereltern wohnen bei uns im Haus und so wird es wohl nicht ganz so schlimm, sofern das Baby sich endlich mal ankündigen würde!

Aber ich weiß auch nicht, wie mein Chef reagiert. Bin hier ganz alleine mit ihm in der Firma. Da ist es nicht so einfach. Ich hoffe, daß ich den Rest der Arbeit von zuhause erledigen kann. Da wir so eine kleine Firma sind, fällt nicht soooo viel Arbeit an. Hoffe nur, das Chef da mitspielt.

LG Helen

Beitrag von sweetfilli 07.09.06 - 11:36 Uhr

Also ich würde gleich danach wieder die Schulbank drücken! Entweder Abendschule oder Berufsschule (je nachdem wann ich Schwanger werde).

Beitrag von lillyana78 07.09.06 - 12:01 Uhr

Hi Sonja,
mir geht es wie dir. Bin mir echt nicht sicher wie mein Chef reagieren würde/wird. #kratz
Wenn alles gut geht, dann würd ich nach dem Mutterschutz während der Elternzeit stundenweise wieder bei meiner alten Firma arbeiten.
Nach dem Elterjahr auf 400 EURO Basis.
Wir können es uns nicht leisten, dass ich ganz zuhause bleibe. #schmoll Ich möchte meinem Kind ja auch was bieten. #freu Später wenn das Kleine dann 3 ist und in den Kindergarten geht, würde ich dann halbtags arbeiten.
Wenn mein Chef nicht ganz mitspielt, werde ich mir eben woanders nen 400 EURO-Job suchen. Und wenn es zeitweise "unter meinem Können ist". d.h. ich würd auch an die Theke.
Aber ich denke wenn erst das Kleine da ist, sind diese Gedanken verschwunden und jedes lächeln mehr wert als alles Andere. #huepf
Hab mir auch sehr oft Gedanken darüber gemacht, ob wir es finanziell schaffen, was wäre wenn ... aber ich mein wir haben beide einen durchschnittlichen Job, durchschnittliches Gehalt ... was machen die Menschen die es weniger gut erwischt hat? #kratz
Dann würde solche Paare gar keine Kinder mehr bekommen können! Mach dir nicht soviele Gedanken sondern lass dich fallen und genieße die Kinderwunschzeit. ;-)
Das mach ich mittlerweile auch #freu
LG #liebdrueck

Beitrag von sunflower.1976 07.09.06 - 12:07 Uhr

Hallo!

Wir sind jetzt im ersten richtign ÜZ für´s zweite Kind.
Mein Sohn ist knapp 15 Monate alt und ich habe Elternzeit für zwei Jahre beantragt. Ich muss aber noch ein paar Monate dranhängen da ich zum Wunschtermin keinen Krippenplatz bekomme. Wenn ich bis dahin ein zweites Kind haben sollte, geht André natürlich nicht in die Krippe. Allerdings lohnt sich eine Teilzeitstelle eigentlich nicht da mit Krippen- und Fahtkosten fast das ganze Gehalt draufgeht. Aber Vollzeit kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Dafür habe ich kein Kind bekommen.
Ich bin froh, dass ich so lange zuhause bin da ich so viel Zeit mir meinem Kind verbringen kann und seine Fortschritte erlebe. Ich fände es total schade, wenn er in der Krippe wäre und dort z.B. seine ersten Schritte machen würde und ich es nur erzählt bekäme.
Meine Schwiegereltern wohnen zwar bei uns im Haus und passen ab und zu auf André auf. Aber sie sind nicht mehr so jung und sie können nicht täglich ein quirliges Kleinkind betreuen.
Beim zweiten Kind würde ich auf jeden Fall auch (mindestens) zwei Jahre zuhause bleiben.

LG Silvia

Beitrag von deanutrix 07.09.06 - 12:17 Uhr

HI Sonja!

das problem mit arbeit habe ich nicht, ich kann meine zeit einteilen und in schlimmsten fall, das kind mit in die vorlesungen nehmen! ich werde keine pause machen und zu hause arbeiten, ja... ich weiß, anstrengend wird es auf jedem fall, aber ich möchte es trotzdem!! ich habe leider keine familie hier, die mir helfen kann, nur mein freund, und er muss arbeiten... es gibt auch gruppen von studenten mit kinder die dann sich gegenseitig helfen und absprechen wer wann auf die kinder aufpasst während die eltern in der vorlesung sitzen.
ich muss aber auf einiges aufpassen: dass das kind nicht während der prüfungszeit zur welt kommt!! und deshalb muss ich immer 3 monate üben, 3 monate pause machen... :-(
aber es wird schon!

LG
Jessy

Beitrag von nyctalopia 07.09.06 - 12:22 Uhr

Hallo Sonja,

auch wir haben uns,schon lange bevor es überhaupt ans üben ging, überlegt, wie es mit Kind weitergehen soll. Anfangs waren wir uns einig, dass ich auf jeden Fall weiterarbeiten gehe. (In der Hoffnung, dass mein Chef sich auf Teilzeit einläßt, denn sonst brauche ich keine Kinder in die Welt zu setzen) Durch die schwere Erkrankung meiner Mutter mussten wir dann doch etwas umdenken, da sie das Kind nicht nehmen kann.
Nach etlichen Diskussionen und Überlegungen sind wir nun zu dem Entschluß gekommen, dass ich, wenn Teilzeit bei mir im Büro nicht möglich ist, die ersten 3 Jahre zu Hause bleibe (Es gibt ja auch Elterngeld) und dann abends ein bißchen arbeiten gehe.
Lange,lange haben wir überlegt, ob wir uns ein Kind überhaupt leisten können, aber wie sagt meine Tante immer so schön, Kinder hat man zu jeder Zeit satt bekommen und damals ging es den Leuten wesentlich schlechter.
Wir starten jetzt einfach optimistisch und warten mal, wann sich unser Fruchtzwerg auf den Weg macht.

Liebe Grüße,
Nina

Beitrag von sanfti 07.09.06 - 12:36 Uhr

Hallo,

ich würde auch gerne meinen Sef dazu geben;-)

Wir haben auch bevor wir angefangen aben zu üben darüber gesprochen. Da ich etwas mehr verdiene als mein Schatz ( ca 200€ mehr ) werde ich 1,5 Jahre und dann er 1,5 Jahre zu Hause bleiben. Am liebesten will er die 3 Jahre komplaett zu Hause bleiben den Zahn habe ich ihm aber gleich gezogen.. Schließlich will ich stillen und dann auch was von ihm/ ihr haben.
Mein Chef wird mit sicherheit gar nicht erfreut sein da er dann mal wieder einen neuen Meister einstellen muß ( bzw suchen und das wird schon verdammt schwer.) Naja.....sein Problem. Ich würde da wahrscheinlich nicht mehr arbeiten wollen sondern woanders...


Aber erstmanl muß es klappen#schmoll und dann kommt es sowieso anders als man denkt.

Beitrag von tigerbaby07 07.09.06 - 12:40 Uhr


Hey, mit so vielen Antworten hatte ich gar nicht gerechnet!:-)

Ist wirklich interessant wie das jeder so für sich plant.

Bei uns ist es auch aus finanziellen Gründen (mein Freund zahlt noch Unterhalt an Ex-Frau + Kind, Mieten sind in Hamburg sehr hoch usw.) auch nicht anders möglich als das ich spätestens nach einem Jahr wieder arbeiten gehe.
Darüber hinaus möchte ich auch den Anschluss im Beruf nicht verlieren.

Ich muss sagen das mir das Elterngeld im ersten Jahr ein ganz gutes Gefühl gibt. Um so länger ich Zuhause bei meinem Baby sein kann umso besser. Aber länger wird es wohl nichts.

Ich drück euch allen auf jeden Fall die Daumen das es so klappt wie ihr euch das vorstellt!
Aber erstmal heißt es ja #schwanger werden! :-)

Lieben Gruß

Sonja