Freundin will einen Hund haben...ich befürchte schlimmes!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von serefina 07.09.06 - 12:54 Uhr

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Ich bin mir nicht sicher in welche Rubrik hier mein Beitrag kommt.....wenn ich voll daneben liege dann bitte verschieben wenn möglich!
Also....ich weiß auch gar nicht wo ich anfangen soll.......es geht um meine Freundin.....die ich echt gerne habe...keine frage.......also....Jaqueline hat zwei Kinder 3 Jahre und 1 jahr alt.......beides Jungs...der große haut den kleinen ständig....und spuckt ihn an und sowas...manchmal richtig heftig...das mag wohl daran liegen das er wahnsinnig eifersüchtig ist auf seinen kleinen Bruder denn früher wurde immer er "in den Himmel gehoben" sage ich mal....und nun ist da noch jemand.....nunja....wenn ich mit ihr tele dann stöhnt sie nur noch rum...wie anstrengend doch ihre Kinder sind und das der große so schrecklich ist...und das sie überfordert ist und und und...sie hat keine Ausbildung und auch keinen Job oder so sie lebt von Hartz 4....! Desweiteren ist das ja nicht das Thema......sie wohnt noch in einer 3 Zimmer Wohnung und zieht jetzt in eine 4 Zimmer Wohnung um.....in die Stadt...! Dort hat sie einen Garten dann.
Nun will sie einen Hund haben......und ich befürchte schlimmes......ich will ihr eigentlich auch nicht reinreden...tue ich ja auch nicht...aber ich denke das der Hund ganz schnell im Tierheim landet oder geprügelt wird von ihrem komischen Freund.
Ihre Eltern hatten auch mal einen Hund Cocker-Spaniel dieser landete im Tierheim völlig verstört...wurde immer verprügelt von ihrer Mutter und dann hat er Jacquline gebissen.
Sie hatte schonmal 4 Katzen......eine lief weg...die anderen drei hat sie im Tierheim abgegeben...sie war überfordert damit und die Haare nervten sie und alles einfach......zu diesem Zeitpunkt hatte sie aber noch keine Kinder!!!
Einen Vogel hatte sie auch mal auch dieser wurde abgegeben....war einfach zu laut und machte Dreck!
Könnt ihr meine Sorge verstehen???? Ich will ihr ja nicht böses...nur das arme Tier.....ich meine sie schafft es nicht mal ihrem großen zu erklären das er den kleinen nicht anzuspucken hat oder zu schlagen hat.......gestern war ich bei ihr und der große spielte mit leika....und plötzlich hat er sie angespuckt.
Und sie gehauen.......!
Sie ist überfordert mit ihren Kindern und sagt es auch manchmal...aber so ein Hund muss sein.........?????? Ich habe ihr dann immer so vorsichtig versucht zu erklären das so ein hund und vorallem Welpe viel Arbeit macht...........ich weiß es ja habe selber eine 5 jahre alte Tochter und einen 7 Monate alten Sohn.
Und als Leika hier war die erste Woche war ich abends kaputt wie ein Turnschuh..........!
Desweitern sollte es wohl auch ein Rottweiler sein den sie wollen...naja ich mag die auch so ist es nicht...aber mit den kleinen Kindern würde ich es lassen.....vorallem keinen Rottweiler mit so kleinen Kindern.
Aber das ist meine persönliche Meinung! Die muss man ja nicht teilen.
Ansich befürchte ich halt einfach nur das der Hund gehauen bespuckt und nicht richtig versorgt wird...da sie es schon mit ihren Kindern über hat sozusagen.
Ich wollte das nur mal erzählen...egal was ich sage oder rate sie wird sich einen Hund holen....und ich wette der landet nach einiger zeit verstört im Tierheim.
Denn eigentlich wenn wir uns so über Hunde unterhalten...hat sie überhaupt keine Ahnung....dann kommen Sachen wie ach ein Hund kann doch auch Reste fressen und sowas........könnt ihr meine Sorge verstehen???????
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LG Janine

Beitrag von fritzeline 07.09.06 - 13:51 Uhr

Absolut und vollkommen kann ich das verstehen. Red ihr das bloß aus - nach Möglichkeit.
Es gibt so viel was gegen einen Hund spricht, gerade (!) in der Stadt.

ich fang mal an ... ;-)

- Hundesteuer (wie ist das v.a. mit einem Rottweiler?)
- Kosten für Futter, Versicherung, Impfungen, "Zubehör" - da ist sie locker bei 60-70,-€ im Monat plus die Steuer, sollte der Hund krank werden natürlich nach oben unbegrenzt
- Hundeschule dürfte nötig sein, wenn sie so unbedarft ist (kostet auch nochmal Zeit und Geld)
- Erziehung - v.a. wenn sie sich einen Welpen holt braucht der bald so viel Aufmerksamkeit wie ein kleines Kind, 24 h am Tag, das wo sie eh schon überfordert ist??
- Auslauf - bei Wind und Wetter raus, mal eben in den Garten lassen ist nicht
- Regelmäßigkeit - falls sie gerne mal spontan was unternimmt, sonntags ausschläft, o.ä. (mit Kindern ja eh nicht so drin) - kann sie vergessen: Der Hund will morgens raus, kann sicher nicht überall mit hingenommen werden etc.
- sie sollte sich damit abfinden, dass ihr Hund und vor allem seine Hinterlassenschaften nicht immer auf Sympathien stoßen werden, soll sich schon mal an die Vorstellung gewöhnen, Kacktütchen bei sich zu tragen _und_ zu benutzen
- was wenn der Hund Probleme macht? Nicht alle Hunde sind automatisch mit Kindern verträglich (und denn kommt es ja auch auf die Kinder an...) Will sie das Risiko wirklich eingehen?

.... so jetzt sind mal andere dran - es gibt so viele gute Gründe GEGEN einen Hund! ;-)

Beitrag von jennyspike 07.09.06 - 14:29 Uhr

Hallo Janine,

ohjee.....
schau doch mal bezüglich Hundesteuer beim Wohnort Deiner Freundin. Vielleicht fällt der Rotti ja dort unter die sog. Kampfhunde und haben eine horrende Hundesteuer - da können schon mal zwischen 400-500,- pro Jahr fällig werden. Vielleicht schreckt sie das ja ab....

Liebe Grüße,
Jenny

Beitrag von fennerfrau 07.09.06 - 17:35 Uhr

Mit der Hundesteuer kann man in diesem Fall leider nicht agumentieren, denn da die Freundin Hartz IV empfängerin ist, zahlt Vater Staat in dem Fall die Hundesteuer.

Man bei so Leuten geht mir wirklich die Hutschnur hoch.
Soweit muss doch ein Menschenverstand reichen, dass wenn ich mich um meine 2 Kinder schon nicht kümmern kann ein Hund gar nicht in Frage kommen sollte.
Man, wie kann man die armen Tiere nur so prügeln das sie wirklich schon verstört sind.
Das sind mir immer die richtigen, sobald ein Tier nicht so will wie ich, abschieben ins TH.
Versuch ihr doch den Hund richtig madig zu machen, erinner sie daran wie es mit ihren vorherigen Hunden geendet hat.

Ich drücke die Daumen

Grüße Jessy

Beitrag von fritzeline 07.09.06 - 21:26 Uhr

Wieso zahlt HartzIV die Hundesteuer??? #schock
Das geht doch wohl mal gar nicht an!! Ich kann mir das auch echt nicht vorstellen.
Bei vorhandenen Hunden könnte ich es evtl. gerade noch nachvollziehen - aber doch nicht bei Neuanschaffungen?!?!

Beitrag von jennyspike 08.09.06 - 08:33 Uhr

also DAS finde ich auch den Oberhammer!!!!
Hm, vielleicht sollte ich kündigen, dann wird mir die Wohnung bezahlt, die Hundesteuer für drei Hunde, und jetzt durch das vierte Kind wollten wir demnächst einen VW- Bus kaufen, das kann der Staat auch gleich übernehmen.
Mensch, das Haus, was wir uns am Montag anschauen wollen aber wahrscheinlich nicht leisten können, hätte ich fast vergessen.....
Und wenn das alles geklappt hat, dann kündigt mein Mann ebenfalls und wir stellen einen Antrag dass der Unterhalt, den er an seine drei Großen und deren Mutter zahlt und überlegen, ob wir die Eigentums- Ferienwohnung lieber in Italien oder Spanien haben wollen.... (Achtung Ironie!!!)

Kopfschüttelnde Grüße,
Jenny

Beitrag von catshiller 08.09.06 - 08:56 Uhr

ich kenne es auch nur so das die Steuer für den Hund nur übernommen wird wenn er bereits im Haushalt vorhanden war!

LG katja

Beitrag von claudi68 08.09.06 - 10:06 Uhr

Hallo,

In NS wird die Hundsteuer bei Neuanschaffung eines Hundes nicht übernommen.
Ich weis es von meiner Freundin, die sich letztes Jahr einem Hund geholt hat. Dieser ist jetzt bei ihren Eltern auf dem Dorf gemeldet, da es dort fast nichts kostet.

gruß Claudia

Beitrag von nessi78 07.09.06 - 16:31 Uhr

Ich finde es toll von dir, dass du dich mit der "bevorstehenden Katastrophe" auseinandersetzt und versuchst, ihr das auszureden.
Deine Freundin konnte vermutlich in ihrem Elternhaus nicht lernen, dass ein Tier KEIN Gegenstand ist, den man holt und wieder abgibt, wie es gerade reinpasst.
Die Argumente, dass ein Hund viel Geld, Zeit und auch Arbeit bedeutet, müssten sie doch überzeugen, zumindest wenn sie eine einigermaßen intelligente und realistische Frau ist, oder?
Kann es sein, dass der Hund als "Beschäftigungsobjekt" für die Kinder angeschafft werden soll? Denkt sie, dann sind ihre Kinder mit dem Hund beschäftigt und sie wird entlastet?
Mach ihr klar, dass Kinder schnell das Interesse verlieren und die Arbeit und Verantwortung (sollte ihr dies ein Begriff sein #gruebel) dann nur bei ihr liegen wird.
Frage mich auch, wie sie das finanziell machen will #kratz
Der Hundi tut mir jetzt schon leid #heul
LG Nessi

Beitrag von marion2 08.09.06 - 10:16 Uhr

#kratz nach deiner Schilderung mach ich mir erstmal weniger Sorgen über den Hund.

Woher kommt das aggressive Verhalten der Kinder? Bevor wir hier den Tierschutz anrufen, wäre vielleicht eine Info an das Jugendamt angebracht.....#gruebel

Gruß Marion

Beitrag von serefina 08.09.06 - 17:40 Uhr

Naja die Kinder sind ansich normal....sie haben aber weder Regeln noch Grenzen noch Rituale und die Eifersucht auf den kleinen ist sehr groß.....normal sind sie keine Frage aber die Mama ist eben etwas überfordert mit ihnen und ein Hund hat da nichts zu suchen. Der geht ein oder wird verstört sein durch die Kinder.
Ich denke nicht das das jugendamt da eingeschaltet werden muss ist halt nur so das die Kinder ihr reichen und ein Hund ist wie ein drittes Kind was sie nicht glauben will und kein Spielzeug für ihre Kinder die nicht wissen das hauen böse ist.

Beitrag von marion2 09.09.06 - 15:33 Uhr

Hallo,

ich meinte auch nicht, dass man ihr die Kinder gleich wegnehmen soll (falls du das so verstanden hast). Aber irgendwie scheint sie mit der Erziehung total überfordert. Vielleicht wäre es günstig ihr dafür mal jemanden an die Seite zu stellen. Wenn sie merkt, wie viel Arbeit zwei Kinder eigentlich machen sollten, dann begreift sie vielleicht auch, dass sie gar keinen Hund mehr "braucht"

LG Marion

Beitrag von serefina 09.09.06 - 21:24 Uhr

Also so schlimm wie bei der Super nanny ist es nun nicht....sie kommt klar gerade so eben.
Es ist zumindest KEIN FALL FÜR EIN JUGENDAMT!
Aber ein Hund hat da einfach nichts zu suchen.
Wenn man die Leidensgeschichte der anderen Tiere von ihr sieht....alle weg Tierheim!

Beitrag von manavgat 09.09.06 - 16:49 Uhr

Also ehrlich: Du machst Dir um den Hund!!!! Sorgen?????

und wer denkt an die Kinder?

Gruß

Manavgat

Beitrag von serefina 09.09.06 - 21:21 Uhr

Hallo???

Den Kindern geht es gut sie ist ja keine Rabenmutter oder habe ich davon irgendwas erwähnt...aber zwei Kinder reichen ihr und sie meint ein Hund macht keine Arbeit. da irrt sie sich eben ganz doll.
Was soll das denn hier immer ....die armen Kinder.....NOCHMAL DIE KINDER SIND NICHT ARM DRAN.
ABER ES WÄRE DER HUND DA SIE GERADE SO MIT DEN ZWEIEN KLARKOMMT.
Ein Hund macht Arbeit.
Und das versteht sie nicht.
Ausserdem muss sie ja mal irgendwann was lernen....wie denn der Hund kann ja kaum 8 stunden und länger allein zu Hause bleiben jeden Tag!
darum geht es ....!
Und darum das sie nicht mit Tieren umgehen kann und sie mehr wie Spielzeug behandelt als wie Lebewesen.
man siehe was aus den anderen Tieren geworeden ist in ihrem Leben....alle weg Tierheim.