Geht es denn nicht ohne Mann?Was erziehen wir da an Kinder?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von feliz 07.09.06 - 13:00 Uhr

Ich weiss ja, dass URBIA nicht der Nabel dieser Welt ist, trotzdem richte ich mich einfach mal danach.

Schon Monate lese ich hier regelmässig und frage mich immer wieder:" was lief in der Erziehung falsch?"

Fast alle sind hier unfähig ohne Mann zu leben, machen hier ihr zukünftiges Leben abhängig von Männern?!
Das Schlimme ist, es sind gerade die ganz jungen Frauen.

Ich kann das nicht nachvollziehen, denn gerade von diesen sollte man doch meinen sie sind stärker und wissen was sie wollen...aber das totale Gegenteil liest man hier jeden Tag.

Sie halten an dem Mann endlos fest, auf Teufel komm raus.
Schaffen sich Kinder an ohne den Kopf einzuschalten.
Lassen sich viel von ihm gefallen wie zb. fremdgehen, schlagen, bevormunden,kümmern und regeln alles usw.....brauchen Jaaahre um sich von einem zu trennen, weil kämpfen ohne Ende muss ja sein...meist einseitig.

Woher kommt das, haben wir in der Erziehung so versagt ?
Wollten wir nicht Kinder die charakterstark sind?
Kommt das daher weil wir (ich selber bin Jahrgang 69) in der Zeit der Scheidungen geboren wurden und unsere Kinder das doch zu sehr geprägt hat?

Ich finde es sehr schlimm wie viele junge Frauen sich hier so sehr vergeben bzw. ja auch wirklich leiden und ihr Leben so von einem einzigen Mann abhängig machen...wo es sooo viele gibt #freu...aber sie halten so waaahnsinnig an einem fest.

Alice Schwarzer hat viel erreicht, aber in dieser Sache läuft wohl etwas falsch #kratz

Ich habe selber ein Mädchen von 13, wird sie auch mal so enden? Mir graust es davor...denn ich bin auch geschieden.
Klar, ohne Mann kann auch ich nicht #hicks (sind ja auch was leckeres) nur mache ich mein Leben nicht von einem abhängig.


feliz

Beitrag von supernicky 07.09.06 - 13:12 Uhr

leider ist alles wahr was du geschrieben hast..

das ist aber ein thema da könnte man stundenlang diskutieren..

ich habe auch einen sohn. ich sehen ihn zwar nicht oft aber ich werde meinen teil dazu beitragen das er nicht so wird wie ich #freu

lg, nicky

Beitrag von hezna 07.09.06 - 13:25 Uhr

Ich bin von 68, ebenfalls geschieden und wurde damals von meinem Mann ins kalte Wasser geworfen.

Daher kann ich heute verstehen, warum die Frauen solche Angst haben, sich zu trennen.

Viele haben kein eigenes Einkommen, kleine Kinder, ein gemütliches Heim. Dies aufzugeben, sieht schwierig aus und man wägt ab, was ist schlimmer: der fremdgehende Ehemann oder das schöne zu Hause, in dem die Kinder zufrieden leben.

Die Trennung oder der Gedanke daran dauert so lange, bis eins von beidem überwiegt. Ist es die Verletztheit, dann wird sich getrennt. Aber dieser Prozeß kann lange dauern.

Ich finde dieses Verhalten durchaus menschlich und das hat nichts mit falscher Erziehung zu tun.

Es wird immer Frauen geben, die lieber sofort handeln und welche, die lange brauchen in ihrer Entscheidungsfindung. Ich gehöre auch zu letzteren, aber dafür ist für mich dann auch Ende, wenn ich fertig gedacht habe #bla

Hezna #klee

Beitrag von feliz 07.09.06 - 13:34 Uhr

Ja, ich weiss was du meinst und kann dich auch verstehen.

Nur, was ich meine ist halt... wir haben das alles durch und haben gelitten, geheult, gejammert und gekämpft bzw. auch ganz schön vergeben, umsonst geglaubt usw. und ich habe einfach gedacht die "nächsten" Frauen die wir erziehen sind anders und machen dieses nicht mehr so lange mit, weil wir mit "Erfahrung" haben sie ja erzogen und anscheinend nichts besser gemacht und was liest man?...es ist schlimmer als eh und je...


feliz #blume

Beitrag von hezna 07.09.06 - 13:56 Uhr

Ich verstehe schon, was du sagen willst.

Aber obwohl ich dies erlitten habe, meinen Weg erkämpft habe, würde ich meine Kinder nicht auf den Weg bringen wollen zu sagen, laß dir nie und nimmer nix gefallen.

Jeder Mensch entwickelt seine eigene Grenze, sowie jeder Mensch seinen eigenen Charakter hat. Nun habe ich zwei Söhne, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Anerzogen ist da gar nichts. Und ich kann dir heute schon sagen, das der eine sich viel gefallen lassen wird, während der andere vermutlich immer mit dem Kopf durch die Wand will.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das du Lebensweisheiten gern mit auf den Weg geben kannst, und doch - oder gerade deshalb - handeln die Kinder anders.

Haben wir bei unseren Eltern doch auch gemacht #cool

Ich denke, die jungen Frauen von heute sind nicht besser oder schlechter als wir. Und sie sehnen sich genauso wie wir nach einer Bindung die funktioniert und sind vermutlich deshalb immer noch die, die in einer Beziehung eher bereit sind zu leiden als zu handeln.

hezna #klee

Beitrag von cassiopeia68 07.09.06 - 13:40 Uhr

Für mich hat das vor allem mit Selbstliebe und -schutz, Charakterstärke, der Unfähigkeit, Grenzen zu erkennen und zu setzen und mangelndem Selbstbewußtsein zu tun.
Diese Frauen machen sich klein und lassen sich klein machen.
Ich denke schon, daß es in Normalfall mit dem Elternhaus zu tun hat, wie so vieles im Leben.

cassiopeia

Beitrag von contenance 07.09.06 - 14:24 Uhr

Ich glaube, dass es auch was mit Abwägen zu tun hat: "was habe ich - kann ich damit weiterleben auch wenn es nicht perfekt ist - was würde mich stattdessen erwarten?"

Nimm mal eine Frau mit 2 Kindern, keinem eigenen Einkommen, einem netten Haus und dank des gutverdienenden Partners, auch einen netten Lebensstil. Wenn wir jetzt mal ganz realistisch sind, dann erwartet sie nach der Trennung entweder Unterhalt vom Mann oder Hartz IV (beides nicht so doll) und sie verliert das Haus. In der heutigen Zeit ist es schon für qualifizierte Kräfte schwer einen gutbezahlten Job zu finden - für Frauen, die sich jahrelang um Kind und Heim gekümmert haben, ist es beinah unmöglich, beruflich wieder so einzusteigen, dass sie ihren Lebensstandard erhalten können. Wenn jetzt noch hinzukommt, dass ihr Partner kein schlechter Vater ist und die Kinder am Papa hängen...tja...da überlegt es sich wohl so manche Frau ganz genau, ob sie nicht die eine oder andere "Charakterschwäche" ihres Partner hin nimmt. Sich selber und der Kinder wegen! #gruebel

Beitrag von feliz 07.09.06 - 15:02 Uhr



Ja sicher wägt man ab und so wie du das beschreibst würde wahrscheinlich sogar ich bei einem Mann bleiben, denn das ist ja noch harmlos und nett.... aber heisst das denn man muss sich trotzdem alles gefallen lassen und von dieser abhängig wird dann das ganze Leben bestimmt?

Kaum eine hier kann sich durchsetzen und lässt sich eine Menge gefallen, leidet ohne Ende und die Grenzen sind weit überschritten.

Das geht Jahre und deren Kinder nehmen es mit ins spätere Leben und besser wird es auch dann bei der nächsten Generation nicht.

Ich hoffe, ich gebe meiner Tochter genug Herz und Verstand mit, aber das weiss man wohl leider vorher nie und so kann ich nur hoffen.
Sie soll den Mann ja nicht mit dem Nudelholz eins überbraten sobald er Mist in ihren Augen baut (auch wenn es keine schlechte Idee ist ;-)) und auch nicht sofort an Trennung denken, aber sie soll wissen wie weit jemand über ihr Leben zu bestimmen hat.

Ich könnte sie ja auch noch einsperren #schein

lg
Feliz



Beitrag von josefina 07.09.06 - 14:58 Uhr

Da gibt es sicher Unterschiede - Trennungen aus mangelnder Liebe und solche, bei denen es um mehr geht, Misshandlungen, Betrug etc..

Ich denke Du sprichst hier die zweite Liga an.

Ich habe Soziologie studiert und diese Auswirkungen waren schon beinahe absehbar, besonders in der Generation der heute ca. 20jährigen.

Könnte man jetzt Romane drüber schreiben aber Fakt ist - die Haltlosigkeit dieser Generation bringt dieses Verhalten mit sich.

Wer nie wirklich gelernt hat, Grenzen zu sehen, zu setzen, auf sich aufzupassen und für sich einzustehen, lässt sich auch misshandeln.

Alice Schwarzer ist meines Erachtens nach aber auch über das Ziel hinausgeschossen.
Beide Extreme sind schlecht.

Viele traditionelle Werte haben durchaus ihre Berechtigung.

Jedes Kind, dem man ein gesundes Selbstwertgefühl und gesunde Regeln mitgibt wird auch ein solcher Erwachsener.

Das können aber gerade heute noch viel mehr Eltern (egal ob allein oder zu zweit) nicht mehr vermitteln. Da müsste der Staat bzw. das Schulwesen eingreifen. Tut es leider auch nicht. Das wird noch spannend...




Josefina






Beitrag von feliz 07.09.06 - 15:19 Uhr


"Wer nie wirklich gelernt hat, Grenzen zu sehen, zu setzen, auf sich aufzupassen und für sich einzustehen, lässt sich auch misshandeln."

Da kann ich dir nur voll zustimmen und leider wird es auch dann wohl nicht besser werden.

Wie man ja immer wieder liest und auch sieht werden die meisten Kinder auch weiterhin so erzogen.

Eltern suchen überall erst Rat wenn es schon zu spät ist, verstehen sie den Rat als Angriff verteidigen sie sich und behaupten was sie nicht alles getan hätten für ihre Kinder und sind weiterhin nicht mehr ansprechbar.

Sie schaffen es selten sich gegen ihre Kinder durchzusetzen, verlangen es aber von Lehrern...machen es die Lehrer und das Kind beklagt sich bei der Mutter,ist es auch wieder nicht richtig.

Meist werden sie als gleichberechtigt behandelt und haben mehr zu sagen als die Mutter, die auch gleich eine Erklärung Anderen gegenüber hat.

Oh, ich hör jetzt besser auf #augen sonst steigere ich mich zu sehr rein.Meine Toleranz bei diesem Thema ist leider nicht sehr gross.

lg

feliz

Beitrag von teh41 07.09.06 - 17:24 Uhr

Hallo Feliz,

meiner Meinung nach besteht der Sinn von Erziehung darin, aus Kindern starke, gefestigte und verantwortungsvolle Persönlichkeiten zu machen, sie in den Zustand von Selbstständigkeit, auch emotionaler und geistiger, zu versetzen.

Erziehung findet aber mitunter nur noch sehr eingeschränkt statt, RTL und SAT erziehen, die Straße tut es, Dummbeutel des Bohlenkalibers besorgen diese, das Portmonee erzieht.
Mitunter hat Alt nur noch wenig bis gar nichts an Jung mitzuteilen, Jung lernt dafür aber auch nicht zuzuhören. Alt und Jung entfremden sich, bevor sie jemals in den Genuß von geistiger und emotionaler Nähe gekommen sind, Kommunikationsfähigkeit und Streitkultur sind unterentwickelt, teilweise nicht feststellbar.
Unter oberflächlichem Markenbewußtsein und einem Sinn fürs Hippsein wachsen unsichere, wenig durchsetzungsfreudige, schnell gelangweilte, ängstliche und kaum belastbare junge Menschen heran.
Wohlgemerkt, diese Beschreibung gilt nicht für alle, aber, so ich nicht selektiv wahrnehme, für immer mehr Zeitgenossen.

Gehen diese "Persönlichkeiten" nun Partnerschaften ein, zeugen vielleicht auch noch Leben, dann kommt dabei mitunter genau das heraus, was hier täglich zu lesen ist.

Männer, die aus Langeweile oder auf der Flucht vor sich selbst Frauen konsumieren, unfähig sich zu binden, sich anzuvertrauen, zu führen und sich führen zu lassen.
Väter, die, überfordert und konfliktscheu, sich aus der Beziehung in die Gewalt, ins Fremdgehen, vor den PC und in Süchte flüchten oder einfach das Weite suchen.

Zurück bleiben Frauen, die sich niemandem mehr anvertrauen mögen, eher Böses als Gutes wähnen, in Selbstmitleid oder bitterer Galle waten.
Mütter, überfordert und alleingelassen mit völlig zerdeppertem Selbstbewußtsein, oft nahe am Aufgeben, desillosioniert und ausreichend verzweifelt, dem nächsten freundlich lächelndem Hormonbolzen die Reste ihres Herzens zu schenken.

Was die Kinder dieser Mitmenschen mitmachen, kann ich mir ungefähr vorstellen, was aus ihnen wird, kaum erahnen!

Bevor jetzt das pauschale Platzen einsetzt, nochmals:

Ich beschieb nur meinen Eindruck des kleineren aber wachstumstarken Teils unserer Gesellschaft. Es gibt bestimmt auch ganz, ganz viele starke, verantwortungsbewußte, selbstständige, durchsetzungsfähige, einfühlsame, liebenswerte, ehrenhafte und würdevolle Männer und Frauen, die alleine oder zusammen erziehen, in unserem Land, die allerdings nicht in der Weise klagen, wie von Feliz kritisiert!

Unterm Strich: Wenn wir uns nicht jeden Tag aufs Neue in den Allerwertesten kicken und Zeit und Engagement statt Geld und Fernsehgeräte für unsere Kinder aufbringen, dann machen wir uns an den o.a. Mißständen mitschuldig!


Amen, habe fertig

Thomas

Beitrag von laloca66 07.09.06 - 18:46 Uhr

Für einen Mann, sehr gut und treffend formuliert.

Beitrag von teh41 08.09.06 - 11:56 Uhr

Das klingt ja schon ein bisschen, als würde mich mein Geschlechtschromosom zu einer Art Behinderten machen?!

Teh

Beitrag von laloca66 08.09.06 - 13:05 Uhr

Nur ein bisschen? #schein

Mir hat es halt sehr gefallen WIE du es geschrieben hast.

Abgesehen davon weiss man aber auch nicht ob du wirklich ein Mann bist ;-)

Beitrag von teh41 08.09.06 - 16:16 Uhr

Mit allem Respekt,

der ist nicht schlecht gewesen! :-)

LG


Teh

Beitrag von laloca66 08.09.06 - 19:42 Uhr

#danke#hicks


...aber psssst, dann kannst du mir doch jetzt auch sagen ob du Männlein oder Weiblein bist...damit ich weiss ob ich dir mit Ironie oder Ernsthaftigkeit begegnen muss :-p

LG
#drache

Beitrag von teh41 11.09.06 - 07:00 Uhr

Also Verrückte (alleine der Name ist eine Mogelpackung),

.............also, da die Trennschärfe zwischen beidem Mühe bereiten könnte, hätte ich gerne beides!

LG

Teh

Beitrag von laloca66 11.09.06 - 10:11 Uhr

Wie kommst du darauf, dass mein Name eine Mogelpackung ist?

Hätte ich besser "la serpiente" nehmen sollen ;-)

also, ich geh mal davon aus...du bist ein Mann ( bei der grösse und wenig können in einem Smart :-p. Verzeihung, das musste einfach raus #freu )

LG
#drache

Beitrag von teh41 11.09.06 - 10:58 Uhr

Von der Verrückten zur Schlängelden, nö, lass mal, ich nehme die Bemerkung lieber zurück!

Und was den Rest anbelangt, ...............breche ich einfach zusammen und begebe mich dezent unter mein Sauerstoffzelt, um wieder zu mir zu kommen.

Dein Humor ist schlichtweg klasse, sehr schön und weiter so!

LG

Thomas

Beitrag von laloca66 11.09.06 - 11:19 Uhr

Hallo,Haaaallooooooooooooooo....klopf - klopf....Thomas (?!) schau doch mal bitte, bitte kurz unter deinem Sauerstoffzelt hervor...ich bin auch gaaanz lieb #liebdrueck............

habe nur ne kleene Frage....(wirklich nur 1e (2 #kratz), auch wenn ICH eine Frau bin #hicks )

Kannst du spanisch oder schlägst du die ganze Zeit eifrig im Wörterbuch nach?

So, jetzt darfst du dich wieder ins Bettchen begeben #schein
....mal sehen was ich dir genehmige :-p


Lg

nicole

Beitrag von teh41 11.09.06 - 11:27 Uhr

"Hallo,Haaaallooooooooooooooo....klopf - klopf....Thomas (?!) schau doch mal bitte, bitte kurz unter deinem Sauerstoffzelt hervor...ich bin auch gaaanz lieb ............"

Das, schaffst Du nie und das ist auch erfrischend gut so!

Spanisch habe ich - was mich heute ärgert - nach einem halben Jahr abgegeben, aber mit Latinum geht auch manches.


....mal sehen was ich dir genehmige #kratz

Da's Dir kaum verborgen geblieben ist, ich bin ein Mann. Du bist zwar schon sehr rücksichtsvoll gewesen und hast Dich einfacher Worte bedient, alleine, verstanden habe ich Dich nicht!#heul

with a little help

Teh

Beitrag von laloca66 11.09.06 - 12:04 Uhr

Oh Gott...wie peinlich #hicks ....ich gebe es ja ungern zu, aber ich bin tatsächlich rot geworden wo ich meinen letzten Satz noch einmal gelesen habe...und dann auch endlich kapierte wie du ihn verstanden hast #hicks#schwitz...peinlich, sorry...ich mag Männer ja sehr gerne, aber sooo schnell und aufdringlich bin ich nun wirklich nicht #hicks#hicks#schwitz#hicks#hicks

Ich meinte, du kannst wieder ins Bettchen, was sich ja unter einem Sauerstoffzelt befindet und mit genehmigen meinte ich, dass ich noch nicht weiss mit wie vielen Fragen ich dich noch löchere #schein

Mein Gott, meine Wangen brennen jetzt noch...

Jetzt lach nicht über mich....doch, du lachst über mich...ne?!
ja, das tust du...das ist gemein #heul....mir fällt auch noch was für dich ein :-p

wie kann man Spanisch abwählen #kratz , soooo eine tolle Sprache und soooo ein schönes Land.
Warst du mal da?
Ich liebe Mallorca, den Norden, nicht Ballermann oder so...

LG

Nicole

Beitrag von teh41 11.09.06 - 12:43 Uhr

Huhu Nicole,

ich schreibe Dir über Deine VK, gehört ja irgendwie nicht mehr ganz zum o.a. Thema.

Teh

Beitrag von judith81 07.09.06 - 20:43 Uhr

Hi
ich bin jetzt 25. War von 19 - 23 1/2 J. in einer Beziehung, versuchte auch alles, ihn zu halten, obwohl er keinen Cent sparte, alles verfutterte, nichts unternahm - quasi das Gegenteil von mir!
Habe lange gebraucht, bis ich mich trennte!
Meine Eltern haben in der Erziehung nicht versagt. Sie sagten mir auch, was ihnen an meinem Expartner nicht passte .....doch ich hielt dran fest! Versteh heut selbst nicht mehr warum. Habe mit dem allerdings keine Kinder! Denn ich weiß auch was ich will: glücklich sein, Partner, der zu mir steht und die gleichen Zukunftspläne hat wie ich (2 Kids, Familie).
Klar könnte ich ohne Mann leben, doch jetzt habe ich meinen Traummann kennengelernt. Und Famliie ohne Mann - geht gar nicht (meine Meinung).
Lg
Judith

Beitrag von crusader 08.09.06 - 10:24 Uhr

Was macht Dir soviel Angst vor Abhängigkeit?

Abhängigkeit - auch wenn das Wort etwas negatives beinhaltet - begleitet und seit unserer Geburt.

Sein persönliches Glück in Korrelation mit dem Vorhandensein eines anderen Menschen zu stellen, kann zu sehr viel Glückgefühl führen. Es sei denn, der/diejenige, von dem mann/Frau abhängig ist, weiss dies zu würdigen und damit umzugehen. Im Idealfall besteht die Abhängigkeit auch in umgekehrter Richtung.

Auch finanziell abhängig zu sein, sit nichts verkehrtes, es ergibt sich sogar u.U., wenn ein Partner bei der geburt eines Kindes sich diesem widmet und damit eine eigene Erwerbstätigkeit aufgibt und somit, der andere frü ihn mitverdienen muss/wird.

Abhängigkeit als Oberbegriff darf nicht zu Hörigkeit führen und somit zum Vergessen eigener natürlicher Egoismen, die uns letztlich als eigenständige Persönlichkeit bewahren.

Eine "gesunde" Abhängigkeit, die mir letztlich mehr Wohlbefinden als Schmerzen bereitet nenne ich: Eine glückliche Liebe......