Wie macht ihr das, wenn eure Maus keinen Mittagsschlaf machen will?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von pupichen80 07.09.06 - 13:49 Uhr

ich habe in letzter Zeit oft das Problem dass Emily Nachmittags oder auch schon mal Abends nicht schlafen will und rumquengelt oder schreit. Abends lasse ich sie partout im Bett und hole sie nicht raus. Auch wenn es dann schon mal 2 Stunden bleibt bis sie einschläft, aber ich will einfach nicht, dass sie glaubt, sie bräuchte nur lang genug schreien oder quengeln und ich hol sie dann raus #gruebel .

Aber wie ist das beim Mittagsschlaf. Jetzt liegt sie schon wieder seit über einer Stunde im Bett, brabbelt vor sich hin und quengelt zwischendurch mal. Aber Nachmittags kann ich sie ja nicht ewig im Bett liegen lassen??? Dann schläft sie mir evtl. noch um drei ein und schläft dann bis fünf oder so, und dann kriege ich sie abends nicht ins Bett. Andererseits, wenn ich sie gleich wieder aus dem Bett hole, dann denkt sie doch auch, dass sie nur lang genug quengeln muss, bis ich sie raus hole, und dann gewöhnt sie sich irgendwann mal dran, und macht womöglich gar keinen Mittagsschlaf mehr.... #augen

Wie macht ihr das?
Es wird echt immer schwieriger die richtigen Entscheidungen zu treffen in diesem Alter. Findet ihr nicht auch?

Danke für´s zuhören #liebdrueck

Manu + Emily (*21.03.05)

Beitrag von sissy1981 07.09.06 - 13:54 Uhr

Hallo!

Im Zweifel brauchen meine keinen Mittagsschlaf zu halten. Dann sollen sie sich ruhig in ihrem Bett beschäftigen - das ist ihre Entscheidung. Nichtsdestotrotz gilt von (je nach aufstehzeit) 12 bis 13.30 bzw. 13-14.30 Mittagsruhe dann werden sie hingelegt aber zwischen zum schlafen kann- und will ich sie auch nicht.

Anfangs gabs dann natürlich Terror (beim Großen) aber nach kurzer Zeit hat er sich daran gewöhnt.

LG sissy

Beitrag von curlysue1 07.09.06 - 13:58 Uhr

Hallo Manu,

helfen kann ich Dir leider nicht meiner will allerdings nur abends nicht mehr ins Bett ich weiß nicht was ich machen soll.

Du siehst Du bist nicht allein.

LG

Curly mit Max 21 Monate und Mia 19.ssw

Beitrag von sissy1981 07.09.06 - 14:02 Uhr

vielleicht ist euer Ritual zu kurz oder zu aufregend? Das Problem hatten wir auch einmal.....singen hat unseren Kleinen leider so aufgekratzt dass da nix mehr drin war - und sei es nur "Der Mond ist aufgegangen"...

Beitrag von curlysue1 07.09.06 - 14:13 Uhr

Welches Ritual? Vielleicht liegt da unser Problem, sollte das jeden Abend gleich sein?

Wie macht Ihr das?

LG Curly

Beitrag von sissy1981 07.09.06 - 14:23 Uhr

ja das ist das allerwichtigste das abendliche Ritual muss jeden Tag gleich sein damit sich das Kind drauf einstellen kann und weiß was als nächstes kommt, das beruhigt und verunsichert nicht - und man als Elternteil schließt aus dass man das Kind förmlich überfällt mit dem schlafen gehen.

Bei uns läuft es so ab (an einem abend an dem mein Mann zuhause ist)

nach dem Essen husche ich mit der kleinen ins Bad und wasch ihr schnell Gesicht/Hände (sie lernt gerade alleine zu essen - tierische Sauerei) dann geht mein Mann mit dem großen ins Bad dort wird sich gewaschen und die Zähne geputzt. Dann werden sie bettfertig angezogen, dann gibt es die gute Nachtgeschichte, dann wird gebetet, das Licht wird aus und das Nachtlicht angeschaltet - dann bekommen sie noch ihren Gute-Nacht-Reim bei dem jeder von uns nochmal mit den Kindern einzeln kuschelt, danach gibts den Gute-Nacht-Kuss, das Licht wird gelöscht und wir haben Feierabend #huepf.

Das ganze ist (mit Waschen) eine Angelegenheit von 15-20 Minuten und wir hatten nach einer kurzen Eingewöhnungsphase nie wieder Probleme mit dem zu Bett gehen - im Gegenteil der kleine freut sich täglich drauf :-)

Beitrag von curlysue1 07.09.06 - 14:38 Uhr

Dankeschön#blume

Vielleicht kriegen wir sowas auch hin.

LG

Curly

Beitrag von len29 07.09.06 - 14:02 Uhr

Hallo!
Das ist wohl so, dass die Kinder irgendwann einfach keinen Mittagsschlaf mehr brauchen. Dann bringt es nichts, sie dazu zu zwingen. Ich meine, wir können doch auch nicht auf Kommando schlafen. Wenn meine Tochter nicht müde ist, dann braucht sie nicht ins Bett.
Ja ja, die Kinder dürfen bloss nicht denken, dass sie ihren Willen bekommen. Sie haben zu gehorchen, nicht wahr? So erzieht man Kinder zu selbstbewußten und charakterstarkten Menschen...#augen

Dann viel Erfolg noch mit dem Konditionieren!

Len

Beitrag von kimmy1 07.09.06 - 14:25 Uhr

Hallo Len

Wie schön, dass man sich immer darauf verlassen kann, dass noch jemand mit erhobenem Zeigefinger seinen Senf dazugibt #augen

Ich verrat Dir mal was: es gibt auch Kinder, die keinen Mittagsschlaf mehr machen wollen, und dafür den Rest des Tages quengelig und unausstehlich werden. Auch wenn es schwer zu glauben ist, gibt es doch Situationen, bei denen Eltern über etwas mehr Erfahrung oder Wissen verfügen, und halt den armen Kinderlein nicht die Entscheidung überlassen. Denn unter den Fehlentscheidungen der Kinder (z. B. "ich brauche keinen Mittagsschlaf mehr!!") leiden die Eltern und auch die Geschwister etc.

Es ist auch nicht so, dass die Kids dann immer "durch Erfahrung klug" werden. Gerade mein Sohn versucht ebenfalls permanent seinen dringend benötigten Mittagsschlaf zu boykottieren. Mit viel Ueberredungskunst, manchmal aber auch mit dem schlichten durchsetzen MEINES Willens, ist er danach für den Rest des Tages ausgeruht und voller Tatendrang. Oh Gott, wird er jetzt ein unsicherer, charakterloser Mensch #schock #schock #schock

Gruss Kim mit David (das ist der arme Kerl, der nicht immer seinen Willen durchsetzen darf) und Jaël (ihr wird es mal nicht besser gehen) :-p

Beitrag von len29 07.09.06 - 22:27 Uhr

Hallo!
Klar sind die Kinder, die den Mittagsschlaf nicht machen wollen, später etwas schlecht gelaunt, aber da haben wir es mal wieder: Es geht wie immer darum, dass es für die Eltern bequem sein soll. Ja, und ein quengelndes Kind, das beschäftigt werden möchte, ist anstrengend. Also entscheiden wir für das Kind, und beschließen, dass es müde ist und schlafen soll. Hast Du schon mal jemanden gesehen, der auf Kommando schläft??? Ich glaube, es gibt einfach Dinge, die kann man nicht für die Kinder entscheiden. Oder sagst Du Deinen Kindern auch, wann sie Hunger haben müssen, oder wieviel sie essen sollen. Wahrscheinlich auch, wann sie aufs Töpfchen gehen sollten, oder? Die Kinder können und sollten Verantwortung übernehmen, was ihre Grundbedürfnisse angeht. Schon mal "Das Kompetente Kind" gelesen?

Ich bin nun mal überhaupt nicht Deiner Meinung. Aber das wird doch erlaubt sein, im Forum seine Meinung kund zu tun, oder?


Len

Beitrag von sissy1981 07.09.06 - 14:33 Uhr

sag mal gehts noch? Klar brauchen Kinder irgendwann keinen Mittagsschlaf mehr. Wenn Kinder aber einfach auf Grund des Spieltriebes, des Entdeckerdranges oä. diesen nicht wollen ihn aber sehr wohl noch mittags brauchen muss man einschreiten. Aber bitte erkläre mir den Sinn ein Kind mittags um 12 Uhr weiterspielen zu lassen es dann aber auf Grund dessen dass der Tag sich eben NICHT ausschließlich um das Kind drehen kann 3 Stunden später schlecht gelaunt vollkommen übermüdet schreien und quengeln zu lassen? jaaa das ist besser so erzieht man zu selbstbewusstsein und charakterstärke #augen

Viele Kinder brauchen allein schon das vertraute und den festen Tagesablauf um nicht verunsichert zu werden und aus der Bahn geworfen zu werden. Nennt man gemeinhin auch "Halt geben" - komisch dachte bis jetzt immer DAS gehöre zu den wichtigsten Grundsteinen um obige Werte zu prägen - na können wir froh sein dass du uns eines besseren belehrt hast

Beitrag von len29 07.09.06 - 22:36 Uhr

Hallo!
Nein, ich halte überhaupt nichts davon, Kinder schreien zu lassen. Egal ob Mittags im Bett, oder Nachmittags, weil es nicht geschlafen hat. Da gibt es noch paar andere Möglichkeiten. Man sollte es sich eben nicht so einfach machen.
Erkläre mir bitte eine Sache: Wie willst Du ein Kind zum Schlafen zwingen? Die Fragestellerin (pupichen80) lässt das Kind im Bett liegen und quengeln. Es schläft NICHT, sondern liegt im Bett und ist nicht besonders glücklich darüber. Wird es dann am Nachmittag dadurch besser gelaunt???? Eher nicht.

Fester Tagesablauf - ist eine gute Sache. So lange es nicht zum Drill ausartet. So nach dem Motto: "Jetzt wird geschlafen! Egal ob du müde bist, oder nicht.".
Ach ja, und "Halt geben" heißt also, schreien lassen, zum Schlafen zwingen und die Grundbedürfnisse des Kindes NICHT respektieren. Sehr interessant. Ich glaube, du solltest Deine Ansichten mal überdenken.

LEn

Beitrag von sissy1981 08.09.06 - 09:17 Uhr

Ich halte auch nichts davon Kinder schreien zu lassen. Und ich lasse meine auch nicht schreien.

Wenn du nicht mehr an Erziehungsmethoden kennst ist das dein Problem nicht meines. Im übrigen steht weiter oben dass meine Kinder nicht schlafen müssen, nichts destotrotz gibt es eine ruhezeit und in der ist auch Ruhe angesagt. Ob geschlafen oder sich still beschäftigt wird ist ihre Sache.

Beitrag von sanaundfinn 07.09.06 - 14:30 Uhr

Hallo Manu :-)

Für mich hört sich das so an, als brauche deine Kleine zur Zeit keinen Mittagsschlaf. Sie findet abends nicht in den Schlaf, weil sie mittags schläft und abends dann einfach nicht müde ist.

Manche Kinder machen schon sehr früh keinen Mittagsschlaf mehr, dass ist für viele Mütter am Anfang hart, aber da muss man sich wohl dran gewöhnen.
Es kann sehr gut sein, dass es nur eine Phase ist und das sie bald doch wieder mehr Schlaf braucht. Mein Sohn hat das auch hin und wieder ein paar Tage.

Du als Mutter wirst merken, wenn sie mittags wieder Schlaf braucht... ansonsten würde ich das Schläfchen erstmal weglassen und sie dafür abends evtl. 1 Stunde früher in's Bett bringen.
Ich denke für Kinder ist es sehr erniedrigend wenn Erwachsene ihre Macht ausspielen und die Kleinen zwingen im Bett zu bleiben.

Liebe Grüße,
Sana. #blume

Beitrag von pupichen80 07.09.06 - 14:35 Uhr

meine Kleine ist übrigens eben noch eingeschlafen. Sie hat ja auch zu gehorchen!! #augen und: Oh Gott, jetzt wird wird sie unselbstbewusst und charakterschwach #schock .....

Lieben Dank an die, die mir wirklich HILFREICHE Kommentare gegeben haben. Bin froh, dass die Mehrheit doch noch Verständnis für meine Situation hat ;-)

LG
Manu

Beitrag von kneppe 07.09.06 - 14:40 Uhr

Hi,

also abends finde ich es okay, wenn Du sie im Bett lässt. Du gehst ja sicher immer wieder mal rein zu ihr, und lässt sie nicht stundenlang allein.
Mittags ist es halt irgendwann mal so, dass Kinder keinen Mittagsschlaf mehr brauchen. Und wenn sie partout nicht will, dann lass sie doch wach bleiben. Es hat ja keinen Sinn sie im dunklen Zimmer zu lassen obwohl sie überhaupt nicht müde ist.
Manche Kinder hören halt früher auf mittags zu schlafen. Das musst Du ihr vielleicht einfach zugestehen. Möglicherweise ist es vielleicht auch nur eine Phase in der sie nicht schlafen will, und wenn die vorbei ist klappt es wieder. Das weiss man halt nicht.


LG Melanie mit Maik 3

Beitrag von cajamarca 07.09.06 - 17:01 Uhr

Hallo Manu

Man kann ein Kind nicht zum Schlafen zwingen, aber bei uns gilt auch: von halb eins bis zwei (ungefähr) bleibt sie in ihrem Zimmer. Ob sie schläft oder nicht ist dann ihre Entscheidung. Manchmal geht sie gerne in ihr Bett, manchmal spielt sie vergnügt, ganz selten mal protestiert sie kurz. Wenn sie nicht schläft ist sie nachmittags oft todmüde, aber da kann man nicht viel machen. Abends ist das übrigens ähnlich. Sie hat jetzt ein grosses Bett aus dem sie natürlich leicht herauskommt, und wenn sie trotz Ritual, trotz Kuscheln und Gutenachtlied nicht schlafen kann, dann lass ich sie ruhig einen Moment noch im dunkeln Zimmer spielen. Ziemlich schnell geht sie dann von selber ins Bett.

LG Anke

Beitrag von karl.hsr 07.09.06 - 20:22 Uhr

Verstehe ich nicht!
Dein Kind schreit mittags zwei Stunden lang im Bett und du holst sie nicht raus?? Weil sie denken könnte "wenn sie schreit, holst du sie raus". Ja aber genau deshalb schreit sie ja. Weil sie nicht schlafen möchte, sondern raus will. Na dann mach das doch. Vielleicht ist sie dann abends müde bzw. müder als jetzt und kann besser einschlafen. Sie wird wohl keinen Mittagsschlaf brauchen.
Übrigens: Da kleine Kinder nicht sprechen können behelfen sie sich mit verschiedenen Lauten, unter anderem mit Schreien. Damit will dir dein Kind sagen, dass ihm etwas nicht passt.
Wie machst du es denn wenn dein Kind älter ist und sprechen kann? Tust du dann partout nicht das was dein Kind von dir möchte, damit es nicht denkt, du tust was es gerade braucht???

K

Beitrag von mariemum 07.09.06 - 22:44 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich, den Streß und das Geschrei würde ich mir nicht antun, nur um irgendeines Prinzips wegen.
Klar, sollen sie lernen, daß sie mit Gebrüll nicht weiterkommen,aber hast Du Dir auch schonmal überlegt, daß hinter dem Nichteinschlafenwollen (egal ob mittags oder abends) auch Ängste stecken können? Dein Kind ist noch nicht alt genug, um das verbal auszudrücken (und das wird noch ne Weile so sein), dann schreit es eben. Nur so als Denkanstoß, ist kein Angriff...

Wir haben Marie schon immer in den Schlaf begleitet, uns auch viel mit ihr zusammen hingelegt, wenn es nötig war. Und weißt Du was? Mittags hab ich das immer sehr genossen - und tue es noch. Sie hat am Tag soviel zu tun, daß sie alleine oft nicht abschalten kann, zusammen mit mir (und mit ihrem kleinen Bruder) geht das. Ich bleib bei ihr bis sie schläft und steh dann auf - oder auch nicht ;-) So hab ich eine Pause - und z.B. während der SS oder auch jetzt mit 2 Kindern ist sie nötig, da bleibt halt im Haushalt was liegen, meine Gesundheit und auch Laune sind mir wichtiger - auch ich werde quengelig, wenn ich nicht genug Schlaf hab!
Sie hatte auch eine Zeit, in der sie mittags partout nicht schlafen wollte und ich aber meine Ruhe gebraucht hätte (weil schwanger) und wir hatten jedes Mal einen Wahnsinnsstreß. Geschlafen hat sie dann erst recht nicht und wir waren beide noch fertiger. Ich hab dann beschlossen, ich laß sie einfach und schone meine Kraft. Sie ist dann am Abend etwas früher ins Bett.
Zur Zeit ist es wieder so, daß sie nicht schlafen will, dann sag ich ihr, daß es in Ordnung ist,w enn si edas nicht will, sie muß es auach nicht, aber ich fände es für sei besser,w enn sie es täte. Meistens funktioniert es und wenn nicht - hab ich halt "verloren". Aber sie auch schon älter als Dein Kind.

Oder vielleicht ist sie ja auch einfach nicht müde genug zu der Zeit, zu der Du sie hinlegst und Du probierst es etwas später und weckst sie evt., wen Du Angst hast, daß sie sonst am Abend nicht ins Bett geht...

Ich glaube nicht, daß sie dadurch lernt, daß sie Dir auf der Nase herumtanzen kann. Im Gegenteil - sie wird sich ernstgenommen fühlen.

Gruß,

Alex mit Marie (27 Monate)und Silas (7,5 Wochen)

Beitrag von valeggio 08.09.06 - 00:12 Uhr

Hallo Manu,

unser Kinder sind ja fast gleich alt. :-) Mein Kleiner ist am 7.3.05 geboren. #stern

Also, ich muß sagen, dass ich immer schon Mütter/Väter beneidet habe, deren Kinder tagsüber überhaupt schlafen. Und wenn ich dann noch was von 1 - 2,5 Stunden Mittagsschlaf gehört habe, hätte ich mich manchmal erbrechen können... ;-) Sorry!

Mein Herr Sohn hat es nämlich bereits im zarten Alter von 5 oder 6 Monaten vorgezogen, tagsüber überhaupt nicht mehr zu schlafen! #schock Heute ist er 18 Monate alt und das Schlafverhalten tagsüber hat sich erst in den letzten Monaten wieder etwas geändert. Aber er ist nach wie vor keiner, der ein ausgiebiges Mittagsschläfchen #gaehn hält.

Muß aber dazu sagen, dass er bereits mit 9 Wochen durchgeschlafen hat! #danke mein Kleiner!
Außerdem ist er immer gut drauf, auch wenn er tagsüber nichts schläft. Er ist halt extrem fit! ;-) Klar ist und war das oft sehr anstrengend, weil ich tagsüber eigentlich nie Zeit hatte für mich selber, ausser beim spazieren gehen konnte ich meinen Gedanken etwas nachhängen. Ich musste tagsüber alles mit ihm gemeinsam machen, also gemeinsam putzen, kochen, Wäsche waschen etc. Heute geht das schon sehr viel einfacher. Aber wenn ich an die Zeit denke, wo er nur rumgerobbt ist und sich alles mögliche immer in den Mund stecken wollte...#augen

Ich habe auch immer versucht, eine gute Mischung aus Aktivität und Ruhephasen hinzukriegen...hat nichts geholfen bzw. egal was ich unternommen oder auch nicht mit ihm unternommen habe...er war wach und gut drauf! ;-) Meine Kinderärztin meinte auch, dass er eben so ist und nicht so viel Schlaf braucht.... Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe ihn nie tagsüber zum schlafen gezwungen! Bringt doch nichts, wenn er nicht müde ist. Ich selber würde das auch nicht mitmachen. Normalerweise stellt sich dann der Rhythmus wieder bisschen um und sie gehen dann früher ins Bett oder sie brauchen dann einfach nicht so viel Schlaf.

Wenn mein Kleiner tagsüber einschläft, dann bei mir auf dem Arm. Manchmal hilft auch bisschen singen und ein wenig hin- und herwiegen. Manchmal denke ich, da wollen sie halt doch noch ein bisschen Baby sein...;-) Und warum nicht! Sie sind doch erst 18 Monate alt! Vielleicht überforderst Du Dein Kind ein bisschen zur Zeit oder erwartest zuviel von ihr. Vielleicht macht sie grade ne schwierige Phase durch und braucht Dich mehr als sonst...

Abends wird unser Sohn aber sehr konsequent so zwischen 19.30 und 20.00 Uhr ins Bett gebracht. Das braucht er dann auch. Einschlafdramen haben wir so gut wie gar keine mehr, seit wir (jeden Abend abwechselnd) bei ihm bleiben, bis er eingeschlafen ist. Manchmal muß man nur 5 Minuten im Zimmer bleiben, dann wider gute 30 Minuten. #schwitz Ja mei, so sind sie halt die Kleinen. Bisschen Geduld braucht man halt manchmal.
Aber dieses "schreien lassen" und "er soll alleine einschlafen" hat uns alle 3 nur Nerven gekostet...ich habe es schon gehasst, ihn ins Bett zu bringen...so soll´s doch nicht sein! Und sie sind doch noch klein! #baby

Deshalb: Überdenk einfach mal Deine Methoden und probier bisschen was anderes aus. Manchmal reicht ja schon eine Kleinigkeit und es passt wieder alles! #freu

Alles Liebe
Valeggio #blume