Mal eine frage::

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von susi2 07.09.06 - 16:04 Uhr

Hallo ihr Tierliebhaber!
Ich habe da mal eine frage und zwar..
Möchte ich schon seit jahren einen Hund und da ich jetzt die nahcten 2 jahre zu Hause bin (Erziehungsjahr) Find ich den Zeitpunkt ganz optimal ,wegen STubenrein machen und die erste zeit mehr zeit für das neue Familienmitglied zu haben.:Nun weiß ich aber nicht ob es jetzt der richtige zeitpunkt für mein jüngsten sohn da er erst 7 monate jung ist .Ist es zu früh für ein hund oder soll ich warten??
Ich hoffe ihr versteht meine frage steh heute irgentwie neben mir weil ich ei nwenig krank bin..
Schon mal #danke
lg susi und kids

Beitrag von risala 07.09.06 - 18:04 Uhr

hi!

wenn du dir das zutraust ist immer der richtige zeitpunkt. unser 2. hund kam, als fabian 5 wochen alt war...

aber warum soll es unbedingt ein welpe sein? vielleicht gehst du mal ins tierheim, da gibt es auch viele junge hunde die schon stubenrein sind. dann wäre dir dieses problem schonmal "erspart". und wir sind mit unseren hund (insg. 3), die wir alle aus 2. hand / tierheim haben sehr zufrieden! unser "opa" - ein ehemaliger straßenhund aus mallorca kam zu uns, als er schon 10 jahre alt war - er ist heute der beste freund unseres sohnes! hat viel mehr geduld als unser junior, der gerade 2 geworden ist und seit 1,5 jahren bei uns lebt...

gruß
kim mit fabian (*26.03.03)

Beitrag von meandco 07.09.06 - 19:30 Uhr

absolut optimales alter würd ich mal sagen. der welpe lernt selbständig wer das vorrecht hat (vorausgesetzt er wird normal behandelt). wichtig ist, dass du von anfang an alltag voraussetzt (egal wie süß der kleine ist, das kind hat vorrang!!!!).

von einem älteren hund würd ich dir abraten. nicht weil sie unmöglich sind, aber ich hab schon von mehreren seiten gehört, dass der hund das baby erbittert verteidigt hat, nicht einmal wenn das baby verletzt war, hat jemand zum baby gehen dürfen. dass kann ungewollte probs hervorrufen für die der hund ja auch nix kann ...

Beitrag von risala 08.09.06 - 08:31 Uhr

hi!

naja, da kann ich dir nicht zustimmen... ich kenne fast nur familien, die sich ältere hunde aus dem th geholt haben - ohne jemals probleme bekommen zu haben.

und dieses verhalten, was du beschreibst, kommt sehr häufig bei herdenschutzhunden (kangal, cuvacz, pyrenäenberghund, etc.) vor oder bei rassen, die für die schutzhundarbeit "verwendet" werden (riesenschnauzer, dt. schäferhund, etc.). ausserdem liegt hier immer (!) ein halterfehler u. erziehungsfehler vor! diese hunde werden auch von th nicht an familien vermittelt, da der schutztireb auch schon bei erwachsenen familienmitgliedern fehlgeleitet wird / wurde.

und wie ich ja geschrieben habe - es gibt auch junge hunde im th. meine freundin hat z.b. ein 4 monate alte hündin aus dem th bekommen - das war auch noch ein welpe! genau wie unser spike - der war knapp 6 monate alt!

bitte, sei vorsichtig mit solchen äusserungen. das verdirbt vielen tollen familienhunden im tierheim die chance auf ein neues zuhause.

ich kann nur empfehlen, einfach mal im th vorbeizuschauen und mit den leuten dort zu reden. die kennen ihre tiere sehr gut und können oftmals schon im gespräch einschätzen, welcher hund in frage kommen würde.

liebe grüße
kim

Beitrag von meandco 08.09.06 - 09:08 Uhr

war nichts gegen th-hunde im allgemeinen. nur bin ich dagegen dass hunde überhaupt ins tierheim kommen (und das kann man nur verhinder indem man die hunde schon vorher aufnimmt). und andererseits hab ich bisher noch nie von bekannten eine positive rückmeldung diesbezüglich gehört. vom "absolut braven" hund der keiner fliege was zuleide tut und alles anfällt was sich bewegt wenn du ihn mal hast (natürlich sofort wieder zurückgebracht!) über hunde die aussehen als hätten sie reude, so dass die kinder daheim sie nicht einmal angreifen wollen bis hin zu unserem kandidaten der das kind bis zum bitteren ende verteidigt hätte ...

doch, halt. eine positive erfahrung kenne ich: eine dobi-hündin. nur halt total familienuntauglich weil sie angst vor kindern hatte. war bei einem älteren paar dann untergebracht wo die kinder schon aus dem haus waren. die war wunderbar. was besseres kanns nicht geben. aber natürlich nicht in der familie. - die hündin wurde übrigens auch als völlig problemlos beschrieben und im th konnten sie nicht verstehen warum der hund immer zurückgebracht wurde.

ich würde einfach zur vorsicht raten. mit hund spazieren gehen, genau anschauen, und wenns gröbere probs gibt: zurück damit. das darf man sich, seiner familie und auch dem hund - der dann ja immer gemaßregelt werden muss - nicht antun. vielleicht findet sich ja wer der besser mit ihm zurechtkommt.