Ambulante Geburt ja oder nein?? Bitte viele Meinungen...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kassiopeia2006 07.09.06 - 17:23 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
So langsam bekomme ich meine Zweifel#kratz
Ich möchte eine ambulate Geburt, weil ich panische#heul Angst vor Krankenhäusern habe und eigentlich so schnell wie möglich wieder raus will.
Es ist allerdings meine erste Geburt und ich kann es nicht richtig einschätzen, was mti mir geschehen wird#schwitz
Meine Hebamme beführwortet die ambulante Geburt und sagt dass bei einer normalen Geburt nix dagegen spricht. Ich würde für 1 Woche eine Haushaltshilfe bekommen und mein Freund würde auch Urlaub nehmen können.
Nun sprechen aber alle aus meiner Familie dagegen und ich bin total verunsichert.
Vom Herzen sage ich mir, ist es besser zu Hause zu sein, in gewohnter Umgebung, ohne fremde Leute die aller paar Stunden wechseln. Ich habe sogar Angst, dass ich im Krankenhaus dann so gestresst bin, dass ich keine Milch bekomme.
Wer hat Erfahrungen mit anbulanter Geburt oder möchte auch eine??

#danke für die Antworten


Sandra mit Babyboy inside ( 33 SSW)

Beitrag von suri76 07.09.06 - 17:27 Uhr

hi, hab mir das auch schon überlegt. an deiner stelle würd ich ambul. entbinden und wenn alles ok ist, heim gehen.

haushaltshilfe - nur wenn notwendig.

freund hat urlaub - super, da könnt ihr die ruhe genießen.

wenn du im kkhaus wirklich nur stress hast, bringt es nix, da zu bleiben.

ich bleibe nur deswegen im kkaus, weil ich diabetes hab, unsere maus wegen einer vene beobachtet werden muss und meine eltern sind sehr weit weg, werden nicht zur geburt kommen können. ( freund ist da;-) )
da ist mir die versorgung im kkhaus lieber.

also, lass dich nicht verunsichern.
was sagt deine hebi dazu?

lg: suri ( 24.ssw )

Beitrag von maeuschen1980 07.09.06 - 17:30 Uhr

Hallo Sandra,

also, wenn du ein gutes KH hast, dann hast bestimmt auch mit der Milch keine Probleme. Da gibts ja dann Stillberaterinnen und die Kinderschwestern kennen sich richtig gut aus!

Ich hab meine erste Tochter per KS entbunden und musste fünf Tage drinne bleiben, war sehr schön, ehrlich! Jeden Morgen Frühstücksbuffet, die Schwestern und die Ärzte immer alle supernett und freundlich. Ich hab mich total gut aufgehoben gefühlt. Zu Hause hätte ich mich nie stillhalten können, ausserdem war immer jemand da, den ich ansprechen konnte.

Jetzt für meine zweite Entbindung hab ich lange überlegt, ambulant, ja oder nein! Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich gerne, und das ist ernst gemeint, drei bis vier Tage in die Klinik lege. Kein Stress mit der kleinen Großen, die mir dann dauernd am Arm kleben würde, kein Haushalt, kein Kaffeeklatsch mit den netten alten Nachbarinnen usw. Im KH hab ich Zeit für mich, meine Lilliana kennenzulernen und die wenigen ruhigen Tage mit ihr zu genießen.

Alles Liebe

Julia + Emilie (11.06.04) + Keksi Lilliana (25+5)

Beitrag von skg 07.09.06 - 17:33 Uhr

Ich plane auch eine ambulante Geburt. Wenn es einem dann doch nicht gut geht, bleibt man dann eben doch da. Gar kein Problem.
Das mit der Haushaltshilfe von der Kasse geht nur, wenn keiner da ist der solche Sachen übernimmt oder (völlig bekloppt) der Urlaub des Mannes unbezahlt ist. Das versteh wer will, aber so sagt es meine KK.
Lass dich nicht verrückt machen von anderen Leuten. Du wirst schon merken, ob du nach Hause kannst oder nicht.

Alles LIebe

Silvia

Beitrag von sabses 07.09.06 - 17:34 Uhr

Ich denke im KK ist dein Kind besser versorgt, wenn später doch noch was sein sollte. Wenn´s gar net anders geht würd ich natürlich auch daheim entbinden. Bei uns im KK kann z. B. auch der Mann mit im Zimmer übernachten, wäre das vielleicht ne Lösung? Vielleicht bist du dann nicht so angespannt?

Sabse

Beitrag von janamaus06 07.09.06 - 17:36 Uhr

Hallo

Also wenn ich es hätte damals machen können ich hätte es gemacht. Man bekommt doch eine Hebame und kann Sie jederzeit anrufen wenn was sein sollte. Du musst für Dich selber entscheiden höre nicht auf die anderen den DU und nur alleine Du kümmerst dich doch um dein Baby und ich denke mal du kannst besser entscheiden wie weit Du gehn kannst #liebdrueck lass Dich blos nicht verunsichern Du machst das schon #freu

Lg Janamaus06

Beitrag von koenigskerze 07.09.06 - 17:40 Uhr

Warum machst Du denn keine Hausgeburt??

LG Christina

Beitrag von syltflower 07.09.06 - 17:42 Uhr

Hallo Sandra!

Wir haben uns auch für eine ambulante Geburt entschieden - wenn denn alles "normal" verläuft und wir (Mama und Kind) uns gut fühlen.
Grund dafür ist, dass in der Klinik hier nicht die Möglichkeit besteht, dass der Papa auch über Nacht bleiben könnte - und mein Mann kann sich nicht vorstellen, uns alleine zu lassen... "muß doch auf meine Familie aufpassen" - sehr süß.;-)

Außerdem habe ich für mich das Gefühl, mich zu Hause wohler zu fühlen und mehr Ruhe genießen zu können. Mein Mann hat auch Urlaub und freut ich schon, uns zu umsorgen. Meine Hebamme wird jederzeit für uns da sein, sollten wir Fragen/Probleme haben.

Auch unser Umfeld kann unsere Entscheidung nicht ganz verstehen. Warum ich den "Luxus" in den ersten Tagen rund um die Uhr Hilfe an meiner Seite zu haben, und das Kind "abgeben" zu können, nicht genießen will, ist die häufigste Frage - weil ich diesen Luxus nach meiner Entlassung zu Hause auch nicht haben werde...

Also, der Plan ist eine ambulante Geburt. Habe mir allerdings ein kleines Türchen offen gelassen, die endgültige Entscheidung spontan zu treffen. Glaube, ich kann nicht richtig einschätzen, wie kaputt man sich unter Umständen nach einer Geburt fühlt und vielleicht ist der Gedanke, gleich nach Hause zu gehen, dann gar nicht mehr so pickelnd.

Mach Dir keinen Stress und entscheide spontan wie Du Dich fühlst! Es zwingt Dich niemand, in der Klinik zu bleiben, aber es wird Dich auch niemand nach Hause schicken, wenn Du Dich nach der Geburt umentscheidest.

Lieben Gruß,
Meike + Muckel (38+2) - der sich hoffentlich bald auf den Weg macht, weil Mama schon ganz schön ungeduldig ist...

Beitrag von dasissjakompliziert 07.09.06 - 17:45 Uhr

ich kenne diese kontroversen Diskussionen auch und viele Frauen, mit denen ich gesprochen hab, sagten daß es im Krankenhaus nicht die vielgerühmte Ruhe gäbe, weil man eben ständig den Rhythmus der anderen aufgedonnert bekäme..und nur um es den anderen recht zu machen, geh ich nicht ins Krankenhaus *schmoll*..schließlich mach ich nur denen eine Freude..und mir nicht..muß ja auch mal egoistisch sein..

Beitrag von nikolaus612 07.09.06 - 17:47 Uhr

Hallo,
ich hab vor knapp 3 Jahren ambulant entbunden und werde es beim nächsten Kind auf jeden Fall wieder tun! Auch bei mir waren Eltern, Freunde etc. teilweise irritiert, von wegen, in der Klinik kann man sich doch besser erholen, doch da hab ich andere Erfahrungen gemacht! Ich hab selbst jahrelang als Hebamme u.a. auch auf der Wochenstation gearbeitet. Ausruhen ist wirklich nur bedingt möglich. Zum einen hat man häufig noch mind. eine weitere Frau mit Kind auf dem Zimmer, das natürlich auch einen anderern Rhythmus hat als man selbst, außerdem hat erst die eine Besuch, dann man selbst...
Der Klinikaufenthalt ist für viele Besucher oft ein Freifahrtschein, "mal eben" vorbei zu kommen. Klar sind alle neugierig auf das Baby, aber zu Hause trauen sich die meisten dann doch nicht, einfach vorbei zu kommen, und rufen vorher an (und man kann zu viel Besuch besser auf später verlegen).
Fazit: Wenndu eine Nachsorgehebamme hast und dein Partner mind. 1, besser 2-3 Wochen Urlaub hat und so lange den Haushalt schmeisst, kann ich es nur empfehlen! LG, Tanja;-)

Beitrag von kassiopeia2006 07.09.06 - 20:15 Uhr

#danke für eure vielen Antworten.
Ich denke ich werde spontan entscheiden, wobei ich mir fast sicher bin, dass ich zu Hause besser zur Ruhe komme und dort habe ich dann wenigstens auch eine Hebamme die ich kenne (vom GVK) und nicht irgenwelche Hebammen die aller paar Stunden wechseln.

Liebe Grüße

Sandra und Babyboy inside( 33 SSW):-D

Beitrag von evoky 07.09.06 - 20:16 Uhr

Hallo Sandra,
ich werde vermutlich stationär entbinden. Krankenhäuser mag ich eigentlich auch nicht. Aber es ist meine erste Geburt. Deshalb will ich so gut wie möglich medizinisch versorgt werden können.
Auch wenn ich eine Haushaltshilfe hätte in der ersten Woche und mein Freund Urlaub nimmt, denke ich dennoch, dass es zu Hause anstrengender ist. In einem Krankenhaus bleibt der Besuch doch meistens nicht lange. Zu Hause ist es da schon gemütlicher. Die Frage nach einem Kaffe oder Snack wird so erst gar nicht gestellt.
Wenn ich Fragen oder Sorgen habe, ist rund um die Uhr jemand da. Wo ich dann auch nicht aus Höflichkeit ggf. um 21Uhr nicht mehr anrufen will... und vor allem habe ich viel Zeit, mich an mein Kind zu gewöhnen. Und zur Not, wenn ich völlig k.o. sein sollte, es auch einmal ohne Sorge abgeben kann... Ich denke, dass ist ein Luxus, den ich mir gerade beim ersten Kind nicht nehmen lassen werde.
Und den Urlaub kann sich mein Schatz dann gerne eine Woche später nehmen. Ich denke, da haben wir dann auch beide mehr von. ;-)
LG evoky + Überraschungs#Ei (9+6)

Beitrag von geschwisterchen07 07.09.06 - 21:09 Uhr

Hallo,

ich bin nach der Geburt meines Sohnes im KKH geblieben und hab es nicht bereut. Ich hatte einen Dammschnitt und hab mich deswegen irgenwie "krank" gefühlt, kann es nicht anders beschreiben.

Finde aber auch eine ambulante Geburt hat ihre Vorteile.

Ich würde mal mit dem Hebammen im KKH sprechen und wenn's möglich ist, das spontan entscheiden, je nachdem wie es dir geht. Vielleicht findest du's im KKH ja gar nicht so schlimm.


Liebe Grüße Steffi

Beitrag von hebigabi 08.09.06 - 08:01 Uhr

Ich kann nur bestätigen, dass es bei den Frauen, die ambulant entbinden (wenn zuhause die weitere Versorgung abgeklärt ist und die Frauen auch nichts tun brauchen) deutlich entspannter und "runder" läuft und vor allem viiiieeeel weniger Stillprobleme auftauchen, als bei Frauen, die eine gewisse Zeit im Krh. waren.

Tu´s - du wirst es nicht bereuen und entscheide es definitv nach der Geburt, so wie du dich fühlst, gehen kannst du JEDERZEIT- festhalten dürfen die dich eh nicht.

LG

Gabi