Frage zu Krankmeldung / Mutterschutz

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sol_sun 07.09.06 - 17:46 Uhr

Hallo,
bin mit Zwillingen #baby#baby schwanger #freu und mittlerweile wg. vorzeitiger Wehentätigkeit krank geschrieben. Muß mich schonen ... Die Krankschreibung ist bis 30.09. Mein FA geht davon aus, daß ich nicht mehr Arbeiten gehen kann, d. h. daß ich für den Oktober "nur" das Krankengeld bekomme (63% des bisherigen Gehaltes von der Krankenkasse). Ab November bin ich dann in Mutterschutz. Von welchem Geld wird denn dann dieser Betrag berechnet? Vom Krankengeld oder vom letzten Nettolohn??
Ich hoffe, es kann mir jemand diese Frage beantworten.
Danke.
LG
sol_sun

Beitrag von baby2008 07.09.06 - 17:51 Uhr

Das Mutterschutzgeld rechnet am nach dem letzten nettolohn! War bei mir auch so!! War auch ewig krankgeschrieben!

LG Arijane ( 7SSW)

Beitrag von sol_sun 07.09.06 - 18:03 Uhr

Super, danke für die Info.
Brauch mir jetzt wenigstens deswegen keine Gedanken mehr machen ... bekomm dann quasi "nur" 1 Monat weniger ...
Wünsch Dir noch eine gute Kugelzeit.

Beitrag von dasissjakompliziert 07.09.06 - 17:52 Uhr

vielleicht solltest Du die Frage auch mal bei Finanzen und Beruf stellen-ist übrigens eine sehr wichtige Frage,weil es ja finanziell ziemlich viel ausmachen kann..

Lieben Gruß,Katrin

Beitrag von sol_sun 07.09.06 - 18:05 Uhr

Oh, Danke, so weit hab ich gar nicht gedacht ... hab das jetzt mal gemacht. Bin auf weitere Antworten gespannt.

Beitrag von anythink 07.09.06 - 17:57 Uhr

Hallo,
also ich hab da nicht wirklich Ahnung von, aber warum lässt du dich nicht Arbeitsunfähig schreiben, dann bekommst du weiterhin deinen vollen Lohn und hast keine Einbüßen. Dein Arbeitgeber kann sich das Geld dann von der KK zurück holen, frag deinen FA mal
LG anna

Beitrag von sol_sun 07.09.06 - 17:59 Uhr

Danke für die Antwort. Leider kann man Arbeitsunfähig nur schreiben, wenn der Beruf die entsprechenden Kriterien erfüllt. Als Sekretärin, muß ich aber keine Arbeiten ausführen, die eine Arbeitsunfähigkeit hervorrufen könnten?!

Beitrag von awapuhi 07.09.06 - 18:27 Uhr

Doch, ich arbeite auch im Büro und habe ein individuelles Beschäftigungsverbot, sprich ich darf nur noch 4 h am Tag arbeiten, da sonst meine Beine platzen und sich das auch mit den netten Kompressionsstrümpfen nicht eindämmen lässt.

Ich würde mal nachfragen! Das Mutterschutzgeld errechnet sich nämlich anhand der letzten drei Nettogehälter. Deshalb ist es auch nicht dumm, wenn man vorher die Steuerklassen wechselt (im Falle einer großen Gehaltsdifferenz zwischen den Partnern) und beim Eintritt in den Mutterschutz wieder wechselt.

LG
awapuhi

Beitrag von ninniya 07.09.06 - 22:40 Uhr

Eine Krankschreibung hat keinen Einfluss auf die Höhe des Mutterschaftsgeldes. War "frau" vor dem Mutterschutz arbeitsunfähig (=krank geschrieben), werden die Monatsgehälter herangezogen, in denen die Frau noch gearbeitet hat.

LG NinniYa (37.SSW)

Beitrag von freesoul1285 08.09.06 - 07:41 Uhr

Ähm, ist vielleicht eine dumme Frage, aber:

Warum schreibt dich dein Arzt nicht gleich Beschäftigungsunfähig, das zählt dann zu Mutterschutz und du erhältst weiterhin den durchschnittlichen Nettolohn der letzten drei Monate, wie halt eben im Mutterschutz auch.
Es ist doch schwachsinn das geld zu verschenken wenn es auch diese möglichkeit gibt.

Meine FA hat gesagt bevor sie mich jetzt x-mal krank schreibt, schreibt sie mich BV und dann ist gut. Bin ja auch SS mit Zwillingen.

Ich würde an deiner stelle mal gezielt danach fragen!!!

LG
Angie