@ junimond.1969

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jannian 07.09.06 - 19:36 Uhr

Hallihallo Christine!

Du hattest mir schon einmal geholfen, wo es darum ging ob

Mutterschaftsgeld nach der Entbindung angerechnet wird oder

nicht. War heute wiedermal im Job-Center#heul, weil meine

gute SB`in meint, das es immer so gemacht wird ( das mit

dem "voll" anrechnen nach der Entbindung). Macht sie bei ALLEN Schwangeren so.

Hatte ihr dann den § 11 von dir zitiert, den akzeptiert sie nicht.

:-[:-[:-[

Sie rechnet das Muscha-Geld voll an weil sie meint, das mir ja

Erziehungsgeld erst nach den 8 Wochen nach der Entbindung

zusteht. Also sprich, wenn das Baby 2 Monate alt ist. Da ich

ja die ersten 8 Wochen angeblich kein Erziehungsgeld kriege,

wird auch da nix angerechnet, somit aber beim ALG II.

Erziehungsgeld steht mir doch aber ab dem Tag der Geburt

zu. ODER???? (Bei meinem Sohnemann bekam ich es ab dem

Tag der Geburt. Und da wurde Muscha-Geld in Höhe von 10€

kalendertäglich angerechnet!!!!! habe allerdings im ersten Monat nix bekommen, erst im 2. = 47,00€)

#kratz

Bin ich durch den Wind oder meine SB`in?? Oder hat es was

damit zu tun das ich vorher ALG I erhalten habe bis zum

Mutterschutz?????

Sorry für das durcheinander und wirre schreiben, bin heute leicht fertig deswegen!

Bitte bitte hilf mir.

Ich wünsche dir (obwohl heute erst Donnerstag ist) ein #sonneiges und wunderschönes Wochenende.

Liebe Grüße

Jana

Beitrag von junimond.1969 07.09.06 - 19:44 Uhr

Und da waren sie wieder, die drei Verwaltungsgrundsätze:

1. Hammer schon immer so gemacht.
2. Hammer noch nie so gemacht.
3. Wenn da jeder käme/das jeder machte/jeder wollte... #augen

Ich "liebe" dieses "Argument" von wegen "Mache ich immer so." Dann macht sie es eben immer falsch, die Gute.

Hast Du die Seite ausgedruckt, die ich Dir damals nannte? Es ist so, wenn Du wegen des Mutterschaftsgeldes in den ersten acht Wochen kein ErzG. bekommst, dann bleibt vom Mutterschaftsgeld der Betrag von 300,- € beim ALG II anrechnungsfrei. Man würde ja sonst quasi die Mütter "bestrafen", die aus einem Arbeitsverhältnis kommen im Gegensatz zu den Müttern, die von Anfang an das beim ALG II anrechnungsfreie ErzG. bekommen. Eigentlich 'ne ganz logische Sache.

Tipp: Widerspruch einlegen. Bleibt nichts anderes übrig, wenn freundliches Nachfragen nicht fruchtet.

Gruß
Ch.

Beitrag von jannian 07.09.06 - 20:00 Uhr

Ich danke dir ganz herzlich!!!!

Hatte mir damals alles Wort für Wort abgeschrieben, da ich keine Drucker habe#hicks.

Und den Widerspruch werde ich dann morgen gleich zur Post bringen, habe schon alles hier zu liegen zum schreiben.

Ist blos immer blöde, wenn man da dann sitzt und weiss man ist im "Recht", aber die gute Frau begreifts einfach nicht?
Vielleicht hatte sie ja schon Wochenende??#kratz#augen

Ich will mich ja an nix bereichern (um Gottes Willen!!), sondern habe ja meinen Sohnemann bei mir, der auch was essen möchte und es bestimmt nicht versteht mit 3,5 Jahren wenn es 8 Wochen lang "nur" Pellkartoffeln gibt!;-)

Ich werd mal sehen was der Widerspruch bringt. Und vor allen Dingen wann! #gruebel

Vielen vielen Dank für deine Hilfe!!!

Jana


Beitrag von junimond.1969 07.09.06 - 19:49 Uhr

P.S. Die drei "echten" Verwaltungsgrundsätze, die uns in der Ausbildung eingebläut wurden, lauten übrigens "Erforderlich, Angemessen, Erfolgreich" = Verwaltungshandeln muss wirklich nötig sein (Behörde darf nicht allein um des Vorgangs willen herumagieren), Verwaltungshandeln darf weder zu lasch noch zu hart sein, Verwaltungshandeln muss voraussichtlich erfolgreich sein (wenn man schon absehen kann, dass eine teure Verwaltungsmaßnahme nüscht bringen wird außer "Huh, wir ha'm mal was gemacht.", sollte man's lassen).

Kleiner Klugschiss am Rande. ;-)

Was ich vorher nannte ist einfach ein running Gag unter uns Kollegen, wenn wir über dröge Beamte lästern. :-)