Der vierte Tag der Eingewöhung-es ändert sich nichts

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kati1332 07.09.06 - 20:45 Uhr

hallo zusammen.
bin jetzt fast am ferzweifeln. mein kleiner geht seit montag in die krippe und mitte nächste woche ist mit der eingewöhung schluss- ich muss arbeiten. ich konnte mir nie denken, dass er sich so anstellen wird. in der schnupperstunde vor zwei monaten war alles prima. ich konnte sogar für 20 minuten aus dem raum gehen und er hat nicht mal nach mir gefragt. und jetzt ist alles anders. am ersten tag als ihn die erzieherin begrüßt hat, begann er zu weinen und es dauerte fast ne halbe stunde bis er sich wieder beruhigen konnte. dann ist er noch vom bagger umgefallen und wir mussten nach hause, weil er schon wirklich hysterisch geweint hat. die nächsten tage waren schon besser aber ich merke, dass er zu den erzieherinnen kein vertrauen aufbauen kann. er lässt sich nicht von ihnen füttern und wenn sie überhaupt in seine nähe gehen, ruft er nach mir und weint. das verstehe ich nicht.
morgen muss ich aus dem zimmer rausgehen und warten auch wenn er weint, ob er sich beruhigen lässt. oh gott!#heul
jetzt zweifle ich daran, dass der kindergarten die richtige entscheidung war.
bringt es was, wenn ich ihn so "verlasse"? ich hab das gefühl, dass er angst vor erzieherinnen hat. aber das ist so unbegründet. sonst ist er sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig auch mit fremden.
kann mich jemand aufmuntern? bitte#schmoll

Beitrag von elofant 07.09.06 - 20:59 Uhr

Kopf hoch! Ihr seit nun erst den 4. Tag dort. Alles ist neu für Deinen Kleinen. Er muss sich erst dran gewöhnen, an die Umgebung, an die Leute/Kinder, an die Tatsache, dass er nun tgl. dorthin geht.
Stefan war auch net anders. Im Gegenteil. Wir hatten erst gestern wieder so einen sch... Start in den KiGa-Tag. Nur rumgeheult, dass er mit mir wieder nach Hause will.
Heut dagegen ist er freudestrahlend rein u. hat sich gleich das größte Auto geholt.

Lass ihm Zeit. Und bis nächste Woche sind doch noch einige Tage. Das wird schon!

Beitrag von stern1974 07.09.06 - 21:13 Uhr

Hallo,

als erstes muss ich sagen, finde ich die Eingwöhungszeit super kurz. Eigentlich sollte man bis zu 6 Wochen rechnen wenn nötig auch länger aber das hängt vom Kind. Dies ist zwar sehr lange aber auch gründlich und sanft.

Also ich hatte vor 2 Mon. eine Eingewöhnung gemacht mit meinem Sonnenschein die ging exact 6 Woche. Erst am letzten Tag der Eingewöhnung hat er gar nicht geweint und seit dem auch nie mehr geweint. Die 5 Woc. waren hart aber dadurch, dass ich mir reichlich Zeit genommen habe, haben wir es gründlich gemacht. Ich war am verzweifeln weil ich dachte er wird sich nie an die Krippe gewöhnen aber zum Glück haben wir ganz tolle Erzieherinnen und ich hatte das Vertrauen und so war es erträglich.

Das er weint ist völlig normal aber ich würde Dir raten, versuche mit deinem AG zu reden und deinen Start wenigstens noch 2 Wochen zu verschieben. Dies würde euch beiden gut tun. Er wird sicherlich irgendwann nicht mehr weinen und sich nach ein paar Wo. gewöhnen aber ich finde es ist einfach zu hart. Du stehst selber unter Druck und das merkt er.

Ich wünsche euch viel Kraft und dass es schnell klappt.
Lg
STern

Beitrag von bernadette2 07.09.06 - 22:00 Uhr

Hallo!
Ich würde Dir raten ihn nicht weiter weinen zu lassen und eine Tagesmutter zu suchen!!!
LG
Bernadette

Beitrag von p_c 07.09.06 - 22:05 Uhr

Hallo,

kann der Vater seinen Sohn in die Kita bringen ?
Unser hing Mama am Rockzipfel - und war bei mir viel leichter an die neue Situation zu gewöhnen ?

Alles Gute - unser ist nun zwei - und seit einem Jahr glücklich in der Kita

P_C

Beitrag von ximaer 07.09.06 - 22:21 Uhr

Hallo,
zum einen finde ich die Eingewöhnungszeit VIEL zu kurz. Unser fast 3-jähriger Sohn ist gerade in den Kindergarten gekommen und die Erzieherinnen hatten eine Eingewöhnungszeit von 3 - 4 Wochen eingeplant - ein gleichaltriges Mädchen hat sogar 3 Monate Eingewöhnungszeit benötigt, ist jetzt aber sehr glücklich im Kindergarten.
Und je jünger die Kinder sind, umso länger wird normalerweise die Eingewöhnungszeit geplant.

Ich würde es an Deiner Stelle auch mit einer Tagesmutter versuchen, eine Kita ist für so junge Kinder in den meisten Fällen eine Überforderung.

Alles Gute!
Suse

Beitrag von chrisbenet 08.09.06 - 08:08 Uhr

Hi,

hm, ich habe ein bisschen das Gefühl, dass Du "zuviel" bist dort. Uns wurde bei der Krippe gesagt, dass es wichtig ist, sich von ihm zu verabschieden, herzlich, aber nicht endlos.

Wenn Du permanent daneben stehst, wird er sich nicht oder nur sehr langsam lösen und auf etwas neues einlassen können.
Natürlich wird das an den ersten Tagen schwer, einfach zu winken, umdrehen und gehen - aber es hilft Euch beiden!
Und Du wirst sehen, wenn Du ihn abends abholst, freut er sich auf Dich!
Das wird schon... und nach einer Tagesmutter kannst Du ja immer noch suchen.

Kopf hoch!
Chris & Lucas *7.12.2004, der seit dem 4.Monat Vollzeit in der Krippe ist und auch manchmal noch an Mamas Knie bleibt, manchmal sich aber auch direkt in die Arme der Erzieherinnen stürzt ;-)

Beitrag von claudi2712 08.09.06 - 09:58 Uhr

Ich kann Dich sooooo gut verstehen. Meine Tochter macht gerade das gleiche durch. Seit letztem Freitag ist auch sie in der Krippe und gestern war der erste Tag, an dem ich sie für 2 Stunden allein dort gelassen habe. Habe für die Eingewöhnungszeit 4 Wochen eingeplant und die werden wir auch brauchen. Sie macht nämlich immer Terror wenn es ab in den Frühstücksraum geht. Gegen den scheint sie eine Abneigung zu haben und will nichts essen. Während der Spielzeit geht es und sie macht bei allem mit, aber essen geht gar nicht. Ich würde Dir auch unbedingt dazu raten, die Eingewöhnungsphase zu verlängern. Wie eine meiner Vorschreiberinnen schon sagte: der innere Druck und die Verzweiflung, dass es nicht so klappt und Dir die Zeit wegrennt, überträgt sich auch auf Deinen Spatz. Ich kenne das auch von mir, wenn ich termingerecht irgendwohin muss und sie mitnehmen muss, werde ich hibbelig und sie dann gleich um ein 100faches mehr:-) Da habt ihr beide nix von...
Gib´aber nicht so schnell auf, wie eine meiner Vorschreiberinnen sagte und such´ne Tagesmutter. Menschen sind Gewohnheitstiere und auch Kinder müssen lernen, dass es lohnenswert ist, sich Dingen zu stellen, die ihnen Anfangs Angst machen. Du begleitest ihn ja und lässt ihn nicht im Stich, Du schupst ihn quasi ein wenig:-)

Lass den Kopf nicht hängen, das wird garantiert gut werden und bald wirst Du drüber schmunzeln können (das sag ich mir auch immer:-))

Ganz lieben Gruss und sei herzlich gedrückt....

Die Leidensgenossin Claudia mit Kathrin (*03.06.05)

Beitrag von chrysalaki 08.09.06 - 11:24 Uhr

Hi,
mein Sohn weinte 3 Wochen lang bitterlich.
Aber sobald Mama nicht mehr da war ging es ihm super!
Geduld!
lg

Beitrag von .claudi. 08.09.06 - 11:45 Uhr

Hallo!

Laß dich erstmal #liebdrueck und versuche es positiv zu sehen. Wahrscheinlich hast du schon selber soviel Bammel davor, daß es nicht klappt und dein Kleiner spürt es. Kannst du nicht deinen Arbeitsbeginn um paar Wochen verschieben, dann stehst du nicht so unter Druck und gehst es vielleicht auch ein bißchen ruhiger an.

Wenn du der Meinung bist, daß er Angst vor den Erzieherinnen hat, gibt es vielleicht eine Möglichkeit ihn in eine andere Krippe zu geben? Krippenplätze sind zwar sehr begehrt, aber vielleicht hast du Glück und es hat jemand woanders kurzfristig den Platz abgesagt, wo dein Kleiner sich dann vielleicht wohler fühlt. Bei uns Erwachsenen ist es auch manchmal so, wir sehen jemanden und der ist uns sofort unsympatisch, obwohl wir ihn gar nicht kennen. Vielleicht ist es ja bei deinem Kleinen ähnlich.

Meine Tochter ging seit sie ca. 1 3/4 Jahre alt war zweimal die Woche Vormittags in eine Art Krippe, dort hat es ihr super gefallen und es gab keine Probleme. Wir waren auch einmal wöchentlich in einer Spielgruppe (mit Müttern) und da hat es meiner Tochter überhaupt nicht gefallen, sie war dort irgendwie völlig anders als zu Hause. Vielleicht lag es auch daran, daß ich dort mit dabei war, jedenfalls hat es ihr nicht gut getan und ich bin dann auch irgendwann nicht mehr mit ihr hin.
LG Claudia


Beitrag von bw1975 08.09.06 - 11:51 Uhr

Hallo,

so blöd es sich anhört, aber du musst losgehen. Wenn Du da bist und nur die Erzieherinnen, ist ja klar dass er immer dich wählt.

Keine Sorge das wird schon, hab Vertrauen in die erzieherinnen (ich weiß wie schwer das ist) und lass ihn ruhig mal mit denen allein!

Gruß bw

Beitrag von kirchbergc 08.09.06 - 12:05 Uhr

hallo,

wollte Dich aufmuntern, aber ich finde, dass zwei Wochen Eingewöhnungszeit recht kurz sind:

Nachdem ich zwei Wochen mit Conrad (15 Monate) in der Kita war ohne das sich die Situation gebessert hatte; er kam immer wieder zu mir und wollte nur mit mir spielen, änderten wir den Plan.
Ich erklärte Conrad, dass er jetzt bei Katrin ist und das ich wieder komme, das ich immer wieder komme, drückte ihn Katrin in die Hand und verschwand. Ich ging richtig nach draussen, so das ich es nicht hören konnte. denn dann bekam er einen Wutanfall und war kaum zu beruhigen.
Katrin und dann wusste ich von anderen Eingewöhnungskindern kümmert sich die ganze Zeit um ihn, so das er nicht allein ist, bis ich nach zwei Stunden wieder kam,

Am nächsten Tag, das gleiche, aber mit ein paar Auflockerungen. Am dritten Tag, die Wende: 10 min. noch gebockt, 15 min. gekuschelt und dann mit den anderen Kindern gespielt.

Nach vier Tagen haben wir in das erste Mal da schlafen lassen und es ging. Jetzt hol ich ihn um 13:45 ab und alles ist gut.

Viel Erfolg und Geduld!

Corinn + Conrad

Beitrag von nele8888 08.09.06 - 12:29 Uhr

Hallo Kati!

Kopf hoch! Das wird schon!!!
Ich bin mit meiner Maus (fast 14 Monate) seit Dienstag auch gerade zur Eingewöhnung - sie steckt es relativ gut weg (weint erst, wenn ich sie wieder hole #kratz), aber dort ist auch ein kleiner Junge, der am Dienstag ganz doll weinte, sich von niemandem anfassen und beruhigen ließ - es war ein ganz schönes Drama #heul . Doch siehe da, es wurde von Tag zu Tag l a n g s a m besser!!!! Es ist noch nicht perfekt, aber er wird jeden Tag allein gelassen, weint ganz herzzerreißend :-( hat sich heute aber schon von den Erzieherinnen anfassen lassen und nach einer Stunde mit anderen Kindern gespielt!!!!
Also verkrampf nicht! Und: bei einer Tagesmutter sind doch auch meist mehrere Kinder, oder? Dazu sehe ich keinen Unterschied! Geh etwas optimistischer ran - und vor allem auch aus dem Zimmer! Und dann weit weg, denn das Weinen kann die eigene Mutter sowieso nicht hören! Üben! Üben! Üben!

Viel #klee