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Forum: Medienwelt

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Beitrag von rins 08.09.06 - 01:17 Uhr

hallo!
ich bin beschämt, wie sich die menschen über das interview von natasche kampusch äußern. eigentlich mag ich es nicht, wenn neue diskussionen über ältere postings eröffnet werden. aber das was weiter unten zu lesen ist, ist an arroganz und selbstgerechtigkeit nicht mehr zu überbieten...so kann ich nicht anders

ich wünsche euch besserwissern und hobbypsychologen, dass einmal alle menschen auf euch blicken und ihr dann nur das richtige sagt und euch adäquat verhaltet! wenn ihr so klug seid und psychisch ausgereift, wird es euch gelingen.

es wir aber immer (wie man sieht) auch den mob geben, der meint er müsse zu so einer tragödie und daneben menschlichen stärke seinen senf dazu geben...
es ist so traurig! habt ihr kein eigenes leben? seid ihr so abgeklärt? wer traut sich vor einem milionen-publikum über sein innerstes zu sprechen um anschließend zerrissen zu werden?

wie beschämend...

#blume rins

Beitrag von sweeteden 08.09.06 - 05:46 Uhr

Weißt Du, was ich beschämend finde? Wenn ein Pulk erwachsener Menschen kritiklos einfach alles hinnimmt, glaubt und dazu auch noch sentimental wird, was die Medien vorsetzen.

Dies meint:

SE (psychologisch geschult)

PS: Was hat kritisch sein/nicht-einfach-alles-glauben mit einem eigenen Leben zu tun?

Beitrag von kopfsalat 08.09.06 - 08:36 Uhr

Moin Rins

Ich stimme dir zu: es ist beschämend...aber nicht überraschend.

Ich kenne dieses Forum nicht anders. Hier erlebt man die Meinung und das Handeln der breiten Masse. Hautnah sozusagen. Die Bildzeitung ist ein Dreck dagegen.
Über andere zu reden und sich ein Urteil zu bilden, ist immer leichter, als sich mit sich selber auseinander zu setzen. Deswegen sind solche Geschichten für die meisten Menschen ein gefundenes Fressen. Davon leben die Medien, dementsprechend reißerisch ist die Berichterstattung. Der Phantasie bei den Berichten sind keine Grenzen gesetzt. Ohne Rücksicht auf den Betroffenen.

Aussagen wie:

- Mich lässt der Gedanke nicht los, dass in den Fall Kampusch irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht
- Ihre Schluchzer waren hollywoodreif
- Vieles kam mir auch komisch vor,besonders,wenn sie immer nach ihren Psychologen schaute
- Sie hat gestern nur teilweise gesagt,was sie möchte und wie es ihr geht. Sie durfte aus irgendeinem Grund nicht offen sein und das verstehe ich nicht.
- Die Bevölkerung, die sich 8 Jahre Sorgen um dieses Mädchen gemacht hat, wird von ihr verarscht

sind so gedankenlos, wie die meisten Aussagen, wenn es darum geht, Leute für Ihre Taten oder ihr Erlebtes zu be(ver)urteilen. Außerdem zeigt es, dass die Leute, die solche Aussagen machen, sich was viel dramatischeres wünschen, als es eh schon der Fall ist. Da muss noch mehr hinterstecken, die sagt nicht die Wahrheit. Die Phantasie der Leute wird nicht befriedigt.

Gestern gab es einen Bericht im Fernsehen, bei dem Leute gefragt wurden, wie sie das Interview fanden. Eine Frau war dabei, die sagte:
"Ich habe mir das Interview nicht angesehen. Frau Kampuschs Wunsch war, dass Ihre Privatsphäre geschützt bleibt, deswegen wollte ich es mir nicht ansehen." Vor dieser Aussage ziehe ich den Hut.

Grüße
Sabine

Beitrag von elodia1980 08.09.06 - 08:37 Uhr

hallo rins,

grundsätzlich sollte man sehr vorsichtig mit dem sein, was die medien einem so vorsetzen.
sie schaffen es meisterhaft und mit viel psychologischem geschick, die meinung einer nation geschickt zu manipulieren, lösen ganze hypes aus und beeinflussen unser denken jeden tag.
welche macht sie damit haben, ist selbstredend.

lg
elodia

Beitrag von sambal.olek 08.09.06 - 12:02 Uhr

Weißt du, was ich glaube? Ich glaube, manche Leute sind nicht mehr in der Lage dazu, Fernsehen von der Realität zu unterscheiden! Sie sind der Meinung, daß sich reale Menschen mit realen Schicksalen zu benehmen haben wie Akteure in einer billigen Seifenoper!

Wenn dort mal jemand entführt wird und zurückkommt, ist der große Nervenzusammenbruch gewiß! So etwas erwarten die Leute dann auch von Personen, die in echt eine Entführung erlebt haben mussten. Bleibt der große Nervenzusammenbruch aus, sind diese Leute enttäuscht, versteigen sich in irgendwelche hanebüchenen Verschwörungstheorien oder bezeichnen alles als Fake!

Diese Personen werden bösartig, wenn ihren Erwartungen nach der Riesensensation nicht entsprochen wird, und merken nicht einmal, wie bösartig sie sind, denn sie verwechseln schlicht die Person auf dem Bildschirm als reales Wesen mit einem ihrer Schauspieler.

Mich kotzt es auch an, aber wir leben nun einmal mit dieser Mediengesellschaft, wo in jeder zweiten Sendung von Menschen Schablonen genommen werden, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben! Ist doch logisch, daß schlichte Gemüter, die leicht zu beeinflussen sind, denken, sie würden den Dokukanal gucken, obwohl die Sendung, die sie schauen, GZSZ heißt!

Beitrag von kopfsalat 08.09.06 - 12:08 Uhr

"Ist doch logisch, daß schlichte Gemüter, die leicht zu beeinflussen sind, denken, sie würden den Dokukanal gucken, obwohl die Sendung, die sie schauen, GZSZ heißt!"

...ich schmeiss mich weg, ey#freu#freu

Auf den Punkt gebracht, danke.


LG
Sabine

Beitrag von agostea 08.09.06 - 12:46 Uhr

Ja,es ist immer wieder erstaunlich,wieviele Hobby - Psychologen sich hier bei Urbia rumtummeln. #kratz

Und wie gut doch alle bescheid wissen - unglaublich...da kann man sich den Gang in eine praxis echt sparen... - denn -

klick einfach bei Urbia rein und dir wird geholfen ! #augen

Gruss
agostea

Beitrag von akleja 08.09.06 - 12:59 Uhr

Hi Rins!

Gebe dir da vollkommen recht, die Reaktionen auf diesen Fall (und auch auf viele andere psychologisch komplexe Verbrechen) sind teilweise einfach nur traurig und erschreckend.

Das wurde hier schon sehr schön auf den Punkt gebracht: Die Leute wollen *mehr*, sie wollen Details, sie wollen die große, möglichst blutige und entsetzliche Sensation! Die typische Gaffer-Mentalität... hab ich schon als Kind furchtbar gefunden... Und dann wollen die Leute natürlich auch so astreine, klar lesbare Reaktionen und Aussagen, wie man dies aus Filmen und Serien kennt. Wo man so herrlich mit dem Helden mitleiden kann, weil der eben zu genau diesem Zweck konstruiert wurde. Ein geschliffener Diamant, scheinbar facettenreich und voller Tiefe, aber tatsächlich nur ein ganz regelmäßiges Gebilde. Da gibt es keine Ecken und Kanten, an denen man sich stoßen könnte. Ganz anders als bei realen Menschen...

Ein weiteres Problem ist auch, dass die meisten Leute anscheinend nur in der Lage sind, entweder Schwarz oder Weiß als Wahrheiten zu akzeptieren. Was ist ein starker Mensch? Na, ganz klar: einer, der keine Schwächen hat und auch keine Schwächen zeigt! #augen Dabei ist es doch mit den psychischen Fähigkeiten genauso wie mit den Muskeln des Körpers - man kann starke Beine haben, dafür aber schwache Arme (oder gar keine). Na und? Schnell rennen kann man trotzdem.

Natascha Kampusch strahlt in meinen Augen eine gewisse Stärke, Reife und emotionale Intelligenz aus. Diese Tatsache schließt für mich aber nicht automatisch aus, dass sie sich auch mal kindlich gebärden darf, dass sie auch mal unsicher ist, und dass sie mit Sicherheit sehr große Probleme im Alltagsleben haben wird. Stärke beweist sie meiner Meinung nach schon allein dadurch, dass sie ihren Entführer nicht einfach als Monster abstempelt und über ihn in allen schrecklichen Details herzieht. Er war auch nur ein Mensch, und ich kann mir gut vorstellen, dass Natascha Kampusch die einzige lebende Person ist, die ihn wirklich mit all seinen Geheimnissen, Wünschen und Träumen gekannt hat.

Und das sie ihn scheinbar sogar zumindest ein wenig mochte, muss man natürlich gleich als "Stockholm-Syndrom" betiteln... alles muss immer schön einen Namen haben, alles muss in irgendeine Schublade passen. Vielleicht mochte sie ihn ja ganz einfach deshalb, weil sie ihn (zumindest teilweise) verstehen konnte? Er wird schon seine Gründe gehabt haben, warum er so war, wie er war... das haben die meisten. Aber die wenigsten stehen dazu, und noch sehr viel weniger gestehen anderen Menschen dieses Argument zur Verteidigung zu.......

LG,
Annika

Beitrag von sambal.olek 08.09.06 - 13:11 Uhr

Das ist natürlich als Äusserung sehr gewagt, wenn viele Menschen doch gerne dem perfekten Opfer den perfekten Täter gegenüberstellen möchten!

Im Fernsehen ist das Opfer häufig klar strukturiert. Es weint, ist verzweifelt und sehr schwach. Der Täter indes ist immer der Starke, dämonisch stark, gerissen, überlegen, ein Monster eben. Es empfiehlt sich doch wirklich, öfter mal den Anknopf vom TV zu übersehen und stattdessen gepflegt über den Fernsehkonsum zu reflektieren!

Beitrag von bebe20 08.09.06 - 19:27 Uhr

Ich habe gerade mal die Diskussion überflogen und finde es echt heftig, was da geschrieben wird. Keiner kann in diese junge Frau reinschauen, doch jeder ahnt wohl, was sie all die Jahre durchstehen musste! Das man nach 8Jahren irgendwo ein positives Verhältnis aufbauen muss, kann ich mir vorstellen. Sie hat wohl versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ich finde es bewundernswert, wie sie sich verhält, sie scheint sehr intelligent zu sein... Sie gibt sich stark, doch wer genau hinschaut, sieht, wie sie leidet. keiner könnte nach solch einer Zeit einfach in sein normales Leben zurückkehren. Es ist dreist zu behaupten, das ihr Verhalten hollywoodreif ist. Ich hoffe nur, das ihr nie solche Leute über den Weg laufen, die meinen, ihre Lage besser einschätzen zu können als sie selbst!

LG, Bea + Erik 12M + Anna inside 24.Ssw

Beitrag von donravello 09.09.06 - 08:50 Uhr

was willste du denn? sie hat 200.000.- € dafür bekommen. hast du darauf geachtet wieviele passende fremdworte sie benutzt hat? ging sie in die schule oder konnte sie es sich über bücher in ihrer gefangenschaft aneignen?
mir persönlich kommt die sache sehr suspeckt vor.
wer war/ost denn nun mediengeiler?
die masse oder die person selbst?
fühlte sie sich verpflichtet?
sie hätte auch schweigen können.

es geht jetzt nicht um die 8 jahre, die bestimmt auf irgndeiner weise schrecklich für sie waren, es geht um das jetzt, was sie daraus macht, und geld ist doch immer gut für einen neustart oder?

grüßle
wolf

Beitrag von bebe20 09.09.06 - 19:39 Uhr

Sie hat doch erzählt, das sie sich viel durch Bücher und Radio aneignen konnte und das er mit ihr gelernt hat. Könnte sich hier einer das Maul über die Frau zerfetzen, wenn sie nicht an die Öffentlichkeit gegangen wäre... Es ist doch nunmal etwas grandioses geschehen, nach 8 Jahren, in denne man die Hoffnung schon längst aufgegeben hat, taucht sie wieder auf! Klar, das da jeder alles wissen will und sicher wird sie noch ne Menge Geld machen mit Bücher schreiben und nem Film! Hey, sie nutzt nur ihre Chance oder kann sie was dafür, das die heutige Gesellschaft sensationsgeil ist #kratzSie wäre schön doof, wenn sie die Kohle dafür nicht nehmen würde, denn von irgendwas müssen ja auch verschiedene Therapien bezahlt werden, denen sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit unterziehen muss. Bist du echt der Meinung, weil sie 8Jahre gefangen gehalten wurde, hat sie nichts gelernt??? Du hast vielleicht ne komische Einstellung über Menschen, die du nicht kennst...#augen

Beitrag von donravello 09.09.06 - 20:33 Uhr

ohne ihre rummelgeilen mitmenschen würde sie ja kein geld verdienen, darüber brauchen wir nicht zu dikutieren.
hast du das gespräch gesehen?
ich bin kein psychologe, doch ihre handbewegungen sagten sehr viel aus. ihre emotionen hatte sie wunderbar unter kontrolle.
theariene müssen bezahlt werden? da wird ihr therapeut sich gendstoßen#schock
wäre da nicht der staat dafür zuständig? die polzei hat doch versagt oder irre ich da? die nachbarschaft hat nicht mitbekommen?#schock
zu viele ungereimtheiten.

nochmals, diese frau hat ein martyrum auf ihre art hinter sich, hoffentlich kann sie es in der zukunft auch psychisch aufarbeiten und wird nicht vom medienrummel verheitzt.

nur, wenn jemand 8 jahre unschulidig wegen mord hinter gittern sitzt interessiert es keinen was danach aus diesem menschen wird.

grüßle
wolf

Beitrag von urmel1984 09.09.06 - 21:58 Uhr

<<nur, wenn jemand 8 jahre unschulidig wegen mord hinter gittern sitzt interessiert es keinen was danach aus diesem menschen wird.>>

Das kann man definitiv nicht vergleichen.

#aha Natasche war 10 ( !!! ) als sie entführt wurde. 10 Jahre alt. Ein Kind also. Ein erwachsener Mensch kann anders mit einer solchen stressigen Situation fertig werden. Auch wenn es noch so ungerecht ist, doch man hat gelernt sich zu fügen. Das hatte sie nie.

#aha Wurde sie entführt. Hatte keinerlei Konktakt zur Außenwelt. Also nur durch Zeitschriften und Bücher. Aber was ist mit Telefon? Besuch von Freunden und Eltern, Geschwistern. Man fragt sich doch in dem Alter ständigst, ob sich die Mutter was angetan hat. Wie es der Oma geht, was die kleine Schwester nun alles kann.

#aha Im Gefängnis wird man nicht missbraucht, misshandelt und wird hungern gelassen. Ich rede hier von europäischen Gefangnissen.

#aha Man hat die Möglichkeit zu hoffen. Man kann Anwälte einschalten. Man kann klagen, Verfahren wiederaufrollen. Missverständnisse beheben. Wo hatte sie solche Hoffnungen? :-[ Sie musste sich nur auf sich verlassen. Sie hatte niemand außer sich, der sich Hoffnung auf ein Ende der Gefangenschaft gibt.
Ein Gefangener hat immer noch die Hoffnung wieder frei zu kommen anhand DNA Proben, Zeugenaussagen usw...

#aha Hatte sie Todesangst. MUSS man das in einem Gefängnis haben? ja, in manchen vielleicht ( zu Unrecht verurteilter Kinderschänder vielleicht ) aber lassen wir mal das Beispiel wie von dir angeführt eines angeblichen Mörders.
Ich glaube so lange man keinem Kind was getan hat ist man als verurteilter Mörder "sicher". Besser weiß ich es nicht, wie ich es ausdrücken soll.

#aha Wird meines Mordes verurteilt, dann ist man vorher in U - Haft, hat vorher dir Möglichkeit auch sich auszumalen wie es sein wird wenn man verurteilt wird ( zu Unrecht )
Hatte das damals 10 Jährige Mädchen dies?

Klar, sie kann ihre Gefühle verbergen. Was hat sie auch 8 Jahre anderes gelernt?

#schock

Finde, du hast das nicht durchdacht. Dann wärest du zum gleichen Schluss gekommen. Der Medienrummel ist "normal".
Zu Unrecht verurteilte Mörder gibt es ( natürlich ungerechter Weise und schlimmer Weise ) öfters als ein Mädchen, welches aus der Gefangenschaft entkam und man für tot hielt. Daher der Rummel, denn dies ist ein Einzelfall. 8 ( !!!!! ) JAHRE.

Das Geld will sie stiften, Projekte gegen Hunger, Missbrauch und Entführung davon zahlen. Wenn sie von den 200 000 € was behält ist es ihre Sache. Sie muss von ganz ganz vorn anfangen. Sie hat keine Kleider ( die, die sie von Priklopil bekam wird sie sicherlich nicht mehr anziehen wollen ), hat keine Wohnung, folglich nicht mal ein Bett oder einen Herd. Sie hat NICHTS. Sie wurde für TOT gehalten. Sicherlich wird ihr da das Geld schon helfen. Aber wer spendet, der tut das freiwillig und wer das nicht will der soll es lassen. #aha

ICH habe auch nichts gespendet. ICH wollte diesen Rummel vielleicht nicht wäre ich sie. Aber die Spendenaktionen hat sie selbst nicht ins Leben gerufen, sondern Fernsehsender, zeitungen usw...

Vielleicht braucht sie den Rummel, weil sie so lange niemanden gesehen hat. Menschen braucht, reden will. Das finde ich genauso zu akzeptieren wie wenn sie sich nun einsperren würde und Angst hätte. Doch sie hat gelernt mit Angst zu leben.

Hut ab vor der Frau. Sie hat gelernt das Beste aus der Lage zu machen. Egal wie verzweifelt und schlimm die Lage ist.

Gruß

Jasmin

Beitrag von donravello 09.09.06 - 22:06 Uhr

hi
jasmin,

du hast in vielen punkte recht, es ist deine meinung.

ich habe die meinige.

grüßle
wolf

Beitrag von urmel1984 09.09.06 - 22:45 Uhr

Nachtrag noch dazu:

Bei einer gerichtlichen Strafe weißt du auch wie lange du in Haft sein wirst. Das wusste sie nicht.

Schade, Wolf. Deine Art hat sich in letzter Zeit irgendwie geändert.

Was ist geschehen? Man hat erst lange nichts mehr von dir gelesen und dann bist du mir fremd. Habe früher mehr von dir gelesen.

Beitrag von moonerl 10.09.06 - 00:47 Uhr

Hallo,

weißt du was ich beschämend finde, das die junge Frau überhaupt in die Medien *muß*

Jeder, absolut jeder, will ihr Gesicht sehen.

Viel besser wäre es gewesen, wenn sie sich in Ruhe auf ihr weiteres Leben vorbereiten hätte können.

Im Grunde genommen tut sie mir leid, sie konnte aus der Gefangenschaft fliehen und landete in einer neuen Gefangenschaft ,,, die der Medien :-(

Grüßle :-)