Vielen lieben Dank für diesen Link!!!!Babys auch mal weinen lassen

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Beitrag von loewenzahn 08.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo!

Ich glaube dass gestern? jemand diesen Link hier hereingesetzt hat,habe die Ratschläge seit gestern ausprobiert und bin wirklich begéistert!!

http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_TranenreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=

VIELEN LIEBEN DANK!!!!!!

JESSI UND TIA;DIE JETZT VIEL ENTSPANNTER IST

Beitrag von netti79 08.09.06 - 13:12 Uhr

Hallo,

hab's auch ausprobiert. Klasse!

LG

Netti

Beitrag von anjamac 08.09.06 - 13:36 Uhr

Hallo,

kennt Ihr auch den Link???

http://www.rabeneltern.org/elternsein/wissenswertes/janhunt3.shtml

Ich möchte nur darauf hinweisen, daß es, wie so oft im Leben, auch hier zwei Seiten gibt.

LG
Anja

Beitrag von 400 08.09.06 - 13:48 Uhr

Sofern ich das richtig verstanden habe, ist damit aber nicht das zwangsweise Festhalten des Kindes gemeint wie in der Haltetherapie beschrieben, sondern ein Eingehen auf das Kind. Man zeigt ihm durch die körperliche Zuwendung, daß man für das Kind da ist. Wenn es nicht gehalten werden will, dann soll man auch nicht - das gehört auch zum "Zuhören". Ich fand den Text faszinieren.

Gruß Suzy

Beitrag von 400 08.09.06 - 13:51 Uhr

...und auch nur die Hälfte beider texte durchgelesen, Klappe aufgerissen, ohne genau zu wissen, um was es geht. Sorry...Trotzdem fand ich den Text faszinierend.

Beitrag von debuggingsklavin 08.09.06 - 14:44 Uhr

Danke!
Hättest Du den Link nicht gepostet, hätte ich es gemacht.
Bei uns wurde damals mit der Haltetherapie ne menge kaputt gemacht.

LG

Beitrag von netti79 08.09.06 - 20:51 Uhr

Was ist denn bei euch schief gelaufen? Habt ihr denn die richtige Therapie gemacht?

Ich fand die Idee eigentlich sehr gut und die Erklärungen einleuchtend. Allerdings habe ich es für mich etwas abgewandelt. Ich habe mich nicht irgendwo in eine Ecke gesetzt und "zwangsweise gehalten", sondern habe Luisa einfach nur in den Arm genommen, ihr ruhig zugeredet, sie getröstet und mich auch hingestellt und bin langsam von einem Bein auf das andere gewippt. Hab eben nur mal nicht den "Kasper" gemacht. Das ist doch nun wirklich keine Gewalt.

Beitrag von debuggingsklavin 09.09.06 - 00:46 Uhr

Hallo,

diese Therapie wurde bei meinem Bruder angewandt, der vermutlich Hyperaktiv ist / war.
Das Problem dabei ist, dass das komplette Vertrauen zu meinen Eltern zerstört wurde und er sich nicht mehr halten lassen wollte und will.
Er war so klein, dass er sich nicht hat losreißen können, ebenso wenig wie sich unsere Babys / Kleinkinder losreißen können.
Er hat arge Probleme mit Nähe und lässt keinen Menschen freiwillig an sich ran.

Wenn man ein Baby hält, um es zu trösten, weil es weint, weil es traurig ist, ist das ne Nummer anders, als wenn man es hält, auch wenn es sich wehrt.
Lies mal den Artikel abermals durch.
Du wirst feststellen, dass man das Kind auch gegen seinen Widerstand festhalten soll. Die Autorin verpackt das alles durch die Blume.
Kind festhalten - Kind könnte sich wehren - Kind dennoch festhalten - Kind wird einem Dankbar sein, dass es sich ausweinen durfte.
Hallo? Es wird gegen seinen Willen festgehalten.
Außerdem hält man ein hilfloses Wesen, was nicht sagen kann, dass es bitte losgelassen werden lassen möchte.

Es wird beschrieben, dass man das Kind festhalten soll, auch wenn es mit Weinen auf das Halten reagiert. WIE kannst Du einschätzen, dass Dein Kind nicht einfach genug hast?
Nein, nach der Methode musst Du weiter halten.
Und Dir sogar Rückendeckung vom Mann / Hebamme holen, wenn es Dir schon zu viel wird. Weißt Du an was mich das erinnert? An Ferber.

Sorry, ich das kann ich nicht richtig finden. Vor allem, weil es ja nach Prekop zielt. Die hatte echt nen Dachschaden, die Frau.
Die Haltetherapie ist bei Behinderten angebracht.
Im Umgang mit schwerst mehrfach geistig behinderten Menschen ist es zum Teil eine große, große Hilfe, wenn man sich Ansätze aus der Festhaltetherapie zu nutzen macht.

Festhalten ist hier gleich Halt geben, Halt geben gleich Sicherheit, Sicherheit gleich Beruhigung, Beruhigung gleich Entspannung und nicht Entspannung für den Betreuer, sondern für den Betreuten.

Aber bei normalen Kindern ist das grenzwertig. Für ein Kind finde ich es eine Qual, die Hölle, Verlust von Urvertrauen, etc. pp.

Naja.... Meine Gedanken dazu.

Beitrag von netti79 09.09.06 - 13:08 Uhr

Ich hab den Artikel sehr gründlich gelesen und fand das Halten trotz erheblichen Widerstands selbst zu krass, deshalb hab ich es ja für mich abgewandelt, wie ich schon schrieb.
Nur fand ich eben die Idee sehr gut, mal einfach nur das Baby in den Arm zu schließen, es ruhig zu trösten, ihm zuzuhören und sagen, dass es bei Mama immer eine Schulter zum Ausweinen findet.
Ich fand mich insofern in diesem Artikel wieder, als dass ich eben auch - wie viele Eltern - alle möglichen Ablenkungsmanöver durchgezogen habe, um meine Tochter zu beruhigen, das Weinen abzustellen, ja sie "ruhig zu stellen", wie im Artikel beschrieben wird. Ende vom Lied war, dass ich fix und fertig war vom ewigen "Kasper spielen" und keine wirkliche Besserung eintrat.
Klar hat sie länger geweint, aber sie hat sich beruhigt, nachdem sie mir "erzählt" hat, was sie auf dem Herzen hat. Nichts geschah unter Zwang. Es war eben nur mal nicht die übliche Animation.

Beitrag von debuggingsklavin 09.09.06 - 14:15 Uhr

Das stimmt allerdings.
Manchmal inst "heidudei" nicht angebracht und ein ruhiges Halten besser.

LG :-)

Beitrag von 75engelchen 08.09.06 - 13:45 Uhr

welcher link war das???

Beitrag von debuggingsklavin 08.09.06 - 14:46 Uhr

Das Halten nach Prekop kann auch nach Hinten losgehen.

Furchtbar diese Prekop. Ich bekomme schon Beklemmungen, wenn ich das lese.

Beitrag von cathie_g 08.09.06 - 15:11 Uhr

tut mir leid, aber ich sehe die Haltetherapie aeusserst kritisch:

http://wwwalt.uni-wuerzburg.de/gbpaed/mixed/work/mkrenner1.html
http://bidok.uibk.ac.at/library/feuser-festhalten.html

man sollte nicht vergessen, dass diese "Therapie" in erster Linie fuer behinderte (autistische und/oder uebermaessig aggressive) Kinder entwickelt wurde und auch da ausgesprochen umstritten ist.

Catherina

Beitrag von netti79 08.09.06 - 18:43 Uhr

Also ich hab bestimmt keine derartige "Haltetherapie" gemacht.

Beitrag von loewenzahn 08.09.06 - 18:52 Uhr

Mann oh Mann...

Das ist doch keine Haltetherapie die in "meinem" Link beschrieben wird!

Ich halte die Kleine doch nicht zwanghaft fest!
Sie liegt nur bei mir auf dem Bauch und ich umarme sie.
Nichts von Widerstand aufgeben,so ein Quatsch!!!!

Die kleine weint sich einfach nur aus,sie wehrt sich auch nicht..
Mensch Leute,wer lesen kann( Mit Verstand!!!) Ist klar im Vorteil!!!!

Lieben Gruß Jessi und Tia( die ohne Zwang schläft!!!!!

Beitrag von netti79 08.09.06 - 19:04 Uhr

Genauso sehe ich das auch.

Vielen Dank.

Beitrag von littledream 08.09.06 - 21:33 Uhr

Dann solltest du dir deinen link nochmal ganz genau durchlesen .. da steht nämlich drin das man das kind ganz festhalten soll auch gegen seinen Widerstand .. möglichst auch Arme und Beine ..

Ich habe mir den Artikel nämlich ganz genau durchgelesen, also Vorsicht mit deinen Äußerungen, außerdem wasn fürn Schwachfug .. ich kuschel auch so mit meiner Süßen und klar beruhigt sie sich wenn sie Körperkontakt mit mir hat ..

Corina und Emily