Heute 1. IUI und schon keine Hoffnung mehr - vorsicht lang !

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von unicorn1004 08.09.06 - 16:52 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich freue mich, dass es endlich das Kiwu-Forum für Fortgeschrittene gibt, da ich in den letzten Monaten gar keine Lust mehr hatte, ins Kiwu-Forum zu schauen...

Wir selbst sind mittlerweile im 19 ÜZ und hatten heute Morgen unsere 1. Insemination. Bei den Untersuchungen für mich war eigentlich alles in Ordnung und das 1. Spermiogramm von meinem Mann, dass wir vor einigen Monaten hatten machen lassen, war ebenfalls in Ordnung. Nur beim Postkoitaltest wurde festgestellt, dass ich wohl Antikörper gegen die #schwimmer von meinem Mann produziere und sie so gar nicht erst bis zum #ei gelangen. Daher hat man uns in der Kiwu-Klinik eine Insemination empfohlen, die noch 5 Tagen Clomi und einer Spritze in den Bauch heute durchgeführt wurde. Mein Mann musste heute morgen um 07:00 sein Spermiogramm abgeben und ich war um 08:30 da. Nach der Insemination sollte ich zur FÄ nochmals ins Sprechzimmer wo sie mir dann eröffnete, dass mein Mann unbedingt ein weiteres Spermiogramm abgeben müsse, da heute Morgen nur 0,6 Mio progressiv bewegliche dabei gewesen wären - und somit die Chance sehr gering sei, dass es diesmal klappen könnte.

Das war erst einmal ein riesen Schlag für mich. Ich will euch weitere Einzelheiten ersparen... Aber meine Frage an euch: Kann es sein, dass es so riesen Unterschiede gibt. Beim letzten Spermiogramm lag er mit seinen schnell progressiven weit über dem Durchschnitt (knapp 30 Mio bei 4 ml), dieses mal kaum 2 ml und 0,6 Mio. Er hatte ziemlichen Stress in den letzten Tagen, kann es daran liegen? Die FÄ meinte gleich, dass wir mit der Insemination wahrscheinlich nicht weit kommen und vielleicht direkt zur IVF oder ICSI umsteigen müssten, falls sein nächstes Spermiogramm wieder so schlecht wird.

Könnt Ihr mich aufbauen - über eure Erfahrungswerte wäre ich sehr dankbar. - Meint Ihr, die 0,6 Mio könnten trotzdem gereicht haben? Ich bin echt total deprimiert...

Sorry fürs zulabern, aber ich konnte mich noch mit keinem darüber austauschen #hicks

Liebe Grüße
unicorn1004

Beitrag von hexe_27 08.09.06 - 17:13 Uhr

Hallo Unicorn,

bei meiner Insemination war das ungefähr so, wie bei dir, ausser bei uns das miserable Spermiogramm ausschlaggebend für unsere ungewollte Kinderlosigkeit war.

Der behandelnde Arzt meinte, dass die Spermien so schlecht sind, dass er lediglich einen Inseminationsversuch durchführen wollte und, sollte dieser erfolglos sein, gleich eine ICSI vornehmen.

Am Tag der Insemination waren die Spermien ausgesprochen faul. Es waren zwar mehr als sonst (ich weiß leider nicht mehr wie viele es waren), aber sie waren nicht schnell beweglich. Der Arzt hat uns sehr wenig Hoffnung gemacht.

Nun, der Arzt sollte zum Glück nicht Recht behalten, denn ein Schwimmer war schnell genug, sich seinen Weg zur Eizelle zu bahnen ;-p

Ich weiß nicht genau, wie das in deinem Fall ist (in Bezug auf die Antikörper), aber letztendlich braucht man nur eines der 0,6 Mio Spermien ans Ziel zu kommen ;-)

Ich weiß, wie schwer die Zeit des Wartens ist, deshalb sage ich nicht sowas wie "denke positiv" und "mach dich nicht verrückt", es würde nur so Dahingesagt klingen.

Du kannst dich gerne über VK an mich wenden, wenn du dich weiter austauschen willst.

Liebe Grüße,

hexe 13. SSW nach geglückter Insemination :-)

Beitrag von fenna 08.09.06 - 17:30 Uhr

Hallo Unicorn,

zu allererst möchte ich Dir mein Mitgefühl schicken!!! Wir üben seit 1,5 Jahren. Mittlerweile habe ich vier Inseminationen durchführen lassen. Die letzte vor drei Tagen.

Bestimmt lag dieser extreme Unterschied in der Spermienqualitaet Deines Mannes an seinem Stress. Ich würde es an Eurer Stelle noch einmal versuchen.

Ich füttere meinen Mann seit geraumer Zeit mit einer Menge Vitamine und Mineralstoffe (Er ist so lieb und nimmt sie auch). Orthomol Vital M hat mir meine Frauenaerztin empfohlen. Das tut gestressten Maennern gut. Ausserdem trinkt er jeden Morgen Cellagon, nimmt eine Zinktablette und wenn der Inseminationstermin naeher rückt, gebe ich ihm zusaetzlich Selen. Selen und Zink sind sehr wichtig für die Spermienproduktion.

Seine Spermienqualitaet ist extrem gut. Er hat mehr als 40 Mio von den schnellen und gut geformten in 1ml. Nach der Praeparation für die Inseminisation sind es dann mehr als 100 Mio pro ml. Er ist über 50, nicht sportlich und hat noch dazu extrem viel Stress. Deshalb führe ich diese tollen Ergebnisse auf die Nahrungsergaenzungsmittel zurück, die ihm auch sonst sehr gut tun.

Bevor es soweit ist, versuche ich noch dazu zinkreich zu kochen. Schalentiere und Sonnenblumenkerne sollen gut sein. Austern wirken angeblich geradezu Wunder. Die habe ich jedoch noch nicht ausprobiert.

Kopf hoch und alles Liebe
Fenna

Beitrag von sabse83 08.09.06 - 19:19 Uhr

Ich habe zwei Inseminationen durchführen lassen, leider waren beide erfolglos.
Dazu muss ich jedoch sagen das mein Mann eigentlich Zeugungsunfähig ist. Da ich erst 22 bin und schon eine Tochter auf natürlichem Wege habe, meinte der Arzt das wir es erstmal trotzdem mit der Insemination probieren sollen und dann evtl später eine andere Behandlung in Erwägung ziehen.
Mittlerweile sind die Spermien besser geworden und wir versuchen es wieder auf natürlichem Wege.
Mein FA meinte ich habe mir zu viel Stress gemacht und solle erstmal eine Pause machen.
Aber ich kenne einige bei denen es beim ersten mal geklappt hat, trotz nicht perfekter Spermien. Also lass dich nicht unterkriegen!

Beitrag von kathrin83395 09.09.06 - 20:14 Uhr

Hallo !

Bei uns waren die 2. SG´s auch super unterschiedlich.
Aber naja nur die Menge ...
Beim ersten 500.000 und beim 2ten 16 Millionen !
Tja aber leider immer nur 5% beweglich aber naja verkrüppelt...
ICSI ab 25.09.06
Wir glauben zwar nicht dass es beim 1. Mal schon klappt aber naja wir versuchen es halt.
Gelassen sollte man sein ja. Aber wie ???
Mal sehen ob es klappt mit der Entspannung. Nicht anstrengen... Dann sind wir im Juni 2007 bereits zu dritt.
Echt wahnsinn.

Viel Glück !

KathrinÜZ47