abstillen bitte rat

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von seline1 08.09.06 - 21:34 Uhr

hallo!
Meine kleine bald 19 monate alt wurde bisher gestillt.Nachts und einma zu mittags.
Ich habe gerne gestillt.Jezt bekommt sie glaub ich ihre lezten 4 zähne und sie hängt nachts nur noch an meinem busen.Läßt gar nicht mehr los.
Und wenn ich ihn ihr n icht sofort gebe endet es in einem furchtbaren wutanfall-das sie sich zu boden wirft schreit wie am spieß und ihr gesicht ganz nass ist von den vielen tränen. sie strampelt dann wie wild um sich bäumt sich auf ect.
Nun möchte ich abstillen und mir graut schon vor dem gedanken aber ich kann eingfach nicht mehr länger.Habe von der Apotheke Phyolacca D6 bekommen Globulis. Die stehen seit gestern bei mir.
Meine kleine ist auch immer 3-7 mal wach die nacht und ich hatte bisher keine einzige nacht mit ihr wo sie durchschlief.bin echt schon iemlich fertig und wenn ich mir denk abstillen oje
Hat wer tipps für mich wie ich es hinbekommen kann.Oder erzählt mir eure erfahrungen egal ob abstillen oder wann eure durchgeschlafen haben.bin euch dankbar über eure meinungen.
Lg
Seline

Beitrag von jana290179 08.09.06 - 21:58 Uhr

Hallo Seline,

eine Antwort habe ich leider nicht für dich da ich mich fast in der selben Situation befinde. Alyssa schläft auch seit einem halben Jahr nur noch bei uns im Bett und wacht auch 3-4mal die nacht auf. Dann will sie sofort die Brust und schläft dann weiter. Langsam finde ich das auch nicht mehr schön weil sie öfters mal draufbeisst.#schock

Vieleicht liegt es aber auch daran,das sie keinen Schnuller nimmt.Quasi die Brust als Schnullerersatz sieht.Weil sie ja nicht immer trinkt sondern nur nuckelt.

Ich hoffe du bekommst ein paar gute Tips die mir vielleicht auch helfen könnten.

LG Jana+Alyssa Julie*23.07.05

Beitrag von birdy121204 08.09.06 - 22:20 Uhr

hallo,

ich hatte das selbe problem wie ihr aber ich habe es geschaft.

mein kleiner wollte nachts auch immer die brust und abends zum einschlafen, doch als ich mich entschlossen hatte ab zu stillen habe ich ihm die brust nicht mehr gegeben.

ich habe ihn den ersten tag auf dem arm genommen und bin mit ihm rum gelaufen, er hat zwar geweint und die brust gesucht aber nach kurzer zeit ist er einfach eingeschlafen. als er nacht wach wurde habe ich ihn was zu trinken in einem tropfsichern becher gegeben und danach habe ich ihn immer über den kopf gestreichelt.

die erste nacht war zwar anstrengend aber bei der zweiten nacht war es schon besser.

ich habe mir das abstillen schwierig vorgestellt aber mein kleiner hat es schnell verstanden und verlangt nun nach seinem becher.

meine kleine maus ist durch das abstillen sehr anhänglich und verschmuster geworden, ich denke mal das sie durch das abstillen auf eine andere weise die nähe zur mama suchen.

auf jeden fall schläft mein kleiner seit der dritten nacht von alleine ein und hat nach kurzer zeit auch damit angefangen durch zu schlafen.

ich wünsche euch viel glück

liebe grüße

birdy

Beitrag von munkelschwester 09.09.06 - 10:14 Uhr

hallo, also ich habe abgestillt, als meine tochter 11 monate alt war und empfand das schon als ziemlich spät. bei dir hat sich jetzt natürlich auf grund des alters ergeben, dass der eigene wille des kindes noch viel stärker und ausgeprägter ist als in einem früheren alter. meine kleine hat damals auch sehr viel geweint und getobt- ich habe es mit dem buch "jedes kind kann schlafen lernen" versucht und es hat zwei nächte gedauert, bis die kleine ohne brust fast durchgeschlafen hat. natürlich wird es nervenaufreibend, doch daran kommst du nicht vorbei, denn schließlich "nimmst" du ihr etwas, was bisher zu ihrem normalen alltag gehörte. ich weiß nicht, ob du das buch bereits besitzt, aber vom prinzip her geht es so, dass du zu deinem kind gehst, wenn es schreit und zeigst ihm somit, dass du da bist und es sich nicht sorgen muss. du beruhigst sie, wenn möglich und gehst wieder- immer mit ruhiger und lieber stimme. es ist davon auszugehen, dass sie dann weiter schreit. da gehst dann nach genau fünf minuten wieder hinein und wiederholst alles: beruhigen, hinlegen, reden, rausgehen. dann tust du dann immer wieder und kannst dabei die minutenzahlen des wartens verlängern....du kannst am anfang auch mit weniger minuten anfangen, z.B. drei min.
Wie gesagt, bei uns war es zwei nächte ein kleiner kampf, denn meine tochter ist dann tatsächlich immer wieder eingeschlafen, aber dann so aller stunden wah geworden, in denen ich dann das prozedere wiederholt habe. danach war die brust kein thema mehr und sie hat auch nie wieder danach "gefragt".
dummerweise habe ch irgendwann damit angefangen, als sie nicht mehr urchschlafen wollte, ihr tee mit etwas saft drin, zu geben. momnetan sind wir wieder dabei, dieses nächtliche trinken abzugewöhnen- auf genau die selbe art und weise.

ich drück dir die daumen,dass du bald ohne stillen wieder nachts schlafen kannst. alles gute für euch

Beitrag von janine2702 09.09.06 - 19:34 Uhr

Hallo Selina!

Meine Tochter hat sich gerade mit 22 Monaten von selbst abgestillt. Und das ganz von alleine. Wir hatten noch immer morgends gestillt. Ich würde erst das mittags stillen abgewöhnen.Ohne Wutanfälle wird es wohl nicht gehen. Ich würde statt dem Busen kuscheln anbieten.Wenn Angelina nachts die Brust wollte habe ich ihr immer gesagt, daß es erst "Morgen früh" etwas gibt. Das hat sie auch schon in dem Alter verstanden.
Durchgeschlafen hat sie noch nie richtig in ihrem Bett. Seit ein paar Monaten schläft sie in unserem Bett und sie schläft tief und fest die ganze Nacht durch. Von der "Jedes Kind kann schlafen lernen" halte ich absolut nichts!! Sonst kann ich Dir leider keinen Tip zum durchschlafen geben.


LG Janine

Beitrag von luckymama05 11.09.06 - 12:06 Uhr

Hallo,

bin zwar spät dran, aber vielleicht hilft dir das ja doch noch weiter (hab ich auch aus diesem Forum).

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rupp-gordon.shtml

Ich stille auch noch nachts (13m) und noch ist der Leidensdruck bei uns nicht so groß, dass ich irgendwelche Maßnahmen ergreifen müsste, aber wenn, wäre das definitiv mein Weg.

Gruß, Lydia