gestern, vor einem jahr...

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von cindi1971 09.09.06 - 14:32 Uhr


....kam meine tochter apanatschi luisa muriel per kaiserschnitt in der 35+0 woche auf die welt.
genau punkt 10 uhr tat sie den ersten schrei.
möchte mal ein bischen was erzählen.
mein frauenarzt sagte bei einer untersuchung zu mir am 22. august 2005, das mein 2.tes baby auch wieder nicht richtig durch meine plazenta versorgt, ich soll doch bitteschön im kh einen termin zum doppler machen. das hab ich dann sofort zuhause gemacht, aber hab erst für den 1.9.05 einen termin bekommen. ich hab am tag zuvor meinen sohn zu meinen eltern gebracht und abends meine kliniktasche gepackt, den ich spürte , ich muss bestimmt drinne bleiben.
am 1 .9 haben wir um 9 einen termin gehabt, nach 2 stunden warten , kam ich endlich dran. der doktor hat mit dem dopller angefangen und mein schatz hat mir die ganze zeit meine hand festgehalten, er hat auch wie ich ganz fasziniert auf den monitor geschaut, der arzt verzog immer wieder mal das gesicht, und er bat dann den oberarzt der gyn zu sich das er auch mal schauen soll. er sagte dann zu meinem freund, ob mein sohn(damals16 mon) jemand hätte der ihn versorgt, mein schatz sagte , dann muss ich wohl zuhause bleiben, ich wollte gar nicht, aber der oberarzt sagte es ist wichtig, das man bei mir regelmässig jeden tag untersucht und das baby bei den schlechten ausmessungen höchstens ein oder 2 wochen noch in meinem bauch bleiben kann.also dann bleib ich lieber da. mein freund ist dann gegangen, und hat unseren sohn bei meinen eltern abgeholt und ist dann zu uns heim und hat meine tasche geholt, und ich in der zwischenzeit hab noch weitere untersuchungen bekommen , durfte mich anmelden gehn und auf meine station gehn.
das es nicht zu lang wird und ihr keine lust habt mehr zu weiterzu lesen mach ih etwas kürzer...
vom 1.9 bis 7.9.05 durfte ich 3 mal täglich für ne stunde ans ctg, weil meine kleine pinzessin jedes mal geschlafen hat, durfte ich länger am ctg hängen bleiben.
die hebammen dort, waren alle nicht mein fall, bis auf eine...die ist aber nur ab und zu da und sie sagte mir ich kann auch im sitzen ctg haben, das war sowas von angenehm, wie das ständige auf der seite liegen,
also am 7.9 abends gegen 16 uhr durfte ich wieder zum doppler, die ärztin messte und messte, auf einmal sagte sie morgen früh um 8 machen wir kaiserschnitt, die werte haben sich verschlechtert. das baby wird nicht mehr gut versorgt. peng ich bin dann voll in panik geraten und dachte nur an meinen ersten ks der ein not ks war, und ich danach 3 tage nicht aufstehn durfte bzw. konnte
naja dann haben wir noch alles besprochen..
ich bin dann auf mein zimmer und rief erstmal meine freund an, der ausgerechnet an diesem tag zu seiner mutter nach mittelfranken gefahren ist mit unserem sohn, wie immer wenn es darauf ankommt , geht er nicht an sein handy. ich bin dann kurz raus, in der zwischenzeit hat er angerufen und meine zimmernachbarin hat ihm aber nichts erzählt das er am nächsten morgen wieder papa wird.
er rief dann später nochmal an und ich sagte ihm was los ist, er war fix und fertig, er hatte an dem tag einen mittleren kreislaufkollaps gehabt und wollte ursprünglich über nacht bei seiner mutter bleiben, und dann das.
also fuhr er halt doch 150 km heim, und brachte am nächsten morgen unseren lukas zu meinem vater und anschliessend zu mir ins krankenhaus.
ich bekam genau die hebamme mit der ich mich so toll verstand, sie hat mich vorbeitet für den ks, es wurde dann doch später und man hat beschlossen gegen 9 uhr anzufangen, mein freund kam dann auch um 9 und da hat mich die hebamme auch schon in op gebracht, mein freund musste im kreisaalzimmer bleiben, obwohl ich ja pda bekam . ja die pda klappte nicht so wie sie sollte, 5 mal daneben gestochen und beim 6 mal haben sie die richtige stelle getroffen, aber dann wurde nichts taub , ich konnte weiterhin meine beine noch spüren, mir wars so elend kalt, das ich schon mit den zähnen geklappert habe und gebetet hab das sie mir ne vollnarkose geben, die bekam ich dann auch und schon war ich weg.
aufgewacht bin ich gegen 10.20 uhr, meine liebe hebamme hat mich geweckt.
dann kam auch schon mein schatz rein und sagte wir haben ein mädchen, du darfst sie gleich sehen der kinderarzt kümmert sich noch um sie, meine hebamme erzälte mir noch einiges und das sie um 10 uhr da war.
da kam auch schon eine schwester mit meiner tochter rein, die ich in den arm gelegt bekommen hab, nicht wie bei meinem sohn, der mir 3 sek. gezeigt wurde und er dann in die kinderklinik gefahren wurde und ich ihn erst nach 6 tagen sehen durfte. sie wog 2050 gramm , 43cm lang und kopf 29 cm, war kerngesund aber musste auf grund ihres gewichtes in die kinderklinik.
mir ging es nachdem ks viel besser wie beim ersten brauchte nur 2 mal schmerzmittel, bei lukas ks fragte ich 5 mal innerhalb einer stunde ob ich noch was bekomme.
am nächsten tag hätte ich schon nachmittags zu meiner tochter fahren können aber das hab ich mir dann doch nicht zugetraut, bin erst am 10.9 zu ihr , ich musste noch bis 13.9 drin bleiben und meine tochter bis 26.9
ein glück isses das die kinderklinik nur 3 min von unserem zuhause weg ist, nur durch den park .

so das is nun doch lang geworden, war mal schön das erlebte nieder zu schreiben.
danke fürs lesen...
bitte keine diskussionen über den namen meiner tochter. danke!!!!
gruss moni

Beitrag von 0405mama 09.09.06 - 19:27 Uhr

Na dann, alles gute weiterhin.
Und Happy Birtday du klenne Maus.
Eine frage, habe ich doch.
Warum soll man denn über den Namen deiner Tochter disskotieren???
Der ist halt ausgefalfen, aber schön.
Liebe grüße

Beitrag von cindi1971 09.09.06 - 21:29 Uhr

hallo,
wow, da bist du die erste der es gefällt
schau mal hier
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&tid=323667&pid=2125035
deswegen hab ich das dazu geschrieben.
danke dir für die glückwünsche,
auch dir alles gute!
gruss moni

Beitrag von estragon 09.09.06 - 21:24 Uhr

Hallo Moni,

willst Du den letzten Satz nun jedes Mal dazu sagen oder schreiben ? Ist nicht bös' gemeint, aber hilf mir mal auf die Sprünge. War Apanatschi die bei Winnetou oder woher kennt man den Namen und was bedeutet er ? Habt Ihr vielleicht indianische Vorfahren?

Sorry, nun habe ich mich doch nur zum Namen geäußert, aber ich konnte nicht anders. #hicks

Viele Grüße und alles Gute Euch vieren,

Grith mit Keno fast 3J ( ist ja auch kein Allerweltsname :-) ) und Lasse 8 Monate

PS : Es geht übrigens auch andersherum. Meine Schwägerin ist mit einem Chilenen, der indianische Vorfahren hat, verheiratet und als sie ihn uns das erste Mal vorstellte, war ich maßlos enttäuscht. Ich hatte mit irgendetwas richtig klangvollem gerechnet, aber nein - er heißt Richard, nicht mal Ricardo oder so, nein Richard ( englisch ausgesprochen)
Naja, nichts für ungut #bla ;-)

Beitrag von cindi1971 09.09.06 - 21:33 Uhr

hallo,
ja find ich schon das ich das dazu sagen muss, hier geht es um was anderes, und nicht um den namen meiner tochter,weil der halt auffällt, ich hab mal ne disskussions runde gestartet, und da waren fast alle entsetzt.

keno finde ich übrigens , das es ein sehr schöner name ist...
gruss moni
und danke dir für die glückwünsche...

Beitrag von estragon 09.09.06 - 21:36 Uhr

Hi,
Keno ist die friesische Form von Kuno und hier in Nordfriesland, zwar auch selten, aber nicht unbekannt. Aber woher stammt denn nun Apanatschi ? *ganz neugierig bin*

LG Grith

Beitrag von cindi1971 09.09.06 - 21:43 Uhr

ja du hattest schon recht,
apanatschi war winnetous schwester, also indianisch,
sorry das ich auf die frage nicht reagiert hab, aber ich werde langsam müde.
grüssle aus dem schwabenländle
moni