An die verheirateten (unglücklichen?) Männer

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von lieber nicht 09.09.06 - 19:58 Uhr

Hallo!

Sagt mal, wieso bleibt ihr in der Beziehung (Ehe) wenn es nicht mehr stimmt und ihr das gefühl habt, ihr könnt nicht mehr reden #bla und gefühlsmässig läuft nix mehr?? #kratz

Ich persönlich würde mich in einer solchen Situation Trennen, da ich reinen Tisch haben möchte, wieso lassen Männer sich dann eher auf eine andere Frau, eine Geliebte ein? (Es geht dabei aber nicht nur um #sex sondern eben auch um das #bla und die nähe....)

Es geht mir im übrigen nicht darum, eine *Geliebten-Beziehung* abzusegnen oder zu diskutieren, ich verstehe nur manchmal diese Gedankengänge nicht... Kann mich einer da etwas aufklären?

#danke

Beitrag von nicola_noah 09.09.06 - 20:40 Uhr

Hallo,

Hm...Also ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen das manche Männer sich lieber eine Geliebte nehmen weil die Sicherheit und Geborgenheit halt zu Hause ist.
Im "Notfall" könnte man dann ja auf die eigene Ehefrau zurückgreifen wenns mit der Geliebten nicht klappen sollte#augen
Und zum Großen Teil spielen auch Kinder immer eine Große Rolle das Väter ihre Ehefrauen nicht verlassen wollen.

Beitrag von laloca66 09.09.06 - 21:48 Uhr

Geborgenheit #kratz

Beitrag von egal 09.09.06 - 23:17 Uhr

eine geliebte nehmen sie sich weil sie feige sind und sich ein hintertürchen offen lassen wollen, anstatt nägeln mit köpfen zu machen.

männer die nicht reden können sollten erst gar keine beziehung eingehen.

Beitrag von donravello 11.09.06 - 07:34 Uhr

selbst schlechter erfahrung gemacht?

die frage ist doch:
"weshalb nehmen sich den einige männer eine geliebte?"

weil die eigen frau ne losserin ist?

grüßle
wolf

Beitrag von 463 12.09.06 - 15:55 Uhr

Der Spruch ist gut! Looserin! Genau!

Kenne eine Frau, die hat nen Mann, jaaaaa, aber der Mann hat ne Geliebte.Und warum?

Sie: Karrierefrau, Er: sehr still. Sie :4-5 Tage/Woche wg. Arbeit nicht da,Er: immer mit 2 Kindern alleine (9+13).Sie: weiß von der Geliebten, Er: gibts nicht zu. Sie: Logisch, nie zu Hause - kein Sex für Ehemann - wenn überhaupt dann alle 14 Tage nur mal schnell. Folglich Er: holt sich den Sex woanders.
Aber Sie: Beschwert sich und macht Affentheater.

Für mich die Looserin! Und hat selbst Schuld!#freu

Gruß
Marina




Beitrag von donravello 12.09.06 - 16:11 Uhr

erinnert mich daran, daß es eben auch viele (haus)frauen gibt, die deshabb fremdgehen, da der ehemann oft oder nie zu hause unter der woche (montage usw.), die umstellung schwer fällt.;-)
auch eine karriere kann eine beziehung zerstören.

das beschweren ist doch nur mache, meinst du sie holt sich keinen sex?;-)

grüßle
wolf

Beitrag von 463 12.09.06 - 19:48 Uhr

Keine Ahnung! Ich würd sagen: Nein.
Streng katholisch. Obwohl, 4-5 Tage/Woche allein in Münster, er in Grevenbroich. Von ihm weiß ich es, von ihr nicht. Mag sie nicht, daher kein Kontakt zu ihr. Aber sie ist ein Mannsweib! Und das schreib ich nicht nur so, sondern wenn Du sie sehen würdest, wüßtest Du warum.

Gruß, Marina

Beitrag von donravello 12.09.06 - 19:57 Uhr

du beschreibst sie als mannweib, vielleicht ist sie sogar bi tendenz zu frauen.

nur eine vermutung meinerseits.;-)

grüßle
wolf

Beitrag von 463 12.09.06 - 21:06 Uhr

Diewürd ich nicht mit der Kneifzange anpacken. Sorry, gemein. Aber es ist so.#hicks



Beitrag von donravello 12.09.06 - 21:09 Uhr

es verlangt ja keiner oder?#kratz#freu

Beitrag von 463 12.09.06 - 21:12 Uhr

Nee, zum Glück nicht! ;-)

Beitrag von donravello 12.09.06 - 21:22 Uhr

na siehste, dann ich doch zumindest, was das betrifft, alles in butter.#freu

grüßle
wolf

Beitrag von 463 12.09.06 - 21:27 Uhr

Schön, daß mal ein Mann was dazu sagt. Ist leider zu wenig.
Egal.

Bis bald, Marina

Beitrag von deshalb 10.09.06 - 08:38 Uhr

Egal, wie schlecht einem die eigene Ehe vorkommt, so bedeutet sie dennoch: Zuhause, Sicherheit, Mann-weiß-womit-mann-lebt - es gibt keine Überraschungen, alles ist mehr oder weniger gut organisiert und geregelt, das Abendessen steht pünktlich auf dem Tisch und die Hemden sind gebügelt.

Wenn Mann sich gleich trennt, heißt es: Ende mit der Bequemlichkeit, Sicherheit. Mann gibt alles auf, was Mann kennt und bisher hatte. Viele sagen sich dann auch: Soooo schlimm isses daheim ja gar nicht. Daher nehmen sich viele eine Geliebte. Wie eine Art Nebenhobby sozusagen :-[. Die Geliebte schenkt ihm aufregende Stunden, das gewisse Kribbeln im Bauch und das Gefühl, begehrt zu werden. Also das, was ihm die Ehefrau augenscheinlich nicht mehr zu schenken scheint. Und das ist doch schön so für ihn. Weshalb sollte er daran was ändern? Zuhause Geborgenheit, Sicherheit & Co. - bei der Geliebten Aufregung, Sex und so weiter.

Und weißt du was? In den meisten Fällen, wo es hart auf hart kommt, bleibt der Mann schlussendlich bei seiner Frau, mit der er doch angeblich nicht mehr reden kann, wo nix mehr läuft und Liebe nicht mehr da sei. Warum wohl? Weil für viele Männer der Part Sicherheit und der gewohnte Gang des Alltäglichen eben an erster Stelle steht.

Beitrag von donravello 11.09.06 - 07:39 Uhr

machen es frauen besser?

bleiben diese nicht in einer schlechten ehe grade wegen der bequemlichkeit, geborgenheit, finazielle absicherung, usw.

wieviele frauen gehen fremd in ihrer beziehung und setzen dann auch noch ein kuckuckskind in die familie?

beide parteien sollten sich überlegen, wehalb die eigene beziehung(ehe) nicht glücklich verläuft, es tragen beide ihren obulus bei.

grüßle
wolf

Beitrag von xxx 10.09.06 - 13:22 Uhr

Hallo,

Männer, die wirklich unglücklich sind, trennen sich nach einer gewissen Zeit. Eine Geliebte wird dabei meist als Sprungbrett benutzt.
Viele Männer können oder wollen ja nicht allein sein und suchen und finden eine neue, während sie die Ehe solange weiterlaufen lassen, bis die Frau es merkt und Konsequenzen zieht.
So meine Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis.

Meine eigenen Erfahrungen sind die, dass mein Mann schnell gemerkt hat, dass er mich doch noch liebt. Ich hab ihm alle Möglichkeiten gelassen, auch finanziell wäre er ohne Schaden davon gekommen, wenn er die andere wirklich gewollt hätte.
Leider hat er lange Angst gehabt, ich könnte ihm diese Geschichte nicht verzeihen oder würde mich rächen.
Mittlerweile wissen wir aber, wir haben diese Krise gebraucht, um wieder als Paar zusammenzufinden und uns wieder zu lieben. Wir haben noch nie so viel über uns und unsere Gefühle gesprochen.
Nicht alle Männer bleiben aus Bequemlichkeit bei ihrer Familie und halten sich für die schönen Stunden eine Geliebte. Gibt es sicher auch, aber ich kenne keinen.
Entweder sie trennen sich auf unschöne Weise oder sie entdecken die Liebe zu ihrer Frau neu.
Das glaubt aber keine Geliebte, die denken meist, Ehefrauen sind alte, häßliche Hausdrachen. So einfach ist das Leben aber nicht.

Ich hoffe, meine Erfahrungen helfen dir, ein wenig zu verstehen.

Beitrag von irmi182 10.09.06 - 14:59 Uhr

Habe die Erfahrung gemacht daß ein Mann erst geht, wenn er eine andere hat.#sex
Zuerst hieß es, bitte bleib, dann kam die andere, dann hieß es sofort: Jetzt kannst du gehen ich brauche dich nicht mehr und mir ist egal wohin du gehst.#kratz
Wahrschienlich brauchen die meisten - nicht alle - eine Putze und Köchin und natürlich eine fürs Bett.#kratz

Beitrag von irmi182 10.09.06 - 15:03 Uhr

Dann hätte er wenn ich ihn zurückgenommen hätte , die Geliebte sofort abggeschossen, nneee so doof war ich nicht, die dumme Tusse konnte ihn ruhig haben.
DIe hat übrigens auch nach nur 2 Jahren reis-aus genommen.#freu

Beitrag von donravello 11.09.06 - 07:47 Uhr

was für ein triumpf für dich.:-p

Beitrag von endlich mal ein Mann... 10.09.06 - 20:46 Uhr

Also erst einmal hallo an die doch so emanzipierte Frauenwelt.

Ich dachte zuerst, daß dieses Posting an alle verheirateten (unglücklichen) Männer gerichtet ist...Hmmmm... Nach dem lesen dieser Antworten wird einem doch sehr schnell klar, daß es die Damenwelt doch wiederum nicht lassen kann, dem Mann eine Chance zur Aufklärung zu geben, sondern sich mal wieder nach dem Erleben einer ähnlich gelagerten Situation auf die eigenen Vermutungen und auf das eigene Wundenlecken zu beschränken.
Ihr bedient hiermit mal wieder das allseits beliebte, ausgeleierte Klischee des bequemen Ehemannes, der sein Heimchen am Herd nur zum Putzen und Poppen benötigt. Das ist natürlich sehr einfach und sehr bequem....Denn dadurch muß Frau sich ja nicht anstrengen und den eigenen Kopf zum Denken benutzen. Denn Klischees kann jeder bedienen und man muß dafür nicht mal nach seinen eigenen Versäumnissen und Fehlern suchen. Aber ich werf euch gern mal einige Anregungen auf den Tisch, damit euch vielleicht auch einmal ein kleines Licht aufgeht:
1. Frau fühlt sich innerhalb einer Ehe mindestens genauso sicher, wie der Ehemann. Somit sind BEIDE an einem Fehltritt des Ehemannes beteiligt. Wenn ER sich unverstanden fühlt, sucht er sich meist eine andere, bei der ER das Gefühl hat, verstanden zu werden! (Männer reden im Gegensatz zu Frauen meist nicht mit Ihren Freunden über Beziehungsprobleme!)
2. Oft entwickelt sich dann aus diesem Gefühl des Verstandenwerdens so etwas wie eine Beziehung, die dann in eine Affäre übergehen kann.
3. Der Mann genießt es, wieder Verstanden zu werden und daß Ihm Beachtung geschenkt wird, die Ihm im Eheleben verloren gegangen ist.
4. Mit seiner Frau verbindet Ihn jedoch mehr, als mit seiner Affäre, da er sich ja mit seiner Ehefrau nicht ohne Grund hat trauen lassen. Sie kennen sich länger und sind somit stärker miteinander verbunden.
5. Wenn es Hart auf Hart kommt, entscheiden sich die meisten Männer für die Ehefrau nicht aus bequemlichkeit, sondern weil die Ehefrau gemerkt hat, daß auch Sie was ändern muß, damit die Ehe weiterhin Bestand hat, und der Ehemann findet wieder das Gefühl des Verstandenwerdens. Er kehrt dann zurück, da er bei seiner Affäre auch nicht beurteilen kann, was Ihn dort nach einiger Zeit erwartet....Vielleicht dasselbe und dann wäre nichts gewonnen, während er bei seiner Ehefrau die Chance sieht, daß es wieder einmal so werden kann, wie es mal war. Den finanziellen Absturz im Falle einer Scheidung nach erfolgter Trennung des Ehemannes von der Ehefrau blenden wir mal aus, obwohl dieser oft auch eine Rolle spielt.

Somit kann ich der Damenwelt nur ein paar Anregungen geben, damit es soweit nicht kommt:
Männer wollen auch verstanden, bewundert, bemerkt und geliebt werden, wie Ihr selbst auch.Sie haben ebenso Bedürfnisse wie Ihr, auch wenn sie anders gelagert sein sollten. Sprecht mit Ihnen darüber und findet Agreements. Ihr möchtet und erwartet selbiges ja auch von eurem Partner. Sollte so eine Situation einmal bei euch auftreten, dann sprecht mit IHM über seine Gründe, warum er sich für eine Geliebte entschieden hat, was nicht läuft und versucht zu ergründen, was Ihm fehlt und was falsch läuft....

Solltet Ihr es bis dahin geschafft haben, und auch die in dem Gespräch zu Tage geförderten Probleme zur Bewältigung in Angriff nehmen, dann hat die Ehe eine Chance.

Wenn man sich allerdings keine Mühe machen will, dies zu ergründen und sich auch Fehler einzugestehen und in der Konsequenz dann daran zu arbeiten, dann greift man einfach zu den besagten Klischees, reicht die Scheidung ein und sagt dann: Der Kerl ist ein Arschloch.
Etwas zu einfach aber man kann sowas dann in Foren posten oder damit jeden umlabern, ob es Ihn oder Sie interessiert, oder auch nicht.

In diesem Sinne:

Beitrag von donravello 11.09.06 - 07:46 Uhr

gute antwort, besonders dieser satz:

"Ihr bedient hiermit mal wieder das allseits beliebte, ausgeleierte Klischee des bequemen Ehemannes, der sein Heimchen am Herd nur zum Putzen und Poppen benötigt."

fühlen sich denn die weiblichen herrschaften so in einer beziehung? als putze und sexobjekt?

wenn es für manche so ist, sollten sie einmal überlegen, weshalb sie sich so fühlen.

grüßle
wolf

Beitrag von darum 11.09.06 - 09:31 Uhr

Weshalb sie sich so fühlen?

Ja meine Güte weils halt Spaß macht sich beschissen zu fühlen und sich von nem Kerl nach strich und faden benutzen zu lassen. Frauen finden das cool, wenn man sie zum poppen und putzen benutzt. Da kommt so richtig Freude auf es gibt nix schöneres auf der Welt.

Also Mann Gottes wirklich fühl Dich mal am Kopfe!

Haushalt ist im allgemeinen nicht das Ding des Mannes, das bleibt an den Damen hängen soviel zum Thema putzen. Und poppen wollen die Kerle doch auch oder irre ich? Tja und wenn ansonsten von einem Typen nix kommt, dann kann es schon mal sein, das sich eine Frau halt wie die billige Putze und Matratze fühlt.

Aber mal gut das die Männer wie immer nichts dafür können.

Beitrag von agostea 11.09.06 - 10:18 Uhr

Und als Frau immer schön auf der Opferrolle rumreiten...#augen

Hach,die armen Hascherln...völlig den bösen bösen Männers ausgeliefert....#augen auf gedeih und verderb als Putze und Matratze missbraucht....#bla

Musst du frustriert sein.
Krempel die Arme hoch und änder was dran - DAS wär mal ne Massnahme.
Aber Opfer spielen ist ja soviel leichter...#cool
Gruss
agostea

Beitrag von donravello 11.09.06 - 11:22 Uhr

wird sie nicht machen agostea.;-)

dazu fehlt ihr grade das quentchen etwas, was eine wirklich frau ausmacht.#augen

grüßle
wolf

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