Gehtes einem nach einem KS wirklich immer ein paar Tage schlecht?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von muffi 09.09.06 - 21:10 Uhr

Frage steht ja schon oben.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Habt ihr euch schlapp gefühlt, oder hat die Narbe einfach nur weh getan???

Danke

Beitrag von zaubertroll1972 09.09.06 - 21:22 Uhr

Hallo,

also ich war ab dem nächsten Tag wieder mobil und bin auch vorzeitig aus dem KH nach hause gegangen.
Am OP Tag selber lag ich überwiegend flach, bin aber auch aufgestanden.
Schlapp fühlte ich mich nicht. Die Narbe tat schon weh, aber da ich mir den Ks selber ausgesucht habe war ich mir dessen bewußt und es machte mir auch nichts aus.
Der Wunsch mein Baby zu versorgen hat mich echt aufgepäppelt.

LG Z.

Beitrag von bunny2204 09.09.06 - 21:23 Uhr

Hallo,

also mir ging es besch...

meine Narbe hat ohne Ende weh getan. Erst nach fünf Tagen konnte ich ohne Schmerzmittel wieder leben...um meinen Sohn konntei ch mich in den ersten Tagen auch nicht kümmern, für jede Kleinigkeit hab ich Hilfe gebraucht.

Würde daher diesmal gerne spontan entbinden...

LG Bunny #hasi

Beitrag von regeane 09.09.06 - 21:46 Uhr

Hi Du!

Ich hatte leider eine Vollnarkose und so war ich die ersten 20 Stunden nicht wirklich fit... aber als ich nach 21 Stunden der Blasenkatheter gezogen wurde und ich das erste Mal aufstehen mußte, tat das schon recht weh. Aber ich bin dann gleich aufgeblieben und zu Ronja gegangen, da ich ja wußte, dass gerade aufstehen und hinlegen schmerzt, und bin auch in den nächsten Tagen im KH viel gestanden gelaufen und meißt nur auf der Bettkante gesessen. Wenn ich mich hinsetzte oder -legte, merkte ich, dass sich die Narbe nach einer Weile zusammenzieht, und so die Schmerzen wieder größer wurden...
Mein Rezept hieß aufrecht bleiben und viel bewegen und am 4. Tag konnte ich dann doch schon ohne großes Stöhnen aufstehen :-)

Alles, alles Gute!
Regeane

Beitrag von lilu2005 09.09.06 - 21:56 Uhr

Hi!

Also mir ging es gar nicht so gut nach dem KS.
Also die ersten 3 Tage hatte ich starke Schmerzen, hab aber trotzdem versucht mein Kind so weit es geht selbständig zu versorgen, was schon sehr mühsam und schmerzhaft war.
Von der Psyche ging es mir mit dem KS auch nicht so gut (wollte ja nie einen freiwillig haben) naja so nach dem Motto: hab es nicht geschafft, mein Kind selbst auf die Welt zu bringen uns so (aber das war nur am Anfang mittlerweile hab ich mich mit abgefunden, denn das wichtigste ist, das sie gesund bei mir ist und das dank KS!).
Dann hatte ich Kreislaufprobleme was aber am Wetter lag, am Tag nach meiner Geburt wurde es sauheiß und die Wöchnerinnenstation war unterm Dach und ständig stillen hat mich zusätzlich ausgelaugt und Kraft gekostet.
Alles in allem fand ich die KS Geburt nicht so toll, aber kein Grund für mich, es noch mal zu wagen, und selbst wenn es wieder ein KS werden sollte, dann weiß ich, dass ich diesmal die erste Zeit nicht so viel von mir selbst erwarten sollte.

Alles Gute für Dich

Beitrag von mona1975 09.09.06 - 22:22 Uhr

Hallo!
Also bei mir war alles Ok,konnte noch am selben Tag abends aufstehen,allerdings mit Hilfe,den egal wie du aus dem Bett willst,brauchst du den Bauchmuskel und der tut natürlich weh!
Aber wenn du dich mal umhörst,sind es immer die Frauen mit Not Ks die unter den schmerzen so leiden,weil sie sich eine Spontane Geburt gewünscht haben.Bei denen die es sich wünschen hörst du meist Positive Erfahrungen,weil wir uns dazu entschlossen haben und uns mit dem schmerz abfinden können,da wir uns mit dem Thema vorher auseinander gesetzt haben.Für mich war klar,das ich besser mit den Narben schmerzen umgehen kann als mit Wehen da zu liegen und alles so nehmen muß wie es halt grad kommt.
Liebe Grüße und alles Gute für euch!
Mona & Denny*5.07.06

Beitrag von buttercup 09.09.06 - 23:03 Uhr

Hallo!

Ich konnte mein Baby drei Tage nach der OP nicht versorgen. Hat mich ziemlich geärgert. Die Schmerzen waren beim Aufstehen einfach zu stark.

Liebe Grüße,

Sandra mit Timon (12 Wo.)

Beitrag von raleigh 09.09.06 - 23:53 Uhr

Also mir tat die Narbe tagelang ziemlich weh. Aufstehen aus dem Bett war eine Quälerei, allerdings war ich auch nicht so begeistert von dem Gedanken Schmerzmittel zu nehmen.

Mein Zugang war dauernd verstopft, so dass ich keinen Tropf mehr wollte und die Tabletten hab ich auch nur kurz genommen. Wenn man sich ordentlich was einpfeift, könnte das aber gehen.

Ich jedenfalls bin ab dem 2. Tag aufgestanden - mit bösen Kreislaufproblemen. Ab dem 3. hab ich mich gezwungen ständig rumzulaufen und ab da, hab ich mein Baby auch allein versorgen können.

Ich hatte aber auch einen Not-KS.

Beitrag von zaubertroll1972 10.09.06 - 09:59 Uhr

Hallo,

ich nochmal.....habe mir die anderen Antworten durchgelesen. Viele haben länger Medikamente bekommen.
Ich wollte noch anmerken daß ich am OP Tag einen Schmerztropf hatte. Der lag auch die ganze Nacht.
Als ich am nächsten Tag alleine Hoch bin, habe ich den Tropf und den Blasenkatheder gleich ziehen lassen.
Ab da brauchte ich auch keine Schmerzmittel mehr. Am OP Tag selber aber war der Tropd nötig.

LG Z.

Beitrag von zwillima 10.09.06 - 10:07 Uhr

Hallo,

ich hatte in der ersten Schwangerschaft einen Notkaiserschnitt. Abends um 22:00 Kaiserschnitt mit PDA, am nächsten morgen um 7:00 hat mich die Schwester schon aus dem Bett geschmissen.

Natürlich war ich nicht schmerzfrei und mir war es auch des öfteren etwas schwindelig. Aber trotzdem konnte ich meine beiden Kinder selbst versorgen und hatte sie auch bei mir im Zimmer zum schlafen.

Schmerzmittel brauchte ich keine, es war wirklich zum Aushalten. Daß jemand drei oder vier Tage im Bett liegt und nicht aufstehen kann, obwohl es keine Komplikationen gab, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen.

Aber wie bei allem anderen auch...jeder hat ein anderes Schmerzempfinden und ist unterschiedlich belastbar.

L.G.
zwillima

Beitrag von raleigh 10.09.06 - 11:56 Uhr

Das Zauberwort heißt "Vollnarkose". Das ist für den Körper eine zusätzliche Belastung - die einen vertragen es besser, die anderen schlechter.

Den ersten Aufstehversuch hatte ich am nächsten Morgen gegen 8 Uhr - schon im Sitzen legte entschied die Schwester, dass ich damit besser noch warte.

Die Dusche am 2. Tag war schon drin, allerdings auch da musste jemand dabei sein, denn die Sicht trübte sich und ich hörte alles wie durch Watte. Am Abend des zweiten Tages wankte ich dann ins Stillzimmer, nachdem ich die Physiotherapeutin gebeten hatte, mir ein paar Tricks gegen den schwachen Kreislauf zu zeigen.

Einen Tropf hatte ich auch nur in der Nacht nach der OP. Danach bekam ich zweimal Ibuprofen-Tabletten. Das war's.

Andere nehmen da mehr - je nach Befinden und zu recht. Die sind nicht schwächer als ich oder ich bin ja soviel härter, sondern sie sind andere Menschen deren OP nicht mit meiner zu vergleichen war.

Eine OP verträgt auch jeder unterschiedlich gut - liegt nicht nur am Schmerzempfinden, sondern auch am Körperbau, an der Lage und Größe des Schnitts (je nach Ursache des KS ist da auch mehr oder weniger Sorgfalt dabei), wie stark ist das Gewebe beansprucht und und und...

Nur für den Fall, dass ich dein Posting missverstanden habe, aber es erschien mir doch sehr "seht-mich-an-ich-bin-so-hart-im-nehmen".

Beitrag von zwillima 10.09.06 - 12:40 Uhr

"Aber wie bei allem anderen auch...jeder hat ein anderes Schmerzempfinden und ist unterschiedlich belastbar."

Mehr brauche ich nicht zu sagen, oder?


Beitrag von raleigh 10.09.06 - 13:42 Uhr

Klingt halt wie: Manche sind Mimosen und andere nicht.
Als wären Unpässlichkeiten nach einem KS eingebildet.

Beitrag von zwillima 10.09.06 - 15:05 Uhr

Das habe ich nirgendwo behauptet.
Ich habe lediglich wie 10 andere User auch geschrieben, daß ich es nicht als sooo schlimm empfunden habe.

Ich hatte übrigens eine Zimmergenossin, die hat lauthals geweint als sie einen Einlauf bekam. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen, muß man aber akzeptieren. So unterschiedlich sind halt die Menschen.

Beitrag von sohnemann_max 10.09.06 - 13:01 Uhr

Hi,

nein, nach einem KS muss es einem nicht schlecht gehen.

Ich hatte einen an einem Sonntag, 14 Uhr. Um 18 Uhr habe ich bereits wieder Abendbrot gegessen.

Am Montag musste ich gleich nach dem Frühstück raus aus dem Bett, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt. Der Katheder wurde gezogen und ab diesem Zeitpunkt musste ich mich auch 24 Stunden alleine um meinen Zwerg kümmern.

Einen Tag später - Dienstag - stand ich schon wieder unter der Dusche...

Die Narbe hat mir ehrlich gesagt nicht wirklich weh getan. Klar ziept und zerrt es ab und zu mal. Auch das Lachen und Nießen ist nicht wirklich angenehm, aber unter Schmerzen verstehe ich etwas anderes.

Schlapp gefühlt habe ich mich nicht durch den KS. Nur als ich nach 3 Tagen abgestillt habe und dafür Tabletten bekommen habe, war ich unwahrscheinlich müde. Ich wollte einfach nur schlafen, schlafen und schlafen - musste mich aber zusammenreißen wegen unserem Zwerg.

Liebe Grüße
Caro mit Max 25 Monate

Beitrag von lilywhite6 10.09.06 - 13:16 Uhr

hi muffi!

ich hatte vor 1,5 wochen einen wunschkaiserschnitt und muss sagen mir gehts echt gut. bis vor 2 tagen hat die narbe noch beim aufstehen und hinsetzten geschmerzt aber sonst gehts echt gut. war total überrauscht als ich die stripes am 5. tag wegbekam. die narbe schaut super aus. ganz ein dünner strich und schon super verheilt.
wie gesagt mir gehts gut, obwohl ich gezwungener maßen (kleine hat einen herzfehler, ich wurde verlegt auf mutterkindzimmer in kinderklinik wo ich nicht mehr patient sondern begleitperson war) am 3. tag schon entlassen wurde und schon am 2. tag rumrannte wie die blöde.

lg
lily

Beitrag von samuria 10.09.06 - 13:57 Uhr

Ich bin 6std. nach dem KS wieder aufgestanden. Den OP Tag und den Tag danach brauchte ich noch wenig Schmerzmittel, aber ich habe gleich von Anfang an mein Baby selbst versorgt #freu und bin dann am 2ten Tag nach dem KS auch schon nach Hause gegangen.

#liebdrueck

Beitrag von jezzi 10.09.06 - 14:44 Uhr

Naja, das liegt wohl immer daran wie empfindlich man mit Schmerzen ist.
Ich persönlich habe den KS nicht als soooo schlimm empfunden. Wollte zwar auch lieber spontan entbinden, hat aber leider nicht sollen sein. Hab mich allerdings auch nie auf eine spontane Geburt versteift. Hab einfach alles auf mich zukommen lassen. Die Entscheidung zum KS fiel nach 12 Stunden Wehen, wegen Gestose mit beginnendem hellp. Mir war in dem moment nur der kleine wichtig, also raus mit ihm...
KS war um 14:30 Uhr. Sollte dann aber auch erst am nächsten morgen aufstehen. Hatte einen Tropf mit Schmerzmittel. Am nächsten morgen ging es früh aus dem Bett. Blasenkatheder wurde gezogen und von da ab muß man halt dadurch! War jetzt nicht supertoll und angenehm aber auszuhalten. Habe meinen kleinen auch selbstversorgt. Lachen, Husten , niesen ist ziemlich ätzend, sonst ist es mehr das Gefühl eines übelsten Muskelkaters.
Mittlerweile ist schon ein Jahr um und außer einer 10 cm blasseb Linie nicht mehr viel zu sehen. Hoffe aber immer noch auf eine nächste spontane Geburt.


Gruß JEssi