Beikost bei allergiegefährdetem Baby

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Beitrag von baroninsamira 09.09.06 - 21:42 Uhr

Hallo,
mein Sohn ist jetzt 4 Monate alt und ich mache mir langsam gedanken wann und vor allem mit was ich anfangen soll zu füttern. Er ist allergiegefährdet und bekommt jetzt noch die HA-Nahrung. Normalerweise fängt man ja mit Karotte an zu füttern, aber jetzt habe ich schon gehört das man das in diesem Fall nicht machen soll weil Karotten auch Auslöser für Allergien sein können und man lieber Kürbis oder Zucchini nehmen soll. Jeder sagt etwas anderes, hat jemand Erfahrung damit?

#danke
Gruß Christiane

Beitrag von almut 09.09.06 - 21:44 Uhr

Hallo,

ich habe mit Pastinake angefangen...... gibt es bei dm.

Habe dann aber selber gekocht.

#herzlich
Bianca

Beitrag von schneeflocke3 09.09.06 - 21:52 Uhr

Hallo :-)

also meine Kleine ist auch allergiegefährdet. Sie bekam erst Humana HA1 , dann die HA 2er , nachdem sie sich daran gewöhnt hatte, bin ich bei ihr mit 5 Monaten langsam mit der Beikost angefangen.
Sie hat zuerst Kartoffeln & Karotten bekommen, die hat sie sehr gut vertragen und es schmeckte ihr. Nach 3 Wochen hab ich es dann mit Blumenkohl probiert, war auch kein Problem.
Ich hab ihr immer 2-3 Wochen lang ein Gemüse gegeben und dabei mir eine Liste erstellt, wo ich notiert habe , was sie gegessen und auch getrunken hat und wie sie es vertragen hat. Mit 7 Monaten hab ich dann Fleisch zugegeben. Bin mit Hühnchen angefangen, dann Pute und Rind , war alles ok.
Nur beim Obstgetreidebrei ist es etwas schwierig. Wir haben da mit dem Obst immer leichte Probleme. Sie reagiert auf Pfirsich & Erdbeeren allergisch.
Aber man merkt schnell, was ein Kind verträgt und was nicht. Besonders gut gefällt es mir mit der Allergieliste.Kann ich nur empfehlen. Da trag ich übrigens auch ein, wenn sie z.B. auf ein Medikament allergisch reagiert.
Also viel Spaß bei den ersten Fütterungsversuchen.

Liebe Grüße, Sandra und Vanessa Samira
die seelig schlummert #stern

Beitrag von 400 10.09.06 - 07:19 Uhr

Hallöle,

hab gestern dazu einen interessanten Beitrag gefunden. Karotte soll man noch nicht zufüttern wegen dem Nitratgehalt. Kürbis sei besser. Kartoffeln und Zucchini sind für den Anfang eine gute Lösung. Nicht zu viel Abwechslung ca. 4 Wochen das gleiche Gmüse), damit man sehen kann, welche Nahrungsmittel das Kind verträgt. Ab dem 7. Monat kann man Getreidbreie zuführen, am besten Vollweizengries oder Dinkelgries. Haferflocken können, wenn sie zu früh gefüttert werden, Allergien auslösen. Und Milch, Eier und Fisch erst nach dem 1 Lebensjahr.

Es soll eigentlich auch erst ab dem 6. Monat mit Beikost angefangen werden, da erst dann der Magen das entsprechende Enzym zur Verdauung bildet. Beginnt man zu früh, können später Allergien entstehen:

"Der Darm spielt beim Immunsystem des Menschen eine entscheidende Rolle. In den Darmzotten bilden sich Immunkörper, die für die körpereigene Abwehr gegen Fremderreger zuständig sind. Wird der Darm im Säuglingsalter durch zu frühe Beikost und/oder zu viele verschiedene Einweiße überfordert, können sich diese Immunkörper nicht richtig bilden bzw. entwickeln. Sie greifen dann später ganz normale Stoffe (Fremdeiweiße) an und lösen damit eine Überreaktion aus - die Allergie."

So, genug Bücherwissen für einen Tag, ich hoffe, daß man sich drauf verlassen kann.

Gruß, Suzy