1,2 oder mehr Kinder?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ewi70 09.09.06 - 22:48 Uhr

Hi zusammen

Habe letztens einen Bericht gelesen. Da erzählte eine Frau, dass sie und ihr Mann sich bewusst für nur ein Kind entschieden haben, da sie beide als älteste zuhause keine tollen Erfahrungen gemacht hatten. Sie wollen nun ihrem Sohn ersparen, dass er zurückstecken muss wegen eines kleinen Geschwisterchen.
Wie seht ihr das, oder wie habt ihr das erlebt? Ich habe eine 4 Jahre jüngere Schwester. Sicher habe ich mich manchmal über die Situation geärgert. :-[Teilen, sie manchmal mitnehmen oder beaufsichtigen usw. Aber jetzt sind wir die besten Freundinnen.#liebdrueck
Nun habe ich selbst 2 Kinder (3 und 1 Jahr alt). Und momentan habe ich schon auch das Gefühl, dass der Grosse öfters zurückstecken muss, da die Kleine viel Zeit und Nerven braucht mit laufen lernen, überall raufklettern, nicht schlafen usw.#schwitz #schwitzSie sind halt auch sehr verschieden.
Wie seht ihr das? Bei euch selbst oder auch bei euren Kindern?
Würde mich einfach mal intressieren.

Danke für eure Antworten#danke

Ewi mit Mike und Kim

Beitrag von zaubertroll1972 09.09.06 - 23:03 Uhr

Hallo,

wir haben uns bewußt für ein Kind entschieden.
Es paßt hier einfach am besten und wir können so weiterhin gut leben, so wie wir es eben möchten.
Unser Sohn kann trotzdem teilen, nimmt Rücksicht und hat ein gutes Sozialverhalten. Das sind Dinge die kann man seinem Kind immer beibringen, egal wieviele Geschwister es zuhause sind.
Das einzige was ich ihm nicht bieten kann ist, daß er noch jemanden hat, wenn wir nicht mehr da sind. Okay, außer seine Cousins und Cousinen und sowas eben.
Aber man weiß nie ob die Kinder später noch guten und engen Kontakt zueinander haben. Eine Garantie gibt es dafür nie!

LG Z.

Beitrag von jokie 09.09.06 - 23:59 Uhr

Hallo Ewi,

irgendwie stand für uns nach der Geburt von Merle so rein aus dem Bauchgefühl heraus fest, dass es bei einem Kind bleiben wird. Wie sie es irgendwann finden wird weiß ich ja jetzt noch nicht. Ich habe mir schon das eine oder andere Mal Gedanken gemacht, wie es für sie ist, wenn wir mal nicht mehr sind, denn sie hat auch nur einen Cousin, der auch noch 12 Jahre älter ist als sie. Aber es gibt ja auch noch gute Freunde etc. Wir haben ja auch noch einen Hund und zwei Katzen, also ganz einsam wächst Merle dann doch nicht auf ;-).

Ich habe noch einen drei Jahre jüngeren Bruder und kenne von Zuhause (leider :-() nur das Negativ-Beispiel, daß meine Mutter total überfordert war, Depressionen hatte (aber sich nicht helfen lassen wollte/will! bis heute, denn sie hat ja nichts :-[) und sie und mein Bruder sehr viel ihren Frust an mir ausgelassen haben. Für mich gibt es nichts schlimmeres, als wenn ich mehrere Kinder hätte und dann feststellen würde, ich wäre genauso überfordert und meine Kinder hätten darunter zu leiden #heul. Mich hat das echt geprägt und ich habe noch heute an dem zu knabbern. Dann lieber nur ein Kind.

LG Britta u. Merle Antonia (fast 14 Monate, ohne Geschwister aber dafür mit einigen Haustierchen ;-))

Beitrag von meljo2701 10.09.06 - 07:55 Uhr

Guten Morgen Ewi,

ich bin ein Sandwichkind, habe also eine ältere und eine kleine Schwester. Ich kann nicht behaupten, dass unsere Eltern irgendjemanden bevorzugt hätten. Klar gab es sicherlich mal Situationen in denen der eine oder andere mehr Aufmerksamkeit hatte, aber insgesamt war es ausgeglichen. Wir waren auch nicht immer einer Meinung und haben uns viel gestritten und manchmal sogar fast geprügelt, aber wir haben anderen gegenüber immer zusammen gehalten. Und seit wir nicht mehr zu Hause wohnen verstehen wir uns noch besser.

Ich wollte immer mindestens zwei Kinder haben. Nach Aaron's Geburt war ich mir irgendwann nicht mehr so sicher, weil ich mich als Hausfrau und Mutter nicht wohl fühlte. Mittlerweile gehe ich seit gut 3 Monaten wieder 50 % arbeiten und es geht mir wieder bestens.

Jetzt möchte ich wieder ein zweites Kind, aber es steht für mich fest, dass ich auch dann möglichst schnell wieder arbeiten gehe.

Ob Geschwister sich verstehen weiß man natürlich vorher nicht und man muss sich selber wahrscheinlich auch oft prüfen, ob der Große genug Aufmerksamkeit erhält, aber in meinen Augen ist es ein Wagnis das sich lohnt. Auch wenn die Kinder sich später das Erbe teilen müssen. ;-)

Eine Freundin kommt aus einer kleinen Familie, sie Einzelkind, nur einen Onkel, nur einen Cousin, eine Schwägerin und jetzt ein Kind und dabei soll es auch bleiben, weil sie es schön fand nicht teilen zu müssen. Ihrer Persönlichkeit hat es nicht geschadet, soll heißen sie ist lieb, kann teilen, ist aufmerksam, kann zuhören und hilft wo sie kann. Aber als es um ihre Hochzeit und Taufe des Kindes ging fiel ihr auf, dass sie als Trauzeugen und Taufpaten kaum Auswahl hatten (da es aus der Familie sein sollte), weil nicht viele da sind. Und das findet sie selber schade.

Ich finde es schön aus einer großen Familie zu kommen (2 Schwestern, 6 Tanten mit dazugehörigen Onkeln, 13 Vetter und Kusinen, davon 6 verheiratet mit insgesamt 5 (fast 6) Kindern). Und deshalb werden wir nächstes Jahr über ein Geschwisterchen für Aaron nachdenken.

So, jetzt reicht's an #bla#bla#bla

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Lieben Gruß

melanie

Beitrag von bebe20 10.09.06 - 08:14 Uhr

Guten Morgen,

also ich bin ein Sandwichkind- meine Schwester ist 2,5JAhre älter und mein Bruder 7Jahre jünger wie ich. Ich fand es toll mit Geschwistern, auch wenn es mal Knatsch gab und ich habe gerne auf meinen Bruder aufgepasst! Bei meiner Schwester habe ich immer tolle Tipps bekommen und habe heimlich ihre Sachen angezogen ;-)

Das Erik kein Einzelkind bleiben wird, wussten wir, aber so schnell war das zweite nicht geplant #schwitz Wir möchten drei Kids haben, das dritte soll ein Nesthäckchen werden#schein Aber wenn es nach mir ginge, könnten da noch mehr hinzu kommen#hicksumso mehr Kids, umso schöner finde ich es#freu

LG, BEa + Erik 12m + Anna 24.ssw

Beitrag von visilo 10.09.06 - 08:16 Uhr

Wir haben uns sehr bewußt nur für ein Kind entschieden. Sowohl mein Mann als auch ich waren Einzelkinder und fanden es nicht so schlimm. Ich muß gestehen ich hätte gegenüber meinem Sohn immer ein schlechtes Gewissen wenn ich noch ein Baby bekommen würde. Bis jetzt konnte ich mich voll Lukas widmen, wenn noch ein Kind da wäre ginge das nicht. Außerdem hätte ich dem anderen Kind gegenüber ein noch schlechteres Gewissen weil ich weiß das ich ihm niemals so viel Zeit widmen könnte wie ich es am Anfang bei Lukas tuen konnte. Im der Kindheit hatte ich viele Freunde mit Geschwistern und ich kenne nur eine die damit glücklich war die anderen waren meist die ältesten und mußtem immer auf die kleinere aufpassen und sie immer mitschleppen, sie haben es damals wirklich gehaßt. Auch waren sie immer die schuldigen wenn der kleinere weite war immer der Große Schuld. Sowas muß ich nicht haben. Aber das sieht wohl auch jeder anders.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von muttiistdiebeste2 10.09.06 - 10:30 Uhr

Hallo Ewi,

seit es die Menschheit gibt, sind Großfamilien das "normale" Familienmodell. Von unserem ganzen Sozialverhalten her sind wir darauf angewiesen in größeren Familien und Gruppen zu leben, um uns gegenseitige Unterstüzung zukommen zu lassen.

Nach der Geburt meines ersten Kindes (Kaiserschnitt), wollte ich auch erstmal nicht mehr, aber das lag nur an dem schrecklichen Geburtserlebnis. Was soll ich sagen.....ich bin jetzt in der 24. Woche wieder schwanger und freu mich auf Nummer 2.
Es ist nomal, dass das erste Kind nach der Geburt des zweiten zurückstehen muss, aber das schadet dem Kind gar nicht, ganz im Gegenteil, es lernt sich dadurch in eine Gemeinschaft einzufügen und seine Bedürfnisse für die Bedürfnisse eines anderen Menschen zurückzustellen.

Wir wollen auf jeden Fall noch ein drittes Kind, mehr wird wahrscheinlích nicht mehr drin sein, weil ich schon zu alt bin :-(
Ich kenne viele Familien mit 4 und mehr Kindern und weder die Eltern noch die Kinder haben sich je darüber beklagt. Natürlich wird das Erbe auf mehr Köpfe aufgeteilt, aber es gibt auch viel Unterstützung in schwierigen Lebenssituation, aber auch bei praktischen Sachen wie Umzug, Auto reparieren, etc. pp. Und es ist immer was los in der Bude #freu

lg Ellen

Beitrag von zenaluca 10.09.06 - 10:35 Uhr

Hallo Ewi!

Ich bin die älteste von dreien und habe noch zwei jüngere (2 und 6 Jahre jünger) Brüder. Natürlich haben wir uns als Kinder auch mal nicht vertragen, alles andere wäre ja auch seltsam, heute sind wir aber dicke Freunde und Familie ist für mich sehr wichtig. Ich hätte gerne noch mehr Geschwister gehabt, meine Eltern auch noch gerne mehr Kinder, aber dann wäre es finanziell wohl recht knapp geworden.

Mein Mann hat eine (5 Jahre) jüngere Schwester, mit der er sich ebenfalls sehr gut versteht.

Für uns war von Anfang an klar, dass wir viele Kinder haben möchten. Im Moment ist Nr. 2 in Produktion und wenn es sich finanziell machen läßt kommen bestimmt noch 2 dazu. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mir ein Leben als Großfamilien-Managerin recht gut vorstellen kann ;-)

LG Larissa (32ssw) + Eliano (15.09.04)

Beitrag von lajo 10.09.06 - 12:27 Uhr

Hi,
ich bin auch ein Sandwichkind, aber wir haben alle gleich bekommen. Wir ahben uns bewußt für ein Geschwisterchen entschieden, weil wir einfach merkten, dass unsere erste das brauchte. Meine beiden sind 25 Monate auseinander und nun kommt das letzte Kind. Unsere beiden lieben sich über alles und spielen viel zusammen. Die Große wird 4 Jahre alt und sgat immer, dass sie auf ihre Schwester allein aufpassen will. Natürlich machen wir das nicht, aber daran sieht man, dass sie sich nicht über ihre Schwester ärgert, das sie da ist. Und unsere Kinder freuen sich über das andere Baby sehr.
Ich kenne aber auch Einzelkinder die gerne ein Geschwisterchen hätten und Eifersüchtig auf die anderen sind.
Aber ich denke, das muß jedes Paar selbst eintscheiden wie viele Kinder sie bekommen.

Beitrag von sohnemann_max 10.09.06 - 13:17 Uhr

Hi Ewi,

ich bin Einzelkind, mein Mann hat noch einen Bruder, welcher 5 Jahre älter ist als mein Mann.

Ehrlich gesagt merke ich keinen Unterschied zwischen Einzelkind und nicht Einzelkind. Für mich kommt es vielmehr auf die Erziehung an. Jedes Kind kann Teilen lernen und rücksichtsvoll mit anderen umgehen - dazu braucht es sicherlich kein Geschwisterkind.

Ob wir nun noch ein Geschwisterkind bekommen hängt wohl von der Laune Mutter Natur ab. Wir basteln nun schon 14 Monate und bisher hat es nicht geklappt. Wenn es bis November nicht mehr klappt, belassen wir es bei unserem Schatz.

Wir finden es in der heutigen Zeit gar nicht schlimm, ein Einzelkind großzuziehen. Es ist einfach so, dass wir einem Kind mehr bieten können als wenn wir zwei hätten. Für uns persönlich ist es eben auch wichtig, dass wir uns unser Haus finanzieren können, zwei Autos und noch regelmäßig in den Urlaub fahren können und das ohne, dass ich arbeiten gehen muss. Jeder von uns hat seine Hobbys die gepflegt werden, Tiere die versorgt werden möchten und demnächst wird dann unser Sohn auch mit Wünschen daherkommen.

Von den ganzen Aspekten her sind wir uns eigentlich gar nicht mehr wirklich sicher, ob wir noch ein weiteres Kind haben möchten - wir lieben unser Leben so wie es bisher ist.

Doof oder?

Liebe Grüße
Caro mit Max 25 Monate

Beitrag von blitzi007 10.09.06 - 20:55 Uhr

Hallo,

ich wollte schon immer mindestens 2 Kinder haben, da ich als Einzelkind aufgewachsen bin und mich oft allein gefühlt habe.

Allerdings möchte ich jetzt auch kein 3. Kind mehr, da wir uns als Familie "komplett" fühlen.

lg Tina + Phil (heute 2 J.) u. Vivienne (15 Wochen)