Umfrage: streitet ihr euch auch so oft, seit das Baby da ist?

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Beitrag von schokoladi 10.09.06 - 04:56 Uhr

Hallo!
Unsere kleine Maus ist jetzt 15 Wochen alt und ich bin sooooo froh, dass sie da ist! Doch eines macht mir echt zu schaffen: ich kenne meinen Mann jetzt schon übr 10 Jahre und wir hatten immer eine total harmonische Beziehung. Seit unsere kleine da ist, hab ich das Gefühl, dass wir uns kaum noch verstehen. Wir sind beide oft und schnell genervt und oft gebe ich ihm patzige Antworten, wenn er was zu mir sagt und das nicht dem entspricht, was ich mir erhoffe. Ich hab echt das Gefühl, dass ich ihn meistens falsch verstehe oder dass ich zu schnell genervt bin, weil er immer´, wenn ich ihn was frage, nochmal nachfragt. (Beispiel: Kannst du sie wickeln?" ER:" was, jetzt?" Ich: " Nein, MORGEN! Natürlich jetzt!" Davon gibt es viiiiiiele Beispiele... Dann denkt ich mir: "Mensch, das hab ich doch grade gesagt!" Ich fühl mich so unverstanden. Und auch er fühlt sich nicht wohl, ich merke das. Wie kommt man da wieder raus, denn eigentlich ist doch alles O.K. bei uns. Die kleine ist meist lieb und ich liebe ihn auch. Wem geht es ähnlich? Und was macht ihr dagegen? Gruß, Alice

Beitrag von eisbaer.baby 10.09.06 - 05:36 Uhr

ohje! lasst euch bitte nicht unterkriegen #liebdrueck
das ist ganz typisch und ist bei fast jedem paar so! bei uns ging dieses ganze drama ein jahr!!! #schock

seit angelinas erstem geburtstag läuft es wieder richtig super, natürlich auch vorher phasenweise aber es war eben auch teilweise richtig schlimm!

wir haben uns wegen absoluter kleinigkeiten angezickt und so heftig gestritten, dass ich mir mit der kleinen bereits eine wohnung suchen wollte!
angelina war am anfang ganz furchtbar, sie hat tagsüber sehr viel geweint, so dass ich mich doll gefreut hab, wenn mein freund abends nach hause kam aber nicht, um seinetwillen, sondern damit ich endlich aus dieser schreihölle rauskomme!
ich war oft total fertig und genervt und da ich's ja nicht an der kleinen auslassen konnte, musste er halt herhalten - furchtbar!

zum anderen konnte er mit der kleinen nix anfangen - er hatte immer angst, dass "da was kaputt geht" und wusste nicht, wie er sich mit ihr beschäftigen soll - das hat mich wahnsinnig gemacht, zumal ich mich ja auch den ganzen tag mit ihr beschäftigen musste!

dann war er der auffassung, jetzt wo ich den ganzen tag daheim bin, bin ich auch für den haushalt zuständig. da ich aber auch noch von zu hause arbeite und auch mal meine freizeit brauchte, bin ich da manchmal einfach nicht dazu gekommen... da war natürlich wieder streß vorprogrammiert!

dann kam noch die phase, in der er mir unterstellte, ich würde fremd gehen ... klar, mit baby daheim den ganzen tag klappt auch diese unternehmung super!!!!#augen

tja, wie wir da wieder rausgekommen sind, kann ich dir gar nicht so genau sagen, leider haben wir keinen babysitter oder ähnliches, der mal auf die kleine aufpassen kann, damit wir mal wegkönnen oder so - wir haben uns halt einfach ausgesprochen, es sind viele tränen gelaufen und jeder hat gesagt, was ihm nicht passt und was geändert werden muss und wir sind zu dem schluß gekommen, dass uns die gleichen dinge stören - oh wunder, wir waren mal wieder einer meinung!

wenn eure beziehung vorher stark genug war, werdet ihr euch von einem 4-kg-bündel nicht aus der bahn werfen lassen!
lass deinem mann zeit, sich an die situation zu gewöhnen und überfordere ihn nicht unabsichtlich mit babypflege etc. - männer können damit oftmals nix anfangen und haben regelrecht angst davor!

die zeit mit kleinkind so ab einem dreiviertel jahr wird wunderschön auch für deinen mann und eure tochter (oder sohn?), das wirst du sehen! wenn sie das erste mal papa sagt und anfängt sich zu freuen, wenn er von arbeit kommt, ist das alles vergessen - versprochen!

rauft euch zusammen! bei uns hat es geholfen, einfach mal nebeneinander her zu leben - wir waren zwar in einer wohnung, haben aber kaum gesprochen - wir brauchten diese zeit zum "ausspannen" und haben uns dadurch nicht unter druck gesetzt!

ihr schafft das auf jeden fall aber du darst nicht zu ungeduldig sein!

lg bianca

Beitrag von daylana 10.09.06 - 09:18 Uhr

Hallo Alice,

bei uns war es am Anfang ähnlich, denn man ist doch manchmal etwas unter Strom, gerade wenn alles auf einmal kommt. Ich habe auch festgestellt, das ich vieles vorraus gesetzt habe bei meinem Schatz, aber die meisten Männer doch so sind, dass man ihnen klar sagen muss was man möchte. Seit kurzem unternehmen wir auch wieder regelmäßig als Paar was zusammen und das wirkt wirklich wunder, wenn man mal wieder nur Paar sein kann für einige Stunden.

Durchhalten! Es wird auch wieder besser.

LG

Tanja & Melissa

Beitrag von schokoladi 10.09.06 - 10:00 Uhr

Danke für eure Antworten! Und danke, dass ihr mir Mut macht, dass es wieder anders wird, wenn die Kleine etwas älter ist. Denn so macht das alles keinen Spaß mehr. Ich hab auch schon zu meinem Schatz gesagt, dass ich jetzt am Besten nichts mehr mit ihm rede, denn wenn wir miteinander reden, dann ist jedes mal das Gezanke da. (wir schreine nicht oder so, aber jeder ist genervt, schüttelt den Kopf, fühlt sich unverstanden). Aber das nichtmiteinaderreden kann ja auch nicht die Lösung sein. Dazu setze ich mich viel zu gern mit Problemen auseinader#gruebel. Ja, ich hoffe, dass bei uns bald wieder eine etwas andere Stimmung herrscht und wir uns wieder richtig lieb haben#liebdrueck. Kommt Zeit , kommt Rat...
liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Alice

Beitrag von katta0606 10.09.06 - 11:24 Uhr

Hallo,
man, was seid ihr alle früh wach :-)

Zu Deinem "Problem": Wir haben das auch. Grade abends. Da ist die Kleine eh immer etwas unruhig, weil sie das Erlebte von Tag verarbeitet - und da kann ich es üüüberhaupt nicht ab, wenn ich meinen Mann z.B. bitte, den Fernseher etwas leiser zu stellen, er das auch artig tut, aber im selben Moment die Fernbedienung mit einem lauten Knall auf den Tisch fallen lässt - und sich dann och wundert, wenn die Kleine wieder aufwacht und ich ihn dafür anschnautze.
Mir ist es ehrlich gesagt am liebsten, wenn mein Mann abends rausgeht, wenn ich für die Nacht stille. Helfen kann er mir dabei ja eh nicht.
Ansonsten bin ich eigentlich mit ihm und seiner Vaterrolle recht zufrieden - auch wenn er manchmal etwas schneller sein könnte (z.B. wenn die Kleine schreit und er sie rausholen soll) oder etwas mehr Einfühlungsvermögen beweisen könnte (siehe Fernbedienung).

LG Katja mit Mara (13 Wochen)

Beitrag von trawni 10.09.06 - 13:25 Uhr

Hallo Alice!

Wir haben auch ständig Zoff seit unsere Kleine (10 Wochen) da ist.
Ich denke das liegt daran, dass viele Männer nicht verstehen wollen, dass man nach einem Tag mit Kind (auch wenn man nicht zur Arbeit gegeangen ist) erledigt und erschöpft sein kann. Mein Mann ist der Auffassung ich könnte den ganzen Tag schlafen. Im Haushalt hilft er sowieso nicht mit, da ich ja eh zu Hause bin.

Jetzt schläft er gerade. Er war nämlich gestern den ganzen Tag (und Nacht) fort und ist sturzbetrunken nach Hause gekommen. Geschlafen hat er auf der Couch (hab ihn aus dem Schlafzimmer geschmissen).

Ich bin echt traurig, dass es bei uns nicht merh so läuft. Hatten immer eine gute und sehr stabile Beziehung. Eigentlich bin ich echt enttäuscht da ich dachte er würde sich mehr um sein Kind kümmern. Hoffe es wird wieder einmal besser.

Lg trawni