Radioaktiv belastetes Säuglingswasser

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Beitrag von antigone1973 10.09.06 - 06:51 Uhr

Guten Morgen, Ihr Lieben
Ich habe gestern einen Artikel im Spiegel gelesen (vom 28.08.). Ich zitiere mal:

Strahlendes Wasser
Wegen zu hoher radioaktiver Belastung sind in Bayern und Nordrhein-Westfalen zwei Mineralwassermarken aufgefallen, die mit dem Zusatz „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ beworben werden. Die Lebensmittelaufsicht in Mönchengladbach hatte festgestellt, dass das Mineralwasser „TIP Herrather Jungbrunnen“, das in EXTRA- und REAL Märkten verkauft wird, den zulässigen Strahlungswert um fast ein Drittel übersteigt. Ursache ist ein zu hoher Anteil der Radionuklide Radium 226 und 228. Die Abfüllerfirma Krings Fruchtsaft verweist auf andere Messungen, wonach die radioaktive Strahlung des Wassers unter dem erlaubten Wert für Babynahrung liege. Trotzdem will das Unternehmen nun einen Filter installieren, „der die Einhaltung des zulässigen Grenzwertes“ in jedem Fall sicherstelle. Auch bayrische Behörden finden in einem Mineralwasser für Säuglingsnahrung zu hohe Strahlenwerte. Das Verbraucherministerium dort weigert sich jedoch, den Namen des Herstellers zu nennen.

Nun beunruhigt mich der Artikel insofern nicht, da ich dieses Wasser nicht benutze. Allerdings wirbt eben jenes Wasser mit dem Prädikat „sehr gut“ von Ökotest. Und das ist eben doch bedenklich. Da ich bisher immer deren Urteil vertraut habe. Worauf soll man sich noch verlassen können?

Beitrag von pfirsichring 10.09.06 - 11:24 Uhr

Uns schon, wir haben es nämlich unserem Kleinen gegeben. #heul