Muss jetzt was los werden

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von deoris 10.09.06 - 12:19 Uhr

Hallo
Levin ist jetzt 32 Monate und geht seit einem Monat in Vorkindergarten,es ist nicht der KiGa in dem Levin später in KiGa gehen wird .Nun,Levin fühlt sich da ziemlich unwohl ,ich weiß nur nicht wie ich das alles beurteilen soll ,da die Anfangszeit immer etwas schwierig ist,wenn die Kinder in den KiGa kommen.Er geht auch nur 3 mal in der Woche für 2,5 Stunden dahin und einmal gibt es noch turnen mir Eltern zusammen.
Levin ist schon länger trocken und die ersten 2 Wochen klappte das auch im KiGa ganz gut ,doch danach hat er jedes mal in die Hose gepillert ,dann habe ich ihm eine Windelhose angezogen und habe das der Erzieherin gesagt.Als ich ihn abgeholt habe,fragte ich ob er auf der Toilette war ,sie meinte nein,doch zu Hause sagte Levin ,dass die Erzieherin ihm sagte ,er soll in die Windeln pinkeln.Ich glaube nicht dass er das ausdenken kann,darüber war ich sehr sauer,hatte aber noch nicht die Gelegenheit ,sie darauf anzusprechen ,weil Levin krank wurde.
Ja seit dem er da ist ,ist er immer krank,und kommt gar nicht aus den Schnotten heraus ,mich kotz das mittlerweile an.Ich weiß dass die Kinder krank sein müssen ,doch habe ich das Gefühl ,dass bei ihm auch die Psyche eine große Rolle spielt.
Irgendwie ist er total komisch geworden ,er ist sehr grob und schreit ständig,man kann ihm nichts recht machen ,er regt sich wegen Kleinigkeiten auf.Ja,natürlich kann es nur eine Phase sein .Dann sagte er aber dass die Erzieherin nicht nett ist und alle anderen sind nett.So das erstmal dazu.
Letzte Woche rief mich der KiGa an ,wo Levin auch nächstes jahr hingehen solle,sie bieten schon ab dem nächsten Monat ein Eingewöhnungsplatz für ihn,2 mal in der Woche für von 9-12 Uhr.Ich finde das ganz gut da er ja auch in diesem KiGa dann auch bleiben wird und 2 Tage finde ich besser und auch nicht so viel wie 4.Doch mache ich mir jetzt Gedanken,das ich ihn von einer Gruppe in die andere schleppe und er total durcheinander ist.Von der anderen Seite ist der KiGa ja direkt an unserem Haus und auch der spätere Aufenhalt für ihn und ich möchte so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen ,so dass diese Eingewöhnung für mich so schnell wie möglich recht ist .Was soll ich machen,Er ist noch nicht mal 3 Jahre alt ,ich bin selber total durcheinander und von Gewissensbissen geplagt :-(.

Was soll ich machen???

LG Deoris

Beitrag von sternchen200680 10.09.06 - 12:39 Uhr

Hallo deoris,

wie du schreibst, fühlt sich dein Kleiner in der jetzigen Einrichtung nicht wohl: ein Wechsel wäre wirklich sinnvoll. Denn die Erzieherin geht nicht.

Mit der Eingewöhnung solltest du möglichst flexibel sein- es so gut einrichten können, wie möglich.
Wenn ihm es dort, wo er ist, nicht wirklich gefällt, kann die Eingewöhnung in der neuen Einrichtung viel leichter sein. Kinder sind offener, als wir "großen".

Ich glaube, ich wurde wechseln.

Du tutst im wahrscheinlich einen großen Gefallen damit!

Lg, Sternchen

HP in VK

Beitrag von jonagabi 10.09.06 - 13:09 Uhr

sei doch froh, dass du eine Alternative hast und zögere nicht. ich habe auch probleme mit meinem sohn im kiga und leider keine alternative bis jetzt. das ist es was mich wahnsinnig macht. zumal ist es doch auch viel besser, wenn er sich direkt an seinen richtigen kindergarten gewöhnt und näher ist es auch....
sieh es doch auch andersrum. je länger du wartest, desto mehr hat er sich an den momentanen kindergarten gewöhnt und um so schwerer wird vielleicht schon der abschied für ihn...
gabi

Beitrag von hummelinchen 10.09.06 - 13:49 Uhr

Hey,

mach dir erst mal ein besseres Bild von der Situation
- sprich mit der Erzieherin -> mach dir vorher ein Zettelchen mit allen Sachen die du ansprechen willst, nimm vielleicht sogar eine Freundin oder den Papa mit
- schau dir den anderen Kindergarten vorher an -> denn vielleicht trifft er dort auf ähnliche Verhältnisse?!
- sprich natürlich mit deinem Mann darüber
- schlaf 2x drüber, nimm dir Zeit

Jetzt aber nochmal was zu der Situation im Kindergarten. Es ist tatsächlich so, dass die Kinder, wenn sie in die Einrichtung kommen, lauter werden. Denn der Geräuschpegel ist hoch bei sovielen Kids. Und das ist auch Stress, einige Kinder reagieren Unausgeglichen. Da es sich auch um eine Reizüberflutung handelt und dein Sohnemann ist noch sehr jung.
Und ein Kindergarten ist Bakterienherd Nummer eins, neben Schule und Kinderarzt. Das hat wohl nichts mit der Psyche zu tun, sondern wohl eher, das sein kleiner Körper dieser vielzahl an Krankheitserregern nichts entgegenzusetzen hat.

Das kann alles so sein - aber auch anders. Ansonsten sprich mit dem KA. Manchmal kommen gute Ideen von dort und z. Zt. siehst du den ja öfter, wie ich vermute?! #gruebel

Ach und die Aussage mit der Windel geht ja wohl gar nicht.. :-[
Das gehört zum Aufgabenfeld einer Erzieherin, die mit Kindern unter drei arbeitet. Frag sie doch mal freundlicherweise nach ihrer Arbeitsplatzbeschreibung!!! #cool
Und ansonsten frage die Leitung, das geht so nicht... #schock
Für mich ist es selbstverständlich die Kinder auch auf diesem Weg zu begleiten..

Kopf hoch, egal wie du dich entscheidest: Alles wird gut!! ;-)

lg Tanja

Beitrag von eliasstefan 10.09.06 - 16:00 Uhr

Hallo Deoris,

So wie ich dich verstanden habe, hat dir der KiGa einen Eingewöhungsplatz angeboten, in den Levin später eh gehen wird. Da bietet es sich doch an, die Eingewöhnungszeit dann auch dort zu machen. Ich denke, dass dein Kleiner es nicht als sooo schlimm ansieht, jetzt noch einmal zu wechseln, denn wechseln muss er später ja sowieso. Außerdem ist er jetzt noch nicht so lange im Vorkindergarten, dass er Freundschaften geschlossen hat. Es wäre doch schade, wenn er wechseln müsste, wenn er die anderen Kinder besser kennengelernt und schätzen gelernt hat. Ich spreche da aus Erfahrung. Mein Kleiner (fast 3) musste kürzlich die Kita wechseln, in der er zur Krippe ging, da für eine Übernahme in den Kindergarten nicht genügend Plätze da waren und nur die Kinder übernommen wurden, die in der Nähe wohnen. Noel musste 4 wirklich sehr sehr gute Freunde verabschieden und es hat ihn ziemlich traurig gemacht.
Und wenn die anderen Umstände auch günstiger sind, dann liegt es doch nahe, gleich zu wechseln. Ich denke, dein Sohn empfindet es nicht als so schlimm. Und vielleicht gehen die Erzieherinnen dort etwas besser auf die Kinder ein, als sie in die Windel pieseln zu lassen, nur weil sie zu faul sind sich mit den Kindernzu beschäftigen.

LG
Daniela

Beitrag von nuckelspucker 10.09.06 - 19:56 Uhr

hallo,

ich kenne eine familie, deren tochter war ein jahr lang ständig krank. nach einer längeren kur entschieden sich die eltern endlich zum wechsel und was soll ich sagen? die kleine blüht richtig auf.

klar gibts anfangsprobleme, aber gerade solche sachen wie "er soll ich die windel machen" find ich zum kotzen. wenn es die möglichkeit gibt, würd ich nen wechsel versuchen, vielleicht mit ner längeren eingewöhnungszeit. dein kleiner ist doch schon in einem alter, in dem man mit ihm reden kann über den wechsel usw.

viel glück

claudia

Beitrag von momtobe2 11.09.06 - 13:24 Uhr

Hi,

ich kann Deine Sorgen gut verstehen, weil wir selber grad in der Eingewöhnungsphase sind..

Mein Sohn ist 2 1/2, und geht seit letzten Montag in den Kiga.

Aller Anfang ist natürlich schwer, und so hat er auch die ersten Tage herzzerreissend geweint - und ich mit, wenn auch erst vor der Tür... #hicks

Aber seit Donnerstag wurde es besser, so dass ich sehen kann, es muß ihm ja eigentlich besser gefallen, wenn er zumindest nicht mehr weint.

Was mir aber auch aufgefallen ist, dass er zu Hause seine kleinen Wutanfälle wg. irgendwelcher Kleinigkeiten ziemlich gesteigert hat... ;-) Aber ich denke mal, irgendwo müssen sie ihre Gefühle ja auch erst mal raus lassen, und im Kiga trauen sie sich am Anfang sicher noch nicht, sich mal so richtig durchzusetzen.

Da ist jetzt wohl Geduld gefragt...

Was ich aber eigentlich zu Deinem Posting schreiben wollte:

Das mit der Windel.. Ich mein es nicht böse, aber oft ist es auch so, dass die Kinder die Sachen nicht so 100 %-ig widergeben.. Unseren Sohn hat die Erzieherin z.B. schon am Anfang gefragt, ob er eine Windel anhat, und er hat "ja" gesagt, obwohl er seit Wochen keine mehr anhat. Oder gestern hat ihn meine Schwägerin gefragt, ob er mit zu Abend essen will, da war er sich sicher, dass er schon gegessen hat..

Also bevor Du jetzt einen Hass auf die Erzieherin aufbaust, sprich lieber noch mal in Ruhe mit ihr.

Ansonsten wünsch ich euch alles Gute!!

LG Julia