Wessen Kind hatte KISS und wie geht`s Euch heute??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von buffy1907 10.09.06 - 16:30 Uhr

Hi,

leider sitz ich mit MD-Grippe gerade zuhause, mein Mann und Niko sind unterwegs. Zeit zu grübeln und daher für diese Frage (siehe oben).

Bei Niko (*23.05.05) wurde mit 8 Monaten KISS diagnostiziert und nach 1x Einrenken durch den Osteopathen ging es endlich bergauf. Davor kannten wir hauptsächlich Schreien und Weinen von Niko, Frust, Sorge und durchwachte Nächte unsererseits. Wir waren also sehr froh, als das Problem behoben schien und alles wirklich besser wurde#freu

Aber: Wirklich gut geht es uns bis heute nicht. Niko hat sooo viele schlechte Tage, dass ich das langsam nicht mehr normal finde. 2x hab ich seinen Wirbel noch checken lassen und es hieß, dass bis auf Verspannungen alles okay sei.

Aber warum nimmt mein Sohn bis heute alles so schwer? Jede "kleine" Sache, die viele Kinder einfach so wegstecken, ist für ihn ein Riesenproblem (jeder Zahn, jeder Wachstumsschub, jeder aufregende Tag, jede erkältung, jede neue Fähigkeit....). Da bleiben leider nicht mehr viele Tage übrig, an denen es meinem Sonnenschein so gut geht, dass er dieser #sonneauch sein kann.

Durchgeschlafen hat er mal für 3-4 Wochen, zur Zeit ist jede Nacht das Aufwachen nicht mehr zu zählen. Er bekommt Backenzähne und hat eine dicke Erkältung#heul Klar, dass es ihm nicht gut geht, aber er braucht wirklich Schmerzmittel, sonst kann er echt gaaar nicht schlafen. Ich habe ALLES hom. ausprobiert, Dentinoxx, Massagen, er schläft bei uns öfter im Bett -egal was- es geht ihm einfach mies und nur Ibuprofen hilft. Das kenn ich so von anderen Kinder nicht!

Welche Erfahrungen habt Ihr denn nach der Behandlung von Kiss??
Ich überlege ernsthaft, ob ich ihn doch mal einem Spezialisten vorstellen soll (dieser ist allerdings Fahrzeit 1 h od mehr entfernt:-[).

Berichtet doch mal- ich währe Euch so dankbar!

LG, Sandra

Beitrag von madjulie 10.09.06 - 16:52 Uhr

Hallo Sandra,

meine Kleine wurde mit 3 1/2 Monaten therapiert, nach einer Sitzung war alles in Ordnung.

Sie war trotz Kiss auch anfangs schon ein total pflegeleichtes, ruhiges Kind, daher konnte ich da keinen Unterschied bemerken.
Lediglich ihre Bewegungen und ihre Haltung waren komplett geändert.

Sprech doch nochmal mit dem Kinderarzt.

Gruß Julie

Beitrag von sunnysun27 10.09.06 - 18:20 Uhr

Hallo Sandra,
die richtige Ärztewahl ist immens wichtig! Wir haben nach langer Ärzte Odyssee endlich Dr. Koch in Eckernförde aufgesucht und nach nur EINER Behandlung geht es meinem Sohn nun dauerhaft gut (Wobei wir durch die ewigen Blockaden schon Folgeerscheinungen haben, diese aber erfolgreich behandeln.)
Ich rate dir unbedingt einen KISS Spezialisten aufzusuchen! Am besten suchst du dir einen von dieser Liste heraus:
http://www.kiss-kid.de/seiten/aerzteliste_fettgedruckt.html
Die Ärzte dieser Liste renken übrigens nicht ein, sondern setzen einen Impuls.
Habe ich dich evtl im KISS Forum schon gelesen?
Falls nicht, empfehle ich dir noch das www.Kiss-kid.de. Forum
LG, Sunny
PS: Kinderarzt zurate zu ziehen ist oftmals vergebene Mühe, weil die meisten nicht kissoffen sind (wobei sich da zum Glück auch schon immer mehr tut)

Beitrag von pippilotta123 10.09.06 - 20:02 Uhr

hi sandra,

also meine kleine maus startete auch mit ständigem schreien ins leben. schon nach drei, vier monaten hat mich meine kiä zu einer cranio-sacral-therapeuthin überwiesen, die ebenfalls wie bei kiss blockaden allerdings im gesamten körper löste. anschließend gab es wegen einiger fehlstellungen ca ein 3/4 jahr kragym...

ich muss sagen, dass ich das gefühl hatte, dass es nach den cs-sitzungen besser wurde, aber nie wirklich gut. deshalb gingen wir auch noch zur osteopathin...nett, aber auch nicht wirklich besser!

meine maus war bis sie 17mon wurde, genau so, wie du deinen sohn beschreibst: nahm alles "schwer", regte sich ständig auf. Sie war zudem noch unzufrieden, beruhigte sich extrem langsam, war schnell abgelenkt u.v.m.

auch ich hatte das gefühl, dass wir seit der geburt vielleicht drei wochen insgesamt hatten, in denen es irgendwie stimmig war. der rest war nur anstrengend und wirklich wenig schön.

klar, dass ich irgendwann an adhs dachte. meine kiä sagte, dass man das in diesem alter noch nicht feststellen kann. ich habe viel darüber gelesen und denke, dass viele symptome dafür sprechen ODER:

vielleicht ist mein kind halt einfach so - und das ist ganz normal und ich muss es akzeptieren. denn: seit ca 2 monaten nehme ich ihre anstrengende art irgendwie leichter und selbstverständlicher und siehe da: sie ist viel ruhiger geworden. es klingt verrückt, aber ich glaube, dass sie in der vergangenheit sicher gemerkt hat, dass ich mich mit ihrer andersartigkeit (was mir übrigens von vielen baby-mit-müttern bestätigt wurde) sehr schwer tat (war sie doch auch ganz anders als ihr bruder). und da sie offensichtlich eher der charakter "mit dem kopf durch die wand" ist, hat sie im untergrund immer rebelliert...gegen mich, denke ich.

wie gesagt, seit zwei monaten geht es bergauf. sie lacht viel mehr - "unsere sonne" scheint viel öfter. die schlechten tage haben deutlich abgenommen. dennoch ist sie immer noch "anders": weiter in allem, was sie tut (außer sprechen), größer als die anderen, viel aktiver und viel, viel aufmerksamer als alle kinder in ihrem alter um uns herum...

kann dich wahrscheinlich nicht wirklich beruhigen und denke mir auch, dass du sehr erschöpft und verunsichert bist. ich bin auch 1,5 jahre auf dem zahnfleisch gegangen - der tipp einer freundin, meine kleine einfach so zu akzeptieren, wie sie ist, hat letztlich am meisten geholfen...

vielleicht auch dir?

liebe grüße und kopf hoch, pippilotta

Beitrag von deoris 10.09.06 - 20:18 Uhr

Hallo Sandra
Levin ist jetzt 2,5 jahre alt und wir haben ihn im Mai bei Dr. Sacher in Dortmund behandeln lassen ,wir sind auch 2 Stunden gefahren doch es ist uns wert gewesen und es ist wirklich das einzige was bei Levin wirklich was gebracht hat ,wir hatten mit Levin als Baby auch Ostheo und Cranio gemacht,es gab verbesserungen und Fortschritte doch je älter Levin wurde ,desto schlimmer wurde alles.Uns hat nie jemand gesagt ,dass Levin KISS hat,es hieß ja immer nur Tonusasymetrie ,auf KISS bin ich selber gekommen durch das Internet.Ich rate dir einen KISS Spezialisten aufzusuchen der auf der Seite http://www.kiss-kid.de/ aufgelistet sind.Nimm den weiten weg in Kauf ,glaub mir das lohnt sich wirklich.Schon nach der esrten Behandlung habe ich erfahren ,was es heißt eine Nacht mal ruhig zu schlafen und paar schöne fröhliche Tage mit meinem Sohn zu haben.Ich kann dir das nur ans Herz legen.

LG

Beitrag von sina2807 10.09.06 - 20:22 Uhr

Hallo sandra,

meine Tochter,nun 2 Jahre alt hat auch Kiss,behandelt wurde im Alter von 5 Monaten,bei einem KISS Spezialisten in dortmund!!Kontrolle war auch alles ok!!!


Trotzdem ist sie ein sehr anstrengenddes kind,bei uns scheint auch wenig die Sonne:-(

wahrscheinlich wird sie immer ein wenig schwierig bleiben wir haben es akzeptiert,lieben sie über alles...aber ich kann dich verstehn..!!!

Auch unsere durchgeschlafenden Nächte kann man zählen.
Sie ist sehr aktiv,oft unzufrieden ,braust sehr oft auf,hat einen ungeheren Dickkopf!!

Beim zahnen auch,es heißt ja auch das Kiss kinder besonders empfindlich reagieren alles was am kopf betrifft(Buch KIss/Kidd zu empfehlen.)

War bei uns jedenfalls so,gottseidank hat sie alle Zähne und es ist etwas besser geworden:-))

Kopf hoch!!!
Schreib mir sonst gerne nochmal zwecks Austausch!!

LG SINA

Beitrag von sina2807 10.09.06 - 20:27 Uhr

Übrigens haben wir 3,5 Stunden fahrtzeit in kauf genommen...!!

Beitrag von loritati 10.09.06 - 22:53 Uhr

Hallo Sandra;

bei unserem Sohn wurde das KISS Syndrom mit 3 Wochen festgestellt.
Er mußte leider zweimal eingerenkt werden.
Wobei wir an eine ziemlich doofe Ärztin geraten sind, die sich wohl irgendwie nicht richtig im Griff hat und ihm ein Schleudertrauma verpasst hat (aber das ist schon wieder eine andere Geschichte).
Da war er 2 Monate alt.
Er hat noch ein halbes Jahr Physiotherapie bekommen.
Aber seitdem geht es ihm wuderbar.
Wir waren mittlerweile noch ein paar mal zu Kontrolle ( natürlich bei einer anderen Ärztin) und es ist alles besstens.
Er ist seit der Behandlung total ausgeglichen und schläft die Nächte durch.
Das er etwas ningelig ist wenn er Zähne bekommt, finde ich normal.
Aber vielleicht ist er nicht so empfindlich, weil seit Start ins Leben so schon ziemlich beschissen war. Er wurde per Notkaiserschnitt geholt, mußte gleich beatmet werden und bekahm wegen einer Lungenentzündung Antibiotika.

Naja, jedenfalls bin ich froh das wir alles gut überstanden haben und ich hoffe das es nicht wieder passiert.
Er ist ein richtiger Quirl, neugierig ohne Ende und quatscht wie ein Wasserfall#bla;-)

Laß es lieber einmal zu viel kontrollieren, als einmal zu wenig.
Alles Gute

Liebe Grüße

Loritati + Valentin 02.04.2005