Was ist besser? (Sehr wichtig)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von uggl 10.09.06 - 20:40 Uhr

Morgen werde ich meinem Chef sagen dass ich schwanger bin. Wahrscheinlich gibt er mir dann ein Arbeitsverbot, aber eventuell kann ich ihn auch dazu überreden dass er mich in Teilzeit weiter arbeiten lässt in nicht infektiösen Bereichen.
Nun frage ich mich schon die ganze Zeit was besser wäre.

1. Ich arbeite jetzt weiter auf Teilzeit und mache im Juni Abschlußprüfung und ich wäre fertig mit der Ausbildung, hätte dann Zeit für meinen Krümel (ET ist der 26. April) Monatlich hätte ich dann 450 Euro mit Kindergeld und Elterngeld.

2. Oder ich überrede meinen Chef nicht dass ich weiter arbeite, sondern akzeptiere das Arbeitsverbot. Dann wäre ich jetzt daheim, bekomme mein volles Gehalt weiter gezahlt und kann nebenher auf 400 Euro Basis wo anders arbeiten und so Geld für den Krümel zusammen sparen. Ab Juni müsste ich dann wieder arbeiten bis Januar 2008, da wäre die nächste Abschlußprüfung. Da würde ich dann 300 Euro Elterngeld bekommen, 150 Euro Kindergeld für mich, 150 Euro für den Krümel und 400 Euro Gehalt. So hätte ich natürlich mehr Geld, da mein Freund auch nicht all zu viel hat. Seine Eltern würden in der Zeit wo ich arbeite auf den Krümel natürlich aufpassen.

Wie würdet ihr euch entscheiden?

Beitrag von cateline 10.09.06 - 20:44 Uhr

Hallo uggl,
ab Januar bekommst du 67% deines letzten Gehaltes.
Ich würde versuchen die Prüfung zu machen was du hast, hast du und ob du sie später noch macht ist doch fraglich bei all dem Streß.

Liebe Grüße cateline 24 SSW

Beitrag von land_in_sicht 10.09.06 - 21:00 Uhr

Sorry cateline, ich bin zwar nicht uggl, hab aber trotzdem ne Frage dazu.

Bekommt man die 67% (wenn es denn mal verabschiedet ist) vom Netto- oder Bruttoeinkommen?

LG
Julia (16. SSW)

Beitrag von vantessa 10.09.06 - 20:54 Uhr


Hallo,

Ich weiß nicht, ich glaube ich würde die Prüfung um ein halbes Jahr verschieben. Wenn du nämlich den ET Ende April hast, dann ist es bis zum Juni nicht mehr weit und lass es mal ein bißchen länger im Wochenbett dauern, weil du ein paar Probleme hast, dann wirst du keine Zeit zum lernen haben. Außerdem ist die Situation mit deinem kleinen, frisch geborenen Kind ganz neu und ihr müsst euch erstmal aneinander gewöhnen, das fordert viel Aufmerksamkeit und Kraft.
Solltest du die Prüfung aber im Januar machen, dann kennt ihr (du und dein Kind) euch schon länger, es hat sich an die große weite Welt gewöhnt und kann schon mal eher zum lernen etc. zu Oma "abgeschoben" werden.

Überleg's dir einfach, ich würd's glaub ich nicht machen.

Liebe Grüße

Vanessa 34.SSW

Beitrag von salizyl 10.09.06 - 21:32 Uhr

darf ich fragen, was du machst?
ich glaub nämlich, dass dein chef garkein arbeitsverbot aussprechen kann, sondern nur deine fä ein berufsverbot. das kommt aber nur bei sehr bestimmten bereichen, arbeiten vor.

ich bin krankenschwester und wir hatten eine in der klasse, die auch schwanger noch ihr examen gemacht hat.
sie durfte dann halt bestimmte sachen nicht mehr machen, hatte dabei aber nicht nur nachteile;-)...

gruß
nina

Beitrag von uggl 10.09.06 - 21:38 Uhr

ich arbeite in einer zahnarztpraxis, und da ist es ja leider vom gesetzt her so dass man nicht mehr in infektiösen bereichen arbeiten darf.
mein chef hat schon öfter mal davon gesprochen dass er ein arbeitsverbot aussprechen würde falls eine von uns schwanger wird, aber ob er es letztendlich wirklich macht weiß ich wohl erst morgen #schock