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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von oliveranke 10.09.06 - 20:44 Uhr

hallo ihr lieben,
ich bin nun in der 32.ssw und die entbindung ist ja nicht mehr so lange hin. in der letzten zeit muss ich sehr häufig weinen, da mir mein dreijähriger sohn so leid tut. ich liebe ihn über alles und habe angst, dass er nach der geburt seiner schwester sehr traurig sein wird.
ich weiss, dass das jedes kind durchmachen muss und dass jedes kind anders auf sein geschwisterchen reagiert. es zerreisst mir allerdings das herz, wenn ich ihn irgendwann diesbezgl. weinen sehe.
habt ihr das gleiche empfinden?

lg anke

Beitrag von land_in_sicht 10.09.06 - 20:49 Uhr

Hallo liebe Anke,

ich bin erst in der 16. SSW, also erst halb so weit wie Du, ich glaube aber nicht, dass mein Sohn sein Geschwisterchen nicht mögen wird oder aber eifersüchtig ist.

Ich weiß nicht wie Du das gemacht hast, ich habe meinen Sohn, der auch 3 Jahre alt ist, sofort mit einbezogen. Er sagt Pünktchen guten Morgen, er fragt jeden Tag ob Pünktchen jetzt kommt und er will dann im Februar mit Pünktchen Fußball spielen. Klar weiß man nicht wie es ist, wenn das Baby dann mal da ist, aber ich denke wenn ich ihn weiterhin einbeziehe, dann wird das schon und ich glaube auch ihn so gut zu kennen, dass ich seine Reaktion einschätzen kann! Hast Du mit ihm einen Geschwisterkurs besucht? Ich werde das mit meinem noch machen. Da kann er Puppen wickeln und "lernt", wie man ein Baby anfasst. Werde aber vorher mal fragen, ob er den Kurs machen möchte und ihm erklären was man da macht! Denke aber, dass er mitgehen wird.

Schreib mir doch einfach nochmal wenn Du magst.

Einen lieben Gruß,
Julia

Beitrag von cosmicbaby1982 10.09.06 - 20:50 Uhr

hallo

ich hatte die gleichen gedanken und habe sie jetzt auch bei der ss des dritten kindes. ich denke, dass diese bedenken jede mutter hat oder hatte.
zum glück ist es bei mir anders verlaufen. meine tochter (erstes kind) schwärmt überall von ihrem bruder (kindergarten usw.).
ich denke, dass du sehr feinfühlig nach der geburt deiner kleinen mit deinem sohn umgehen musst. lass ihr ruhig mal mit das fläschen halten (wenn du nicht stillst) oder mit beim pampers machen helfen, dann fühlt er sich nicht zurückgesetzt.

ich wünsche dir eine schöne restss und viel glück mit deinem sohn.

lg mel, zoé (4 j.), jerome (17 m.) + #baby inside 10+2 ssw

Beitrag von dimi 10.09.06 - 20:58 Uhr

Hallo,

er wird sicher den ein oder anderen Anfall bekommen, aber versuch´s mal so zu sehen - du schenkst ihm etwas sehr Wertvolles.

Mein Großer war 18 Monate alt, als sein Bruder kam. So richtig eifersüchtig hat er selten reagiert.
Heute streiten die beiden auf Teufel komm raus - aber wehe, der eine ist krank oder gar das Wochenende über nicht da... da siehst du dann, mit welcher Affenliebe die beiden aneinander hängen. Da kommt der beste Freund nicht ran.

Ich denk mir im Nachhinein auch manchmal "das arme Kind, hat so früh schon teilen müssen", aber dann schau ich mir die beiden an und diese Gedanken sind schnell wieder weg.

Und wie du selbst schon sagst - früher oder später muss er da durch. Es sei denn, er bleibt Einzelkind. Und ob das besser ist, sei dahingestellt.

#liebdrueck Ulrike

Beitrag von jaro01 10.09.06 - 21:33 Uhr

hallo anke,

du sprichst mir aus der seele. mir kreisen gerade ähnliche gedanken im kopf herum. meine kleine ist 3 und 4 monate und ich lieb sie auch über alles. hab auch angst, dass sie vernächlässigt wird. weil sie ja 3 jahre lang mama und papa für sich hatte. ich mein sie freut sich sehr über ihr geschwisterchen doch ringt sie auch sehr nach aufmerksamkeit. ist schwierig auch für mich. mal schauen wie alles wird. denk es wird schon alles hinhauen.

lg chris 25 ssw

Beitrag von calito 10.09.06 - 21:42 Uhr

Hallo Anke,
ich denke es gibt den Beiträgen oben nicht viel hinzuzufügen. Das allerwichtigste ist einfach deinen Sohn miteinzubeziehen und alles andere regelt sich dann von ganz alleine.
Alles Gute
Julia

Beitrag von sabine78 10.09.06 - 22:16 Uhr

ganz so eng seh ich das nicht, denn meine kleine freut sich schon total auf ihr brüderchen und ich werde sie auch immer schön mit einbeziehen beim wickeln und so.
klar macht man sich ein bisschen gedanken, weil die kleinen ja anfangs noch so schmusig sind und so, dass man die zeit mit dem winzling in dem moment vielleicht eher genießt, und auch wenn es mit dem stillen vielleicht nicht so toll klappt, dann eben viel zeit und muße mit dem kleinen drauf geht, wo man sich eben nicht so ums erste kümmern kann. aber ich denke nicht, dass es so schlimm wird. will versuchen die zeit nachmittags, wenn lisa aus dem kiga kommt, intensiv mit ihr zu nutzen, und eben vormittags mehr mit dem baby zu machen
wird schon klappen

Beitrag von zenaluca 10.09.06 - 22:31 Uhr

Hallo Anke!

Da ich selbst eine Erstgeborene bin und mich nicht daran erinnern kann, irgendwie unter dem Auftauchen meines 2 Jahre bzw. 6 Jahre jüngeren Bruders gelitten zu haben, sehe ich das ganze recht gelassen.

Eliano hat 2 Jahre lang die uneingeschrenkte Aufmerksamkeit von allen bekommen - etwas, das seine jüngere Schwester nie kennernlernen wird - und ich finde es jetzt wirkich an der Zeit, dass er lernt, dass es nicht nur ihn auf der (Kinder-)Welt gibt.

Außerdem bekommt er ja eine Schwester - und später hoffentlich noch mehr Geschwister -, und das ist doch eine tolle Sache. Ich bin jedenfalls froh über meine Brüder :-)

LG Larissa (32ssw) + Eliano (15.09.04)