Das 2.Kind?Und der Gedanke an die Geburt....(Umfrage!)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von bibabutzefrau 10.09.06 - 20:45 Uhr

lässt mich diesmal auch nicht los.

Nur bin ich diesmal freudig aufgeregt,ich will wissen wer da in meinem Bauch ständig einen Aufstand macht.

Klar habe ich nennen wir es "ein gewisses Unwohlsein" denn ich weiss noch sehr wohl dass es richtig weh tat.Aber ich weiss auch was ich für eine Panik vor der Geburt von Ida hatte.

Wie gehts euch denn dabei?Gehts euch ähnlich wie mir?

Und noch was?
Wenn ihr wählen dürftet:wie würdet ihr gerne entbinden?
(ich stehe hier sogar mal vorbehaltslos Kaiserschnitten gegenüber denn ich kann verstehen dass man aus Angst vor dem zereissen,vor den Schmerzen sich dafür entscheidet scheint es doch der vielleicht leichtere Weg)

Am liebsten würde ich zu hause bleiben und unser baby in der Badewanne begrüßen.
Beide Punkte scheiden jetzt schon aus da unsre Badewanne jetzt schon ohnehin viel zu klein wär und mein Mann streikt wenn ich das Thema Hausgeburt erwähne..deshalb werde ich soweit möglich ambulant mein baby bekommen und ich wünsche mir sehr dass es diesmal ein wasserbaby wird. (Bei Ida ging es leider nicht da sie ine BEL war die man auf dem Bett liegend entbinden musste (so will ich auch nicht mehr mein Kind bekommen) Fand ich sehr unangenehm..

Nun freue mich auf einen tollen Austausch.

LG Tina mit Ida (19 Monate) und Minimum inside (17 SSW)

Beitrag von land_in_sicht 10.09.06 - 20:55 Uhr

Huhu liebe Tina,

also ich weiß auch noch wie schmerzhaft die 1. Geburt war. Ich hatte die von Dir gewünschte Wannengeburt und ich war und bin auch happy darüber, dass es so gekommen ist, auch wenn ich aus diesem Grunde keine PDA bekommen konnte.

Panik vor der 2.Geburt habe ich nicht. Ich seh den Dingen einfach ins Gesicht. Das war beim 1. Mal anders. Da hatte ich totale Angst, dass MIR etwas passiert und ich mein Kind nicht sehen werde und es mich nicht kennenlernt. Seltsamer Gedanke, oder? Normalerweise sollte man sich ums Kind Sorgen machen, aber ich hatte vorher mal einen Verdacht auf Schlaganfall und ich dachte, dass das Pressen vielleicht irgendeine Ader in meinem Kopf platzen lässt... das vielleicht nur zur Erklärung. Hab meinem Ungeborenen sogar vor dem ET einen Brief geschrieben, falls etwas passieren sollte!!! #hicks

Ich werde für die 2. Geburt auch wieder ins KH fahren und hoffe wieder auf eine Wannengeburt. Aber wenn die besetzt ist, dann kann ich natürlich auch nichts machen! Werde aber auf jeden Fall ein paar Tage dort ausspannen und mich ein wenig verwöhnen lassen, denn zu Hause hab ich niemanden, der sich um mich kümmern kann.

Einen lieben Gruss,
Julia (16. SSW)

Beitrag von lactaniac 10.09.06 - 20:55 Uhr

Hallo,

also ich hatte bei meinem Großen nen Kaiserschnitt und ich kann nur sagen ... ALLES nur das nicht mehr!
Gut, es gibt Frauen die sich kurze Zeit nach der OP wieder bewegen können, bei mir war das nicht so.
Ich hab die Frauen beneidet die nach (zwar schlimmen Schmerzen) mit ihren Babys aber ohne Schmerzen ins Zimmer kamen.
Da fingen meine Schmerzen nämlich erst an... 6 Stunden im Aufwachraum und mein Baby unter Beobachtung weils ihm dank grünem Fruchtwasser nicht gut ging. 6 Stunden in denen ich ihn nicht gesehen hab. Danach dann 7 Tage in denen ich mich nicht um ihn kümmern konnte weil ich mich vor Schmerzen nicht bewegen konnte, die lächerlichen Pillen haben leider überhaupt nicht geholfen.

Ne ne, ich nicht nochmal, diesmal kommt mir das Kind auf normalem Weg und wenn ichs persönlich rausziehen muss ;-)

L.G. Sabrina

Beitrag von mary_joana 10.09.06 - 20:59 Uhr

hi tina,

ich erwarte sehnlichst dass sich unser schatz endlich auf den weg macht. diese ss ist überhaupt kein zuckerschlecken im gegensatz zur vorigen. möchte endlich mit dem großen wieder toben können:-( das belastet mich schon sehr dass das im moment nimmer geht. diesmal freu ich mich auf die geburt. damals hatte ich totale angst davor aber jetzt weiß ich was auf mich zu kommt. zum thema kaiserschnitt: davor hab ich totale para#schock
lieber hab ich die schmerzen davor und dann ists vorbei. das ist das einzigste was mir angst macht ansonsten steh ich der sache geburt sehr positiv gegenüber. am liebsten wäre mir eine wassergeburt, welche ich damals leider auch nicht machen konnte weil mein kreislauf was dagegen hatte. vielleicht klappt es ja diesmal

also dann liebe grüße

mary jo

Beitrag von curlysue1 10.09.06 - 21:00 Uhr

Hallo Tina,

mir ist auch ein bischen mulmig wenn ich an die Geburt denke, aber es war der schönste Augenblick in meinem Leben als die Schmerzen überstanden waren#huepf

Am liebsten würde ich Ambulant Entbinden habe aber trotzdem irgendwie schiß davor#schwitz. Ich muß immer an das gute Frühstücksbuffet denken#mampf

Naja und die U2 da müßte man ja auch wieder extra zum Arzt und so#augen.

LG
Curly mit Max 21 Monate und Mia 20.ssw

Beitrag von bibabutzefrau 10.09.06 - 21:04 Uhr

bei uns kommt die Kiä zu einem nach Hause.Habe extra nacgefragt!

LG Tina

Beitrag von curlysue1 11.09.06 - 08:33 Uhr

Wow bei uns nicht, muß ich mich nochmal erkundigen.

#danke

LG
Curly

Beitrag von sunnyt 10.09.06 - 21:42 Uhr

Hallo Tina!

Das ist eine gute Frage...
Die Geburt meines Sohnes war überhaupt nicht schön, durfte 16 h nur liegen, damit er richtig ins Becken rutscht... Alle Wehen wurden durch den Wehentropf "gesteuert" sobald dieser auf geringer gestellt wurde, waren die Wehen weg... Dann bei 8 cm Mumu Öffnung war Geburtsstillstand, bekam ne Spinale gelegt die aber nicht wirkte und blutete?! Somit versuchte man ihn doch halt so durchzupressen, da ich sonst ne Vollnarkose bekommen hätte... Ich war ziemlich gerissen da mein Sohn mit 37 Kopfumfang als Sterngucker auf die Welt kam, also folgte nochmal ne Stunde nähen und hoher Blutverlust.... Fazit es kann bei der zweiten Geburt nur besser werden - und sollte das Kind wieder solche Maße erreichen, dann wird es ein KS!!

Ich habe somit nur den Wunsch das nicht mehr mitmachen zu müssen - aber selbst wenn es war jede Minute wert wenn ich mir meinen Sohn heute so ansehe - auch wenn er gerade leider mal wieder nicht schlafen will!

LG sunnyT mit Leon 2,5 und Zwerg 2 in der 28 SSW

Beitrag von jaklu 10.09.06 - 22:01 Uhr

Liebe Tina,
ich habe keine Angst vor der Geburt, im Gegenteil - ich freue mich darauf. Mein Sohn kam zu hause zur Welt, meine Tochter soll natürlich auch zu hause geboren werden.
An die Geburt habe ich nur positive Erinnerungen. Klar tuts weh, aber so hats die Natur halt eingerichtet.

Freue Dich und überlege Dir gut in welches Krankenhaus Du gehen willst. Viele Häuser bieten Wannengeburten an, aber nur wenige lassen die Frauen auch tatsächlich rein:). Ist viel Werbung fürs Haus, die Einstellungen zu Geburt und wie das Ganze dann wirklich gehandhabt wird, haben damit nix zu tun.

Viel Glück für Dich - jaklu

Beitrag von sabine78 10.09.06 - 22:13 Uhr

ich freu mich eigentlich auch auf die geburt. ich fand es ein tolles erlebnis!
ich hatte zwar über 40 stunden wehen und so lange auch keinen schlaf, am ende ging es aber doch recht schnell. war gegen 14:00 im kreissaal und um 19:20 war die kleine da. ich habe zwar ne wannengeburt probiert, aber es half mir bei den schmerzen überhaupt nicht und ich fands schon so heftig, dass ich einfach nicht noch länger die schmerzen ertragen wollte. dank pda, die ich knapp 1 1/2 stunden vor lisas geburt bekam, ging es dann sicherlich auch nur so schnell und ich hatte wirklich ab da sehr gut erträgliche schmerzen. ich habe damals liegend auf der seite entbunden.
bei der zweiten geburt werde ich zwar wieder die wanne probieren, sonst aber auch gerne mal den hocker testen, soll ja einfacher gehen. wobei ich schon bei lisa nur etwa 20 minuten pressen musste, es war also echt ok
ich denke beim zweiten gehts mit den wehen sicher schneller und von daher bin ich echt positiv.
mach mir eigentlich jetzt eher gedanken ums stillen, weil es bei lisa nicht geklappt hat und es diesmal auf jeden fall klappen "soll"

Beitrag von becca04 11.09.06 - 09:08 Uhr

Hallo Tina,

also, meine erste Geburt war ziemlich heftig, da meine Tochter so groß war. Die Austreibungsphase hat unglaubliche 4-6 Stunden (je nach Definition) gedauert und ich war am Ende total erledigt. Es ist aber alles sehr gut verlaufen und ich hatte eigentlich schon ein paar Wochen nach der Geburt wieder Lust auf eine neue SS, eine neue Geburtserfahrung und ein neues Kind. Wir haben unseren Wunsch dann aber noch 13 Monate auf Eis gelegt.

Jetzt bin ich in der 37. SSW mit einem kleinen Sohn und gerade dabei, mich intensiver auf meine 2. Geburt vorzubereiten.

1. Es soll - wenn alles dementsprechend gut verläuft - eine Hausgeburt werden, da ich aus meiner 1. Geburt gelernt habe, dass ich ein intensives Vertrauensverhältnis zu meiner Hebamme brauche, da ich selbst viel zu unsicher bin, wie ich mich in der extremen Situation der Geburt verhalten soll (z.B. welche Stellungen). Die Hebamme im KH war damals total passiv (was ja eigentlich auch gut ist) und hat mich eigentlich gar nicht darüber "aufgeklärt", was in meinem Körper gerade passiert und warum das alles solange dauert - und das hätte ich wirklich gebraucht, da ich mir unter den Preßwehen unglaubliche Gedanken gemacht habe. Ich will es also dieses Mal zu Hause versuchen, einfach auch, um der mich unter der Geburt blockierenden KH-Atmosphäre und dem Einfluss unerfahrener AssistenzärztInnen zu entgehen. Und vor allem auch der Neigung zu geballten - unnötigen - Interventionen im KH (Wehentropf, Kristellern, Dammschnitt). Sollten sich aber irgendwelche Komplikationen in den kommenden Wochen oder unter der Geburt abzeichnen, werde ich natürlich SOFORT ins KH gehen, das ist ja klar.

2. "Richtige" Panik vor Geburt Nr. 2 habe ich nicht, sondern eher leichtes Lampenfieber vor der für mich neuen Situation der Hausgeburt. Gruseln tue ich mich jetzt schon vor der Wehenerfahrung, wenn ich weiß, dass das jetzt so weiter geht, bis das Kind da ist, und dass ich nichts tun könnte, um diesen Prozess aufzuhalten. Es ist also dieser absolute Kontrollverlust der vaginalen Entbindung, der mich unruhig werden lässt. Angst vor den Schmerzen habe ich komischerweise überhaupt nicht: Ich habe diese relativ extreme Geburt meiner Tochter ohne jedes Schmerzmittel überstanden und weiß, dass ich das wieder schaffe, sollte sich das Kind nicht irgendwie in meinem Becken verkanten und die Geburt deswegen verzögern. Dann würde die Situation natürlich anders aussehen. Die meiste Angst habe ich eigentlich noch vor der Größe meines Kindes: Ich habe wirklich Sorge, dass mein Sohn ein gutes Stück größer und schwerer wird als meine Tochter (sie war 4.340g, 58 cm, 38 cm KU) und er nun irgendwie nicht "durchpasst". Dafür gibt es allerdings nicht die geringsten Anzeichen - schon bei meiner Tochter gab es keine Einstellungsanomalien. Außerdem haben mir mehrere Hebammen und auch meine FÄ gesagt, dass nach so einem "Brummer" eigentlich jedes Kind durchflutscht, auch Kinder mit einem noch größeren (?!?!) Kopfumfang. Aber auch da vertraue ich der langen Erfahrung meiner Hebamme, mich gut durch die Geburt zu begleiten.

Jedenfalls kann ich Deine Gedanken sehr gut verstehen; hör' einfach in Dich hinein und wenn Du feststellen solltest, dass Du Dich doch zu Hause am wohlsten fühlen würdest, dann versuche, Deinen Mann dafür zu gewinnen. Du kannst Dir ja Unterstützung für die Vor- und Nachbereitungen suchen, so dass er mit dem zusätzlichen Aufwand nichts zu tun hätte. Ich habe das Glück, einen Mann zu haben, der mich vorbehaltlos in meinen Geburtsentscheidungen unterstützt. Mittlerweile freuen wir uns immer mehr darauf, gemeinsam in unseren eigenen vier Wänden das Kind "in Empfang" zu nehmen und anschließend zu viert ins Bett zu verschwinden, um uns ausgiebig und in aller Ruhe kennenzulernen. Bei meiner Tochter damals im KH ging das alles nicht: O.k., er war natürlich bei der Geburt dabei und hat auch die Nabelschnur durchschnitten und sie anschließend mit der Hebamme zusammen versorgt. Aber in der Nacht dann war ich total alleine, das war ganz schrecklich für mich (für ihn weniger, da er wirklich nach einer schlaflosen Nacht todmüde war), nach der intensiven Wehen- und Geburtserfahrung ganz alleine in diesem anonymen Krankenhausbett mit meinem mir völlig unbekannten Kind im Bettchen neben mir zu bleiben.

Vielleicht kannst Du ihn ja überzeugen, sollte es Dein Wunsch werden, nicht ins KH zu gehen. Eine Alternative wäre ja auch noch eine Geburtshausgeburt.

Ich wünsche Dir jedenfalls eine wunderschöne zweite Schwangerschaft - versuch' irgendwie, die Zeit zu genießen, sie vergeht so viel schneller als beim ersten Mal. Für Deine Geburt wünsche ich Dir alles, alles Gute und viel Glück beim Finden der für Dich richtigen Entscheidung,
liebe Grüße,
Sabi.